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   Hangflug am Tradenberg
 
 


 Hangflug am Tradenberg

 Bereits als ich mit meinem Fahrrad und später mit dem Moped in der Gegend
 herumgefahren bin, bemerkte ich am Tradenberg gelegentlich Modellflieger. Das
 hat mich interessiert, aber erst viel später baute ich dann Modellsegelflugzeuge,
 die ich dort fliegen ließ. Immer wieder traf ich dort andere Modellflieger, die mir
 dann behilflich waren, zum Modellbauklub des Herrn Czepa, dem MFC Wien, zu
 kommen. Oftmals traf ich damals dort die kleine Gruppe von Modellfliegern, die
 Hangflug sehr oft betrieben. Von dieser Modellfliegergruppe konnte ich viel lernen.

 Der Hang ist bei West- und Nordwestwinden ideal, denn er hat eine Hangkante,
 in Verbindung mit einer düsenartigen Geländeform sehr gute Auftriebsbedingun-
 gen ergibt. Über den Feldern vor dem Hang, kann man auch schöne Thermikflüge
 realisieren. Landeanflüge müssen heute von der nördlichen Seite her, bei der
 Hochspannungsleitung, erfolgen, da die frühere, südliche  Anflugstrecke mit Häu--
 satz angefordert würde! (G'stopfte vom ORF, hört man!!!)


                       Höhe 287m

    Video vom Fliegen am Tradenberg
                          (1974)

 
 Der Flugbetrieb am Hang

 Der Flugbereich: In Abhängigkeit von der Windrichtung ist der Aufwind zu finden. Kommt der Wind aus Rich-
 tung Burg Kreuztenstein, ist die "Düse" des Hanges ideal. Bläst es aus Richtung Stetten, kann man den links
 liegenden Hang als Auftriebslieferant verwenden. Es ginge auch rechts, im Bereich der Hochspannungsleitung,
 jedoch ist das nur anzuraten, wenn man bereits eine gute Überhöhung erreicht hat.
 
 Das Landen:  Ein seitlicher Anflug aus südlicher Richtung kann nur dann erfolgen, wenn nicht über die Häuser
 geflogen wird!  Der Landeanflug kann aus Süden kommend nur dann erfolgen, wenn in enger Kurve vor den
 Häusern, höchstens bis in die Mitte der Länge des an den Startplatz angrenzenden Feldes (ca.100m weit),
 angeflogen wird. - Landungen von der Südseite her können natürlich auch quer zum Wind erfolgen.
 Der Start von Seglern mit 4 - 5 Metern Spannweite ist bei stetigem stärkeren Wind gut möglich.
 
 Modellflug ist hier auch bei den Jägern noch immer nicht gerne gesehen und ist mit Problemen zu rechnen!
 Siehe Tafel "Modellflug verboten" die nach Erkundigung am Gemeindeamt zwarkeinen amtlichen Charakter
 hat, aber trotzdem ist Vorsicht geboten, möchte man nicht prozessieren. Viele Sonnatgsjäger sind leider an 
 den Wochenenden auch unterwegs!

 Darum ist es notwendig, das Auto etwas weiter weg und an wenig gut einsehbarer Stelle zu parken. Als Stand-
 ort beim Fliegen ist der Bereich nächst der Tafel zu empfehlen, denn dann sieht man von der Ostseite her keine
 Person am Horizont stehen. Die ehemals bestehende, Windschutz bietende Grube 5m rechts neben der Tafel,
 ist leider total mit Gestrüpp zugewachsen.
 
 Der Michel- oder Waschberg wäre anstelle dieses Hanges vermutlich eine bessere Wahl.

 Eine kleine Episode aus den Mittsiebzigern:

 Der Hang wäre für Wiener ideal, doch schon bald wurde von Jägern eine Tafel aufgestellt, die den Modellflug
 verbot. Das schreckt ab. Immer wieder kamen Jäger vorbei und quatschten mich an. Dann reichte es mir und
 ich  ging zum Bürgermeister nach Enzersfeld. Es klärte sich, dass die Tafel nicht offiziell von der Gemeinde ist,
 aber er davon in Kenntnis sei. Ich erwähnte, dass ich dort mit meinen Klubkollegen an einem 1.Mai, falls
 Wind geht, ein Klubtreffen machen möchte und er stimmte zu.  Ich musste noch den Jagdleiter in Kenntnis
 setzen und der war auch einverstanden.
 Am Tag der Fliegerei kam plötzlich der Gendarm mit dem VW angefahren und mit dabei der "schwächste"
 der ansässigen Jäger und wollte Rabatz machen. Ich verwies ihn freundlich an den Jagdleiter und den
 Bürgermeister, die beide die mündliche Erlaubnis zu dem Fliegen an dioesem Tag erteilt haben. Der Herr
 Gendarm verschwand mit dem Jägerlein und wir konnten in Ruhe weiter fliegen.

 Zufahrt
 Damals, in den frühen Siebzigern, war der Hang noch nahezu unbewachsen und man konnte über einen Feld-
 weg zum Hangfuß zufahren. Von dort ging es zu Fuß bergauf zu dem etwa 500m entfernten Startplatz.
 Als bekannt wurde, dass einmal dort eine Autobahn gebaut  werden sollte (die gut 20 Jahre später tatsächlich
 gebaut worden ist) wurde alles umgebaut und umparzelliert. - Diese Zufahrt ist heute nicht mehr möglich.
 
 Später gab es die Möglichkeit in eine Gasse in der Nähe des Hanges zu fahren und das Auto neben einem
 Gartengrundstück abzustellen. An der westlichen Grundgrenze konnte man in nördlicher Richtung über eine
 Wiese gehen und dann weiter über eine Wiese vor den Feldern, bis zum Startplatz hin.  Doch nach Jahren hat
 ein sehr Betuchter hat auf dem Grundstück einen Glaspallast errichtet und die davor liegende ehemalige Wiese
 gleich dazugekauft und einge zäunt. Das ist das Aus mit diesem Weg zum Hang.

 Inzwischen wurden jedoch einige Feldwege teilweise asphaltiert und einige Zufahrtswege geschottert, sodass
 man über diese mit dem Fahrzeug besser als früher und noch näher zufahren kann. Dort kann man einen
 kleinen versteckten Festplatz (Sonnwendfeier) in unmittelbarer Nähe zur Hangkante finden. Er ermöglicht den
 Wagen unauffällig abzustellen und im dort windstillen und ebenen Bereich die Modelle zusammen zu bauen. 
 Leider hat man inzwischen eine Kette gespannt, die die Zufahrt verhindern sollte, jdoch von jemand zu Boden
 gedrückt  worden ist. Um die Zufahrt auch jetzt zu verhindern, hat man einen Holzbalken quer über die Zufahrt
 gelegt. Dennoch kann man auch so dort stehen bleiben, ohne dass der bäuerliche Verkehr behindert wird,
 doch entsteht dadurch eine Gehstrecke von ca. 200m.
 
 Fakt ist jedoch, dass man bei der Zufahrt ein Fahrverbot übersehen muss.

  

       
Hangansicht vonder Straße gesehen
(um 1975)
...das spricht für sich! das ist der Blick auf die vor sich fliegenden Modelle ich fliege mit dem Cumulus 2800
das Steuern mit der Robbe T4
(27Mhz, AM)
meine auf 4m Spannweite vergrößerte ASW 15 Klubfliegen am 1. Mai 1976 Ableitinmger kommt zur Landung heran
Cumulus 2800     Salto WIK
     
versteckter Platz, ideal zum Zusammenbau der Modelle, da windstill      
       
 Mit diesen Modellen bin ich hier geflogen: 
       
Cumulus 2800 Föhn (Oskar Czepa) ASW 15 - 3m ASW 15 - 4m
Olymp SB 10 - 3,3m SB 10 - 5m Mistral - 4,7m
Orkan (Eigenbau) Scorpio "Tigerflieger" Salto JSB  (am Tradenberg)
                                               Flugvideo
Salto WIK