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   Leopard 2 A6  - RC-Panzer und Umbau des Rauchgenerators  (Heng Long, China) 
 
   
 Nach dem Kauf zweier Heng Long Panzer war die Freude groß, was die alles
 können. Besonders originell fand ich den Rauchaustritt aus den Auspuffrohren der
 Panzer. Allerdings hielt die Freude nicht sehr lange an, da beim teureren Leopard
 der anfängliche Rauch nach etwa zwei Stunden Betriebszeit entschwunden war.

 Als Anfänger in diesem Metier kennt man die Tricks noch nicht, wie das mit dem
 Rauchölnachfüllen  wirklich richtig geht. Hört der Rauch auf, denkt man, man muss
 nachfüllen. Wieviel, das ist ein ganz wichtiger Punkt, dernn sonst raucht nix mehr
 im Auspuff. Leider sind die richtigen Angaben nicht einfach aufzufinden, denn die
 genannte Menge in der Betriebsanleitung "ersäuft" den Rauchgenerator.

 Schwierig ist das Erkennen, wann kein Dampföl mehr in der Rauchkammer ist. Es
 wird berichtet, dass der Zeitpunkt zum Nachfüllen gekommen ist, wenn der Panzer
 einen angebrannten Kunststoffgeruch verbreitet.

 Da beim billigeren alten Tiger 1 die Rauchpumpe nach einem Monat immer noch
 funktioniert, was mich nach den Internetinformationen wundert, liegt der Fehler
 vielleicht doch eher an der Bedienung des Panzers bzw. der Rauchanlage. Leider
 findet man, wie schon gesagt, keine guten Anleitungen in deutscher Sprache dazu,
 bzw. sind sie missverständlich. Jedenfalls steht im Fall des Leopard ein Austausch
 bzw. der Umbau der Rauchanlage ins Haus. Wie es gehen könnte, habe ich im
 Internet gefunden, doch genau wie beschrieben, geht es meist auch nicht. Aber es
 ist wertvoll, dass die Möglichkeiten zu sehen waren, die dann nach eigenem Gut-
 dünken und mit eigenen Mitteln, tatsächlich zum Ziel führen.

 Nachfolgend sind meine Versuche und Erfahrungen mit den Rauchgeneratoren in
 den Panzern niedergeschrieben und mit Fotos dokumentiert.

der originale Rauchgenerator
Betriebsvideo vom HL Tiger 1

Umbauvariante 1

Umbauvariante 3



 Fehlerquelle Rauchgenerator

 Nach der ersten Fahrerprobung des Leopard fällt mir auf, dass die Raucherzeugung rechts zu wünschen
 übrig lässt. Was ist der Grund? Sieht man sich die Erklärungen zum Betrieb des Raucherzeugers im Internet
 an, wird klar, dass er mit Überfüllung schon gar nicht nicht mehr raucht!

 Nachdem ich, unwissend wie es unter dem Gehäuse des Panzers aussieht, davon ausgegangen bin, dass
 hier zwei Rauchkammern  bestehen, habe ich in beide Auspuff-Nachfüllöffnungen nachgefüllt. Im Internet wird
 von 5-6 Tropfen gesprochen, aber in der Beschreibung werden max. 2 ml genannt. Diese Menge führt aber
 gegenüber den 5 Tropfen unweigerlich zu einer Überschwemmung in der Rauchkammer. Das tat es dann
 offenbar auch bei mir, denn jede Nachfüllöffnung bekam 1,5ml Rauchöl und - dann rauchte eben nix mehr.

 Beim Zerlegen des Rauchmoduls stellte ich fest, dass das Gehäuse an der Stelle des Hitzdrahtes am Gehäu-
 se außen Brandspuren sichtbar waren. WIe auch immer, der Hitzdraht funktionierte auch mit nur 4,8V noch,
 jedoch nur ohne den, über dem Hitzelement befindlichen Docht. Im Panzer rauchte nichts mehr. Die Luftpumpe
 läuft, aber es kommt kein Rauch mehr zu den Auspufföffnungen. - Daher wurde eine neue Raucheinheit be-
 stellt, die man um ca. 11.- Euro bekommt. - Jetzt bin ich gespannt, ob die dann funktioniert oder ob nicht ein
 Fehler in der Empfängerelektronik vorliegt, denn an dem Hitzdrahtanschluss liegen nur 5,6V an, obwohl die
 Akkuspannung 7,2V beträgt. Also wurde auch ein neuer Empfänger besorgt, - zumindest in Reserve, man
 weiß ja nie....?

 Während der Wartezeit auf die neue Raucheinheit zerlegte ich die alte. Um den durch meine ungenaue
 Lesung der Anleitung überfluteten Rauchölbehälter zu entleeren, musste dieser aufgeschraubt werden. Da
 kam dann der "mikrige" Hitzdraht zum Vorschein, der mit Gewebe umgeben war, welches als Docht das
 Öl zur Verdampfung heranschaffte. Der Hitzdraht ist dubios und die Ursache dafür, dass nicht genug Rauch
 erzeugt wird. Beim genauen Hinsehen war zu erkennen, dass auch die entleerte Rauchölkammer und der
 neu angeordnete Hitzdraht, nicht den Rauch dorthin brachten, wo er hin sollte, zu den Auspufföffnungen. Bei
 der Nachschau bemerkte ich, dass es am Kolben der Luftpumpe lag, denn der befand sich zerknautscht in
 seinem Zylinder liegend und von der Kolbenstange abgelöst. Darum das andere Laufgeräusch der Pumpe.

 Nach Ausbau des Kolbens zeigte sich, dass er aufgequollen und weich war, sodass die Kolbenstange aus
 ihrer Anlenkung herausgerutscht war. Das Kolbenmaterial dürfte aus Silikon bestehen, welches bei bestimm-
 ten Ölen, also auch bei dem Rauchöl, aufzuquellen beginnt. Durch die Überfüllung des Öltanks geriet Öl in
 den Zylinder und ließ den Kolben wachsen, bis er stecken geblieben ist. Nach zwei Tagen an frischer Luft hatte
 sich der Kolben wieder auf seine vermutliche Ursprungsgröße zurückentwickelt und konnte eingebaut werden.
 Zuvor trug ich minimal Vasilinfett auf, hoffend dass dieses den Kolben nicht wieder aufquellen lassen wird. Die
 Luftpumpe funktionierte von da an wieder...... eine kurze Zeit.lang -  Erprobte man die Raucheinheit mit einem
 vollen Akku mit 7,2V, dann arbeitete die renovierte Einheit wieder. Jedoch kommen aus dem Empfänger nur
 knapp 5,6V heraus, womit die Raucherei endet.

 Es wurde eine neue Raucheinheit gekauft und eingebaut. Es rauchte nichts! - Verwirrend ist ja, dass in den
 Beschreibungen geschreiben steht, dass der Rauchgenerator bereits befüllt sei. - Also wurde mit Bedacht in
 nur einem Auspuffrohr 1 ml Rauchöl zugeführt. Mit 7,2V fremdgespeist zeigte sich etwas Rauch, jedoch die
 Pumpe streikte, wie zuvor bei der ersten Raucheinheit. Also wurde der Öl- und Hitzdrahtbehälter wegen der
 kritischen Dichtung, die nämlich auch wächst, nicht geöffnet, jedoch versucht, das Öl heraus zu bekommen. Mit
 Hilfe von etwas Pressluft in die Auspufföffnungen geblasen, gelang das dann auch. Wieder mit 7,2V versorgt,
 begann sich Rauch zu bilden. Blies man bei einer Öffnung hinein, rauchte es stärker.
 
 Schon nach einem Tag sah es so aus, als wäre der Kolben wieder einsatzbereit. Eingebaut und wieder
 fremdgespeist funktionierte die EInheit wieder und blies annehmbar Rauch heraus. Nach dem Einbau im
 Panzer lief und der max 6V Spannungsversorgung entwickelte sich deutlich weniger Rauch. Aber es rauchte
 wieder aus den Rohren heraus. - Leider kam es nach einer halben Stunde mit Rauch wieder zum Ausfall der
 Einheit. Nachdem die Raubildung nachgelassen hatte, füllte ich 0,5ml (anstelle 2ml) nach, doch blieb die
 Rauchbildung aus. Jedoch hörte man, dass der Kolbenantrieb anders klang. Es war zu vermuten, dass der
 Kolben durch Öl oder Öldunst, der in den Zylinder geraten sein dürfte, wieder aufgequollen ist und sich die Kol-
 benstange wieder ausgehängt hat, wodurch die Pumpe funktionslos geworden ist. -  Das Rauchmodul bleibt
 aus Ratlosigkeit daher vorläufig abgeschaltet, zumindest so lange, bis eine bessere Lösung gefunden wird.

 
 Umbauten von Rauchgeneratoren

 Version 1 ... vielversprechend aber mit beschädigtem Heizelement

 Da auch das neue Luftpumpen-Rauchaggregat von Beginn an nicht oder nur minimal Rauch erzeugt hat,
 kam die Idee auf im Internet zu suchen, ob andere Panzerfreunde das gleiche Problem haben und ob sie
 Verbesserungsmöglichkeiten gefunden haben.  Nur bei mir gibt es allerdings bei den zwei Rauchgenerato-
 ren das Problem, dass der Kolben der Luftpumpe aufquillt, sich quer legt und daher nicht mehr pumpt. Daher
 raucht es eben nicht, weil kein Sauerstoff (Luft) in die Verdampferkammer kommt, der für Rauch nötig ist..
 Anderer Panzerfreunde haben dieses Problem offenbar nicht, was mich wundert.

 In einem Internetforum beschrieb ein Bastler, dass er die Pumpe deaktiviert hat und den Luftstrom durch einen
 Mini-Lüfter von einem Laptop erzeugt. In einem Video zeigte er die originale Pump-Version und seine Um-
 bauvariante mit PC-Lüfter. Da er auch den Stromverbrauch beider Systeme prüfte konnte er sagen, dass die
 PC-Lüftervariante deutlich weniger verbraucht und kaum hörbar ist. Das Geräusch der Luftpumpe ist tatsäch-
 lich bei längerem Betrieb nervend. Die Rauchmenge ist deutlich mehr, da mehr Strom für den Glühdraht da ist.

 Nachdem ich die erst Rauchanlage aus dem Leopard reaktivieren konnte, - allerdings nur für eine halbe
 Stunde lang -, habe ich sie für einen Umbau ins Auge gefasst. Einen kleinen PC-Lüfter 40 x 40 mm habe ich
 auch in meiner Kramkiste gefunden, also stand dem Versuch des Umbaues des alten Rauchgenerators nicht
 mehr im Wege.

 Der Antrieb der Luftpumpe wurde demontiert und die Bodenplatte ausgefräst, damit der PC-Ventilator hinein
 passt. Um den 40x40mm-Ventilator zur Erzeugung eines Luftstromes nützen zu können, müssen jedoch vorne
 und hinten Kunststoffabdeckungen aufgeklebt werden, damit der Luftstrom gezielt in den Schlauch zum Ver-
 dampfer geleitet werden kann. Um das zu ermöglichen wurde in die geschlossenen Platte ein Messingrohrstück
 eingeklebt, auf dem ein Silikonschlauch angesteckt wird. Die andere Lüfterseite wird mit einem um ein Drittel
 geöffneten Deckel beklebt, der so aufgeklebt ist, dass der Ausblasbereich überdeckt ist und die verdichtete Luft
 nicht so leicht anderwärts entweichen kann.

 Um den Luftstrom zum Verdampfer zu bringen, verwende ich einen Silikonschlauch mit etwa 3mm Innendurch-
 messer, der auf die Düse eines Verschlussstopfens eines Sekundenklebers aufgeschoben und festgeklebt
 wird. Dieser Stopfen passt in den Pumpenzylinder und kann bis zum Anschlag eingeschoben werden. Fertig.

 Nach dem Verlöten der Kabel des Verdampfers und des Lüfters konnte der Probebetrieb erfolgen. Dazu
 wurde ein 7,2V Akku verwendet und schon lief der Lüfter an und die Rauchentwicklung begann. Der Erfolg
 mit der etwas ramponierten aber funktionierenden (wie lange noch?) Rauchkammer war groß und zufrieden-
 stellend. Leider bringt die Panzerelektronik nur 5,6 bis max. 6 V an die Steckbuchse, sodass die Rauchent-
 wicklung nicht genügend effektiv ist.

 Es bleibt derzeit die Frage offen, ob der Empfänger schadfhaft ist, da er eine zu geringe Betriebsspannung
 an die Rauchbuchse liefert.  Ich überlege daher, mit einem Relais eine andere Stromversorgung direkt vom 
 Akkukontakt herzustellen, wo dann die volle Akkuspannung an den Hitzdraht gelangt. Das Relais wird über
 die am Empfänger vorhandene 5,6V Spannung angesteuert. -  Um in der Sache weiter zu kommen, musste
 ein 6V Printrelais vom Typ Schließer bestellt werden. Auch ein neuer Empfänger wurde bestellt, um zu testen,
 ob bei diesem an der Rauchbuchse eine höhere Spannung anliegt. Bei neuerlichem Einbau des umgebauten
 Rauchgenerators in den Panzer, wird jedoch die Abdeckplatte der Rauchkammer samt Rauchhitzdraht und
 Dochte des nachgekauften Rauchmoduls eingebaut. Damit sollte gesichert sein, dass der neue Hitzdraht gut
 funktioniert.

 Version 2 ... die "Abgebrannte"

 Um vielleicht eine bessere und kleiner Version zu bauen, wurden 25x25mm PC-Lüfter gekauft, die direkt in
 den Pumpenzylinder und damit in die Rauchkammer blasen können. Um den Lüfter auf der Grundplatte des
 Rauchgenerators einbauern zu können, müssen die Zwischenwände teilweise weggefräst werden. Nun ist zu
 klären, wie die Verbindung zwischen dem Lüfter und dem Rauchpumpenzylinder hergestellt werden soll. Ich
 habe dazu eine annähernd passende Verschraubung einer Kunststoffflasche verwendet. Die wurde auch mit
 dem Handfräser bearbeitet, damit sie gut auf den Lüfter passt. Der Luftpumpenzylinder musste gekürzt wer-
 den, damit die Länge der Verschraubung angepasst werden kann. Die Verschraubung musste am Zylinderan-
 schluss innen abgefräst werden, damit sie über den Zylinder drübergeschoben werden kann. Wenn die ge-
 samte Einheit auf der Grundplatte gut passt, wird das Verbindungsstück mit dickem Sekundenkleber ange-
 heftet. Ebenso am Zylinder. Danach wird mit 5 Minuten Epoxy über die gehefteten Klebestellen eine Klebstoff-
 raupe aufgelegt und aushärten gelassen. Danach kann die neue Einheit fix auf der Grundplatte angeschraubt
 werden.
 
 Der Test des neuen Raucherzeugers ging jedoch nicht ohne vorherige Erneuerung des Heizelements. Da es
 möglich wäre, den Panzer mit einem Lipo 3-Zeller mit etwas mehr als 12 V zu betreiben, wurde das getestet.
 Nachdem vorhergehende Versuche mit 68 Ohm, dann mit 27 Ohm, wegen der hohen Betriebsspannungen von
 12V nicht im Panzer verwendbar waren, wurde ein 68 Ohm Drahtwiderstand mechanisch gekürzt, sodass er
 14 Ohm brachte. Auch dieses Ergebnis war unbefriedigend, da der Widerstand bei 9V zu heiß geworden ist,
 sodass sich die Rauchkammerwände und  die Abgasauslässe nach 15 Minuten Dauerbetrieb verformt haben.
 Zwar war die Rauchmenge und -dichtet zufriedenstellend, doch mit der Betriebsspannung von 7,2 V bis 7,4 V
 war die Rauchintensität kaum besser als bei funktionierenden originalem Rauchgenerator. Ich möchte später
 noch Versuche mit einem 10 Ohm 5W Widerstand versuchen.

 Nicht sicher ist geklärt, ob nicht der Docht an der Überhitzung mitschuldig ist. Bei mir wurden Glasfasergewebe-
 reste verwendet, diese  mehr oder weniger zerzaust, jedoch nicht gut und eng direkt am Heizelement aufge-
 wickelt. Sind Galsfasern als Docht überhaupt verwebdbar? Hier müsste man nach einer besseren Methode
 suchen. Vermutlich geht es eventuell mit einem Docht von Öl- oder Petroleumlampen?


 Version 3 ... die Hoffnungsvariante für den Leopard
 
 Als kritischer Punkt hat sich das Heizelement herauskristallisiert. Es war mir anfangs nicht möglich, den
 Widerstandswert bei einem neuen Generator zu messen. Daher kaufte ich wieder einen Generator und ver-
 wendete den Lüfter der Variante 2 und die Rauchkammer des neuen Generators. Diese blieb ungeöffnet (!),
 damit an dem Heizelement und der heiklen Dichtung keine Beschädigung entsteht. Diesmal konnte der
 Widerstandswert gemessen werden: ~ 16 Ohm

 Nach der Anpassung und dem folgenden Zusammenbau der neuen Rauchkammer konnte der erste Testlauf
 außerhalb des Panzers mit einem originalen LiIo-Akku mit 7,4V erfolgen. Das Ergebnis war brauchbar, könnte
 aber gerne auch noch viel besser sein. Doch der Vorteil dieser Version ist, dass sich die Rauchkammer auch
 bei längerem Betrieb nicht wieder überhitzt und sich verformt.

 Um mein Problem mit der vom originalen Empfänger gelieferten niedrigen Rauchgeneratorspannung von
 knapp 6V zu lösen, wurde ein 6V-Relais an den Raucherzeuger-Ausgang des Empfängers angeschlossen.
 Damit kann eine Ab- und Anschaltung der Raucherzeugung erfolgen und der neue Rauchgenerator "Marke
 Eigenbau" direkt mit der vollen Akkuspannung von der freien +/- Buchse am Empfänger versorgt werden.
 Dieses System funktioniert und wurde das neue Rauchaggregat daher versuchsweise im Panzer eingebaut.
 Es wäre zu schön gewesen, hätte die Sache dann längere Zeit funktioniert. Nach 15 Minuten Dauerbetrieb war
 es wieder vorbei.

 Nach einer einstündigen Abschaltung des neuen Rauchaggregates kam es aus ungeklärten Gründen zu
 keiner weiteren Funktion der Rauchanlage. Bedingt durch den kaum hörbaren Lüfter ist nicht zu erkennen, ob
 die Anlage arbeitet oder nicht. Seltsam ist nur, dass bei einem Schaltzustand summende Geräusche vom
 Miniaturrelais aus dem Panzer herausklangen. Drückt man auf die S-Taste wird es still, es raucht aber auch
 nicht. Der Anfängerfehler folgte, denn es wurde von mir, zwar mit Bedacht, ein wenig Dampföl nachgespritzt,
 aber es nützte nichts. Es könnte aber auch sein, dass das Heizelement den Geist aufgegeben hat?

 Die Nachforschung bei geöffnetem Panzer ergab, dass das Summen vom Miniaturrelais stammt, welches vom
 Empfänger jetzt statt mit 6V nurmehr mit 0,9V am Steckplatz für das Relais = Rauchgeneratoranschluss, ver-
 sorgt wird. Selbst mit externer Stromversorgung des Rauchgenerators funktionierte nichts. Nachdem an keiner
 anderen freien Steckbuchse das Relais angesteuert werden kann, blieb nur der Kauf eines neuen Empfängers.

 Zum Thema Empfänger liest man im Internet, dass es hier beim Rauchanschluss ein Problem mit einem Tran-
 sistor bestehen soll, der irgendwann, aber plötzlich, seine Funktion verliert, wodurch der Rauchgenerator nicht
 mehr funktioniert, da mit 6V der Heizdraht nicht genügend stark heizt. - Der neue Empfänger wurde eingebaut,
 angeschlossen und neu an den Sender gebunden und er funktioniert.

 Um jedoch eine Wiederholung der Überlastung des Rauchgeneratoranschlusses zu vermeiden, blieb ich bei
 der Varíante mit dem Relais. Und diese Version funktioniert, wenn sich ausreichend viel Rauchöl in der Rauch-
 kammer befindet. -  Nun, die Anlage funktionierte wieder ...... schon einige Zeit lang. Dann wurde der Rauch
 wieder einmal weniger. Die Nachschau am wieder geöffneten Panzer ergab, dass die Rauchkammer doch
 ziemlich heiß wird und sich die, beim neu gekauften Rauchaggregat mitgelieferten Schläuche, in der Wärme,
 an den Schlauchstutzen oberhalb der Rauchkammer verformen. Betseht ein Zug in eine Richtung, werden die
 Rohrstutzen verbogen und einknickten, sodass nurmehr wenig Rauch durchkommt. Um das Problem zu lösen
 verwendete ich die für Benzinmotore beim Modellflug verwendeten, benzin- und temperaturbeständigen
 Schläuche, die an den Rauchkammeranschlüssen befestigt worden sind. Dadurch ist ein deutlich besseres
 Áusströmen des Rauches  möglich und die Schläuche werden nicht weich und knicken nicht ein und der heiße
 Rauch kann entweichen.

 Die nun erprobte Variante funktioniert halbwegs, wobei mir die Ausblasgeschwindigkeit des Rauchesn nicht
 genügt. Auch hier hätte eine Vergrößerung der Bohrung in die Rauchkammer eine Verbesserung gebracht.
 Der kleine 25 x 25mm-Lüfter ist bei der Betriebsspannung von 7,4V zu schwach. Das nächste Rauch-
 aggregat wird wieder mit einem 40 x 40mm-Lüfter bestückt, wie es in Variante 1 der Fall ist.


 Ein "Waldbrand - Rauchgenerator" entsteht

 Variante A

 Da diese obige Version 1 nur eine Testvariante ist, wird weiter damit erprobt. Mein Modellbahnfreund sah
 die beim Test entstandene Rauchentwicklung und war begeistert, denn für sein Feuer im Wald seiner Modell-
 bahnanlage bräuchte er diese Rauchmenge, damit es realistischer aussieht. Um das zu erreichen, muss
 sicher gestellt sein, dass der Hitzdraht in der Rauchkammer bei dem fünfminütigen Betrieb nicht überhitzt, noch
 dazu, wenn das Aggregat mit 12V angespeist wird.
 Grundsätzlich wird hier der Lüfter mit 12V laufen, jedoch wird die Spannung für die Rauchkammer mit einem
 Vorwiderstand auf etwa 7,5V heruntergesetzt.

 Vorweg ist nich zu erwähnen, dass es bei längerem Betreib des Rauchgenerators in den langen Rohrleitungen
 des Leopards zu Tropfenbildungen mit Kondensat kommt, woduch die Rauchentwicklung endet. Es ist daher
 notwendig, den Panzer aufzuheben und auf den Kopf zu drehen und ein wenig zu schütteln, damit
 die Tropfen durch die Auspufföffnungen abrinnen können.

 Nun kannte ich schon den Widerstandswert des Heizelementes und konnte einen Vorwiderstand erproben.
 Der passende Wert ist 10 Ohm bei 10W Leistung des Keramikwiderstandes. Damit kommen an den Hitzdraht
 etwa 8V, was ausreicht, dass eine schöne Menge Rauch entwickelt wird. Mit diesem Vorwiderstand überhitzt
 jedoch der Heizdraht noch immer.....

 Die Rauchkammer musste geöffnet werden, um zu sehen, wie es darinnen aussieht und ob der Draht gut aus-
 sieht. Auf den Bildern erkennt man, dass der Docht angesengt, vernutlich sogar abgebrannt ist und sich quasi
 "aufgelöst" hat. Er muss erneuert werden. Der Heizdraht sieht gut aus, jedoch muss der neue Docht um den
 Draht herumgewickelt werden. Das ist eine schwierige Aufgabe, denn der Draht ist sehr diffizil. - Schließlich
 gelang es, den Docht hinter dem Hitzdraht durchzuzwengen, doch ging das nicht ohne Beschädigung des
 Drahtes ab. Man hätte das Docht gewebe auflösen sollen, dann wäre das Experiment besser gelungen. Aber
 der Generator wurde mit Öl gefüllt und zusammengeschraubt. EIne kurze Testung mit 7,4V zeigte, dass der
 inzwischen auch nachgefüllte Rauchgenerator zu rauchen begann, so wie man es vom Panzer kennt.

 Um den Hitzdraht nicht zu heiß werden zu lassen wurde also ein 10 Ohm Leistungswiderstand vorgeschaltet.
 Damit kann mit 12V angespeist werden. Die so entstehende Rauchmenge ist deutlich stärker und mehr.
 Jedoch zeigte ein 1/4-Stunden Dauerlauftest, dass die Rauchkammer noch immer viel zu heiß wird und sich
 der Rauchkamerdeckel sich sogar ein wenig verformt.  Diese Variante kann ich  meinem Freund nicht anbieten.

 Da der originale Hitzdraht trotz Vorwiderstand zu heiß wird, wurde ein neuer Versuch mit einem 12 Ohm 5W
 leistungswiderstand gestartet. Auf den Bildern sieht man, wie heiß der Standard Hitzdraht wurde und was in
 der Folge aus dem originalen Docht geworden ist. Er ist zum Teil verglimmt.

 Jetzt wurde beim Keramikwiderstand die Keramik entfernt und in den Rauchkammerdeckel eingebaut. Jedoch
 ist das so, dass die Anschlüsse des Hitzdrahtes auf einer kleinen Printplatte angecrimpt sind, denn eine Löt-
 stelle löst sich wegen der Hitze. Daher mussten die Anschlussdrähte des neuen Heizers durch neue Boh-
 rungen in der Printplatte durchgefädelt und die Anschlusskabel möglichst weit weg erst angelötet werden.
 Anschließend konnte der aufgekrempelte Docht um den Widerstand herumgefädelt  und mit einer Draht-
 schlinge befestigt werden. Nach dem Zusammenbau der Rauchkammer erfolgte der Probebetrieb.

 Noch immer war der Heizer mit einem 12 Ohm-Vorwiderstand angeschlossen, doch wurde er trotzdem zu heiß.
 Es ist eigentlich klar, wenn man bedenkt, dass der originale Heizdraht 16 Ohm hat und mit 7,4V schon zu heiß
 geworden ist. Eine Messung der Spannung am Heizer ergab, dass er mit 8V versorgt worden ist. Die Strom-
 aufnahme des Rauchgenerators lag bei 0,55A. - Leider kommt der zugekaufte 16 Ohm Widerstand erst in eini-
 gen Tagen, dann kann man weitersehen. Der bisherige 15 Minuten-Test fiel unbefriedigend aus, da es anfangs
 gut rauchte, jedoch ab etwa 5 Minuten Dauer geringer wurde. Das Nachgeben von Dampföl brachte keine
 Verbesserung.

 Die Rauchkammer wurde an der Außenseite sehr heiß, sodass ich mit Stabilit ein Alublech als Kühlblech ange-
 klebt habe. Auch das Blech wurde heiß. Aber wegen der schwächelnden Rauchleistung wurde die Versor-
 gungsspannung probeweise bis 14V hochgedreht und die Hitze stieg weiter an. Schließlich entlötete sich ein
 Anschlusskabel in der Rauchkammer. Mit dem 16 Ohm Widerstand war das Ergebnis deutlich schlechter, da
 weniger Spannung an den ohnehin schon ramponierten Hitzdraht kam. - Damit war dieser Versuch gelaufen.
 
 Um diese Version als späteren Ersatz für einen Panzer brauchbar zu machen, kaufte ich einen neuen
 Rauchgenerator dessen unbenützter Deckel mit dem Hitzdraht und Docht anstelle des ausgeschiedenen
 Rauchkammendeckels montiert wurde. Die neue Variante wird nurmehr mit 7,4V betrieben  Die Standard-
 spannung aus dem frisch geladenem 2S Lipoakku wird ebenfalls gut vertragen und sie sinkt mit der Fahrt-
 dauer, sodass der Hitzdraht nicht überlastet werden sollte.

 Variante B

 Basierend auf Variante 3 wurde ein neu gekauftes Rauchaggregat verwendet. Wiederum wurde der Luft-
 pumpenantrieb entfernt und der Zylinder zur Rauchkammer angesägt. Um den 25 x 25mm PC-Lüfter ein-
 bauen zu können musste die Grundplatte ausgefräst werden, damit der Lüfter Platz hat. Um die Menge der
 Ausblasluft zu  vergrößern wurden im Zylinder an der Wand zur Rauchkammer, drei Bohrungen mit 3,2mm
 Durchmesser hergestellt. Als Zwischenstück zwischen Lüfter und Rauchkammer wurde wieder eine Kunst-
 stoffverschraubung einer Flasche verwendet und angepasst. Mit 5 Minuten Epoxy wurden die Klebungen
 durch geführt. Damit die Ausblasgeschwindigkeit beeinflusst werden kann, wurde ein Schieber montiert, der
 etwa 50% der Ansaugluft reduzieren kann. Damit kann die Rauchbildung beeinflusst werden.

 Da dieses Waldbrand- Rauchaggregat mit 12V betrieben wird, wurde der Anschluss des Lüfters direkt, der
 Anschlus des Hitzdrahtes mit einem 10 Ohm 10W Vorwiderstand ergänzt. Der Widerstand reduziert die zum
 Heizdraht gelangende Spannung auf ca.7V. Der Versuchsweise verwendete 12 Ohm Widerstand reduzierte
 die Spannung auf ca. 5,6V, wodurch die Rauchentwicklung erheblich schwächer ausfiel.

 Nach einem 5-Minuten-Testbetrieb mit 12,5V Versorgungsspannung erhitzte sich die Außenwand der
 Rauchkammer, sodass zur Verhinderung höherer Temperaturen ein Alublechstreifen mit Stabilit aufgeklebt
 wurde. Es bleibt dem Verwender des Raucherzeugers überlassen, ob er zur Schonung des Heizdrahtes einen
 von mir empfohlenen Zeitschalter einbaut, der nach etwa 5 Minuten das Rauchaggregat abschaltet. Damit ist
 längerfristig der Betrieb des Aggregates sichergestellt.


  Heng Long Rauchgenerator in Originalversion
       
 
der Rauchentwickler - Originalzustand Getriebe für Luftpumpenkolben Getriebe entfernt, dahiner PC-Lüfter 40x40mm, 12V  
 Erste Umbauvariante 
vordere Abdeckung aufgeklebt hintere Abdeckung Lüfter eingeklebt Stopfen mit Schlauch wird eingeschoben
erster Test erfolgreich Eigenbau-Rauchaggregat eingebaut   Auspuffgase entweichen eher schwach                                     Video
 Zweite Variante 
die Einzelteile: Lüfter 25x25mm, 12V, Grundplatte, Rauchkammer   das Verbindungsstück   
  Verbindungsstück geklebt    Betrieb mit 7,4V                              Video
 Dritte Variante  
neuer Origoinal-Rauchgenerator zerlegt neue Konfiguration: alter Lüfter und neue Rauchkammer der Test beginnt doch überwältigend ist das Ergebnis noch nicht                                       Video
   
mit neuen knickfreien gelblichen Schlauchstücken diesmal ist der Rauch intensiver     Video    
  Ein Waldbrandgenerator für die Modellbahnanlage entsteht
Ansicht Heizdraht und Dochtreste  Blick in Rauchkammer mit  Dochtresten  Ansicht Vorwiderstand 10 Ohm 10W  und so raucht der Apparat mit 12V
Rauchkammer zerlegt mit angebranntem Docht  ein Blick auf die Rauchkammer  und nun ein Kühlblech aufgeklebt  Einbau neuer 12 Ohm Heizer mit durchgefädeltem Docht 
   
Docht zusammengebunden  Aufsetzen des Rauchgkammerdeckels     
Waldbrandgenerator Version 2  neues Rauchaggregat aus China  so sieht der neue Docht aus   
umgebaut mit 25x25 PC-Lüfter    Luftregler für Lüfterluftstrom  fertiegr Zustand jdeoch ohne Kühlblech