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   Acapulco  Motorboot  (Robbe) 
 
 
 Wegen diverser Widrigkeiten wollte eine Zeit lang im Modellflug einfach nichts
 gelingen. Also befasste ich mich aus Verzweiflung mit dem Bau von einfachen
 Schiffsmodellen, wie eben der Yacht Acapulco. Von meinem leder nicht dokumen-
 tierten Eigenbau-Motorschiff "Monika" konnten diverse Einbauten wie der Motor
 und das Stevenrohr samt Propeller wieder verwendet werden. Bei diesem Boot
 wurde schon eine der aktuellen Technik entsprechende Fernsteuerung eingebaut,
 jedoch die Fahrstromversorgung war noch auf Blei-Akkus ausgerichtet.

 Der Bausatz war ohne Probleme fertig zu stellen, sodass bald ein Einsatz in der
 in der Nähe liegenden "Seeschlacht" erfolgen konnte. Da aus finanziellen und
 auch aus Gewichtsgründen nur kleine Blei-Akku-Zellen mit 2500MAh verwendet
 wurden, hielt sich die Fahrzeit mit flotter Fahrt in Grenzen. Dennoch machte das
 Boot viel Spaß. - Bislang sumperte es, mit einem alten Leintuch überzogen,  am
 Dachboden vor sich hin, so lange eben,  bis einmal die Enkel so verständig sind,
 dass sie, anfangs zwar mit Hilfe, dann aber  selbstständig, mit dem Modell gut
 umgehen können.

 
Unglaublich war, dass die 30 Jahre am Dachboden keinen Schaden zugefügt
 haben. EInzig die Technik mit den seinerzeit modernen Steckersystemen von
 Microprop ist heute nicht mehr zeitgemäß. Aber für das einfache Boot genügen
 auch heute noch die alten Fernsteuerungen......., hoffe ich.

 
Technische Daten der Version von 1989:
 Länge 760mm, Breite 220mm, Antriebsakku 6 x 2 V Bleizellen,
 Fernsteuerung  Microprop Variomodul: Motor, Seitenruder
 
Änderungen bei Variante 2019:
 Fernsteuerung GR MC 18, 35mHz, K 75, Empfänger Webraprop,
 E-Akku NiMh 2100/5Zellen, Fahrakku: 2x Lipo 3S ~3200 (parallel)
 


Acapulco, Robbe
Fahrvideo





 Die Arbeiten für die Wiederinbetriebnahme

 
Man würde meinen, wenn man ein Modell ordnungsgemäß abstellt und für die Langzeitlagerung vorbereitet,
 dass bei Wiederverwendung alles fix-fertig passt. Doch merkt man nach 30 Jahren dann, dass sich einiges
 geändert hat und nachgarbeitet werden muss.

 2019 war es so weit, dass Enkel Konstantin Interesse an dem Boot fand, da er mit dem Patrouillenboot erste
 Fahrversuche im Schwimmbecken gemacht hatte und es ihm Spaß gemacht hat. Für mich ist das eine Mög-
 lichkeit, dass er mit einem normalen Fernsteuerungssender umzugehen lernt.  Allerdings musste die neue
 Inbetriebnahme an heutige Verhältnisse angepasst werden. Als Fernsteuerung wurde zuerst eine alte Webra-
 prop verwendet, die aber bei Anpassungsarbeiten von mir unbrauchbar gemacht wurde. Leider. Damit können
 die Servostecker belassen werden. Die Webraprop Analge aus etwa 1976 lag griffbereit in der Nähe und
 hatte vor einigen Jahren (2009) einen neuen  Akku bekommen, der endlich einmal gefordert werden müsste.
 Aber daraus wurde nichts. Damit ist der Betrieb des Bootes im Retro-Look nicht möglich, was aber den Vorteil
 hat, dass man wesentlich mehr Einstellmöglichkeiten bei der zu verwendeten alten MC 18 vorfindet.

 Der alte Empfänger Akku ist im Boot eingeklebt und muss erneuert werden. Dazu konnte ein 2100 mAh
 NiMh 5-Zeller verwendet werden, der keine andere Verwendung hatte. Die Stromversorgung für den Antrieb,
 ehemals 6 Bleiakkuzellen, ist natürlich auch nicht mehr brauchbar. Es muss also auf LiPo-Akkus umgerüstet
 werden, wobei aus Gewichtsgründen auf einer Seite drei der alten Bleizellen als Gewicht im Boot  bleiben.  Gegenüber werden die vom Modellflug vorhandenen zwei Stück 3 S Lipo-Zellen mit 3500 mAh  (11,4V) in
 Parallelschgaltung eingebaut. Um das Gewicht der 6 Bleizellen zusammen zu bekommen, mussten noch Blei-
 stücke auf dieser Seite eingeklebt werden.

 Damit ich / wir nach den nächsten 30 Jahren wissen, wie das Boot zusammengebaut ist, schreibe ich diese
 wichtigen Kleinigkeiten zusammen:

 Kajütenaufbau befestigen / abnehmen
 Die Monatge des Kabinenaufbaues funktioniert so, dass man den Aufbau mit den Bohrungen in der hinteren
 unteren Kabinenkante auf die kurzen Stifte am Rumpf aufschiebt und nach vorne schiebt, so weit es geht. Dann
 kann der rot markierte Haltestift in der Stellung mit dem Schlitz parallel zur Fahrtrichtung. eingesetzt werden.
 Durch einen Druck auf den Stift rastet er ein und der Aufbau ist befestigt. - Zum Abnehmen des Aufbaues
 muss der Stift mit einem Schraubendreher nach einer 90 Grad Drehung gelöst werden. Jetzt kann der Haltestift
 herausgezogen werden. ACHTUNG: NICHT VERLEIREN!!!

 Fernsteuerungseinbau und - test
 Zu Beginn wurde die Funktion der Webraprop Fernsteuerung mit den beiden alten baugleichen Empfängern
 erprobt.Trotz des erstmals nach 25 Jahren wieder aufgeladenen Empfängerakkus, des alten Seitgenruder-
 servos und des Fahrtreglers, funktionierte die Fernsteuerung. Als später der neue Stecker für die Lipo-
 Stromversorgung angelötet war, konnte der erste Probelauf des Motors stattfinden. Zuvor wurden noch einige
 Tropfen Öl in die Propellerwelle eingebracht, um Reibungsschäden zu vermeiden. Tatsächlich läuft der Motor
 wieder, doch ist die Nullstellung etwas feinfühlig einzustellen. Hier müssen noch eine Verbesserungen vorge-
 nommen werden. Die Servomitte vom Seitenruder musste neu justiert werden, passt jetzt aber gut.

 Da der alte elektronische Fahrtregler einen sehr exakten Ansprechpunkt hat ist das heikel. Das bedeutet, dass
 wenn man aus der Neutralstellung den Gasknüppel nur ganz wenig bewegt, der Motor gleich anläuft. Das ist für
 den kleinen Enkel ein Problem, denn mit dem Ausschalten und gar Rückwärtsgas geben, wird ihm ein Pro-
 blem bereiten.  Um für den Enkel den Motor leichter abstellbar zu machen, wurde auf der MC 18 die Expo-
 funktion stark ausgenützt.  öochte  man fahren, muss man den Gasknüppel in die gewünschte Richtung und
 Geschwindigkeitsposition bringen und halten. Langsam und ohne den Knüppel zu halten geht es nur mit dem
 Trimmhebel.

 Besser wäre eine spezielle EInprogrammierung der Acapulco in die MC 18 (älter als 35 Jahre), die die Vor-
 und Rückwärtsfahrt besser ermöglicht. - Es gelang mit einem linearen Mixer von Kanal 3 auf Kanal 1 (Gas) mit
 Schalter 6. Und Kanalknüppel 3 wurde zum Nur-Mix-Kanal und ist somit wirkungslos. Der Gashebel wirkt
 also wie eine Gas-Vorwahl die mit Schalter 6 aktiviert oder deaktiviert wird. Zu beachten ist, dass die Schal-
 terstellung EIN nur bei nach vorne geschaltetem Schalter zutrifft (Schalter unten/hinten, nahe Gashebel = AUS).
 Die Einstellung der Steuerwege und des Expowertes sollten nicht verändert werden, denn es war eine langwie-
 rige Sache, die  richtige Funktion zu finden.
 Schalter 6 schaltet auch die Stoppuhr für den Stromverbrauch ein/aus, wobei dieser, wird nicht ständig Vollgas
 gefahren und der Knüppel nicht in der Neutralposition gehalten, nur eher Richtwert ist. Man kann dann die
 Alarmzeit "überfahren".
 Allerdings findet Konstantins Papa diese Lösung als zu schwierig für den Kleinen. Daher wurde wieder zurück-
 programmiert, sodass man den linken Knüppel immer in die Fahrtrichtung drücken muss, so lange man fahren
 möchte. Lässt man den Knüppel aus, schaltet der Motor automatisch ab. So geht es natürlich auch.

 Die Erprobung
 EInmal war es so weit, der "Stapellauf" konnte erfolgen und das Boot ausgewogen werden, damit es ohne
 Schlagseite im Wasser schwimmt.

 
     
vorläufige Systemfotos ...     der Bausatz 
unsere ACAPULCO - Yacht      das Ruder und die Schiffschraube 
Webraprop Sender 7K (wie Micriprop) -
habe ich leider demoliert
der Empfämger von Microprop - funktioniert auch mit MC 16 der Webraprop EWmpfänger  Ladekabel zum Sender laden samt Empfänger oder einzeln 
Blick ins alte Innenleben  das neue Innenleben mit Lipos  Seitenruder und Propeller  die Antenne wird herausgezogen 
Haltestift  mit Schlitz in Fahrtrichtung einstecken ... ... und hineindrücken  Lösen des Stiftes durch 90 Graddrehung mit Schraubenziehetr  der Haltestift (Maß für Nachbau)
 
die Senderpoti für die Feineinstellung der Neutralstellunmgen  und nun kommt die alte MC 18 zum Einsatz