Meine Erfahrungen mit meiner
flotten
Jaguar C 66 - Yacht
ergaben mangels vernünftiger
Fahrweise, dass nach jeder flotten Fahrt mit
engeren Kurven, eine ansehnliche Menge Wasser
im Rumpf war. Bedingt durch die beidseits am
Heck befindlichen Kabinenfenster und bei voller Kraft
voraus, sinkt in der Kurve das Heck so tief
ein, dass vermutlich durch die Fenster Wasser ein- dringt.
Eine nachträgliche Abdichtung mit Silikon besserte die
Situation ein wenig, doch löste sie das Problem
nicht.
Die eingetretene Wassermenge
(zuletzt ca. 1 l ) entsteht bei flotter Fahrt mit
zwei parallel geschalteten 3S Akkus mit gesamt
10400mAh in nur 15 Minuten Fahrzeit. Beim Akkutausch
oder am Ende der Fahrt, musste der Rumpf immer
entleert werden.
Leider ist die Bauweise
des Modells so, dass das schöne Deck aufgeklebt ist
und ein Zugriff für bessere Abdichtung der Fenster nicht
möglich ist. Es wäre nur durch Aufschneiden des
Decks eine Möglichkeit gegeben, nach- träglich die
Abdichtung der Fenster zu verbessern, doch das ist kein
Thema. Daher
entstand die Idee, auf Dauer der Fahrt eine
selbstansaugende peri- staltische Pumpe mitlaufen zu lassen, die eingedrungenes Wasser
fortlau- fend abpumpt. Für den Fall, dass kein Wasser
eindrang, ist der Betrieb der Pumpe ohne
Flüssigkeit unbedenklich. Um die Ausbreitung
des eingedrungenen Wassers im Boot zu beschrän- ken
wurde im Rumpf ein Querspant eingeklebt. Aus dem
entstandenerm "Reservoir" kann die Pumpe
absaugen und das Wasser über einen Rohr- stutzen
aus dem Rumpf befördern.
Die Stromversorgung der
Pumpe ist für 6 -12V geeignet und wird vom Emp- fänger
BEC versorgt.
Die Pumpe stammt aus Fernost
und kostete samt der Elektronik etwa 12.- €. Der
Betrag ist die Anwendung allemal wert. Die Pumpe ist
etwa so groß wie zwei Standardservos
nebeneinander, aber maximal so schwer wie ein Servo. Diese
Pumpe gibt es auch in kleinere und schwächere Variante.
Jedoch bei der bisher immer eingedrungenen
Wassermenge passt sie in meinem Modell
gut und erfüllt den Zweck. - Sie saugt
selbsstätig ab und die Saug- leistung kann durch die
Drehzahl via der Elektronik variiert werden.
Durch den Schalter an der Elektronik kann sie abgeschaltet
oder auch umgepolt werden.
Wie
beim letzten Fahrbetrieb mit Pumpe zutage trat, dürfte
Wasser im Bug- bereich bei den Fensten im Rumpf
einsiockern, wenn in bestimmten Kurven Wasser
nach oben spritzt. Der eingebaute Hilfsschott sammelt
jedoch Was- ser nur aus dem Heckbereich. Da bei
der testfahrt das Schiff aus dem Wasser auf das
Ufer glitt und kippte, könnte sein, dass Wasser aus dem
Heck nach vorne geronnen ist. Daher muss bei
den nächsten Fahrten darauff geachtet werden.
Unabhängig davon werden auch die vorderen fenster mt
Silikon ab- gedichtet. - Die bei der Fahrt noch
im Rumpf enthaltene Wasser war gering.
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Jaguar C 66 (Hegi / Wedico)

flott unterwegs

zu flott unterwegs

Preistaltik Pumpe mit Elektronik
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