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Seit ich
im Werfthafen infolge Propellerverlusts am Außenborder, das
Renngleitboot TORNADO
fast verloren hätte, wurde mir klar, dort ganz vorsichtig sein zu müssen. Im Hafen besteht eine Strömung, die
Treibgut zwischen den dort liegenden
historischen Schiffen verschwinden lässt. Ein Zutritt dorthin ist nicht möglich. Um künftig ein geeignetes Modellschiff für Schubzwecke zu haben, kaufte ich den Aeronaut Baukasten Ramborator, den
ich modifiziere.
Bei den Vorbereitungen auf das Projekt tat
sich die Frage auf, welche Leis- tung für das
Schieben eines 13kg
schweren Modells, quer zu dessen Fahrt- richtung,
erforderlich ist. Ein Freund vom Forum >rc-modellbau-schiffe.de> empfahl mir, nach
seiner Berechnung einen Zweiwellenantrieb mit
50mm Propellern zu planen. Ein Anpassung des
Baukastenmodells Ramborator wird dadurch notwendig. Wie das
baulich umgesetzt wurde, wird nachfol- gend beschrieben..
Technische Daten
Vorbild:
Länge
35m, Breite 11,5m, H: 2,5m, Tiefg: 1,3m, Leistung 3 x
MAN 1068PS
Technische
Daten Modell:
Länge 455 mm, Breite 200 mm, Tiefgang ~? mm, Gewicht:
3800g,
Motorisierung: 2 x 31ZY 12V Leerlaufdrehzahl 7500
U/Min, Last max. 6,5A, Propeller (3 Blatt 50 mm
Dm) gegenläufig, (Vers 1: 3S Lipo Betriebs-Drehzahleinstellung 50%
> vorw: 5500U/Min, 40% ret. 4700U/Min ,- wurde
in Vers.2 geändert), Vers 2: 2S Lipo
Betriebsdrehzahleinstellung 100% > vorw. 5300U/Min, 50% ret,
4700U/Min Regler: New Rain 35/160A, Antriebsakku:
(Vers.1: 2 x Lipo 2S3000), Vers.2: Red Power 2S5500
parallel,
Fernsteuerung: Flysky FS-I6X,: Vorwärts-Stop-Retour,
Ruder, Lüfter,Telemetrie
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Fahrvideo

"MELK" -
grobes
Vorbild für Schbschiff "Zerberus"

Video
erste Fahrt

Video erster Rettungseinsatz |
Baubericht
Überlegungen vor dem Baubeginn
Der geöffnete Baukasten besteht aus
sauberst gelaserten Holzteilen, aus denen das Modell gebaut wird.
Noch vor dem Baubeginn stellt sich wie bei allen Schiffen die Frage der Motorisierung und der
Steuerbarkeit. Für meine Anforderungen wurde einen Zweiwellenantrieb empfohlen, was Umbauten
im Rumpf erfordert. Ein Vorschlag eines
Freundes wies in diese Richtung zur Motorisierung. Aus
Kostengründen wurden zwei Fernost-Motore beschafft,
die den Leistungsdaten nach, die Auf- gabe
locker schaffen
können. Die 50mm
Propeller werden je ein Ruder anströmen. Sollte
die Ruder- wirkung zu gering ausfallen, werden zwei
(gemixte) Regler verwendet. Beginn der
Bauarbeiten Um das Modell von Beginn an
beim Bau
in einer günstigen Stellung zu haben, wurde ein
provisorischer Schiffständer aus Styropor
angefertigt. - Der Bau beginnt mit dem
ausklicken der Einzelteile und wird gemäß der
Bauanleitung fortgesetzt. Nach einer Pause
wurde mit dem Bau begonnen und die ersten Teile
zusammengeleimt bzw mit Sekundenkleber-Dick geklebt.
Einbau der Stevenrohre und Motore
Nach dem Aufkleben des Bodens wurde die Lage
der Stevenrohre eingezeichnet und die Durchbrü- che im
Boden, singemäß zur Grundauslegung, hergestellt. Nach dem Eintreffen der Stevenrohre
und den starren Wellenkupplungen konnte der
Einbau der Stevenrohre und die Positionierung der
Motore in Angriff genommen werden. Die
Lage der Stevenrohre wurde eingezeichnet und der
Rumpfboden mit den Durchstoßöffnungen versehen.
Nachfolgend wurde ein Motorspant aus 4mm Buchensperrholz
angepasst. Jetzt konnten die Stevenrohre
eingeschoben und mit den Wellenkuppplungen
bestückt. werden. Die Höhenlage der Motormitten
konnten nun markiert und die Bohrungen zur Motorbefestigung
eingebracht werden. Die provisorische
Montage der Motore erlaubte die richtige Lage der
Schiffschraubenwellen einzu- richten. Mit etwas
Klebstoff wurden die Wellen mit dem Schiffboden
provisorisch verklebt. Sie wurden danach mit Stabilit
endgültig festgeklebt. Um die Wellen mit dem
Rumpf fester zu verbinden wurden Wellenstützen
eingeklebt. Im Zuge mit den Wellenstützen
wurde auch der Motorspant eingeklebt und ebenso die zwei
Querstreben im Rumpf, die als Auflage der
Deckverstärkung mit dem Süllrand dienen.
Rudereinbau
Zwei Graupner Ruder (Reste von einem Graupner Wiesel)
wurden angepasst und eingebaut und mit Ruderhebeln
bestückt. Ein kräftiges Servo wurde eingebaut und mit
Schubstange mit den Ruderhe- beln verbunden.
Die Ruderausschläge sind groß. - Sollte speziell
bei der Retourfahrt die Schiffs- lenkung mit den Rudern
nicht ausreichen, müsste mit zwei gemischten
elektronischen Reglern unter- stützt werden.
Arbeit
am Aufbau
Entgegen dem Aufbau und der
Kartonabbildung vom Bausatz, fertige ich eigene,
gezeichnete Aufbauten an, die eine Ähnlichkeit zum Schubschiff Vorbild
"MELK" darstellen sollen. Das wird sich optisch in der Höhe
der Aufbauten auswirken, die erheblich niedriger
als beim Ramborator ausfallen werden. Der Umbau wird aus meiner Sicht erfoderlich, um einen
besseren Zugriff zu den Einbauten im Rumpf, zu
den Akkus und speziell zur Motorenbefestigung
und den Wellenkupplungen etc., zu er- möglichen.
Die
Befsetigung des ganzen Aufbaus erfolgt bugseitig durch
Einhängen auf einem Bolzen und mit einer Verschraubung
am Heck.
Um den Aufbau herstellen zu können
wurde ein Plan gezeichnet. Die einzelnen Teile des
Aufbaus wurden gemäß meinem Plan auf 2mm
Flugzeugsperrholz gezeichnet und danach ausgesägt, dann nachbearbeitet und verklebt. - Alle
Teile des Modells wurden mehrfach mit Porenfüller
gestrichen, beschliffen, mit Grundierspray
gespritzt und schließlich
endgültig lackiert.
Die im Bausatz bei den
Decks vorgegebenen Öffnungen zum Motorraum wurden
vergrößert. Auf der unteren
Deck-Grundplatte wurde rundherum ein 15mm hoher Süllrand
aufgeklebt. Auf dieser Grundplatte wurde
danach
das eigentliche Deck aufgeklebt. Anschließend
wurden die Teile des Aufbaues am Holz
aufgezeichnet und ausgesägt und an den
Süllrand angepasst. Die passend bearbeiteten Einzelteile
konnten danach zusammegeklebt wer- den. Anschließend
erfolgte die
Anfertigung der Dachflächen. Ich
habe mir die Arbeit erleichtert, da ich die
Fensterflächen dieses Aufbaus nicht ausgesägt, sondern
durch Klebefolien ersetzt habe.
Die
Befestigung des Aufbaus erfolgt duch einen Bolzen auf
den der Vorderteil des Aufbaus der da- rauf aufgeschoben
wird. Am Heck wurde eine Kunststoffschraube
eingeschraubt und mit Leim fest- geklebt. Das hintere
Aufbauende wird nach dem Auflegen mit einer Rundmutter
niedergeschraubt.
Die Herstellung der Brücke wurde
ebenfalls durch Aufzeichnen auf Holz mit nachfolgendem
Aus- sägen der Teile begonnen. Nach der Lackierung
werden Fenster im Brückenhaus eingeklebt. Ebenso wurden
die Tragwerksteile der Brücke angefertigt.
Anschließend wurde der Maschinenhaus Dom aus 8x8cm
x10mm Balsaholz angefertigt. Später konnten die Auspuffrohre und
der Ansaugstutzen (?) angeklebt werden. Schließlich
wuden die
Elemente der Positionslampen mit der daran
anschließenden Reling ange- passt und angeklebt
werden. Die Kräne, das Schlauchboot und die
Anker wurden nach der Lackierung aller Teile in Anlehnung
an das Vorbild positioniert und angeklebt.
Rumpfarbeiten am Rohmodell
Die Aufbauten
waren rohbaufertig geworden, sodass die Arbeiten am
Rumpf weitergehen konnten. Die Wellen,
Propeller und Ruder wurden ausgebaut. Die Schubpylone am
Bug wurden zusammen- gebaut und mit 5-Min-Epoxy
aufgeklebt. Im nächsten Schritt wurde der Rumpf
geschliffen und neu- erlich mit Porenfüller
gestrichen. Jetzt konnte der erste Sprayvorgang mit
Fillerspray duchgeführt und nach dem Aushärten
geschlif- fen werden. Unebenheiten wurden mit
Simprop Schnellspachtel weiß gekittet und wieder abge- schliffen. Eine Schicht Grundlack weiß
beendete die ersten Lackarbeiten. Die
Lackierung wurde auf einer nicht optimal geschliffenen
Oberfläche aufgebracht. Wesentlich mehr Aufwand
erschien mir nicht erforderlicht und hätte zu längerer
Arbeitsdauer geführt. Bei dem als Arbeitsschiff
nachempfundenen Modell ist dessen gute Verwendbarkeit wichtiger.
Details
werden montiert
Nun war es
Zeit, einige Details am Modell anzubringen, um mit dem
optischen Eindruck dem des Vorbildschiffs
näher zu kommen. Die Stiegen zur Brücke und von der
Brücke zum Deck wurden sinngemäß angeklebt. Die untersten
Stiegenabschnitte an der Bugwand können nicht bis zum
Deck reichen, da der Aufbau beim Abnehmen
angehoben werden muss, wodurch sie beschädigt würden. Am
Heck wurden die Anker und am Heck-Deck die Ketten und
Mini-Winden, sowie die Kräne und das Schlauchboot angebracht.
Der beleuchtbare Signalscheinwerfer neben der
Brücke und die Positions-Leds wurden ebenfalls
montiert.
Schließlich
wurde die Wasserlinie mit einem schmalen silbernen Farbband
sichtbar gemacht. Das Modell wurde wieder mit
den Einbauten bestückt, wobei die Wellen mit Wellenfett
bestrichen eingebaut wurden. Ebenso wurden beide Ruderwellen
befettet und die Ruder eingebaut.
Auswiegen
und Motor- und Rudererprobung
Beim ersten
Wannen Schwinmmtest
zeigte sich, dass noch viel mehr Blei in den Rumpf muss.
Beim Eintauchen des Schiffes lag es
etwa 1,5cm über der Wasserlinie. Also wurden Bleiplatten rumpfmittig
etwa 500g, im Bugbereich etwa 870g und vor den Motoren
die Akkus mit 700g, und im Heck weiere ca. 400g
eingebracht. - Die Wasserlinie
wurde erreicht und das betriebsbereite Schiff wiegt jetzt
3900g.
Die Erprobung der zwei Motore und deren
Schub ist mit den 3S Lipos und den 50mm Propellern
enorm. Wie anzunehmen war, und wie es auch
beim Vorbildschiff der Fall ist, wird durch den Antrieb der Bug nach unten gedrückt. In wie weit durch
die dadurch entstehende Bugwelle zu viel Wasser auf das Deck gelangt, wird der erste Fahrtest zeigen.
Nachdem
die Schubkraft sehr stark ist, wurde für den ersten
Fahrtest am Teich die Vollast auf 60% und die Rückwärtsleistung
auf 50% reduziert. Sollte die Leistung noch immer zu
groß sein, werde ich wohl auf 2S Lipos
umsteigen müssen. Über die Fahrversuche wird nach
den Bildern berchtet.
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der Baukasten "Ramborator" |
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der Rumpf nimmt Form an |
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Boden wird aufgeklebt |
der Boden ist geklebt |
beginnender Einbau der Stevenrohtre |
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Ansichtz mit Propeller 50DM H44 |
ein Bild vom Motor 12V 3500-8000U/Min |
Propeller 50 Dm ,H 44 |
provis. Wellen- und Motoreneinbau |
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Draufsicht offener Rumpf |
modifizierter Deckausschnitt |
Seitenansicht Rumpf und Propeller |
der Plan für den Aufbau |
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Ruderführungen eingebaut |
Ruder eingebaut |
Ruderservo montiert |
Deck mit Süllrand |
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provisorische Ansicht |
der vordere Haltestift |
Heckschraube |
Befestigungsmutter angezogen |
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provisorische Anordnung |
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Grundierung fertig |
erste Lackierungsschritte sichtbar |
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Antrieb und Ruder betriebsfertig |
lantgsam folgen Details |
die reling fehlt noch
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Bergehaken Einhängung |
der Haken ist eintgehängt |
der gesamte Haken einsatzbereit |
Hakenunterbringung im Rumpf |
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Bei der Fahrt
Fahrvideo |
Fahrberichte
Erster Testlauf
Bevor die MELK zur Erprobung in den
Teich konnte, wurde sie einem halb- stündigen
Probelauf in einem Kunststoff Trog unterzogen. Bei
dieser Gele- genheit erfolgte auch die
Nachtrimmung, bei der 120g Walzblei im Bugbe- reich
ergänzt wurden. - Drei Tropfen
Wasser drangen wieder bei der rechten Welle ein. Bereits
nach einer Viertelstunde Betrieb mit etwa
Dreiviertellast erwärmten sich die Motore,
sodass ein Telemetriesensor für die Motortemperatur und die Akkuspannung
nachgerüstet wurde. Die Temperatur stieg bis 55 Grad an; im Aufbau
sind vorerst noch keine Lüftungsöffnungen vorhanden. Um
künftig eine Überhitzung zu vermeiden, wurde ein
PC-Lüfter eingebaut, der mit der Akkuspannung
versorgt und via K 5 geschaltet werden kann. Er läuft auch bei Retourfahrt mit voller
Drehzahl. Während der Erprobung fiel die Akku
Zellenspannung um nur 0,4V, weshalb mir der Stromverbrauch
niedrig erscheint.
Jungfernfahrt
Nach Fertigstellung des Schiffs erfolgte die erste
Testfahrt am 05.04.24 im Waldteich.
Das Schiff wurde zu Wasser gelassen und die Einhaltung der
Wasserlinie war gegeben. Daher wurde vorsichtig Fahrt
vorgegeben und die MELK fuhr auf den Teich
hinaus.
Getestet wurde die Fahrt von
Kurven, der kleinste fahrbare Kreisdurchmes- ser, sowie
die Steuerbarkeit bei Retourfahrt, die leider zu wünschen übrig lässt. Bei der Fahrt mit hoher
Geschwindigkeit taucht der Bug unter, wie es auch beim
Vorbild bei Solofahrt geschieht. Auch dort
läuft die aufge- staute Bugwelle auf die vorderen
Deckbereiche.
Trotz der ca. 15mm hohen
Süllränder gelangte bei kurzer Vollgasfahrt der Bug tiefer
ins Wasser, sodass offenbar etwas Wasser in den Rumpf
ge- langte. Länger dauernde Fahrten mit
deutlich abgesenktem Bug sind gefährlich. Da
die Leistung so niedrig programmiert wurde, wird eine
Umstellung der Akkus vorgenommen und werden anstelle
der 3S künftig 2S Akkus verwen- det. Es bleibt
zur Klärung offen, ob die mit der niedrigerer Leistung
laufen- den Propellerm Kraft genug zum Schieben
eines 13kg schweren Schiffsmo. dells aufbringen
können. Zu Betriebsbeginn
betrug die Motortemperatur 20 Grad. Nach einer halb- stündigen
Fahrt mit reduzierter Leistung und eingeschaltetem
Lüfter stieg die Temperatur auf problemlose
24 Grad an. Die Akkuspannung sank von 12,6V auf
12,3V ab, was zeigt, dass der Stromverbrauch moderat ist.
Änderungen
Als Änderung wird
die Stromversorgung Vers.2 auf 2S Lipo Akkus
umge- stellt, wodurch im Sender wieder die
Gas-Wegeinstellung auf 100% zurück- gestellt werden konnte.
Durch die leichteren Akkus verringert sich die Bug- last
um 120g und die Leerlaufdrehzahl verringert
sich auf 5300U/Min. Da- durch wird die Gefahr des Abtauchens
des Bugs verringert.
Für den Fall, dass dennoch die
Bugwelle stärker auf das Deck fließt und Wasser
eindringen könnte, wurde zur Verhinderung im vorderen Drittel der
Süllrand unter dem Aufbau um weitere 10mm erhöht. Weiters
wurden spaßhalber die Positiopnslampen und der
Scheinwerfer elektrisch angeschlossen. Sie
sind händisch schaltbar, und werden von einer LiIon Zelle
mit Strom versorgt, die auf der Dachunterseite angeklebt wurde.
Fahrt am
6. Mai 2024
Bei
der Fahrt wurde die geänderte Stromversorgung und
Gewichtsvertei- lung überprüft. Anstelle der
zwei 3S-Akkus wird jetzt ein viel leichterer 2S 5500 Lipo
verwendet. Mit voller Leistung begann das
Schiff wieder deutlich zu unterschneiden. Um das zu verhindern wurde die Leistung im Senderder noch auf
40% in beiden Fahrtrichtungen reduziert. Nun
fährt das Schiff mit Knüppel auf volle Leistung
eingestellt derart, dass gerade kein Wasser auf das Deck gelangt. Um das zu erreichen wurde zusätzlich
am Servobock im Heck eine 65g Bleiplatte angeklebt.
Ob die neue Leistungseinstellung auch zum Schieben
grösserer Schiffe ausreichen wird, muss noch
erprobt werden.
Der Stromverbrauch ist bei
dieser Fahreinstellung sehr gering. Die Motor- temperatur
kam nicht über 35 Grad hinaus. Die Motore sind unterfordert, sie
scheinen überdimensioniert zu sein.
Aufgefallen ist, dass offenbar ein Motor
etwas langsamer läuft, da die Ge- radeausfahrt
nur mit Rechtstrimm möglich war. Bei der Drehzahlmessung im Leerlauf ergaben sich am rechten Prop U/Min und links U/Min. Die Steuerbarkeit des Schiffs ist gut
und können Kreise mit etwa 3m Durchmesser
gefahren werden. Das scheint ausreichende
Manövrierbar- keit zu sein. Allerdings ist die
Fahrt nach Rückwärts problematisch, was für eine eventuelle Umrüstung auf Motorsteuerung
mit zwei Reglern spricht.
Im Zuge der nach
der Fahrt durchgeführten Überprüfung wurde kein Was- sereintritt
festgestellt. Die Stellung der Ruder wurde nachjustiert
und die Ausschläge beidseits angeglichen.
Erster Not-Einsatz
Am
15.6.24
wurde das Fahrgastschiff Liberty am Waldteich mit einer ein. gebauten
27mHz Telecont Tipp-Fernsteuerung erprobt. Das Schiff
führ gut, doch starke Windböen ließen es
kräftig schwanken. Plötzlich kam eine sehr starke
Windböe daher, die das Schiff angsterregend
stark aiuskrän- gen ließ und die dabei sogar den Aufbau über
Bord kippen ließ. Da sich zum Glück die an den Masten
durchgezogene
Antenne ausfädeln konnte, blieb der Empänger an Bord, aber die Antanne lag im Wasser, was
zum Verlust der Reichweite führte. Schließlich gelang
es, den ungesteuert herum- irrenden Rumpf, - es
gibtt ja kein Failsafe -, irgendwie zum
Ufer zu bringen und zu bergen.
Anschließend wurde
die Bergung des durch den Wind herumgetriebenen
Aufbaus mit dem Schubschiff begonnen und der
Aufbau bei
der zweiten Anfahrt mittig getroffen. Danach gelang
eine durch die Ruder gesteuerte Schubfahrt zum Steg. Enkel Konstantin konnte am Bauch
liegend, den Aufbau aus dem Wasser fischen und das
Wasser ausleeren.
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Schubschiff MELK - Halbstundentest
Testbetrieb




neue Lage des Rumpfes nach Änderung der
Gewichtsverteilung

Video erster Rettungseinsatz

Abstellplatz
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