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Nachdem
ich ich schon einen Zerstörer und eine Fregatte
von Deans Marine restauriert habe, entschied
ich mich für das Modell USS Kidd, ebenfalls ein Modell
von Deans Marine. Das Modell war schon mal fast fertig
gebaut worden, geriet jedoch in turbulente
Zeiten und wurde rundum beschädigt. Kurz gesagt, ein Modell
für mich, welches wieder einige Wochen als
Arbeitstherapie und interessante
Beschäftigung dient.
Die Aufbauten waren
alle abgebrochen, Mast und Geschütze ebenfalls. Die Reling
lag zerknittert bei den Teilen in der Schachtel. Sie
konnte ausgericfhtet werden und wird wieder
verwendet. Inzwischen wurden für den Antrieb geeig- nete
Motore aus dem Lager geholt. Doch meine
vorhandenen Kardan Kupplungen passen mit den beideitig auf
den
Wellen befindlichen M4 Gewinden nicht, sodass
neue Wellen und neue Kupplungen gekauft werden
mussten. Die neuen Wellen müssen abgeschnit- ten werden, da die kleinere Große um 10mm zu kurz gewesen
wäre. Gegenläufige Propeller in Messing und mit
3 Blättern und 35mm Dm waren vorhanden und
konnten provisorisch montiert werden. Der
Einbau der Motore wird in einfachster Art erfolgen wobei
Epoxykleber verwendet werden wird. Bei
den beschädigten Aufbauten wurden erste Nachklebungen
durchgeführt, um sie nach den Arbeiten in
Rumpf wieder an ihren Orten aufgeklebt werden können. Wegen
der niedrigen Bordhöhe und dem daraus resultierenden
geringen Tiefgang wurde vorerste die
anfängliche Idee fallen gelasen, das Modell mit einer
Variophon Tipp Anlage zu steuern.
Technische Daten
USS Kidd, M 1:96:
Länge 1200mm, Breite 130 mm, Tiefgang ~50 mm, Gewicht:
~3700 g, Motore: 2 x Typ 360 9V, Propeller:
M4 Ms 3Bl 35 Dm gglf., Regler: New Rain 60A,
Antriebsakku: Lipo 2S 5200, Fernsteuerung:
Flysky FS-i6X (2)
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USS Kidd (Deans Marine,
Katalogbild

Beule entfernt

derzeitiger Bauzustand |
Bestandsaufnahme, Reinigung und erste Arbeiten
Nachdem mein Freund mir das Modell übergeben hatte, konnte
bereits am nächsten Tag eine genaue Beschau stattfinden. Dabei war der
Schmutz am Schiff nicht zu übersehen und die vielen abgebrochen
Teile und Geschütztürme etc. lagen in einer Schachtel.
Danach konnte die auch sonst übliche
Aufarbeitung des Modells beginnen. Zuerst wird bei mir immer
der Antrieb mit den Schiffschrauben hergestellt. Danach
folgen die Überlegungen wohin die Einbauten wie
Akku, Regler und Empfänger gelegt werden können. Diese
Stellen werden so gewählt, dass beim Auswiegen
Bleiplatten untergebracht werden können. Noch
vor deren definitiver Montage der Aufbauten muss geklärt
werden, wie der Rumpf zu lackie- ren ist. Erst
dsann kann mit der Renovoerung der Aufbauten begonnen
werden. Auch hier ist Lack- arbeit fällig. Wenn
die Farben überall passen werden die vdiversen Reling
Abschnitte befestigt und gestrichen.
Bei der Besichtigung fiel sofort auf, dass am
Rumpfbug beidseitig eine Ausbuchtung auffällt. Um im
Rumpf innen zum Bug sehen zu können, musste der vordere Aufbau
entfernt und das Deck im Bereich des entfernten
Aufbaus und davor ausgeschnitten werden. Doch der für
den Ausgleich der Ausbuchtung notwendige Spant
konnte nicht eingebaut werden. Offenbar war das ein Fehler im GFK-Rumpf, der mir unerklärlich scheint, aber da
ist. Es ließ mir keine Ruhe, ich versuchte die Methode
mit einem Föhn die Beulen zu erwärmen
und bis zum Erkalten mit der Hand einzudrücken. Tatsächlich funktionierte das auf
der linken Seite perfekt,
auf der anderen blieben jedoch Uneben- heiten bestehen.
Mehrmals wurde nachgewärmt, doch konnte rechts der
Fehler nur zum Teil verbes- sert werden. werden.
Die Optimierung der
Ebenung der noch immer am Bug rechts vorhandenen
Auswölbung konnte nach Öffnung des
Deckbereiches erfolgen. Ein an die Krümmung angepasstes Holzstück
wurde mit 5 Minuten Epoxykleber angeklebt und
mit einer
Zwinge wurde das Holz angepresst bis es fest
war. Das Ergebnis der Einebnung war
akzeptabel, doch die schon zuvor durch die
Wärmebe- handlung verursachten kleinen Unebenheiten
verschwanden nicht zur Gänze. Der Bug von vorne
be- trachtet sieht aber akzeptabel und beidseits
gleich aus.
Weiters wurden kleine Arbeiten
an den vier Geschütztürme im Bereich der
Kanonen-Spaltabdeckung bearbeitet, um die auf
Bildern ersichtliche Form zu bekommen. Ein
Kanonenrohr wurde neu angefer- tigt. Danach
wurden die zwei fehlenden Lagerbuchsen für die
Stevenrohre angefertigt und mit Loctide in den
Rohren befestigt.
Motore und
Schiffschraubenwellen werden
eingebaut und das Ruder aktiviert
Zum Antrieb des Schiffs werden
zwei Motore Type 360 mit 9V Nennspannung verwendet. Damit
können sie mit 2S Lipoakku betrieben werden.
Da die Deans Wellen beidseits ein Gewinde haben, ist deren Verwendung mit vorhandenen
Kardankupplungen nicht möglich. Neue Wellen und
Kupplun- gen wurden gekauft und eingebaut.
In der Wartezeit wurden die abgebrochenen
Aufbauten repariert und die zerknitterten Relingab- schnitte repariert und
begradigt, damit sie später wieder verwendet werden können. Der
im Zug der Bugreparatur ausgeschnittene
Bereich des vorderen Decks wurde wieder eingeklebt, verkittet
und verschliffen. Der
Erbauer hat die von Deans dem Bausatz beigegebenen
Stevenrohre mit Wellenölern einge- baut, nicht
beachtend, dass sie erreichbar sein sollen. Derzeit
liegen die Öffnungen unter dem Deck. Das
Verbiegen der Messingrohre ist nicht möglich, da dann
die Lötstelle am Strevenrohr brechen könnte.
Eine Lösung wird später gefunden.
Um die
Motore notfalls ausbaubar zu befestigen, wurden sie auf
einem im Rumpf eingepassten Sperrholzbrettchen
mit Doppelklebeband provisorisch befestigt. Damit die
Motore ausgebaut werden können ist die
Motorplatte auf einem am Rumpboden angeklebten
Sperrholzblock ange- schraubt. Nachdem
die Motore in der günstigsten Stellung waren, wurden sie
mit Superkleber "Kraftprotz" angeklebt. Diese
Leichtbau Motorbefestigung ist völlig ausreichend fest.
Wir Modellbauer neigen meist zu übertreiben
was Befestigungen und Motorkräfte belangt. Nach
dem Anlöten der Kabel wurden die Motore wieder eingebaut
und ein Probelauf mit einem 2S Lipo
durchgeführt. Die Laufgeräusche sind nicht laut und
klingen angenehm.
Da die Wellen ein wenig
zäh liefen wurden die Stevenrohre mit dem langen 4mm
"nachgebohrt". Um die nicht zugänglichen
Wellenöler nutzbar zu machen, wurden im Deck Bohrungen
hergestellt durch die ein Silikonschlauch auf
die Öler aufgeschoben werden konnte. Nun kann vom Deck
aus Öl nachgefüllt werden. Danach
erfolgten mehrminütige Probeläufe der Motore und Wellen.
Die Drehzahl vorwärts beträgt 7800U/Min, nach
rückwärts wurde die Drehzahl auf 6000U/MIN reduziert.
Bedingt durch die Situierung der Aufbauten
kann das Ruderservo nur im Bereich der Motore einge- baut
werden. Das Ruderservo ist in einer Halterung befestigt,
die auf einem Sperrholsbrettchen an- geschraubt
ist..Das Brettchen ist am Rumpfboden angeklebt. Mit
einem Gestänge mit Gabelköpfen wird das
Ruderblatt verbunden.
Die weiteren Arbeiten
werden nach dem Bilderblock beschrieben.
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Arbeitsbeginn mit Reparaturen und
Einbauten |
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provisorisch zusammengestellt |
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die Beule am Bug ist unschön |
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nach Wärmebehandlung Beule |
der neue Ausschnitt
m Deck |
die Schachtel mit den Teilen |
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hier die Beule
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Beule mit Zwinge behoben |
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Blick auf eingeklebetes Holzstück |
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Ansicht des Bugs passt |
Schraubenwelle mit Lagerbuchse |
die neuen Propeller |
Öffnung zugeklebt und verkittet |
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Spalten verschliffen |
das Motorenbrettchen |
Motorbefestigungsblock |
Blick auf Motopre, Wellen und Wellenöler |
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propeller und Wellenabstützung |
Regler, mpfänger und Lipo Akku |
Motore und Ruderservo eingebaut |
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