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   Torpedoboot  Wiesel   -   Deutsche Bundesmarine  (Graupner) 
 
  
 Manchmal ergeben sich die Dinge ganz anders als man denkt. Da kaufte ich ein
 uraltes Modellschiff Condor, um es aufzuarbeiten und meinen Enkeln später zu
 überlassen. Bei Willhaben fand ich ein preiswertes Objekt. Bei der Suche sah ich
 ein  Angebot eines unvollständigen Torpedobootes Wiesel, welches sehr günstig
 war und es mir ermöglicht, im kommenden Winter das Boot zu komplettieren und
 gebarauchsfähig zu machen. Der Versand brauchte eine längere Zeit, sodass ich
 mit der Condor zu arbeiten begann.

 Wegen des fehlenden Motors bei der Condor schrieb ich meinen Freund Ernst
 um Hilfe an, ob er mir über die Motordaten für das Boot Auskunft geben kann.
 Seine  prompte Antwort war NEIN, aber er habe 3 Motore und ein Boot  aus dieser
 Zeit, welches er mir gerne schenken möchte. Mit Freude nahm ich das Modell an,
 wobei es sich ebenfalls um ein altes Torpedoboot von Graupner, die Dachs, han-
 delte. Nun hatte ich also schon ein motorisiertes, fertiges Torpedoboot Dachs,
 der Erbauer als Boot Zobel benannte.

 Und nun kommt  das Boot Wiesel dazu, welches nichtmehr benötigt würde. Doch
 es kommt wieder die Winterzeit, in der ich das schon modernere,mit ABS-Rumpf
 ausgestattete Boot aufarbeiten kann. Da gibt es reichlich zu tun, da es veile Auf-
 bauten fehlen und nachgebaut werden müssen. Vorerst ruht es in seiner Schachtel.

 Technische Daten:
 Länge: 107cm, Breite: 17,5cm, fahrbereit: Tiefgang: 58mm, Gewicht: ~4,5kg,
 Urvariante: Motore: 3 x Monoperm  6V, Regler: 2 x New Rain 160A,
 Akku: Lipo 2S 3000 parallel,
 Variante 2: Motore: 3 x Brushless 959kV, Regler: Tamya, Akku: 2 x 3S 2500 parall.
 Fernsteuerung: Exmitter EX 7 2,4Ghz,
 Funktionen: Vorwärts-Stop-Retour, Ruder, Radar, Licht, ....?

Torpedoboot Wiesel,, Rumpf
Fahrvideo




 

 Die erste Aufarbeitung des Schiffes beginnt

 Nach dem Auspacken sah ich mir die gekauften Teile an und war zufrieden. 3 Motore für 6V Betriebsspan-
 nungwaren da, und Stevenrohre mit Schmiervasen. Im Heck waren die Ruder eingebaut und auch für die
 Fernsteuerung sind Befestigungen als Holz eingeklebt. Ob das Boot schon einmal gefahren wurde ist nicht
 erkennbar. Auch das Deck ist vorhanden und zahlreiche Aufbauten, alles ABS-Teile, sind dabei. Dennoch
 fehlen die wichtigsten und größten Aufbauten, sodass der künftigen Arbeitswut nichts im Wege steht. 
 Damit das Boot künftig auf einem Ständer stehen kann, wurden Rumpfschablonen angefertigt, damit die Trä-
 gerteile aus Holz danach ausgeschnitten werden können. Die Rumpdaflagen wurden mit Moosgummi beklebt
 und auf der Platte aufgeleimt und angeschraubt.

 Begonnen wurde mit der Arbeit damit, dass die teilweise gelöste Rumpfhaut neu an die hölzerne Deckumran-
 dung mit Sekundenkleber angeklebt wurde, Das defekte Schlussholz wurde neu angeklebt und die Differenz
 zum Heck mit einem 4mm Sperrholzteil ausgefüllt. Das verstärkt das Hinterteil und schließt gut ab. Auch im
 vorderen Bereich musste die Außenhaut an einigen Stellen nachgeklebt werden. Später wird zur Verstärkung
 mit Microballon verdickters Epoxyharz zugefügt, um die Rumpfwand überall fest mit den Holzteilen zu verbin-
 den. Superkleber hier ist nur die erste Hilfe, denn um die Teile wieder weitetstgehend passgenau zu verkleben
 wird auch Stabilit verwendet.   Die bisher zart im Rumpf eingeklebten Hozteile und Motorhalterungen samt
 Motoren wurden entfernt, sodass der Rumpf innen fast wie im Neuzustand ist. Die locker sitzenden Schmier-
 vasen wurden mit Stabilit größerflächig verklebt.
 
 Betreffend Motorisierung werde ich bei den im Boot befindlichen Motoren bleiben. Ich kann die dann mit Lipo
 2S 2700 oder baugleichen 3000 betreiben. Rennboot wird das Wiesel damit nicht werden, muss es ja auch
 nicht. Bedingt durch den Neueinbau der Motore können die Wellenkupplungen speziell gewählt werden. Ideal
 und weitgehend störgeräuschlos sind vermutlich starre Kupplungen.
 
 Als Regler wurde ein wassergekühlter Regler für die parallel geschalteten Motore bestellt, dazu auch eine
 elektrische Wasserpumpe. Ob das notwendig ist wird sich später zeigen.

 Farbschema
 Zwischendurch forschte ich nach, welche Farbgebung mein Wiesel am Ende bekommen soll. In einem Forum
 konnte ich die Farbgebung des Wiesel nach den Überarbeitungen in 1976 finden. Demnach wurde gegenüber
 den Jahren davor die dünklere Farbvariante angewendet.
 Aufbauten: senkrechte Flächen RAL 7000, waagrechte Flächen RAL7012.
 Rumpf: ober Wasser RAL 7000, unter Wasser: Ral 3000, Wasserlinie RAL 9005.

 Die neuen Aufbauten entstehen

 Um die Deckaufbauten herstellen zu können wurden im Internet Zeichnungen und Bilder des Schiffes gesucht,
 die dazu als Unterlage dienen konnten. Die Bauform der Aufbauten von der Zobel wäre ja vom vorhandenen
 Modell Zobel abzunehmen gewesen, doch die Form der Aufbauten gefällt mir nicht sehr, weil sie schwieriger
 herzustellen sind.
 Zufällig fanden sich bei der Internetsuche neue Bilder von einer moderneren und modifizeirten Variante des
 Schiffstyps Zobel-Klasse (142, wie Zobel, Dachs, Wiesel) gefunden, die danach als Gepard-Klasse (143)
 bezeichet wurde. Die neue Bootsklasse wird Flugkörperschnellboot bezeichnet und hat keine Torpedos mehr
 an Bord. Nun ist zu entscheiden, wie genau ich den Typ nachbaue. Das wird vom Zeitaufwand abhängen und
 von der Lust nach der Anpassung an die Gepard-Klasse. Bei diesem Schiffstyp sind die Abschussrampen
 sehr aufwändige Bauteile mit vielen Schnörkseln dran, aber die Torpedorohre und das Drumherum gefallen
 mir besser.

 Es könnte eine gemischte Variante entstehen, die grundsätzlich dem Wiesel entspricht, jedoch die Aufbauten
 vom moderneren Schiffstyp Gepard erhält. Diese Variante unterscheidet sich optisch vom Typ Zobel und gibt
 es dafür kein echtes Vorbildschiff. Für mich ist diese Variante interessant und ich habe mich entschlossen, sie
 zu verwirklichen.

 Begonnen wurde mit der Abnahme der Abmessungen der Aufbauten aus den Internetzeichnungen und mit
 deren Umrechnung auf die tatsächlichen Modellmaße. Von dort werden die einzelnen Teile auf dünnes Sperr-
 holz übertragen und danach können sie ausgesägt werden. Nach der Bearbeitung der Teile und der Herstel-
 lung der diversen Öffnungen für Fenster und Türen, können die EInzeteile zusammengeklebt werden.

 Nachdem ich mich noch nicht entschieden habe, aus welchem Material ich die Aufbauten herstelle, habe ich
 zwischendurch am Schiffsrumpf weitergearbeitet. Beim Versuch die Motore mit starren Wellenkupplungen
 auszustatten zeigte sich beim Lauftest, dass die Wellen im Rumpf schwingen und Lärm erzeugen. Bei halten
 der Welle(n) ist der Lärm deutlich geringer. Daher wurde ein Spant eingeklebt, der auch die Stevenrohre hält
 und dadurch den Lärm wesentlich reduziert.

 Schwierigkeiten wegen Lärmbildung bereiten auch die NAVY-Kardangelenke, doch gibt es für die alten
 Motore mit 2mm Wellen kaum mehr passende Wellenkupplungen zu kaufen. Und wenn sind sie sehr teuer.
 Um das Geld für eine brauchbare Wellenkupplung bekomme ich einen geeigneten Brushlessmotor dazu pas-
 sende Wellenkupplungen. Die Brusdhlessmotore werden wegen drastisch mehr Leistung das Boot schnelle
 machen, sodass es dem Originalfahrbild nahe kommt. Inzwischen sind die NAVY Wellenkupplungen 4>4mm
 eingetroffen. Sobald die Motore und die Haltebügel da sind, kanns an den Einbau gehen.

 Die Wartezeiten nützend, wurden die aufgezeichneten Aufbauten aus 3mm Pappelsperrholz ausgesägt. Das
 Sperrholz ist nicht schwer und lässt sich gut bearbeiten und bald war der Grundaufbau fertig.


 
 
       
die Verpackung Deckansicht   die Motore
defe´kt am Heckspiegel   der Zustand nach der Lieferung  
  die Heckreparatur Stufe 1  Rudereinklebung verstärkt  Schmiervasen neu eingeharzt 
probeweise Motoraufstellung  das Deck passt wieder am Rumpf  der Rumpf am neuen Modellständer mit der Steuerung wird gefahren
Plangrundlage für Aufbauten die aufgezeichneten Aufbauten Spanten eingebaut, alte 6V Motore der neue Brushless Motor
die Teile für den Aufbau ausgesägt     Aufbau nimmt Form an