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ARF Bausatz
B25 - Mitchell |
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Das beschriebene Modell ist ein
ARF-Bausatz der alles andere als ARF
(Already To Fly - haha...) gestaltet ist. Will heißen, dass gut
vorbereitete Bauteile da sind, aber noch sehr viele Arbeiten wie z.B.. der Einbau der
Motore, Fahrwerke, Unterbringung der Servos und des Empfängers, der
Akkus,
der Glüheinrichtung, der Landescheinwerfer, des
Bomben- abwurfschachtes usw. natürlich anfallen.
Noch dazu ist das bei einem
"fast fertigen" Modell nicht ganz so einfach zu bewerkstelligen, denn der Lack,
die Bespannung ist fertig und man muss darauf achten, dass
während der Bauarbeiten nichts
kaputt gemacht wird. - Modellbauerfahrung in jeder Art ist hier
gefragt! Selbst die folgende Baubeschreibung wirdt dabei nur eine
kleine
Hilfe sein.
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B 25 - Mitchell
(KMP=CmPro) |
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Video vom Erstflug |
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Das für Österreich doch eher seltene Modell habe ich bei
Modellbau Lindinger bezogen. Lindinger ist Generalvertreter von KMP, er ist Händler von CMP mit Sitz in
Kanada. Der Bausatz kommt aber aus China und ist aus meiner Sicht grundsätzlich sehr gut verwendbar. Bei
Edelbastlern würden sich bei einigen Details vermutlich die "Zehennägel einrollen" - aber diese Dinge sieht
man nicht und man kann sie mit einigem Know-how und Mehraufwand ja leicht verbessern. Es zeigt sich, dass
man mit gewissen Abstrichen bei man- chen Dingen rechnen muss, mit denen sich aber gut leben lässt. Der
Inhalt des Bausatzes, siehe oben, ist sehr umfangreich und bis auf die Dinge wie Motoren und Fernsteuerung
etc. komplett.
Nicht empfehlenswert ist leider das im Bausatz beinhaltete
pneumatisches Einziehfahrwerk, welches filigran ("windig") gebaut ist. Nach internationalen Internetforen ist
damit eine starke Tendenz zum Einknicken ver- bunden und hat man scheinbar bisher kein Gegenmittel gefunden. Daher habe auch ich das Fahrwerk wieder
ausgebaut und ein Eurokit Pressluftfahrwerk der Profi-Serie für
9kg-Modelle eingebaut. Die Praxis bestä- tigte inzwischen die Investition für das Eurokit-Fahrwerk.
Als Antrieb für das um ca. 9kg schwere Modell verwende ich die
empfohlene Motordimension 70 Viertakt, ebenfalls aus China (SY), die sich beim Erstflug bewährt hat.
Inzwischen weis ich, dass die Motorleistung durchaus reicht, doch dürften stärkere Motoren auch nicht fehl
am Platz sein. Vergleicht man mit dem Original so war auch dort nicht unbedingt Übermotorisierung gegeben. Der Kostenpunkt für dieses Prachtstück liegt bei gut 1000.-
Euro (Bausatz, Motoren, 2. Fahrwerk, Kerzenheizung Microsens 4LP (made in Austria), Empfänger
DS 24,
Servos, Akkus,...). Also hier sieht man, dass da einiges läuft und es sich doch nicht um ein fast
fertiges
Anfängermodell handelt.
Der Bau lässt sich nach
Bauanleitung sehr gut Punkt nach Punkt abarbeiten. Bei den
Servos für die insgesamt vier Stück Landeklappen kann man preiswerte gleiche Standardservos verwenden, die Querruder erhielten
Standardservos. Wenn wir schon die Servos besprechen, habe ich
mich überwiegend für Graupner Servos entschieden, nur beim Höhenruder kam ein leistungsstarkes Hitec-Flachservo zum Einsatz. Insbesondere bei den Gasservos sind möglichst stellgenaue Servos notwendig. Für
die beiden Seitenruder benötigt man kleine aber doch starke Servos, der 11mm-Klasse und unbedingt mit
Metallgetriebe (bei Kunststoff fliegen die Zähne, wenn man am Ruderblatt anstößt).
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Der Motoreinbau ist immer ein Geduldspiel. Die Flächenhälften
sind ja je ein Stück, samt Knick und an sich ist damit recht gut zu arbeiten. Das Flügelinnenteil ist bis nach
den Motorgondeln in GFK ausgeführt und der Außenflügel ist herkömmliche Holzbauweise mit Bespannung. Man
benötigt eine weiche Auflage damit man den Lack und die Bespannung nicht beschädigt.
Begonnen habe ich mit dem Einbau der Querruder- und vier
Landeklappen-Servos plus der Verlegung der zugehörigen Kabel. Ich verwendete für die Verbindungskabel
mind. 0,35mm² Querschnitt und verdrillt. Um doch ein wenig Aufwand in den Augen der Spezialisten zu produzieren,
baute ich an der dem Original entsprech- enden Stelle die Landescheinwerfer ein. Diese bestehen
aus kleinen Reflektoren billiger Klein-Taschenlampen und spezial hellen Leuchtdioden. Zur Schaltung
wird eine Schaltelektronik von Conrad verwendet.
Der Einbau der Querruder und Landeklappen wurde von mir mit den
(komischen) dem Bausatz beiliegenden
Plattenscharnieren durchgeführt. Wie ich von anderen Modellen
weis, halten diese Scharniere bei guter Ver- klebung mindestens so große Abstürze aus, wie die
herkömmlichen Graupner-Scharniere. Also was soll's.
Der Tankeinbau folgte wobei die Tanks wieder ausgebaut worden
sind, um dem Motoreinbau nicht im Wege zu stehen. Die spezielle Frage beim Motoreinbau ist, wohin mit dem
Auspufftopf? und wie befestige ich die Motorhaube? -
das ist spannend, aber gut zu lösen. Ich habe mich für eine
leichte Schräglage der Motoren entschieden. Damit kann man den Auspufftopf besser verstecken, handelt sich
aber bei der zentralen Einor- tung des Motors einige Mehrarbeit ein. Das ging aber auch nur entgegen der
Bauanleitung, wobei
der Befesti- gungsspant für die Motorhaube nicht in die Motorhaube hinein geklebt, sondern
direkt an die Motorgondel ange- klebt wurde. Zur Befestigung der Motorhaube am Befestigungsspant wurden vier
kleine Kiefernblöcke ange- klebt. Eine bewährte
Methode, aber von außen sind natürlich die vier kleinen Schräubchen zu sehen.
Nun nahm ich mich des Rumpfes an, an erster Stelle des
Bugfahrwerks. Leider ist die Genauigkeit beim Hersteller nicht überall ausreichend vorhanden, nämlich dort
nicht, wo z.B.. das Fahrwerk dann senkrecht zu Rumpfachse stehen sollte. Mit leichten Fräsarbeiten konnte das
behoben werden. Auch der Ausschnitt für das Eurokit-Fahrwerk musste nachgearbeitet werden, wobei die Lage
des Fahrwerks in Rumpfmittelachse verbessert werden konnte. Ein Problem werden Scale-Puristen
haben, denn es ist nicht vorgesehen, dass das Fahrwerk wie im Original nach vor zu neigen. Hier müsste die
Fahrwerksbefestigung tiefer in den Rumpf gebaut und geneigt werden. Nur so ist dann sicher gestellt, dass das
eingezogene Rad im Rumpf zur Gänze verschwindet und die Fahrwerksschacht-Klappen (im Bausatz allerdings nicht vorgesehen) auch gänzlich
schließen.
Interessant war für mich, dass die Befestigung des Fahrwerks
nur mit feingewindigen Holzschrauben
vorge- sehen ist. Früher habe ich kaum Modelle mit
Einziehfahrwerk gehabt, doch wenn, dann wurden die mit M3 Schrauben angeknallt. - Jetzt ist mit klar, weshalb bei einer unsanften Landung der halbe Flügel mit ausgeris- sen worden ist. Nach der Erprobung der B25 weis ich
jetzt, dass bei normalen Landungen diese Holzschrau- ben zur Befestigung vollkommen genügen.
Eine Feinheit ist auch die Anlenkung des Fahrwerks mittels
Stahldrähten die gekreuzt verlaufen. Nun kann das ein kleines Problem bedeuten, wenn das Bugrad sich in den
Seilen verhängt. Als Abhilfe dient hier eine 2mm Bowdenzugseele die beim Servo eingespannt ist und bei Wegfall
der Seilspannung die Seile auseinanderdrückt. Eine geringe Spannung der Seile bei
ausgefahrenem Fahrwerk führt nicht dazu, dass das Fahrwerk nicht mehr ordnungsgemäß verriegelt (im Gegensatz zum
Originalfahrwerk, wo die Ausfahr-Feder zu schwach ist).
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Danach machte ich mich an den Rumpf, der an seiner schwächsten
Stelle die gesamte Fernsteuerung und die Steuerung für das Pressluftfahrwerk beinhaltet. Problematisch
sind hier die vielen, in Flächenmitte aus dem Flügel kommenden Kabel die mit der Steuerelektronik beim
Zusammenbau des Modells verbunden werden müssen. Die Lösung sind zwei Computerstecker auf welche die Kabelstränge aufgeteilt worden sind. Auch die
Einpassung des Flügels im Rumpf ist mit etwas "Spielerei"
hinzubekommen.
Damit das Modell während dieser Bauphase und auch später beim
Zusammenbau ordentlich gehalten wird,
schnitt ich aus 10cm Styropor dementsprechende Ständer aus und
verband sie mit zwei Holzstäben. Der Ständer ist praktisch und unersetzlich.
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Um mit dem Modell weiter zu kommen wurde mit den Motorgondeln
und dem Fahrwerkseinbau weitergearbei- tet. Auch dort waren kleine Nacharbeiten für die
Unterbringung des etwas größeren Eurokit-Fahrwerks notwen- dig und man könnte das Fahrwerk anders
einbauen, damit es naturgetreuer aussieht.
Dann widmete ich mich dem Einbau der ausgesuchten Gas-Servos
samt Gestänge. Der definitive Tankein- bau schloss diesen Arbeitsbereich jetzt ab.
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Was jetzt noch fehlt ist das
Höhen-/Doppel-Seitenleitwerk. Die schon mit vorher eingeklebten
Ruderschar- nieren fertig gestellten Seitenruder werden mit dem Höhenleitwerk
verklebt. Dann folgt der Einbau des Antriebs der beiden Höhenruder. Die Ruderflächen des Höhenruders sind
geteilt und werden daher von zwei einzelnen stärkeren Flach-Servos (GSM 500BB) je re und li angetrieben.
Das schaut zwar nicht unbedingt schön aus, ist aber im Flug und sonst kaum zu bemerken. Vielleicht fällt mir
noch eine Verkleidung ein, die in
Flächenfarbe lackiert wird ...??? - Man könnte hier auch noch eine Montage
im Rumpf andenken, doch ist das am Flugplatz bei der Montage und Demontage des Modells eine fade
Geschichte, wenn man dann die Rudergestänge ein- oder aushängen muss. - Die im Bausatz vorgeschlagene Lösung mit
Schubstange und Anlenkungsgabel ergibt schwammige Ruderanlenkung und ist zu vergessen. Darüber hinaus
ist im Rumpf- Technik-Bereich der Platz für ein oder gar zwei Servos sehr rar, also nicht vorhanden.
Folglich schien mir meine Lösung als Praktisch und sinnvoll.
Beide Seitenruder werden von je einem, im Höhenleitwerk
untergebrachten 11mm hohen und leistungs- starken
(1,5 Nm) Microservo angetrieben. Hier ist zu beachten, dass
unbedingt ein Metallgetriebe verwendet wird, denn mit den Kunststoffgetrieben fliegen gleich die Getriebezähne,
wenn man einmal am Ruderblatt kräftiger anstößt.
Die Servokabel vom Heck zum Empfänger bestehen aus verdrillten
0,35mm² Litzen und sind je mit einem Ferritkern "entstört" (wenn's wahr ist).
Eine Besonderheit bei "Fertigmodellen" sind natürlich die
absolut fehlenden Angaben über die EWD. Ledig- lich ein Schwerpunkt ist angegeben und der hat ja bekanntlich schon auch mit der EWD zu
tun; ich bin in der Angelegenheit EWD immer skeptisch und messe nach. Ergebnis: Ich
habe dann am Höhenruder aufgeklebt,
sodass ich ca. 1,5 Grad EWD zusammengebracht habe. Ich habe
dazu auch das Internetforum der Fa. KMP genutzt und nachgefragt wie groß die EWD bei andren
B25-Bausätzen ist, ob jemand das gemessen hat.-
Nach einigen Tagen antwortete der Firmenchef und gab mir das
Ergebnis bei seinem Austellungs-/Test- modell
bekannt. Seine Messung (er wusste das nicht) ergab 1 Grad.- Das
beruhigt und ich habe mit meiner EWD den unorthodox angegebenen Firmen-Schwerpunkt belassen, er liegt nach Umrechnung bei ca.120mm an der Nasenleiste neben
dem Rumpf gemessen), was dazu führte dass ich beim Erstflug ganz leicht
Tiefenruder trimmen musste. Also werde ich den Akku weiter nach vor bewegen, dann müsste
alles passen.
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Schließlich schritt der Bau des "Fast Fertig Modells" voran und
baute das erste Mal das fertige Modell zur Erprobung der Motoren auf. Auch der Bombenabwurfschacht musste
mit, um den "Rütteltest" zu bestehen. Die Lösung der Ansteuerung der Klappen des Bombenabwurfschachtes
wurde auf einfachste Weise erzielt, nämlich durch ein starkes Servo, welches direkt an den Klappen
angelenkt ist. Da durch die Klappen Span- nungen entstehen, führt das zum Brummen des Servos, weshalb
ein Miniservo mit einem Mikroschalter den Strom abschaltet, wenn die Klappen zu sind. Auf geht das
dann wieder, da das Mikroservo anläuft und das Servo wieder unter Strom kommt und in Richtung auf läuft. - Mit
Umlenkhebeln würde das alles natürlich viel exakter gehen.
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Und so wie die nachfolgenden Bilder zeigen, sieht das Modell in
fertigem Zustand aus. Alles wird getestet, auch das Einziehfahrwerk;
siehe
Video.
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Das Einlaufen der Motoren und deren exakte Einstellung braucht
reichlich Zeit und Geduld. Mit der eingebau- ten Glühkerzenheizung erhöht sich die Betriebssicherheit erheblich.
Auch wenn die Motoren während der Ein- laufzeit auch ohne Glühung einwandfrei liefen, stellt die Heizung eine zusätzliche Sicherheit dar.
Zuerst laufen die Motoren ohne Motorhauben und es können die
Leerlaufeinstellschraube usw. gut erreicht werden. Dann folgen Testläufe mit den Motorhauben. Hier ist
meist in geringem Maß die Einstellung noch- mals nachzuregeln.
Abschließend stellt sich immer die Frage, wo liegt der
Schwerpunkt und wie und womit kann ich ihn einstel- len? Nun, dazu braucht man ein Gerät zum auswiegen des Modells und
mehrere Akkus, deren Situierung zur Schwerpunktseinstellung
verwendet werden. Daher sind die beiden
4,8V Akkus für die Doppelstromversor- gung am Rumpfbug unter der Pilotenkanzel angeordnet. Der Glühakku
und der Akku für die Landescheinwerfer befinden sich im Technik-Bereich in Rumpfmitte.
Fazit, das
Modell bringt so ca. 9,16 kg auf die Waage.
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Der Erstflug
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Das Modell
habe ich mit den Ruderwegempfehlungen nach Bauanleitung
eingestellt. Querruder wurde mit 30%, Höhenruder mit 25% und Seitenruder mit 25% Expo
ausgestattet. -
Nach dem Start hob die B25 mit nur geringen Quer- und
Höhenrudertrimmkorrekturen vom Fleck weg unproblematisch ab. Ich ließ einen steile- ren Steigflug zu um
Höhe für allfällige Abkipper etc. zu gewinnen. Alles ließ sich meinen Gewohnheiten
entsprechend steuern und
nach einigen Runden war ich mit dem
Flugverhalten so vertraut, sodass ich aus Übermut gleich eine
Rolle flog, die mir als ungeübtem Kunstflieger sogar ganz gut gelungen ist .... - Also das
Modell fliegt
wirklich gut, so wie es in den Internetforen beschrieben wird.
Vom Hafer gestochen, erprobte ich (wie sonst bei keinem anderen
Modell ausgenommen der Gietz-DC-3) nach weiteren problemlosen Trimmrunden, erstmals die Landeklappen.
Auf Mittelstellung (ca. 20 Grad) stieg das Modell kaum, obwohl ich mit der Motorleistung nur gering,
eigentlich zu wenig als normal nötig wäre, zurückgegangen bin. Nachdem das Manöver so unspektakulär
abgelaufen ist, ging ich auf vollen Landeklap- penausschlag. Hier stieg das Modell
ein wenig, was aber
spielend mit dem Tiefenruder ausgeglichen werden konnte. Die Motorleistung konnte ich zurücknehmen und
flog noch eine Rechteck-Platzrunde mit deutlich geringerer Geschwindigkeit und nur ganz leichter
Tendenz zur Schwammigkeit des Modells; aber alles noch unkritisch.
Die Landung wurde daher ungewollt aber rechtzeitig erkannt, zur
Schleppgaslandung, bei der ich mit etwas höherer Standdrehzahl die Maschine bis auf ca. 3m herunter
sinken ließ. Ab dann Gas noch mehr zurück und weich abfangen und mit angehobener Nase am Hauptfahrwerk
aufsetzen. Super, ich war stolz auf mich. Trotz des starken Windes und der Verwirbelungen auf dem Flugplatz,
wurde es
eine gelungene Landung (Video).
Nach dem Erstflug beginnt gleich die erste
Hauptuntersuchung des Modells: Was ist gebrochen, locker oder
anderswie verdächtig verändert? - Ah, ein Motor war locker, und
zwei Schräubchen für die Fahrwerksab- deckungen fielen den Vibrations zum Opfer. Das Fahrwerk scheint fest und unbeschädigt, die Trimmwerte
sind gespeichert, .... also alles zusammen, ich darf
zufrieden sein und freue mich über den gelungenen Erstflug.
Ein wirklich
empfehlenswertes Modell, wenn man die Feinarbeit mit den Motoren
nicht scheut !
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