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   Robbe DIGITAL T4, T5  und T4DN
 

 In den Zeiten als der Umstieg von den Tipp-Anlagen zu Proportionalfernsteuerun-
 gen schon auslief, waren die
Preise für Graupner Markenfernsteuerungsanlagen
 für Otto-Normalverbraucher meist unerschwinglich. Auch durch die eigenwillige
 technische Auslegung erwiesen sich als nicht kauffördernd.
 Da begann Robbe Proportionalfernsteuerungen aus dem fernen Osten (Futaba)
 auf den Markt zu bringen, deren Preis-/Leistungsverhältnis eine klare Sprache
 sprach. Der Beginn des langen Endes der Graupner Fernsteuerungen, aber nicht
 nur dieser Firma, wurde zu dieser Zeit gestartet. Endlich gab es perfekte Fernsteu-
 erungen zu erschwinglichen Preisen.

Robbe T4, 27mHz AM
 
 Meine erste moderne Fernsteuerung war eine Robbe Digital Professional T4 
 27Mhz AM, eine proportionale 4 Kanalfernsteuerung (bei Graupner hieß das 8
 Kanal) aus dem Baujahr 1969. Ich hatte einen Sender mit metallen glänzendem
 Gehäuse, wie später auch die Empfänger aussahen, und wie es im ersten Bild
 zu sehen  ist. Erst das Aufkommen der ersten Anlagen mit Ruderwegbegrenzung
 oder -umkehr, sowie die Änderung der Modulationsart von AM zu FM, bewegte
 mich dazu, mir eine neue, ebenso erschwingliche Fernsteuerung der Marke
 Simprop/Sanwa, mit bereits 6 Kanälen und mit 27 Mhz, damals aber schon FM,
 zu kaufen. Genau diese Fernsteuerung dürfte sehr selten sein.  

Robbe T5, 27mHz AM
 
 Die Robbe T4 und die folgende Robbe-Anlagen, hatten noch einzelne Kabel am
 Empfänger, an denen der Akku und die Servos angesteckt worden sind. Zu der
 Zeit war es auch üblich, ein fünfpoliges Servokabel zu haben, bei dem die 4,8V
 Empfängerspannung auf zweimal 2,4V aufgeteilt war. Das bedeutete bei einem
 sterbenden Akku, dass das Servo nurmehr in eine Richtung brauchbare Leistung
 aufbringen konnte. Wie dabei die Belegung des fünfpoligen Servosteckers war,
 daran kann ich mich heute nicht mehr erinnern. - Nach vielen Jahren des Suchens
 fanden sich zufällig eine komplette T4-Anlage und danach gleich eine T5 mit den
 originalen Servos, die wie neu aussehen.

der Empfänger


 Weitere Robbe-Fernsteuerungen aus der Zeit nach 1960:

 Bereits 1969 gabe es auch die T5  5-Kanalanlage, die auf der Basis der T4 und
 mit 27 Mhz AM produziert worden ist.  Nach 1973 kamen die optisch und tech-
 nisch sehr ähnlichen Anlagen T4DN und T5DN auf den Markt, die technisch moder-
 nisiert und bereits in 35 Mhz FM-Ausührung hergestellt worden sind.
 

Robbe T4DN, 35 mHz, FM


 Eine 50 Jahre alte Robbe T4 Anlage kam in die Sammlung

 Erst 2019 konnte ich eine preisgünstige komplette T4 Anlage (Nr 2) ersteigern, die aus einem 4K-Sender,
 dem Empfänger, einem Servo, einem Schalterkabel, sowie einem Sender- und Empfängerakku bestand.
 Vom Verkäufer wurde behauptet, dass die 27 MhZ-Anlage funktioniert. Das ist zwar nich so wichtig, wäre 
 aber ein Hit für die Sammlung. Vorerst befremdend fand ich, dass der Sender mit 3 und der Empfänger
 mit 2 LiIon-Akkus (4,1V Ladeschlusspg./Zelle) gespeist wird.
 
 Die stark gebraucht wirkende Anlage wurde gereinigt und überprüft. Beim Sender war das Anzeigeinstru-
 ment defekt und sehr viel Staub im Gerät. Die Ladeeinrichtung für Sender- und Empfängerakku war vom
 Vorbesitzer außer Betrieb genommen worden, die beiden Anschlussbuchsen am Gehäuseboden werden
 jetzt als Ladebuchsen für den Senderakku verwendet. Die Knüppelrasterung wurde von linken auf den rech-
 ten Senderknüppel umgebaut. Wie der Sender, so wurde auch der Empfänger und das Servo außen gut
 gereinigt und sieht wieder annehmbar aus.

 Bei der Funktionsprobe konnte die Steckerbelegung des T4-Empfänger-Servosteckers erprobt werden.
 Am vierpoligen Stecker ist der erste Steckplatz nicht für Servos geeignet. Steckplatz 2 = Gas, Stecker 3 =
 Höhenruder, Steckplatz 4 = Querruder und Steckplatz 5 am Einzelkabel = Seitenruder. Die Steckerbele-
 gung des Servosteckers ist auf dem Bild unten zu sehen, wobei die dreipolige Variante fragwürdig ist.

 Bei dem Versuch ein analoges Servo nach dem Steckerbild dreipolig anzuschließen und zu testen, wurde
 ein Kurzschluss am Servostecker mit den Messpitzen des Messgerätes verursacht. Enderfolgt ist, dass das
 Servo in eine Endstellung läuft und auf keinem Kanal mehr steuerbar ist. Leider sehe ich schon deutlich
 schlechter sodass es rasch geht, dass eine Messpitze zwischen zwei Leitern einen Kurzschluss verursacht.
 Nun muss ich wieder einen alten Empfänger T4 suchen, mit dem die Anlage dann wieder funktioniern könnte.
 Die alten Empfänger sind jedoch schwer zu bekommen, daher konnte als Ersatz ein 4-Kanal Futaba 27Mhz
 AM Empfänger (FP-114 H) zugekauft werden. Die Funktion ist im Nahbereich einwandfrei, jedoch hat kein
 Reichweitentest stattgefunden. -  Kanalbelegung: K 1 = Seite, K 2 = Höhe, K 3 = Gas, K 4 = Querruder

 Die Stromversorgung bei T4- und T5-Sendern erfolgte  durch einen 12V 500mAh DEAC-DKZ-Akku
 (Blaustrumpf). Der origiginale Empfängerakku, ehemals 4,8V 500mAh DEAC-DKZ-Blaustrumpf, lieferte
  mit einer Mittelanzapfung +2,4V und - 2,4V.

 Eine neu dazugekommene Robbe-T5 Anlage erweitert die Sammlung

 Bald nach dem günstigen Kauf und dem von mir verursachten Tod des T4-Empfängers, fand ich im Internet
 eine komplette T5-Anlage. Es fehlt lediglich das Kabel mit dem man den Sender und über Buchsen auch den
 Empfängerakku laden kann (so eines ist jedoch schon vorhanden).

 Dieses Set hat neben dem 5-Kanalempfänger noch vier ziemlich neu aussehende Servos dabei, sowie eine
 Halterung für vier NiCd-Zellen für den 4,8V Empfängerakku. Wie sich später herausstellte, ist eines der Servos
 defekt. -  Nach einer Erprobung der Anlage musste ich leider feststellen, dass der T5-Sender total verstellt ist,
 da der K5 bei allen Servos eine Bewegung verursacht. Vielleicht funktioniert ja der bereits vorhandene T5-Sen-
 der? EIn Test mit dem obigen T4-Sender verlief mit dem T5-Empfänger erfolgreich. Auch das Zwischenkabel
 vom 5-poligen auf einen dreipoligen Servostecker funktioniert, was bedeutet, dass heutige Servos angeschlos-
 sen werden könnten.

 Wegen allfälliger Verwendung der "neuen" Anlage mit dem T4-Sender, wurde in den Sender der beim Kauf
 beinhaltete 3-zellige LiIon Akku wieder eingebaut. Ebenso wurde eine neue Verdrahtung der Ladekabel im
 Sender vorgenommen, die bei ausgeschaltetem Sender das Laden über die im Gehäuseboden befindlichen
 Buchsen möglich macht. Auch der sehr gebraucht aussehende T4-Sender könnte durch einen vorhandenen
 getauscht werden, wenn der vorhandene denn auch funktioniert. Und vielleicht findfe ich noch einen intakten
 T4- oder T5-Empfänger, dann wären beide Steuerungssets komplett.

 Robbe Digital Professional T4 (1969, AM) Robbe Digital Professional T5 (1969, AM)   Elektronik T5 AM - 27 Mhz der Empfänger

Robbe Digital T4DN  (1974,35 Mhz FM)  Elektronik FM - 35 Mhz das alte 5-polige Steckersystem:
li = Servos, re = Akku
Robbe Digital Professional T4 - Nr 2 (Kanal 5)  das Servo bei dieser Anlage Ansicht aller Anlageteile 
Innenansicht T4-Sender, 27 Mhz AM Senderplatine -  Bauteilseite   Senderplatine - Leiterbahnseite  ein Blick in den Empfänger 
Empfänger mit Servosteckerkabel   die T4-Anlage mit Futaba-Empfänger  Ersatzempfänger Futaba 27Mhz AM 4K  Schieber-Servo FP-S2
Innenleben S2 noch Standardbauteile enthalten Kontaktbelegung 5-pol. Stecker Servostekerbelegg. dreipolige Servos (?)
Robbe Digital Professional T5 - Nr 2 (Kanal 4) - Innenansicht des Senders Leiterplatte gereinigt  5K-Empfämger mit 4 Servos 
der gereinigte Sender ist einsatzbereit    Sender mit Empfänger und einem Servo  der 50 Jahre alte Akku ist geplatzt