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   E 1046.10 (Gepäcktriebwagen), ÖBB,(Klein Modellbahn)  -  Rahmenanfertigung und Umpolung
 
 
 Wie bei vielen anderen Loks bestand auch zu dieser Loktype ein großes Interesse
 sie einmal zu besitzen. Zu der Lok habe ich Erinnerungen aus meiner Jugend, wo
 ich sie mehrmals am Bahnhof Leobersdorf sah, als ich in den Ferien bei meiner
 Tante am Gut Dornau war, wo mein Onkel Gutsverwalter war.

 Die Lok gekaufte Lok hat einen schweren Schaden am Rahmen, der das Gehäuse
 beschädigt hat. Es gibt bei uns auch in eine jüngere, rote Version, die ebenfalls von
 Klein Modellbahn erzeugt wurde und unter den gleichen Materialschäden am Lok-
 rahmen leidet. Deren Rahmen konnte ich mit viel Feingefühl fast ganz gerade bie-
 gen. Ob der weiterhin so bleibt oder auch zerbröselt, wird sich zeigen?  Bei der
 1046.10 hat der deformte Rahmen das Gehäuse beschädigt. Die Reparatur wird
 eine Herausforderung, vor allem bei der Lackausbesserung. Ob der Rahmen bear-
 beitet oder ersetzt werden muss, sieht man erst nach Abnahme des Gehäuses.



ÖBB 1046.10, Gepäcktriebwagen
(Klein Modellbahn)
Video

 Die Reparatur des "Gepäcktriebwagens" 1046.10

 Immer nach dem Eintreffen von Lokomotiven lasse ich sie am Testoval laufen. Da zeigt sich schon, dass der
 Lokrahmen die Motore nicht hält, dass sie aus dem Gehäuse herausfallen. Dennoch war eine kurze Test-
 runde möglich, die gezeigt hat, dass die Elektrik in Ordnung ist. Um die Lok zu reparieren muss ein neuer
 Rahmen gebaut werden. Dazu bildet eine Lokrahmen von Trix Express die ideale Basis.

 Während der Wartezeit auf das Ersatzteil wurde das Gehäuse repariert. Soweit möglich konnte das aufgebo-
 gene Gehäuse zurückgebogen und mit Sekundenkleber verklebt werden. Der dünnflüssige Kleber rinnt rasch
 leider auch dorthin, wo man ihn nicht haben möchte, ist aber nach mattschwarzer Übermalung kaum mehr sicht-
 bar. Die an den Bruchstellen verbleibenden Materialkrusten wurden weggefeilt, doch beiben kleine Spuren zu-
 rück. Weil die Mischung eines passenden Lackes sehr schwierig ist, bleiben die kleinen Stellen wie sie sind.
 Damit ist die Lok aber immer noch ein wertvolles Objekt in meiner/unserer Sammlung.

 Nun ist der Rahmenrohling (von Trix Express) eingetroffen und er passt sehr gut ins Gehäuse hinein. Am
 Ende wird wohl eine Aufdopplung an einigen Stellen notwendig sein, damit der Rahmen exakt im Gehäuse
 geführt ist. Mittlerweile wurden die Motore abgebaut, damit die Ersatz-Motorbrücken angepass und hergestellt
 werden können. Im Zuge der Umbaumaßnahmen werden beide Motore auch umgepolt.

 Bei der Anfertigung der Motorbrücken muss eine Lösung für deren Form gefunden werden, damit Kurzschlüsse
 mit den Radschleifern vermieden werden und die notwendige Bewegungsfreiheit gegenüber den Motorenmag-
 neten gewährleistet ist. Soweit aus den Resten der originalen zerbröselten Motorbrücken zu sehen war, hatten
 sie eine leichte Erhöhung im Bereich des Lokrahmens. Daraus folgt, dass meine Motorbrückenvariante Nr. 1
 Abwinkelungen bekam, die jedoch wegen der Materialdicke des 1,5mm Messingbleches nicht verwendet wer-
 den konnte. Variante 2 ist aus 1mm Stahlblech und anders gestaltet, sodaß der neue Lokrahmen ein wenig
 höher vom Fahrgestell seine Lage hat. Dadurch wird verhindert, dass in engen Kurven die Räder an dem
 Rahmen streifen. Diese Rahmenbrücke wird im Lokrahmen gut eingelötet. Durch die außen nicht erhöhte
 Brücke ist es notwendig, die Drehgestellblende auf die Länge des Schwingweges der Brücke 1mm abzufräsen.

 Die Probeläufe des Rahmens mit den montierten Motoren verliefen erfolgreich. Nun wurde der Gewichtsblock
 vom alten 1046er Rahmen mit zwei M2-Schrauben am neuen Blechrahmen angeschraubt. Um das Gehäuse
 beidseitig gleich hoch zu halten, wurden auf den Gewichtsblock zwei 3mm dicke Holzleistchen aufgeklebt.
 Damit kann die Verdrahtung der Motore erfolgen, wobei ich auf die Möglichkeit die Lok mit Oberleitung zu be-
 treiben, verzichtet habe. 

 Offen war noch die Anbringung der Zugspitzenbeleuchtungen, da bei dem neuen Rahmen vor den Motoren
 keine Flächen für die Befetsigung der Lämpchen besteht und ich auch keine herstellen wollte. Daher wurden
 die Lampenhalterungen auf der Unterseite der Führerstände zwischen den Lichtleitern angeklebt. Mit einer
 Abdeckung zum Gleis hin wird verhindert, dass Lichtschein aus der Lok auf das Gleis gelangen kann. Die
 Verdrahtung wurde dann so ausgelegt, dass sie im Dachbereich verläuft und mit einem Stecker mit dem Fahr-
 strom verbunden ist. Falls notwendig kann das Gehäuse rasch durch Abziehen des Steckers vom Fahrgestell
 getrennt werden.

 Testfahrten

 Mit großer Erwartung wurde die zusammengebaute Lok auf die Konsti-Bahn gestellt und Strom eingeschaltet.
 SIehe da, sie läuft perfekt und ruhig. Mit den Standard-Vierachsern von Trix Express zog sie viele Runden,
 ohne dass es zu einem Störfall gekommen ist. - Jetzt kann die Lok eingelagert werden, doch muss sich dafür
 noch ein schöner Karton finden.

die zerfallene Lok nach der Gehäusereparatur  
Gehäuse von innen gesehen. der Rahmenrohling  
der Motor mit originaler Beschaltung  Motorbrücke Variante 1 Messingblech zu dick! Motorbrücke Variante 2
die Motorbrücken sind eingelötet  lackiert  beim Kurventest   
 
mit Gewicht und Verdrahtung    Ansicht Unterbringung der Beleuchtung   
die fertige 1046.10