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    GB - L.M.R.  "City of London", 46245  (Hornby Dublo)  -  Servicearbeiten
    GB - BR "Duchesse of Montrose", 46232  (Hornby Dublo)  -  Reparatur
    GB - L.N.E.R.  "Flying Scotsman", 4472  (Hornby Dublo)  -  Reparatur
    GB - BR  4P "42308"    (Hornby)
    GB - BR  3M "82004"   (Hornby Triang)  -  Servicearbeiten
    GB - BR "Silver King", 60016  (Hornby Dublo)  -  Restaurierung
 
 
 Bedingt durch den in einem Monat bevorstehenden unglücklichen BREXIT,
 wollte ich noch unter normalen Bedingungen eine preiswerte, echte alte eng-
 lische Modellbahn Dampflok von Horny in der Spurgröße 00 kaufen, ohne
 vermutete Zoll- und Versandprobleme wie in Vor-EU-Zeiten zu erleben.
 

 Mich begeistern alte Loks in Metallbauweise. Dazu zählen auch die alten Loks
 von Hornby, die unter der Markenbezeichnung Triang oder Dublo in Spur 00
 verkauft wurden. So weit ich es verstanden habe, sind gerade die Triang-Loks
 technisch sehr ähnlich zu Trix Express. Auch die 3-Schienen-Varianten von
 Hornby Dublo ähneln sehr den Loks von Trix Express. Genau habe ich das aber
 nicht geprüft. Und ebenfalls im Graubereich liegt, dass irgendwann die Bezeich-
 nung der Spur 00 in H0 übergegangen ist. Diese Hornby Loks gab es in Drei-
 oder Zweileiterausführung. Darüber hinaus finde ich es nett, dass die Briten ihre
 größeren Loks, zusätzlich zu den Loknummern, mit Namen versehen. Das kennt
 ich von unseren Loks nicht und das ist für die Sammlung auch interessant.
 

 Um den Dingen auf den Grund zu kommen, erstand ich eine Schnellzuglok
 deren Bautyp allgemein als "Pazifik" bezeichnet wird und die Achsfolge 2 C' 1
 aufweist. In England wird der Loktyp "Coronation" (von Princess Coronation
 Class) bezeichtent. Was das bedeutet ist mir nicht klar.  Nun interessiert es
 mich sehr, wie diese Lok aus den frühen 60ziger Jahren gefertigt ist, wie sie
 funktioniert und läuft. Klar ist, dass der Tender Kupplungshaken ausgetauscht
 werden  muss, um die Lok für Waggons mit Normkupplungen verwenden zu
 können. - Und weil mir die Bauweise der "City of London" gut gefallen hat,
 dachte ich, dass eine grüne Lok, wie der "Flying Scotsman", gut zur Sammlung
 passen würde.

 Der "Flying Scotsman" war mit der Aussage angeboten, dass er nicht erprobt
 werden konnte, da die Anlage des Testers bei der Erprobung "den Geist aufge-
 geben" hat. Hier ergab sich eine größere Reparatur, die aber gut abgeschlossen
 werden konnte. Optisch war die Lok in Ordnung und sie sieht nach der Waschung
 des Lok- und Tendergehäuses ließ sie wieder in neuem Glanz erscheinen.

 Ergänzend dazu kaufte ich noch rasch eine Class 4P "423008" und eine Lok
 Class 3M "82004" dazu. Letztere Lok ist von Triang-Hornby, eine schon alte,
 leider unglücklich nachlackierte Lok, die aber sehr preisgünstig war. Diese Lok
 wurde vom Vorbesitzer umlackiert und sieht gealtert aus. Mir gefällt sie nicht,
 daher ist zu überlegen, wie es mit dem Kesselgehäuse weitergehen wird. Viel-
 leicht findet sich ein gut aussehendes Gehäuse als Nachrüstteil.
 Die Lok der Class 4P ist eine moderne Version von Hornby, wobei das auch
 vielleicht schon ein Produkt Made in China sein könnte. Es wird interessant, wie
 diese Lok läuft und welche Geräuschkulisse sich ergeben wird.

 Danach folgte die britische Lok, eine Dublo "Duchesse of Montrose", dazu.
 Damit ist wieder eine schwere Lok mit Metallgehäuse dazugekommen, die wohl
 in den Jahren ab 1953 produziert worden sein dürfte. Sie ist auch als schadhaft
 verkauft worden, denn am vorderen Laufgestell fehlt ein Laufrad. Ob weitere
 Schäden bestehen, wird sich zeigen. Auch damit wird meine Beschäftigung im
 Corona Winter gefördert, was oft Grund zum Tüfteln wird, da bestimmte Schäden
 nur mit Improvisationen behoben werden können.

 Definitiver Hornby-Abschlusskauf um 15.- €, war eine auch ab 1953 produzierte
 Dampflok, die "Silver King", Nr. 60016. Das ist ein Modell der Geschwindigkeits-
 Weltrekordlok "Mallard", das gut zu unseren deutschen Stromlinienloks passt.
 Sie kam aus Spanien und hat viele kleine Lackschäden und auch ansatzweise
 Rost, was der Grund sein dürfte, dass kaum Interesse am Kauf der Lok bestand.
 Diese Lok wird im "Dreileiterprinzip", gleich wie die  Loks von Trix Express, zu
 betreiben sein und wird auch nicht auf Zweileiterbetrieb umgerüstet. Für mich ist
 die Restaurierung der Lok eine große Herausforderung und viel Arbeit. Beson-
 ders die Ausbesserung der Lackschäden wird schwierig werden, denn eine
 Komplettlackierung kann wegen der Beschriftungen nicht erfolgen.

"City of London" 46245,  (Hornby-Dublo)
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"Flying Scotsman", 4472, (Hornby)
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"Duchesse of Montrose", 46232
 (Hornby Dublo)
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Class 4P, 42308 (Hornby)
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Class 3M "82004" (Hornby Triang)
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"Silver King" 60016, (Hornby Dublo)
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 Das Service der Coronation Class "City of London"

 Nach dem Eintreffen  fand ich eine Lok die gebraucht ist und kleine Lackschäden aufweist. Der Test mit
 Stromkabeln verliegf erfreulich, den die Lok lief in beiden Richtungen zufriedenstellend. Mit geringsten
 Mengen Sprühöl wurde die staubige Lok außen abgepinselt und trocken gewischt. Nun sieht sie viel
 besser aus und macht optisch einen sehr guten Eindruck.

 Technisch wurde sie auch überprüft. Vermutlich (nach Internetberichten) ist der Motor Magnet schon schwach,
 sodass der Motor erst mit 6 - 7V  zu laufen beginnt. Nach Abnahme des Gehäuses fand ich ein sehr sau-
 beres Fahrgestell vor. Beim Testlauf am Rollenprüfstand entstand ein wenig Geruch nach Öl und man sah
 am Kollektor, dass fallweise und kurz die Funken rund um den Kollektoroberteil standen. Daher erfolgte eine
 Kollektorreinigung mit Waschbenzin, was sofort eine Verbesserung gebracht hat. Offenbar war das obere
 Lager des stehenden Ankers zu stark geölt worden und das Öl gelangte auf den Kollektor und verunreinigte
 ihn sehr. Nach der Reinigung begann der Motor schon bei 6V zu laufen und er lief danach anstandslos.
 Schraubt man das Lokgehäuse auf das Fahrgestell, ist eine Laufgeräuschentwicklung zu hören, die durch
 das Metallgehäuse verstärkt wird. Die Geräuschentwicklung hält sich jedoch in Grenzen und ist mit denen
 alter Metallgehäuseloks anderer Hersteller vergleichbar.
 
 City of London,  46245 (Hornby Dublo)
       
Hornby Dublo "City of London"  
       
und so sieht das Fahrgestell aus Motor mit stehender Ankerwelle      

 Servicearbeiten beim "Flying Scotsman"


 Um eine zweite alte Hornbylok aus den späten 1950ziger Jahren zu haben, noch dazu in der Farbe Grün, be-
 schaffte ich eine preiswerte Lok. Wie vom Verkäufer angegeben, hat die Lok ein Problem, vermutlich liegt
 ein Kurzschluss vor. Nachdem die Lok eingetroffen ist versuchte ich sie laufen zu lassen, was aber nicht ge-
 lang. Nachdem das Lokgehäuse angenommen war, zeigte sich der Motor beim Kollektor und am Chassis
 darunter total verschmutzt, wodurch der Motor stockte. Nach einer Reinigung mit Waschbenzin lief die Lok
 doch stellte ich beim Antriebsrad einen Seitenschlag. Darüber hinaus ist in der Lok eine Elektronik eingebaut,
 deren Sinn ich nicht erkennen kann. Daher kappte ich die Leitungen und die Kabel wurden neu angelötet.
 Erst jetzt wurde mir klar, dass diese Lok keine Dublo-Version ist und kein Metallgehäuse hat. Jetzt kenne ich
 langsam den Unterschied zwischen Hornby, Hornby Dublo oder Triang Hornby. Aber schön ist die Lok schon.
 
 Wegen der starken Verschmutzung muss nun das Fahrgestell zerlegt und total gereinigt werden. Auch die
 Radschleifkontakte zur Stromabnahme müssen überarbeitet und verlängert werden, damit er künftig besser
 anliegt. Am Motor wurde eine Bürste überarbeitet und für ihre komplette Auflage am Kollektor gesorgt. Mit
 dem gereinigten Fahrgestell´und den Achslagern konnte der erste Motorlauf vorgenommen werden. Dabei
 zeigte sich, dass die Radschleifer mehrfach zurechtgebogen werden mussten, damit die Kontakte bestens
 funktionieren. Am Lokprüfstand wurde die Lok laufen gelassen, damit sich der Kollektor und die Radschleifer
 einlaufen. Nachdem der Einlaufvorgang fertig war, zeigte sich das, da die Lok nun in beiden Richtungen
 gleich schnell dreht.
 
 Schließlich wurde an der angetriebenen Achse der Seitenschlag durch etwas Kraftaufwendung verringert.
 Auch hier sind in Kunststoff Radeinsätzen Buchsen in denen die Achse steckt und die wie bei vielen anderen
 Lokherstellern, was ein Problempunkt wegen dem Seitenschlag darstellt. Darüber hinaus ist bei der Lok zu
 sehen, dass sie schon ihre Kilometer auf dem Buckel hat, da die Radschleifer und die Lagerung an der an-
 getriebenen Achse sehr stark abgenützt sind. Dem Fahrtest auf der Konstibahn sehe ich schon mit Spannung
 entgegen, da beim Lauftest auf einem kurzen Schienenstück der Lokaufbau beachtlich schwankte.

 Und auch am Nachläufer war Arbeit angesagt, denn eine Radscheibe war gebrochen und dümplete irgend-
 wie dahin. Die gesamte Achse wurde ausgebaut und die halbseitigen Kunstsoffteile der dort abgebrochenen
 Räder abgezogen. Die Bruchstücke wurden als neue Führungselemente verwendet, wobei in den Radschei-
 ben Bohrungen für diese Stücke gebohrt wurden. Die Bruchstücke werden für den schlagfreien Lauf in den
 Radscheiben eingeklebt und die beiden Räder auf der Stahlachse mit einem Distanzstück zur Spurhaltung
 aufgeschoben und geklebt. Die Achse konnte wieder eingebaut werden und sie läuft perfekt.
 
 Flying Scotsman, 4472  (Hornby)  
       
Hornby "Flying Scotsman"      
 
  so kam die Lok an  - schmutzig! Reparaturbeginn am Radschleifer  Schleifer verlängert 
Antrieb jetzt sauber    reparierte Nachläufer  
  
 Reparatur der Coronation Class "Duchesse of Montrose"


 Nach dem Eintreffen  fand ich eine Lok die gebraucht ist und kleine Lackschäden aufweist. Der Test mit
 Stromkabeln verliegf erfreulich, den die Lok lief in beiden Richtungen zufriedenstellend. Mit geringsten
 Mengen Sprühöl wurde die staubige Lok außen abgepinselt und trocken gewischt. Nun sieht sie wesentlich
 besser aus und macht optisch einen guten Eindruck.

  Duchesse of Montrose, 46232 (Hornby Dublo)
       
     
Hornby Dublo "Duchesse of Mintrose"      
       
   Class 4P  "42308" (Hornby) ,
       
     
Hornby Class 4P      
       
       
       
  Class 3M "82004" (Hornby Triang)
       
     
 Hornby Triang  Class 3M      
       
       
   Silver King, 60016 (Hornby Dublo)
       
     
 Hornby Dublo "Silver King" , -3L