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Einer meiner
Modellbausätze der Consolidated Vultee PBY 5 A Catalina war für
die Ausstattung mit
Einziehfahrwerk und abklappbaren
Flügelschwimmern vorbe- reitet geliefert worden. Der Bausatz war einer von mehreren, die ich im Tausch gegen meinen damaligen VW-Bus erhalten habe. Er stammt aus Polen
und ist von einem Modellflugfreund, von Lech Podgorski, konstruiert und gefertigt worden.
Er
besteht aus einem ultraleichten GFK-Rumpf und den Tragflächen und
Leitwerks- teilen in Styro/Balsabauweise. Dazu
gibt es die Motorgondeln in extraleichter
GFK-Ausführung und dazu die tiefgezogenen Seitenblister aus
Kunststoff. Auch das aus Stahl gefertigte, maßstäbliche
Einzieh-, Haupt- und Bugfahrwerk stammt von ihm. Den Abschluss bildeten die diesem Bausatz zugehörigen, von ihm selbst
gefertigten Hauptfahrwerksräder aus dem
Grundstoff Moosgummi.
Aus dem von
mir zu bauen begonnenem Modell wurde vorerst nichts, da ich mich
längerfristig der Porschefahrerei
verschrieben hatte. Ich verlor das Interesse an der Fertigstellung und schenkte das Modell samt Motoren etc. meinem Freund
Albert. Er baute das Modell perfekt fertig und flog zwei Mal damit.
Wieder zum Modellflug zurückgekehrt erhielt ich
gegen eine mini Aufwandsent- schädigung das schöne Modell von Albert zurück.
Ich musste dann meinen Emp- fänger und
die Akkus dauerhaft unterbringen. Bei der Fernsteuerung
fiel einiges an Arbeit an, da ich die
diversen Funktionen anpassen und
in meiner MC 24 ein- programmieren musste. Schließlich musste ich mir auch einen damals epochalen
und teuren neuen Graupner
Doppelsuper-12-Kanal-Empfänger kaufen und die di- versen Kabel daran anschließen.
Seither hängt das Modell allerdings am Plafond des Kellerstüberls und
wartet nach inzwischen mehren kleinen Änderungen auf den ersten Flug mit mir als Pilot.
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Bilder meiner zweiten Catalina
Video meinem
Erstflug 2016

Erstflugvideo
(1992, Pilot A. Novotny) |
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Vorbereitung
des Modells für einen späteren Flugeinsatz
Catalina Nr 3
Motorwechsel
Nachdem
ich nach vielen Jahren Hartpiste jetzt seit einigen Jahren Modellflug auf einem
Rasenflugplatz betrei- be, kenne ich schon die Probleme,
die da sind: Gras bremst unheimlich und ist
uneben, obewohl das nicht zu sehen ist. Irgendwann
in 2014, sofern es die Gesundheit dann erlaubt, möchte ich
doch einmal mit dem schönen und seltenen Modell fliegen. Daher schien mir
ratsam, bei Gelegenheit einen Motorumbau von OS 40 FS
Surpass, auf die starke
Type OS FS 48 Surpass, vorzunehmen. Endlich kam ich zu
einem zweiten 48iger- Motor und konnte mit der Umrüstung
beginnen. Der 48iger ist nur unwesentlich
größer als der 40iger Surpass, was die Arbeit natürlich
sehr erleichtert. Dennoch ist der Lochabstand in der
Breite um fast 2mm größer, was aber durch Aufbohren der bestehenden Löcher einfach zu beheben war. Alle anderen
Abmessungen ließen sich einfach an die Gegebenheiten anpassen. Schließlich wurden die deutlich stärkeren Motore eingebaut und
wieder mit den im Innendurchmesser vergrößerten Schwungscheiben
versehen. Sie helfen bei niedrigem Standgas
den Leerlauf zu stabilisieren, wodurch die Sorge um das
Durchlaufen im Landeanflug etwas verrin- gert
wird. Mein Freund Albert, ein Edelbastler und
Edeltüftler, hat rasch bemerkt,dass beim Motorenlauf die
mit Ölresten
geschwängerte
Kurbelgehäuseabluft das schöne weiße Modell stark besudelt.
Daraufhin leitete er die
Kurbelgehäuseabluft, so wie
das in jüngeren Motorserien seither üblich ist, in den
Ansaugkrümmer ein. Weiters versah er im Bereich des Vergasers
die Motortragplatte mit einem Rohrstutzen, in den der
Vergaser hineinragt und der den Ansaugnebel nach unten ableitet,
wodurch es im Tankbereich nicht zu Langzeitschä- den durch
Spritnebel kommen sollte. Der Umbau auf
48er sieht derzeit keine Altöl-Absaugung vor.
Elektronisch
sind beide Motore über einen Mischer (K1 > K6) gekoppelt
und der Motor K6 kann weggeschal- tet werden, läuft aber
mit erhöhter
Drehzahl weiter. Mangels freien Kanälen, es sind alle 12 vorhandenen in
Verwendung, kann keine getrennte Regelung mittels
Schieberegler hergestellt werden. In diesem Fall könnte der Motor auf Standgas
weiterlaufen, während Motor K1 im vollen Regelbereich
betätigt werden kann. Es gibt die Möglichkeit, den Schieberegler
zu aktivieren (Gebereinstellungen anstelle "frei" zB.
"Geber 6"), doch wirkt der dann auch auf den gekuppelten
Lauf des Motors K6 und verändert Leerlauf und Vollgas.
Mir sagt diese Mischungsmethode aber nicht zu.
Es geht auch mit der EInzelregelung, wie ich in
Erfahrung bringen konnte.
Fahrwerk - Federung
weicher machen
Bei dem
Motorwechsel fiel mir auf, dass die Federung des
Hauptfahrwerks viel zu steif ist. Hier ist also genaue Nacharbeit angesagt
und die Zerlegung der Federbeine zeigte es, dass je zwei
Federn vorhanden sind. Eine Feder ist derart
hart, dass sie nicht einfedert und nur der Ersatz durch eine weichere sinnvoll
ist. In meinem Fundus fand ich passende Federn, die lediglich
in der Länge anzupassen waren. Nach dem Zusammenbau kann
ich mir jetzt vorstellen, dass bei der Landung tatsächlich
die Federn zur Wirkung kom- men werden und Stöße abfangen können.
Höhenruderschaden beheben
Nach
der Fahrwerksüberarbeitung musste ein leichter, selbst
verursachter Transportschaden an den Höhenruderblättern
behoben werden. Die beiden Ruderblätter werden jeweils
angetrieben durch einen, in der 2mm dicken Wurzelrippe des
Ruderblattes verklebten Rohrstutzen. Genau dort hat sich
die Haftung des Rohres in der Wurzelrippe nachgelassen,
so dass jedes Ruderblatt individuell händisch bewegt
werden konnte. Das kann man natürlich so nicht lassen. Die
Rohrstummel
mussten jedoch erst gefunden werden, denn von der Anlenkung ist
ja von außen nichts zu sehen. Mit Hilfe
des Bauplans konnte dann ein annähern- der Überblick über
die Funktionsweise entstehen. Mit der Akkubohrmaschiene und einem 1mm Bohrer wurde die Suche
nach dem Rohr begonnen. Nach zwei Löchern im
Abstand von ca. 10 mm und nächst der Wurzel- rippe, war kein zu
erwartendes "Rohr" zu finden. Daher musste die
Beplankung kleinflächig aufgeschnitten werden,
um in das Ruderinnere hineinsehen zu können. Siehe
da, da tauchte jeweils der zum Antrieb des Ruderblattes
dienende 10 mm lange Rohrstutzen auf. Die Festigung der Verbindung
gelang dann mit Sekundenkleber mittelflüssig. Der
Abschluss erfolgte mit einer (versuchten) kleinen kraftschlüssigen
Verbin- dung zum Rohrstutzen mittels eines Balsaholzstückes und Kleber. Abschließend
wurden die beiden verschlos- senen Stellen
dezent mit Lack überstrichen.
Stromversorgung
wird geändert
Während der Arbeiten am
Modell zeigte sich, dass die seit 2006 im Modell
befindlichen (ex neuen) Akkus teilweise Ausfälle
verursachten. Hier muss auf eine im Lager befindliche,
gebrauchte zeitgemäße Akkuweiche
(15 A
Dauerstrom) zugegriffen werden.
Die Weiche kann auf dem bisherigen Schalterbrett
befestigt werden und ermöglicht natürlich auch eine
Doppelstromversorgung, klarer Weise technisch besser als sie auch zuvor in
Ausführung der 1980iger-Jahre vorhanden war. - Von der früheren Ausführung meiner Stromversorgung
war nichts mehr zu gebrauchen, sieht man von den
Simpropsteckern ab. Die vorige Stromversorgung
wurde auch von zwei vierzelligen Akkus bewerkstelligt,
wobei für eine Externversorgung von
vier Kanälen, ein weiterer Akku vorhanden war. Die Akkus
wurden mit zwei getrennten Schaltern aktiviert/deaktiviert.
Ein Gewirr von Kabeln befand sich unter dem Schaltbrett,
sodass deren komplette Entfernung wohl der
Schritt in die richtige Richtung war. Einzig die
eingeklebten Ladestecker wurden belassen und wieder verwendet.
Im Zuge der Umstellung mussten auch einige V-Kabel
erneuert und angepasst werden. - Wegen der
früheren Kontaktbe- legung der Akkukabel kam es zu einem
kurzen Kurzschluss des 3000er Akkus. Brrr, das wurde schnell
heiß, aber ich konnte das Problem sofort lösen und
Schäden verhindern. So ist das eben, wenn man
keine Aufzeichnungen diverser Bauschritte parat hat,
wie etwas vor vielen Jahren und warum, soooo
gemacht worden ist und wie es funktionieren sollte. -
Das war auch der Grund für die Schaffung
dieser Homepage.
Glühung
Im
Zusammenhang mit der Stromversorgung wurde auch die
Funktion der im Modell eingebauten Glühung von Simprop geprüft und sie als derzeit unwirksam gefunden.
Ein Blick in die Beschreibung öffenete die Augen und mit
einem kleinen Dreh mit einem kleinen
Schraubendreher war das Problem grundsätzlich gelöst.
Die
Glühung soll im unteren Drehzahlbereich der Motore
wirksam und ab etwa 1/3-Gas deaktiviert
sein. Dazu wurde ein Servo mit zwei Endschaltern eingebaut, dessen Schaltweg mit dementsprechenden
Rücksprüngen in der Servosteuerscheibe zustande kommt. Befinden sich die Schalterhebel am Servoscheibenrand,
ist eingeschaltet; im abgesetzten Bereich ist
ausgeschaltet. Das Servo für die Glühungist mit einem Mischer
zum Gaskanal dazugemischt und kann mit einem
Schalter auch ausgeschaltet werden.
Tankkontrolle
Wie
gewöhnlich wird auch bei diesem Modell das Tankvolumen
und die gesamte Kraftstoffanlage überprüft. Die Tanks haben
ein Fassungsvermögen von etwa 180 ccm . Das ist nicht
üppig, doch genügt es mit den 48er Surpass Motoren für
gute 10 Minuten Flugzeit. Das Austanken ergab, dass
die Spritmenge zu 99% wieder aus dem Tank gepumpt werden
konnte. Leider musste ein Tankventil getauscht werden,
denn der Ventilstift blieb in eingedrücktem Zustand stecken
und der Treibstoff konnte ausrinnen, bzw den Vergaser
fluten. Mit zwei neuen Ventilen sollte jetzt alles gut funktionieren.
Motortest mit den OS
48 FS Surpass Motoren
Der Zeitpunkt der
Motoreinstellung ist gekommen und die Motore mussten
beide gänzlich neu justiert werden. Ein Motor stammt
aus meiner Catalina 1, der zweite wurde gebraucht
zugekauft und läuft, abgesehen von hör- barem Kugellagergeräusch,
sehr gut. Nach einiger Zeit gelang dann die Einstellung
meines alten Motors (hat vor der Verwendung
eine zusätzliche Kopfdichtung erhalten wegen
vorausgehendem Propabwurf), wobei der Testlauf ohne Glühung
erfolgt ist. Es zeigte sich, dass die
Hauptdüseneinstellung hier sehr heikel erfolgen muss,
denn sonst beginnt der Motor bei magerer
Einstellung zu "nageln". - Der Glühakku war während des
Testlaufes leer und beide Motore liefen auch
ohne Leerlaufglühung sehr gut. Vielleicht tragen ja auch
die Schwungmassen dazu bei?
Mit etwas
Geduld und Wegprogrammierungen am MC 24-Sender konnten
beide Motore auf nahezu gleiche Drehzahlen eingestellt
werden (siehe
Video). Motor 1
dreht im sicheren Leerlauf 1900 U/Min und bei Volllast
8900 U/Min, Motor 2 (K6) dreht auch 1900 U/Min im
Leerlauf und kommt fast auf 9000 U/Min. Vor dem Erstflug
müssen die Motore jedoch in angehobenem Zustand
nochmals nachgestellt werden.
Obwohl nun das
Modell flugbereit wäre, wird es bis zu meinem Erstflug noch
bis ins Frühjahr 2014 oder länger dauern ....,
denn der Krebs hat wieder zugeschlagen.
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vor dem Erstflug
des Modells durch Freund Berti |
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Berti
beim Zusammenbau vor dem Flug |
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das
vorbildgetreue Flugbild,
Video |
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Aufbewahrungsort wegen Platzmangel |
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geschlossener Bugradschacht |
Schacht
geöffnet |
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Bugfahrwerk
mit Bugklappenanlenkung |
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Hauptfahrwerksantrieb |
Fahrwerk ausgefahren |
Video
Fahrwerksfunktion |
harte Federung mit Scheren-Geradeausführung |
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Fahrwerk
ausgefahren |
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Fahrwerk
eingefahren |
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Flügel mit
aufgeklapptem Schwimmer
Video |
die Motoren im
Tragflächenmittelstück |
OS 40 F
Surpass mit Schwungmasse |
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die Schaltzentrale
mit Hauptschaltern und Ladesteckern |
Kanal- und Schalterbelegung |
Dokumentation und Dreiseitenansicht.... |
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Querruderanlenkung |
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Fahrwerk -
Original |
Video
Fahrwerksfunktion gesamt |
Bugfahrwerk-Modell |
Hauptfahrwerk-Modell |
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Rumpfschnitte |
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das polnische Bauplanheft |
der Konstrukteur Lech Podgarski |
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Umbau und Modernisierungsarbeiten 2013 |
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jetzt
der erste 48iger eingebaut |
und schon beide Motore
Video
erster Motortest |
die Schwungmasse musste zusätzlich ausgedreht
werden dami sie über die Nabe geht |
die Motorgondel, im Hintergrund der gelötete Tank,
mittig der Ansaugstutzen |
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beide
Motore mit Motorhauben
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links hinten Glühsteuerung, rechts Servo für
Landescheinwerfer |
Ansicht Schalterbrett mit Empfänger |
der Hauptakku NC 3000 mAh , 4 Zellen |
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Ansichten der Catalina aus 2013 |
das Original |
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das Original |
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... mit abgeklappten Schwimmern |
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"im Trockendock" mit eingefahrenem Fahrwerk |
Video von der Schwimmerklappfunktion |
...
das Original |
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das Original |
das Original |
Fahrwerk weitgehend maßstäblich > |
das Original |
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Motorservice -
Lagertausch |
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Pre-Chemotherapie-Aktivitäten
mit der Catalina - Ein neuer Versuch zu starten
Kugellagerschaden
Motor Nr 1 beheben Während der Vorbereitungen für den
Flugeinsatz des Modells fiel auf, dass von den beiden
vor 2015 einge- bauten OS 48 FS, der rechte Motor
(in Flugrichtung) ein sehr starkes
Rollgeräusch der Kugellager aufweist. Da eine Garnitur
neue Kugellager vorhanden war, wurde der Motor
ausgebaut und zerlegt. Zu beachten war, dass
die Ventilklaviatur, der Zylinderkopf und der
Kaderdeckel abgebaut werden müssen. Weiters
müssen die Stösselstangen entnommen werden und der
vordere Stössel, damit danach die Nocken- welle
ausgebaut werden kann. Der nächste Schritt besteht in
der Erwärmung des Gehäuses. Ist die richtige Temperatur
erreicht, läßt sich die Zylinderlaufbüchse leicht
herausziehen.
Danach folgt der oft schwierigste Arbeitsgang,
die Entfernung des Kolbenbolzens durch ein Loch im
Gehäuse. Dazu muss zuerst die Kolbenbolzensicherung,
ein Kunststoffteilchen, entfernt werden. Dann steckt man
in das Loch des Kolbenbolzens ein Streichholzende
und versucht den Kolbenbolzenm damit herauszuziehen.
Hier zeigte sich, dass das nicht immer leicht
möglich ist; mit Geduld gelingt es. Jetzt kann der
Kolben abgenommen und das Pleuel vom Kurbelzapfen
heruntergezogen werden. Mit leichten Schlägen
auf ein Holzstück, welches auf dem Kurbelwellengewinde
aufliegt, kann die Kurbelwelle ausgebaut
werden. Nach neuerlichem verstärkten Erhitzens des
Gehäuses kann das Hauptkugellager heraus- geschlagen
werden, ebenso das vordere kleine Kugellager. In das
warme Gehäuse kann das neue vorder Kugel- lager
eingeschlagen werden, wobei das alte Lager als
Aufschlagfläche dienen kann. Dann wird die gereinigte
Kurbelwelle mit dem aufgeschobenen neuen
Hauptkugellager ins Gehäuse eingeschoben. Mit der
Propnabe, einem Prop und der
Kurbelwellenmutter wird die Kurbelwelle und die Lager
durch Festziehen des Propellers in die
richtige Lage gezogen. - Der weitere Zusammenbau
des Motors erfolgt in umgekehrter Vorgangsweise.
Nach dem
Einbau der neuen Lager in den Motors war kein Rollgeräusch mehr zu hören,
jedoch der andere Motor ließ jetzt ein hörbares
Rollgeräusch erkennen. Mangels Kugellager (16001,
12x28x7) bleibt der Motor bis nach dem Erstflug in diesem Zustand.
Nochmaliger
Versuch für weichere Federung
Ein Punkt am Modell ist
verbesserungsbedürftig, nämlich die Federung des
Hauptfahrwerks, die sehr hart ist. Die
Nachschau beim gefederten Tragrohr ergab, dass zwei
unterschiedliche Federn enthalten sind, die hintereinander
im Rohr liegen. Sinnvoll wäre, wenn eine der Federn
etwas weicher wäre und die leichten Schläge
beim Rollen abfangen könnte. Die zweite Feder ist härter
und wirkt erst, wenn die erste Feder durch den
Stoß völlig zusammengedrückt ist. Die Federn die das
können müßte man erst irgendwo finden. Vielleicht ergibt
sich später eine Lösung.
Empfängerumstellung
auf Jeti 2,4Ghz R12 Nachdem der
Erstflugtermin dem Schlechtwetter zum Opfer gefallen
ist, kann ich die Catalina weiter verbessern. Der
35Mhz Doppelsuper wurde gegen einen 2,4Ghz Jeti R12
Empfänger getauscht und alles funktioniert wie zuvor.
- Die Zeit kann ich auch nützen, um den
Kugellagertausch beim zweiten Motor vorzunehmen.
Allerdings bedingt das einen neuerlichen
Probe- und Einstellauf.
Motor
2 - neue Kugellager
Der Lagertausch
beginnt mit der Beschaffung der Kugellager. Bei ebay
kaufte ich dann einen Satz, pessimis- tisch
denkend, suchte ich nach der richtigen Lagerbezeichnung.
Schließlich fand ich sie und bestellte zwei weite- re
Lager. Das war gut so, denn beim erstbestellten Lagersatzt befand sich
ein falsches Lager 2x28x8, also zu breit. Mit dem richtigen
Lager auf der Werkbank konnte nun die Zerlegung
des Motors beginnen. Dabei stellte sich heraus, dass
der Motor mit einer verbogenen Stösselstange gelaufen
ist. Was zur Verbiegung der Stange geführt hat, das
würde ich gerne wissen. Egal, der Schaden wurde behoben,
die Stange ist wieder gerade. Anschließend wurden
die Teile des Motors gereinigt.
Bei der
Zerlegung des Motors gab es diesmal kein Problem mit dem
Kolbenbolzen, denn er ließ sich leicht entfernen.
Allerdings zeigte sich nach der Einbringung der neuen
Lager in das gut vorgeheizte Gehäuse, dass die
Kurbelwelle im kleinen Lager nicht Platz findet, sprich
zu dick ist (Grat). Die Nachbearbeitung erleichterte dann
den Einbau und jetzt läuft sie schön und leise. Um
künftigen Fehlzündungen entgegen zu wirken wurde ein Zylinderkopfdichtring
eingebaut. Der weitere Zusammenbau des Motors verlief
problemlos.
Leider zeigte sich nach dem
Einbau im Modell dass der Motor nicht so leise läuft wie
der andere. Mal sehen wie sich die Testläufe
anhören werden. Vermutlich habe ich mir beim Lagereinbau
des Frontlagers ein Problem ein- gehandelt?
Neuerliche
Motoreinstellung
Während der
ersten Umdrehungen am neu gelagerten alten Motor fehlte
irgendwie die Kompression. Bei ge- nauer
Nachschau zeigte sich, dass ich die Nockenwelle um einen
Zahn falsch eingebaut habe. Daher musste der
Zylinderkoppf abgebaut werden, damit man die Stössel
entfernen kann, um die Nockenwelle herausziehen zu
können. Nach dem Ausbau der Nockenwelle wurde sie wieder
in richtiger Stellung (= Flucht der Stössel- stangen
über die Nockenwellenmitte hin zur Marke am Nockenrad)
eingebaut. Nach dem Anbau des Zylinder- kopfes
wurden die Ventile neu eingestellt (je 01,mm) und
steht einem Testlauf zur Neueinstellung der
Haupt- düse jetzt nichts mehr im Wege (außer das Wetter).
Erster und letzter
Flugbericht
Endlich kam der Tag
zum Erstflug. Alles am Modell war vorbereitet, doch der
Wetterbericht sah starken Wind vor. Am
Modellflugplatz in Königsbrunn schien jedoch die Sonne
und der Wind war nicht sehr störend, sodass beim
besten Willen eine Startverschiebung unsinnig gewesen
wäre. Der zuletzt rneu gelagerte Motor musste am
Vollgas neu justiert und dann mit dem zweiten Motor
synchronisiert werden. Das ging rascher als ich dachte und
schwups wurde ich zum Start gedrängt/motoviert. Wider
meine Befürchtungen konnte ich das Modell im wahrsten
Sinn des Wortes abheben und flog in einer weiten
Linssteigkurve davon. Kurz danch im Geradeausflug merkte
ich, dass das Modell leicht steigt und gab als
Gegenmittel zwei Rasten Tieftrimmung dazu. In den
Linkskurven stellte sich eine Tendenz des Modells ein,
in die Kurve einkurven zu wollen. Dem wurde mit
Gegenquerruder entgegengewirkt. Alles geschah aber in
unkriti- schen Bereich, also kein Streß. Ein
Kollege des Clubs gab mir Tipps, wie und wo ich fliegen
sollte. Dann meinte er ich solle mich auf
Landeanflüge konzentrieren und wenn der Anflug passt,
einfach und stressfrei landen. Gesagt, getan
und ich konnte eine schöne Landung ausführen. Bei der
Rückfahrt blockierte ein Rad, weil die Haltemutter
zu stark angezogen war. Der Schaden war leicht zubeheben
und das Modell wurde für den nächsten Flug
vorbereitet. Immer mehr Leute des
Clubs kamen und flogen ihre Modelle. In einer Flugpause
startete ich und merkte. dass alle Leute
zusahen. In einem Kreisflug fuhr ich die Schwimmer aus
und ein und bald flogte der Landeanflug. Ich kam
gut an und war für meine Vorstellung einen Deut zu hoch,
hätte aber immer noch problemlos landen kön- nen.
Ich wollte wissen ob die Motore das Gas ordentlich
annehmen, was perfekt klappte, sodass ich durchstar- ten
und noch einen schöneren Landeanflug hinbekommen wollte.
In weitem Bogen kurvte ich ein, den Seiten- wind
einberechnend und kaum fand ich mich auf der richtigen
Anfluglinie kam es in 3m Höhe zur Streifung an einem
etwas hinter der Flugplatzflucht stehenden
Hochstand. Schade, denn jetzt
hatte ich den Dreh schon heraußen, wie das Modell
naturähnlich geflogen werden kann, doch die Streifung
machte einen perfekten Flugabschluss zunichte.
Die Beschädigungen waren nicht schlimm, sodass
einer Reparatur nichts im Wege stand. Die Idee kam auf,
dass bei der Gelegenheit das Modell wieder in
die Farbgebung meiner ersten Catalina lackiert werden
könnte.
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Iststand vor Ausbaubeginn |
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Masseanschluss |
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Sicht auf Anlenkung |
Motorgondel mit Tank und Leitungen |
der ausgebaute Motor |
vor Zylinderkopfdemontage wird die
Ventilklaviatur abgebaut |
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der Zykinderkopf ist abgebaut |
Ansicht Nochenwelle |
Ansicht Stössel |
Ansicht Kolbenbolzen vor dem Auszug |
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Kolbenbolzensicherung |
die Teile des zerlegten Motors |
neue Kugellager sich eingebaut, der Zusammenbau kann
beginnen |
Stösselstangenrohre eingesetzt, dann Montane
Zylinderkopf möglich |
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Montage Ventilklaviatur |
Schwungmasse aufgeschoben |
Blick auf die Akkus |
Ansicht Ladebrett mit Jeti R12-Empfänger |
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die Radaufhängung |
Abbau der Schwingen für Entfernung Tragrohr |
Ausbau des Tragrohres mit den Federn |
zwei unterschiedliche Druckfedern, trotzdem (zu) harte
Federung |
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der ausgebaute zweite Motor |
Einblich in die Motorgondel |
die verbogene Stösselstange |
der zerlegte Motor |
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beide rostgeschädigten Lager |
Motor fertig zum Einbau |
Nockenwelle falsch eingestellt |
so ist die richteige Stellung |
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eingebauter Motor mit demontiertem Zylinderkopf |
Innenanschicht Zylinderkopf |
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Catalina nachdem Erstflug |
Video
vom Erstflug 2016 |
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dieser Jagdstand wurde zum Verhängnis |
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Start zum Erstflug (Fotos aus dem Video) |
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links der Unglücks-Hochstand im Flug 2 |
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