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   Saab 105 Ö     (Nr 1 Absturz - falsche Sendereinstellung, Nr 2 verkauft)
 

 Als Mitglied eines Heeressportvereines und einem Nahverhältnis zum Flugplatz
 in Langenlebarn, lag es auf der Hand ein Modell des österr. Militärjets zu bauen.
 Als Grundmodell kam ein Bausatz eines Learjet (HEGI) gelegen der dement-
 sprechend modifiziert werden musste. Der Bausatzrumpf wurde mit Triebwerks-
 schächten ähnlich der Saab 105 ergänzt und davon wurde eine Polyesterform  angefertigt, um (bei Schäden) noch mehr Saab 105 Ö bauen zu können.
 Die Tragflächen desd Learjets wurden verwendet, woduch die Spannweite und
 die Tragflächenumrisse deutlich vom Original abwichen. Doch es sollte ein Proto-
 typ werden, der sukzessive einer Verbesserung zugeführt werden sollte.

 meine Saab 105 Ö
Flugvideo


 Bevor mit dem Bau begonnen werden konnte, wollte ich über die negative V-Form praktische Erfahtrungen
 sammeln. Um mit der negativen V-Form der Maschine vertraut zu werden baute ich einen Segler (ORKAN) mit
 V-Leitwerk bei dem die Flügel auch mit negativer V-Form  angesteckt werden konnten. Fliegerisch konnte ich
 keine wirklich großen Änderungen feststellen, außer dem Eindruck, dass man das Modell etwas mehr anstellen
 und damit etwas langsamer fliegen konnte.

 Nach Fertigstellung der Saab 105 wurden mit dem neuen HP 61 Gold Cup mit Resorohr nur zwei sehr kurze
 Trainingsflüge absolviert. Kaum gelandet wurde ich zu einer Teilnahme an einem Semi-Scale-Wettbewerb
 (Rautenweg) beim FMBC  AUSTRIA eingeladen. Meine erste Wettbewerbsteilnahme endete unter -zig Teil-
 nehmern, mit einem mehr als überraschenden vierten Platz, trotz Absturz im Landeanflug. Das Modell hatte
 1,6m Spannweite und ziemlich dicke Tragflächen. 

 Die Ursache des zwar erfolgreichen, aber letzten Fluges war meine Unkenntnis der neuen Fernsteuerung von
 Microprop. Dort war an der Unterseite des Senders eine Einstellmöglichkeit der Ruderwegsverkürzungen,
 wobei für zwei Knüppel nur ein  Umschalter bestand. Beim Rollen zum Start habe ich vor Aufregung das Um-
 schalten vergessen, wodurch die Ruderwege verkürzt waren und ich zwar bei Vollgas noch genügend Höhen-
 ruderwirkung hatte. Das wiederum führte zu sehr weiträumigen und eleganten Loopings aber im Landeanflug
 auf die Piste war dann bei der reduzierten Fluggeschwindigkeit die Höhenruderwirkung zu gering und das
 Modell verlor zu früh und vor dem Pistenbeginn die Höhe und crashte in die Böschung am Pistenanfang. Und
 wie man im Video sehen kann, EXPO gabs damals auch noch nicht. Von diesem Wettbewerb gibt es einen
 Super-8-Film der auf Videokassete aufgenommen worden ist. Die Bildqualität ist leider nicht sehr gut, soch
 zur Erinnerung leistet das Video dennoch gute Dienste.

 In der Folge baute ich nach Jahren eine zweite Maschine in die ein OPS-Motor mit Heckauslass eingebaut
 worden ist, der mit einem Resorohr im Rumpf ausgestattet war. Die Abgase kamen bei einem Triebwerks-
 auslass aus dem Rumpf heraus. Bei dem Modell betrug die Spannweite ebenfalls 1,6m. Nachdem eine Interes-
 sent auftauchte verkaufte ich das Modell und ersparte mir das nach dem Erstflug projektierte Absägen der
 Tragflächen auf 1,4m Spannweite. - Nachträglich tut es mir leid, dass ich das Experiment mit der Saab 105 Ö
 nicht weitergeführt und optimiert habe.
 

1. Modell 1980, mit HP 61 Gold Cup
 
2. Modell ca. 1989, mit OPS 61 R