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      Lockheed C 130  -  Hercules Nr 2   (ASM-RIPMAX, verkauft)                                                                                
 
       
 
 Die beim Erstflug meiner ersten Hercules eine Landung in einem Baum erfolgte
 und da im Wesentlichen nur die Tragflächen schwer beschädigt waren, sollte die
 Reparatur erfolgen. Nachdem der Flächenreparatursatz weit mehr als die Hälfte
 eines Komplettbausatzes kostetet, schlug ich zu und kaufte einen neuen Bau-
 kasten. Die unbeschädigten Motorgondeln von Nr 1 wurden wieder verwendet und
 dabei festgestellt, dass das Flügelprofil geringfügig anders ist. Allgemein wurde
 die vorher erfolgte Aufdoppelung bei den wieder verwendeten Gondeln vom
 Absturzmodell belassen, der Motorsturz änderte sich dadurch ein wenig in Rich-
 tung mehr Tiefenzug.


 In weiterer Folge wurden die neuen Höhenleitwerke zusammengebaut und das
 Originalpaar mit der im Bausatz serienmäßig  vorgesehenen EWD (+5 Grad)
 neuerlich abgeändert, sodass 1,5 Grad EWD bleiben. (Es wäre jedoch möglich
 das HLW auch in Originalstellung zu montieren und notfalls durch eine Höhen-
 rudereinstellung zu kompensieren.) 


 Der Einbau der "Elektronik" wurde gegenüber Version 1 geändert. Anstelle die
 Fahrwerkssteuerung auf der Empfängerplatte unterzubringen wurde unten im
 Rumpf das Servobrett montiert. Das Akkubrett schließt daran an und damit sollte
 auch der Schwerpunkt wieder passen.

die neue Hercules

 
 Der Bau kann beginnen

 
Durch die von meiner ersten Hercules verbliebenen und intakten Motorgondeln fiel ein nicht unerheblicher Teil
 an Bauarbeit weg. Der Anbau der Motorgondeln hat wieder eine Anpassung an die Unterseite der Tragfläche
 bedurft, da wiederum der Motorsturz von mir verringert worden ist. Auch bei diesem Modell wurde die EWD
 wieder auf 1,5 Grad eingestellt.

 Der erste Arbeitsschritt befasste sich diesmal auf den Einbau des Einziehfahrwerkes. Da der Erstflug von Nr 1
 zeigte, dass das Modell sehr schnell fliegt, folgt daraus, dass auch die Landegeschwindigkeit hoch sein wird.
 Nun stellte sich die Frage, wie man die Rollgeschwindigkeit nach dem Aufsetzten reduzieren könnte. Die
 Verwendung von Radbremsen könnte hier hilfreich sein. Die schon lange bei mir "auf Lager" liegende 9V
 E-Bremsen von Kavan wurden also eingebaut. Das ging nicht ohne spezielle Felgen, denn andernfalls kann
 man keine Fahrwerksklappen einbauen usw. Daher mussten passende Räder aus Moosgummi mit
 Gummioberfläche besorgt werden. Für diese wurden spezielle Alu-Felgen gedreht, in denen die Bremsspule
 Platz findet. Die Felgen wurden von meinem Freund  Heinrich Neumayer hergestellt.
 
 Betreffend die Funktion der Bremse wird die Ansteuerung über ein Schaltservo bewerkstelligt. Problem war,
 dass kein Kanal der Fernsteuerung dafür mehr frei war. also musste eine Kombination gewählt werden, mit
 den Spreizklappen. Schon ab geringem Ausschlag wird gebremst. Da man ja in der Luft auch mal die Klappen
 ausfährt, würde das bedeuten, dass unnötig Bremsstrom gezogen würde. Also musste ein Mikroschalter einge-
 baut werden, der nur bei ausgefahrenem Fahrwerk die Bremse aktiviert. So weit so gut. Leider ergab sich
 nach der langwierigen Bastelei, dass die Bremswirkung ungenügend war! - Letztendlich habe ich  dieses
 Bremssystem wieder ausgebaut, der Effekt war viel zu gering und das Zusatzgewicht viel zu hoch. Die
 Mikroschsalter und deren Verkabelung mussten wieder ausgebaut werden. - Dazu kommt noch, dass ich künftig
 auf einem Garsplatz fliege, wo der Rasen für eine ausreichende Bremswirkung sorgen wird.

 Nach dem EInbau der Fahrwerkskomponenten wie Druckluftbehälter, Fahrwerke samt Schlauchsystem abge-
 schlossen war, konnten die Fahrwersschachtklappen eingebaut werden. Am Hauptfahrwerk gelang das noch
 ziemlich einfach. Wenngleich die Montage der Stahldrahtbügel, welche die Klappen durch das ein und ausfah-
 rende Fahrwerk betätigen, auch kein Honiglecken war.

 Die Frontklappen am Bugfahrwerk stellen eine unvergleichlich diffizielere Aufgabe dar. Die sich wegschieben-
 de Klappe wird mit Gummiringen in ihrer Lage gehalten. Die EInstellungen des ganzen "Klapparatismus" ist
 ein Geduldspiel. Ich bin gespannt, wie sich die Klappe im Flug und über Gras verhalten wird. Für alle Fahr-
 werksklappen gilt, dass deren Verbleib im Flugbetrieb nur bei sehr niedrig gemähtem Rasen ratsam ist.

 Der weitere Bau ist mit dem bei von Modell Nr 1 identisch.

       
der Rumpf Rumpf innen ein neuer Bausatz ist nicht viel teurer als
das Ersatzflächenpaar
die neue Motorgondel
Die  fertigen Motorgondeln Von Nr 1....- müssen an neue Targflächen angepasst werden ... die fertigen Flügel für Bausatz Nr 2
Rumpf Bausatz Nr 2 mit Elektronik diesmal der Kreisel unter der Empfängerplatine das E-Bremsservo der Akkublock, dahinter die Fahrwerkssteuerung
Zeichnung von der Felge Fahrwerk überarbeitet und mit Alufelgen Fahrwerk in Funktion > klicken
rechtes Rad mit E-Bremse
Brems-Aus-Schalter (wegen Bremskraft-schwäche wieder ausgebaut)
Bugklappeneinbau Funktion Bugklappe   Hauptfahrwerksklappen (Achtung auf die Anlenkungspunkte - war Schwerarbeit!)
die Anlenkung hier beide Anlenkungen mit dem Stahlbügel zu sehen Funktion gesamtes Fahrwerk - Video
(5 Mb)
 
jetzt fertig ....