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   Lockheed P38 J -  Lightning  (verkauft)
 


 Die "Lightning" war schon immer ein Flugzeug, welches es mir ob seiner Elegance
 und Leistungsfähigkeit angetan hat. Dass ich einmal so ein Modell kaufen könnte,
 hätte ich mir vor 10 Jahren nicht träumen lassen. Nun mit 2,16 m Spannweite,
 einem Gewicht von 8,2 kg, mit pneumatischem Einziehfahrwerk und zwei SY 46
 er-Motoren (je 7,4ccm) stellt das Modell schon etwas dar.

 Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass so mancher andere Modellflieger ein
 Problem hat, die Maschine unterzubringen, zu lagern, denn die Rümpfe samt
 Höhen- und Seitenleitwerk sind ein Stück, welches nach dem Flug wie eine
 Fledermaus an der Decke meiner Garage aufgehängt wird. Einzig die Tragflächen-
 außenstücke sind zum Flug noch anzubringen.

Klicken zum Video Motorenlauf

Video vom Erstflug

                       
 Nach Berichten von Modellpiloten aus Amerika ist jedoch bei dem Gustostückerl große Vorsicht angebracht, da
 das Modell sehr schnell sein soll. Da die beiden Motoren sehr weit auseinander liegen, darf es keinen Motor-
 absteller im Flug geben, denn sonst ist alles vorüber. Ein Problem des Modells ist auch das chinesische Einzieh-
 fahrwerk (Nachtrag aus 2013: der ersten Generation) des Bausatzes, welches die Tendenz zum Einknicken hat.
 Inzwischen hat sich ein brauchbares EUROKIT Classic Line Pro gefunden, was einen sehr guten Eindruck
 macht und immer verriegelt hat.


 Zu dem voranstehenden Absatz aus Amerika kann ich nach dem Erstflug berichten, dass die Motorleistung mit
 den zwei 46er Zweitaktern selbst für Opas keine atemberaubende Steig- und Fluggeschwindigkeit ermöglicht.
 Nun das muss ja auch nicht sein - zwei 61er Motoren sind hier aber sicher keine Fehlinvestition! - Es ist so wie
 es Twinman von warbirds.com schildert: das Landen der P38 ist ein "Herunterfliegen" des Modells, d.h., man
 muss wirklich mit mindestens 1/3-Gas anfliegen und darf frühestens 30cm über Grund drosseln.

 Ich habe das so nicht gemacht - Ergebnis: nur zwei verbogene Federbeine, eine fällige Nachklebung der Span-
 ten im Rumpfmittelteil und zwei gekürzte Props und trotzdem noch 20m Rollstrecke.  Und das obwohl ich nach
 meiner Einschätzung (siehe Video) eigentlich schnell genug war. Mein Fehler ist es vermutlich gewesen, dass
 ich mich nicht genug ziehen traute, um den raschen Höhenverlust des Anfluges abzufangen. Egal, ich hab's
 verbockt. - Das gehört geprobt....!

 Mag sein, dass mancher jetzt den Mund verzieht wenn ich sage, es könnte auch vom Sender kommen, dessen
 Poti in der langen Gebrauchszeit leichte Ausfälle produziert hat. Das stellt der Servicedienst jedenfalls durchaus
 als möglich dar, denn das ist ein Problem bei der MC 24. Nach dem Senderservice hatte ich bislang keinen
 derartigen "Steuerfehler".


 Mr. Twinman kann man wirklich glauben, was der sagt, das passt genau. So meinte er auch, dass man bei
 Motorausfall einen Kreisel für das Seitenruder benötigt. Ich habe allerdings keinen Kreisel eingebaut, da ich
 annehme, dass ich wegen der notwendig hohen Fluggeschwindigkeit ohnedies dann keine Chance habe das
 Ding heil herunter zu bekommen. Mit einem Motor ist as Ding viel zu langsam und geht sofort ins Trudeln.
 Meine Motoren liefen nicht schlecht, doch einer war knapp an mager. Dank ABC-Laufgarnituren und keiner
 starken Steigflüge liefen sie aber bis zum Schluss durch, doch das stresste mich ein wenig.


 Beim Start gab es nach langem Rollen beim Abheben des Modells ein linksdrehendes Moment. Im Steigflug
 versuchte ich dann zaghaft die Trimmung entgegen zu stellen, doch es war letztlich fast der gesamte Trimm-
 weg nach rechts nötig, um das Modell in den Geradeausflug zu bringen. (Muss wohl die Anstellwinlkel der bei-
 den Außenflügel prüfen.) - Auch Twinmans Angaben wie man mit dem Höhenruder beim Start umgehen sollte,
 kann ich im Trend bestätigen. Er schrieb man braucht 3mm das Höhenruder hoch gestellt. Ich tat nur die Hälfte
 und musste prompt nach dem Start ziehen und zwar relativ viel. Dadurch kam es zu einem unrealistisch steilen
 Steigflug. Das Problem ist, dass wenn das Fahrwerk einzieht, der Schwerpunkt nach hinten wandert, sodass
 jetzt die 3 mm wieder weg müssen.


 Auch beim Einsatz der Landeklappen auf das empfohlene Maß des Herstellers ergibt sich die Sorge, dass
 das Modell zu langsam wird wenn man Gas wegnimmt. Also lässt man ein wenig zuviel Gas stehen steigt das
 Modell weg und muss durch drücken korrigiert werden. Das Modell wird dann, auch wegen des ausgefahre-
 nen Fahrwerks, tatsächlich etwas langsamer. Wie weit man wirklich Gas wegnehmen kann, bei welcher
 Geschwindigkeit man aufsetzen kann, das muss ich allerdings im nächsten Flug erst erfliegen. Jetzt bin ich
 trotz der "kleinen Reparatur" sehr zufrieden wie das Modell geflogen ist.


 Was war nach dem Durchsacker bei der Landung zu reparieren?
 Anfangs zeigten sich nur die Schäden am Fahrwerk. Hier konnte man sehen dass die vier "Holzschrauben"
 jedes Fahrwerks ausreichend Festigkeit bringen und dass sich bei derart harten Aufsetzern die Alu-Feder-
 beine verbiegen und/oder das Bugrad wegbricht. Einzig beim Bugfahrwerk war der 6 mm Stahlstift der Feder-
 beinbefestigung ganz gering verbogen. Die EUROKIT Serien-Federbeine wurden durch neue ersetzt. Anstelle
 der bisher montierten Räder wurden Robart Scale-Räder mit Luftkammer montiert.

 Nachdem der "Aufschlag" aus etwa 1,5 - 2m Höher erfolgte, war damit zu rechnen, dass durch das Trägheits-
 moment  der nach unten schwingenden Massen, im Rumpf auch Bruchstellen bei den Klebestellen der Spanten
 im Rumpf möglich sein könnten. So war es dann auch und ich musste alle Spanten nachkleben. Auch ein
 Rohrkasten war leicht angeknackst und ohne beim Epoxyharz zu sparen wurde alles nachgeklebt. War es
 vorher so, dass beim Anheben des Modells in Rumpfmitte die Flügel wenige Millimeter nach unten sanken, ist
 das jetzt natürlich nicht mehr zu erkennen.

 Zusammenfassend ist festzustellen, dass unabhängig von meinem Schadensfall, man die Motorisierungsvor-
 schläge bei diesen Modellen mit Vorsicht betrachten muss. In einschlägigen Foren kann man sich im Voraus
 informieren, wie die Dinger fliegen. Konkret wird dort hingewiesen, dass die Verwendung von 7,5-Motoren zwar
 zum Fliegen reicht, doch Aufwärtsfiguren ähnlich wie das Original können nicht geflogen werden. Für einen
 gestreckter Looping oder ein hoch aufgezogener Turn sind 2 x 10 ccm das Minimum.

 Bei meiner nächsten P38 F kommen eventuell 2 Stück 69er Hype-Motoren zum Einsatz. Sollte sich zeigen, dass
 die zwei 7,5er mit den neuen 11x6 Props (vorher 12x5) einen Start vom Gras nicht erlauben, bleibt mir wohl eine
 Umrüstung auf  die 69er nicht erspart.

 Das Modell wurde nach der Reparatur nach dem Erstflug verkauft, also konnte kein "Rasentest" durchgeführt
 werden.



 Letzter Flug: 20.10.08
 

Rumpfmittelteil Pressluftsteuerung Hauptfahrwerksanordnung Tankeinbau  
fertiges Hauptfahrwerk Bugfahrwerk Video Fahrwerksfunktion (7 Mb) Motoreinbau
der Motor unter der Haube   Höhenruderanlenkung das Seitenruder
Aufbewahrungsort ? - ja ! und so geht's am Flugplatz hinaus erster Zusammenbau  
vor dem Erstflug Start zum Erstflug   Modell dreht nach links
  schönes Flugbild    
    Landeanflug flott aber doch nicht
schnell genug....
Bugfahrwerk brach bei der sehr harten Landung
Fahrwerk nach wirklich harter Landung Hauptfahrwerk re verbogen Hauptfahrwerk li verderht losgeprellte Spanten wieder verklebt
  P38J nach dem Service   Motorgondeln überarbeitet
Klicken zum Video Motorenlauf    
Höhenruder mit Mix auf Höhe wenn Fwk heraussen ist (Schwerpunktverlagerung) Video Motorentestlauf