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   Leopard 2 A6  - RC-Panzer und Umbau des Rauchgenerators  (Heng Long, China) 
 
  
 Mein Enkel Konstantin hatte einen schweren Unfall und hat sich beinahe einen
 Kieferbruch beim Sturz zugezogen. Glücklicher Weise steht nur ein Zahn schräg
 aus dem Kiefer heraus, den man, hätte die Zahnärztin nicht abgewunken, gerade
 stellen können. Da er riesige Angst vor dem Röntgen hatte, hat man ihn auch aus
 dem Krankenhaus Ost, wegen seines Schreiens, an die Kinder-Zahnklinik weiter-
 verwiesen, die jedoch schon geschlossen hatte.

 Nach seiner Ankunft zu Hause war er sehr unglücklich. Ich hatte ihm am Vortag er-
 zählt, dass ich einen Panzer bekommen werde, was ihn sehtr intzeressiert hat.
 Der Panzer war da und die Neugier beruhigte ihn, als er den Panzer sah. Er fing
 sofort an damit zu fahren und reagierte auf meine Tipps so gut, dass ich Freude
 hatte.  Am nächsten Tag musste er nun definitiv zum Röntgen in der Klinik. Die El-
 tern haben ihn ja schon vorbereitet, wie das sein wird und ich wollte ihn noch moti-
 vieren, dass er, wenn er nicht schreit, den Panzer bekommt. Das half und er
 beruhigte.sich.

 Nun war das eigentlich mein Panzer, den ich zwar gerne abgab, aber wieder
 einen eigenen zu haben, hat mich gereizt. Da ich außertourlich zu etwas Geld
 gekommen bin, leistete ich mit den Kauf eines Leopard Panzers. Natürlich muss
 ich ihn auf die Österreichische Variante umlackieren, was ich gerne mache.
 
 Technische Daten:
 Maßstab 1: 16, Länge: 69cm, Breite: 24cm, Höhe: 19cm, Gewicht: ~ 4kg,
 Fernsteuerung 2,4 Ghz, Akku: LiIon7,2V 1800mAh


Leopard 2 A6 in ÖBh-Version

Fahrvideo


 
 Gleich nach dem Auspacken wurde alles getestet. Nach dem Aufladen des LiIon-Akkus fährt der Panzer und
 es fällt auf, dass die neue Fernsteuerung deutlich feinfühligeres steuern zulässt. Anders als beim Tiger ist die
 Auslösung des Abschusses, denn man muss hier zwei Taster betätigen. Angenehm ist die Ab- und Umstell-
 möglichkeit der Lautstärke sowie des Raucherzeugers. Der technische Fortschritt ist bei diesem Vorführmodell
 noch einen Schritt weiter gegangen, da der Panzer mit einer Infrarot-Analge ausgestattet ist, die wahlweise
 "elektronische" Abschüsse und eigene Treffer ermöglicht und auswertet.

 Fehlerquelle Rauchgenerator

 Nach der ersten Fahrerprobung fällt mir auf, dass die Raucherzeugung rechts zu wünschen übrig lässt. Sieht
 man sich die Erklärungen zum Betrieb des Raucherzeugersim Internet an, wird klar, dass er mit Überfüllung
 nicht mehr arbeitet. Nachdem ich davon ausgegangen bin, dass hier zwei Rauchkammern bestehen, habe
 ich in beide Auspuff-Nachfüllöffnungen nachgefüllt. Im Internet wird von 5-6 Tropfen gesprochen, aber in der
 Beschreibung werden max. 2 ml genannt, was gegenüber den 5 Tropfen zu einer Überschwemmung führen
 muss. Das tat es dann offenbar auch bei mir, denn jede Nachfüllöffnung bekam 1,5ml Rauhöl und - dann
 rauchte nix mehr.

 Beim Zerlegen des Rauchmoduls stellte ich fest, dass das Gehäuse an der Stelle des Hitzdrahtes Brandspu-
 ren sichtbar waren. WIe auch immer, der Hitzdraht funktionierte mit 4,8V, jedoch ohne dem über dem Hitzele-
 ment befindlichen Docht. Im Panzer rauchte sich nichts mehr. Die Luftpumpe läuft, aber es kommt kein Rauch
 mehr zu den Auspufföffnungen. -  Daher wurde eine neue Raucheinheit bestellt, die man um 11.- Euro be-
 kommt. - Jetzt bin ich gespannt, ob die dann funktioniert oder ob nicht ein Fehler in der Empfängerelektronik
 vorliegt.

 Während desd Wartezeit auf die neue Raucheinheit zerlegte ich die Alte. Um den durch meine unhgenaue
 Lesung der Anleitung überfluteten Rauchölbehälter zu entleeren, musste dieser aufgeschraubt werden. Da
 kam dann der "schwache" Hitzdraht zum Vorschein, der mit gewebe umgeben war, welches als Docht das
 Öl zur Verdampfung heranschaffte. Der Hitzdraht ist dubios und die Ursache dafür, dass nicht genug Rauch
 erzeugt wird. Beim genauen Hinsehen war zu erkennen, dass auch die entleerte Rauchölkammer und der
 neu angeordnete Hitzdraht, nicht den Rauch dorthin brachten, wo er hin sollte, zu den Auspufföffnungen. Da
 bemerkte ich, dass der "Kolben" der Rauchpumpe zerknautscht in seinem Zylinder lag und nicht mehr richtig
 arbeitete.

 Nach Ausbau des Kolbens zeigte der sich aufgequollen und weich, sodass die Kolbenstange ausgehängt
 war. Das Kolbenmaterial dürfte aus Silikon bestehen, welches bei bestimmten Ölen aufzuquellen beginnt.
 Durch die Überfüllung des Öltanks geriet Öl in den Zylinder und ließ den Kolben wachsen, bis er stecken ge-
 blieben ist. Nach zwei Tagen an frischer Luft hatte sich der Kolben wieder auf seine vermutliche Ursprungs-
 größe zurückentwickelt und konnte eingebaut werden. Zuvor trug ich minimal Vasilinfett auf, hoffend dass die-
 ses den Kolben nicht wieder aufquellen lassen wird. Die Luftpumpe funktionierte von da an wieder.

 Erprobte man die Raucheinheit mit einem vollen Akku mit 7,2V, dann arbeitete die renovierte Einheit wieder.
 Jedoch kommen aus dem Empfänger nur knapp 6V heraus, wodurch die Raucherei zu schwächeln beginnt.

 Es wurde eine neue Raucheinheit gekauft und eingebaut. Es rauchte nichts. Also wurde mit Bedacht 1 ml
 Rauchöl zugeführt. Mit 7,2V fremdgespeist zeigte sich Rauch, jedoch die Pumpe streikte, wie zuvor bei der
 ersten Raucheinheit. Also wurde der Öl- und Hitzdrahtbehälter nicht geöffnet, jedoch versucht, das Öl heraus
 zu bekommen. Mit Hilfe von etwas Pressluft gelang dass dann auch. Wieder mit 7,2V versorgt, begann sich
 Rauch zu bilden. Blies man bei einer Öffnung hinein, rauchte es stark. - Schon nach einem Tag sah es so
 aus, als wäre der Kolben wieder einsatzbereit. EIngebaut und wieder fremdgespeist funktioneirte dei EInheit
 wieder und blies annehmbar Rauch heraus. Nach dem Einbau im Panzer lief und der max 6V Spannungsver-
 sorgung entwickelte sich deutlich weniger Rauch. Aber es rauchte wieder aus den Rohren heraus. - Leider
 kam es nach einer halben Stunde mit Rauch wieder zum Ausfall der Einheit. Nachdem die Raubildung nach-
 gelassen hatte, füllte ich 0,5ml (anstelle 2ml) nach, doch blieb die Rauchbildung aus. Jedoch hörte man, dass
 der Kolbenantrieb anders klang. Es ist zu vermuten, dass der Kolben durch Öl/Öldunst der in den Zylinder
 geraten sein dürfte, wieder aufgequollen ist und sich die Kolbenstange ausgehängt hat, wodurch die Pumpe
 funktionslos geworden ist.

 Das Rauchmodul bleibt vorläufig abgescheltet, zum,indest so lange, bis eine bessere Lösung gefunden wird.
 
 Umlackierung

 Mein Plan war von Beginn an, den Panzer umzulackieren, damit er der Ausführung des österreichischen
 Bundesheeres gleicht. Das gelang mit Revell Nato Oliv Spray für den Aufbau. Die Räder usw. wurden mit
 Nato Oliv Revell Email Lack matt gestrichen. In Summe ist die Sache gelungen.
 Die österreeichische Version ist eigentlich die Ausführungsvariante  2 A4, doch sehe ich das nicht so eng.


 Ein Leopard Spiel-Panzer für die Enkelkinder

 Um den Kindern einen Spielpanzer mit Infrarot-Schussfunktion geben zu können, mit der man einen anderen
 Panzer mit dieser Einrichtung "abschiessen" kann, besorgte ich so einen MIni-Leopard. Leider reagiert meine
 Infraroteinrichtung in meinem Leopard nicht. Man könnte nioch einen zweiten kleinen Panzer dieser Art zu-
 kaufen, doch warte ich besser ab, wie groß der Wunsch danach sein wird.
 
 Mehr darüber unter:  SPIEL-Panzer Leopard 1:30


 Umbau eines Rauchgenerators

 Da auch das neue Rauchaggregat von Beginn an nicht oder nur minimal Rauch erzeugt hat, kam die Idee auf
 im Internet zu suchen, ob andere Panzerfreunde das gleiche Problem haben und ob sie Verbesserungsmög-
 lichkeiten gefunden haben.  Nur bei mir gibt es allerdings bei den zwei Rauchgeneratoren das Problem, dass
 der Kolben der Luftpumpe aufquillt, sich quer legt und daher nicht mehr pumpt. Daher raucht es nicht.

 In einem Internetforum beschrieb ein Bastler, dass er die Pumpe deaktiviert hat und den Luftstrom durch einen
 Mini-Lüfter von einem Laptop erzeugt. In einem Video zeigte er die originale Pumüp-Version und seine Um-
 bauvariante mit PC-Lüfter. Da er auch den Stromverbrauch beider Systeme prüfte konnte er sagen, dass die
 PC-Lüftervariante deutlich weniger verbraucht und kaum hörbar ist. Das Geräusch der Luftpumpe ist tatsäch-
 lich bei längerem Betrieb nervend. Die Rauchmenge ist deutlich mehr, da mehr Strom für den Glühdraht da ist.

 Nachdem ich die erst Rauchanlage aus dem Leopard reaktivieren konnte, - allerdings nur für eine halbe
 Stunde lang -, habe ich sie für einen Umbau ins Auge gefasst. Einen kleinen PC-Lüfter habe ich auch gefun-
 den, also stand dem Versuch des Umbaues des alten Rauchgenerators nicht mehr im Wege.

 Der Antrieb der Luftpumpe wurde demontiert und das Gehäuse ausgefräst, damit der PC-Ventilator besser
 Platz hat. Um den Ventilator zur Erzeugung eines Luftstromes nützen zu können, müssen vorne und hinten
 Kunststoffabdeckungen aufgeklebt werden, damit der Luftstrom gezielt in den Schlauch zum Verdampfer ge-
 leitet werden kann. Um das zu ermöglichen wurde in die geschlossenen Platte ein Messingrohrstück einge-
 klebt, auf dem ein Silikonschlauch aungesteckt wird. Die andere Lüfterseite wird mit einem um ein Drittel ge-
 öffneten Deckel beklebt, der so aufgeklebt ist, dass der Ausblasbereich überdeckt ist und die verdichtete Luft
 nicht so leicht entweichen kann.

 Um den Luftstrom zum Verdampfer zu bringen, verwende ich einen Silokonschlauch, der auf die Düse eines
 Verschlussstopfens eines Sekundenklebers aufgeschoben und festgeklebt wird. Dieser Stopfen passt in den
 Pumpenzylinder und kann bis zum Anschlag eingeschoben werden. Fertig.

 Nach dem Verlöten der Kabel des Verdampfers und des Lüfters konnte der Probebetrieb erfolgen. Dazu
 wurde ein 7,2V Akku verwendet und schon lief der Lüfter an und die Rauchentwicklung begann. Der Erfolg
 mit der etwas ramponierten aber funktionierenden (wie lange noch?) Rauchkammer war groß und zufrieden-
 stellend. Leider bringt die Panzerelektronik nur 5,6 bis max. 6 V an die Steckbuchse, sodass die Rauchent-
 wicklung nicht genügend effektiv ist.

 Es bleibt derzeit die Frage offen, ob der Empfänger schadfhaft ist, da er eine zu geringe Betriebsspannung
 an die Rauchbuchse liefert. Eventuell kann mit einem Relais eine andere Stromversorgung direkt vom Akku-
 kontakt weg hergestellt werden. Das Relais wird über die am Empfänger vorhandene Spannung angesteuert. ...
 Es fand sich ein ideales 12V Kleinrelais, doch liefert die Rauchbuchse nur max. 6V, was nicht genügt, dass
 das Relais anzieht und angezogen bleibt. Die Messung des Stromverbrauches der Spule im angezogenen
 Zustand beträgt vernachlässigbare ca. 0,05A.

 Um in der Sache weiter zu kommen, musste ein 6V Relais vom Typ Schließer bestellt werden. Auch ein neuer
 Empfänger wurde bestellt, um zu testen, ob bei dem an der Rauchbuchse eine höhere Spannung anliegt. Bei
 neuerlichem Einbau des umgebauten Rauchgenerators wird jedoch der Rauchhitzdraht des nachgekauften
 Moduls eingebaut. damit sicher gegangen werden kann, dass der Hitzdraht nicht durchbrennt.
 
       
umlackiert: Version Österr. Bundesheer       
 
 Originalversion des Panzermodells in Version der Deutschen Bundeswehr    
  Ansicht Innenleben  Ansicht Oberbau  Ansicht Antrieb und Empfänger 
der Raucherzeuger  die Luftkanone  der Turmantrieb (rechts)  der Lautsprecher 
der Rauchentwickler - Originalzustand Getriebe für Luftpumpenkolben Getriebe entfernt, dahiner PC-Lüfter vordere Abdeckung aufgeklebt
hintere Abdeckung Lüfter eingeklebt Hinetansicht Lüfter Stopfen mit Schlauch wird eingeschoben
erster Test erfolgreich Eigenbau-Rauchaggregat eingebaut   Auspuffgase entweichen               Video