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   PBY 5 A - Catalina (Nr 2)   -   Die Generalreparatur nach dem Crash mit Hochstand
 
 


 Ein schönes, interessantes und gut fliegendes Modell gibt man nach einem Crash,
 auch wenn er heftig war, nicht so leicht auf. Eine Nacht darüber geschlafen und die
 Wrackteile gut beäugt, ergibt sich, dass das Modell durchaus reparierbar ist. Und
 diese Art des Modellbaues ist ohnedies das, was mir Spaß macht. Natürlich werde
 ich vermutlich nicht gleich morgen damit beginnen, denn es gibt noch andere Pro-
 jekte, die auf ihre Abarbeitung warten müssen.

 Leider sind die Schäden am Flügelmittelstück erheblich. Hier muss viel gearbeitet
 werden und vor allem der Wiedereinbau der Motorgondel wird ein interessantes,
 aber nachbares Stück Arbeit werden. Da viele Risse und Dellen am Rumpf nur
 kleine Schäden sind, kann von innen mit dünner Glasseide einfach repariert wer-
 den. Also wenn ich das alles überlege, ist das Modell mit Eifer reparabel.

 Auch die ersten Momente nach dem Ausbau zB. des schwer havarierten Fahrwerks
 ermutigten mich, denn das versuchte Geradebiegen und Ausrichten der Trapezlen-
 ker usw. ging gut von der Hand. Auch die Entfernung der verbogenen Stösselstan-
 genrohre und Stösselstangen motiviereten mich, denn sie konnten mit mäßigem
 Aufwand wieder benutzbar gemacht werden.

 Summasummarum lohnt sich der neuerliche Aufbau des tollen Modells, welches es
 in dieser Art nirgends zu kaufen gibt. Es wird daraus die Catalina 3 entstehen.


PBY 5 A - Catalina, vor dem Erstflug
Video vom erfolgreichen Erstflug 2016

fertige Catalina 3 nach der Reparatur

 

 Vorarbeiten für die Reparatur                                                                                              zur ex Catalina Nr 2
                                                                                                                                                   neue Catalina Nr 3

 
Schon nach dem Ausbau der schadhaften Teile begann ich mit deren Aufarbeitung und Reparatur. Besonders
 beim Fahrwerk und den schwer beschädigten Stösselstangenrohre wurde sofort mit der Instandsetzung begon-
 nen. Hätte es beim Fahrwerk mit der Begradigung der Trapezlenker große Schwierigkeiten mit dem Material
 gegeben, hätte ich das Modell nicht mehr repariert. - Im Zusammenhang mit der Beschädigung des Fahrwerks
 wurde auch das Getriebe des 180Grad-Servos demoliert. So ein Hitec HS- 605BB-Servo nach fast zwanzig
 Jahren wieder kaufen zu können, ist unmöglich; nicht mal gebraucht findet man so etwas im Internet. Jedoch
 mit Glück fand ich online Getriebereparatursätze und bestellte gleich zwei. Ein Servoumbau hätte wegen ande-
 rer Servoabmessungen den schwierig durchzuführenden Umbau der Gleitbahnen der Servos erforderlich
 gemacht. Trotz den neuen Metallzahnrädern mit Schrägverzahnung, ist die Servofunktion idetisch mit dem
 Vorzustand.

 Es hat sich beim Hin- und Herbiegen der Trapezlenker ergeben, dass eine Befestigung am Fahrwerksträger
 locker geworden ist. Nun begann das Rätsel, wie die Metallstreben mit dem Träger verbunden sind. Clever
 gelöst ist das, denn der polnische Hersteller hat die Strebe a) mit einem Kupferniet gesichert und b) mit Löt-
 zinn die Teile verbunden hat. Also konnte ich den Schweißbrenner eingepackt lassen und reichte die Gaslöt-
 lampe, die Dinge wieder fest zu bekommen.

 Da diese Reparatur leicht von der Hand gegangen ist, stieg meine Motivation zum Wiederaufbau des ganzen
 Modelles sehr rasch. Auch die Geradebiegung der Stösselstangen klappte und die schwer deformierten
 Rohre konnten wieder benutzbar gemacht werden, doch habe ich bereits neue bestellt und werde die alten
 Rohre aber in Reserve behalten. Der Motor wurde inzwischen mit den beuen Rohren zusammengebaut.
 
 Die Reparaturarbeiten werden mit der Mitteltragfläche beginnen und je nach Baufortschritt und Aushärtungszei-
 ten werd ich auch die Schadstellen am Rumpf und am Höhenleitwerk aufarbeiten beginnen.

 Nach den folgenden Bildern beginnt die Beschreibung der weiteren Reparaturarbeiten.

Erinnerungsbilder der Catalina Nr 2 nachdem Erstflug 12.10.2016     dieser Hochstand wurde zum Verhängnis
       
 Der Plan ist die Grundlage für den Neuaufbau ...
   
Querruderanlenkung      
Fahrwerk - Original Video Fahrwerksfunktion gesamt Bugfahrwerk-Modell Hauptfahrwerk-Modell
Rumpfschnitte      
 Die Arbeit kann beginnen - Sichtung aller Schäden
       
Sichtung der Schäden: hier nur kleine hier schon die größeren Schäden ...    
... so etwas geht noch ...   hier wird die Arbeit deutlich mehr werden  
das havarierte Fahrwerk die ganz großen Beschädigungen ...   Kapitalschaden Stösselstangen
die vom Tank befreite Motorgondel der Tank die Servobefestigung die beschädigte Höhenruderbefestigung
Schaden von unten gesehen Seilanlenkung Seitenruder das Seitenruder bereits geklebt die ramponierte Fahrwerksbefestigung
Ansicht der verbogenen Trapezlenker     Lenker gerade gebogen
Lötung war erfolgreich  verbogene Öse ist begradigt worden Ansicht oberes Lager der  Fahrwerksabstützung Innenansicht der Fahrwerksservos, Istzustand li. OK - re defekt
  
 Die große Reparatur des Fahrwerks, der Tragfläche(n) und des Rumpfes etc. beginnt


 Das Flügelmittelteil mit den beiden Motorgondeln war zuerst zu sichten und so herzurichten, dass man darauf
 aufbauen kann. Um die Schäden stabil zu reparieren benötige ich ein hartes Styropor, welches ich zu besorgen
 ist. - Begonnen habe ich mit PVH-Leim der in der beschädigten Fläche zur Festigung gelockerten Styro-
 potpartien in die Risse gepresst wurde.

 Der nächste Schritt war die Herstellung einer Bezugsebene für die Einharzung der ausgebrochenen Altteile. Zu
 dem Zweck wurde auf die Targflächenoberseite ein dünner Pappkartiom aufgeklebt, der sich genau an der
 schwarzen Nasenleiste orientiert. Viele der ausgebrochenen Teile weisen noch Reste der schwarzen Nasen-
 leiste auf, sodass diese als Bezugslinie verwendet werden kann. Die Stücke werden mit 5 Minuten Epoxy ange-
 heftet und erst vor der Beplankung mit Microballon versetztem Harz ausgespritzt und aufgefüllt.

 Meine Überlegung zur Wiederherstellung einer kompletten und belastbaren Tragfläche besagt, dass ich, sofer-
 ne vorhanden, ausgebrochene Altteile als Füllmaterial wieder verwende. Sie werden mit Epoxyharz verklebt.
 Erst in der Schlussphase, wenn die Fläche praktisch nahezu geschlossen ist, abgesehen von fehlenden Beplan-
 kungsstücken, wird zwischen die eingefügten Styroreste, Epoxyharz eingespritzt. Nach der Aushärtung wird die
 Altbeplankung so entfernt, dass sie durch neue, die reparierten Stellen überlappende Beplankung ersetzt wird.
 Die neue Beplankung wird genau eingepasst und mit Epoxyharz aufgebracht.

 Bevor das Tragflächenbefestigungsstück, in dem die Befestigungsschraube sitzt, eingeharzt werden kann und
 der Flügel laut den Vorgaben die richtige Anstellung erhält, müssen die beiden kaputten Tragflächenhalter repa-
 riert werden. Am Rumpf werden daher die beiden Halterungen nach ihrer Einrichtung wieder provisorisch mit
 Sekundenkleber angeklebt. Danach werden neue Verstärkungen aufgeharzt und verschraubt.Jetzt kann die ge-
 naue Einklebung der vorderen Tragflächenbefestigung entsprechend des notwendigen Anstellwinkels erfolgen.

       
dei provisorisch angeklebten  Flächen-
halter 
Aufbaubeginn mit Orientierungshilfseinrichtung  das ausgebrochene Stück wird eingeharzt  Vorspannung damit es gut anliegt 
die intakte Kabinenhaube mit Maßen, die Höhe beträgt ca. 70mm  die Einbauschablone für die Motorgondeln  Verstärkung vorderer Spant  zusätzliche Verstärkung 
 
 Die neue Fahrwerksaufnahme wird eingebaut


 Da ich schon bei den Arbeiten am Rumpf beschäftigt war, blieb ich dabei und begann die ohnedies knifflige
 Fahrwerkstragplatte herzustellen und einzubauen. Die Maße dafür nahm ich vom Bauplan und verglich sie auch
 mit dem beschädigten Bauteil. Damit zusammenhängend mussten die Trapezlenker genau auf das Maß der
 Anlenkungen angepasst werden. Die fertige Tragplatte konnte nun eingebaut werden. Da die Schräglage der
 Platte auf die Endstellung des Fahrwerks einen großen Einfluss hat, mussten zahlreiche Versuche mit dem Rad
 durchgeführt werden. Als die richtige Lage klar war, wurden die Trapezlenker abgebaut, damit die Platte einge-
 harzt werden kann. Die Platte wurde dann mit 5 MInuten Epoxy provisorisch eingeklebt. Nach dem Aushärten
 wurde diePlatte mit Epoxyharz und kleinen Galsmattenstückchen definitiv Festgeharzt.

 Im Zuge der Rumpfarbeiten wurde auch der am Heck leicht aufgesprungene Rumpf mit Harz repariert und auch
 die Abdeckplatte mit der Seitenruderführung neu eingeharzt. Auch im Frontbereich des Rumpfes waren kleine
 Schäden des GFK-Materials die ebenfalls mit Harz und kleinen Glasmattenstücken instandgesetzt worden
 sind. Nach Aushärtung des Harzes konnte das Fahrwerk wieder provisorisch angebaut werden.

 Für das schadhafte 180 Grad-Servo mußte ein Getriebe Reparatursatz beschafft werden. Die zwei Rep.Sätze
 sind für ein gleichnamiges Servo mit Metallgetriebe sind tauschbar, weisen aber gegenüber dem Kunststoff-
 getriebe technische Unterschiede auf. Jedoch sind die schadhaft gewordenen Kunststoffzahnräder auch beim
 Metallgetriebeservo im Einsatz. Sie wurden gegen die neuen ausgetauscht und das Servo läuft wieder normal.

 Die endgültige Montage der Lenker und des Servos ermöglichte die Überprüfung der Fahrwerksfunktion. Durch
 die neue Lage der auf der Fahrwerksträgerplatte montierten Lagerbügel ergibt sich leichtes Klemmen. Im Be-
 trieb wird sich das Fahrwrek "einspielen" und wieder leichtgängig werden. Die Einstellung des Schwenkweges
 musste mit den Anlenkungen vom Servo zu den Hebeln am Fahrwerk neu vorgenommen werden. Letztendlich
 ist die Funktion wieder wie vorher gegeben.
 
       
Verstärkung hinterer Spant    das Fahrwerk ist einbaubereit  die neue Befestigungsplatte entsteht 
provisorische Montage des Fahrwerks    Fahrwerk wird provisor. eingepasst  provisorisch Rad für Test aufgeschoben 
definitive Montage des Fahrwerks Rad passt wieder genau in den Radausschnitt Kabelschutzrohr für Landescheinwerfer wird eingearbeitet ausgebrochenes Flügelstück wird eingeharzt
 
 Reparatur des Höhenleitwerks und des Tragflächenmittelstückes

 Am Höhenleitwerk war der Bereich um die Befestigungsschraube mittelschwer beschädigt und ein wenig aus
 der Sollage herausgerissen. Mit reichlich PVH-Kaltleim wurde die Befestigung wieder im Styropor eingeleimt
 und mit einer angesetzten Schraubzwinge in die ursprüngliche Lage gepresst. Um ausreichende Festigkeit zu
 erreichen, wird auf der HLW-Unterseite eine Sperrholzplatte  eingeharzt. - Dazu war zuvor die alten Reste der
 Balsobeplankung ausgefräst worden. Das Sperrholzplättchen wurde genau eingepasst und mit 5 Minuten Epoxy-
 harz eingeharzt.

 Nach dem Aushärten verlief eine provisorische Montage des HLW zufriedenstellend. Auch das Seitenruder
 wurde eingesetzt um zu sehen, ob alles ordentlich beweglich ist. Während dieser Erprobung zeigte sich, dass
 der Seitenruderspant im Rumpf auf einer Seite vom GFK abgelöst war. Hier kam ebenfalls Epoxyharz mit
 Microballon Zusatz zum Einsatz. - Die Verschleifung des Verstärkungspättchens erfolgt erst nach fertiger
 Montage des Tragtflügelmittelstückes.

 Nun ist die Zeit zur Reparatur des Flächenmittelstückes gekommen. Wesentlich ist, dass das beim Absturz ver-
 loren gegangene Tragflächenhaltestück, das zur Befestigung der Tragfläche benötigt wird, neu hergestellt wird.
 Weiters muss das Teil dann bereits definitiv in der richtigen Lage so eingebaut (angeklebt) werden, dass die
 Schrauben leicht drehbar und nicht verspannt sind. Also wurde ein Holzklotz vorbereitet, welcher die Schrauben-
 bohrung und die Senkung für den Schraubenkopf enthält. Langsam und schrittweise beginnt die Auffüllung der
 herausgerissenen Styroporbrocken. Auch die beschädigten Kabel für Scheinwerfer und Gasservo müssen ver-
 legt werden, damit sie zu dem Kabelausgang in der Flügelmitte gelangen.

 Mit dem fertigen Klotz wurde die Fläche an der intakten Flächenhalterung angeschraubt und der neue Halteklotz
 eingerichtet und ebenfalls an der zweiten Flächenbefestigung angeschraubt. Der Flügel wurde dabei neu
 eingerichtet , damit die Lage der Fläche parallel zum HLW und im Rechten Winkel zur Rumpflängsachse zustan-
 de kommt. Zur Befestigung des Klotzes am Styropor wurde 5-Min Epoxy verwendet.

 Um die Tragfläche weiter zu bearbeiten wurden schadhaft ausgebrochene Stellen ausgeschnitten. Sie werden
 mit Ersatzstyropor aufgefüllt, welches mit Epoxyharz eingeklebt wird. Um diese Stellen freizulegen musste die
 Beplankung Entfernt werden. Zu diesem Zweck wurde der Handfräser zu einer Mini-Oberfräse ausgebaut, bei
 der der Überstand des Fräsers wie gewünscht eingestellt werden kann. Hier betrug die Dicke der harten Balsa-
 beplankung 2mm.
 Allerdings wurde die Beplankung mit Kraftaufwand abgehoben, was dazu geführt hat, dass Styroteilchen ausge-
 rissen worden sind. Um die ausgerissenen Bereiche wieder aufzubauen wurde das Styropor mit Kaltleim be-
 strichen und mit styrokügelchen bestreut. Um jedoch diese frei gelegten Flächen wieder beplanken zu können
 müssen die Styrokügelchen, um die Beplankungsdicke niveaugleich abgeschliffen werden
. Dann stimmt das
 Flügelprofil wieder. Diese Arbeit wird aber erst nach vollständiger Auffüllung der zerstörten Bruchstellen im
 Flügel erfolgen.

 Entgegen meinen ersten Überlegungen zur Reparatur, nämlich zuerst die Fläche so weit fertig zu machen und
 zu beplanken und erst danach die Motorgondel einzusetzen, ging ich anders vor. Damit ich die fehlenden Kabel
 für das Gasservo und die Glühung auf beiden Seiten problemlos einbauen kann, ist der vorangehende Einbau
 der Motorgondel notwendig. Also wurde sie mittels der vorhandenen Einbauschablone eingerichtet und mit 5
 Minuten Epoxy angeheftet, sodass sie allenfalls noch leicht in ihrer Lage korrigiert werden kann. Schließlich
 konnten die Kabel eingebaut werden. Dann wurden alle noch bestehenden Öffnungen zu den diversen Kabeln
 abgedichtet damit der nachfolgend eingebrachte PU-Schaum sie nicht erreichen kann. Die Schäumung war 
 erfolgreich und füllte die Hohlräume zufriedenstellend aus. Einzelne Lunker wurden mit Styroporstücken gefüllt
 und mit 5 Minuten Epoxy eingeklebt.

 Nach einer groben Oberflächenbearbeitung ließ sich das Flügelprofil bereits wieder erkennen, hatte jedoch
 einige Stellen wo bei der Entfernung der alten Beplankung einige Styroporbrocken ausgebrochen waren, die
 also einer Auffüllung bedurften. Zur Füllung dieser Vertiefungen wurde diesmal eine Art Kitt hergestellt der aus
 Epoxyharz und Styroporkügelchen bestand. Die mit Harz benetzten Kügelchen wurde in die Vertiefungen ge-
 drückt und konnten nach dem Aushärten beschliffen werden. Mittels einer Profilschablone wurde die Profiltreue
 überprüft und kleine Niveauunterschiede mussten nachgebessert werden. Dazu wurde vorghewärmtes 30 Minu-
 ten Epoxyharz mit Baumwollflocken abgerührt und als Kitt auf das Styropor aufgespachtelt. Nach der Aushär-
 tung wurde mit einem Schwingschleifer nivelliert. Nun wurde neuerlich mit 30 Minuten Epoxy ein Baumwollkitt
 hergestellt und aufgetragen. Somit konnte endlich die vorbereitete Beplankung aufgebracht un mit Kreppband
 an das Flügelprofil angepresst werden. - Nach Entfernung der Kreppbänder war eine perfekte Klebung festzu-
 stellen. Im Anschluss daran wurde die Bohrung für die Befestigungsschraube hergestellt. Später werden mit
 Epoxykitt (Harz mit Microballons) in die Spalten zwischen der eingesetzten neuen Beplankung un der bestehen-
 den eingebracht.

 Der nächste Arbeitsschrtitt besteht zuerst in der Anpassung der teilweise gekappten Kabel an den Urzustand,
 also mit dem Anlöten neuer Kabelstücke. Daraufhin konnte die Oberfläche der Flügelunterseite bearbeitet
 werden. Dazu mussten zuerst die Verstärkungsplättchen bei den Flügelbefestigungen angepasst und einge-
 harzt werden. Anschließend wurde mit einer angefertigten Profilschablone das Styroniveau kontrolliert und
 jene Stellen, die aufzufüllen waren, wieder mit selbstgemixtem Epoxykitt gefüllt. Nach dem Aushärten konnte
 wie auch zuvor beschrieben, abgeschliffen und nivelliert werden. Schließlich konnten an die zu beplankende
 Fläche 2mm Balsabrettchen angepasst werden. Der letzte Arbeitsgang bestand wieder im Aufbringen der
 Beplankung mit Epoxyharz mit Baumwollflocken und Anpressung durch Kreppbandumwicklung.

 Nach der Aushärtung erfolgten die ersten Schleifarbeiten. Es zeigte sich eine Eindellung weshalb mit 2mm
 Balsa aufgedoppelt werden musste. Die neuerlichenh Schleifarbeiten brachten den Flügel schon sehr nahe an
 die Sollsituation. Anschließend wurde beim Scheinwerfer der Ausschnitt der Nasenleiste durch Aufharzen eines
 angepassten Nasenleistenstückes ausgebessert. Die weitere Arbeit bestand in der Vorbereitung für den spä-
 teren Einbau des Scheinwerfers.

 Ein heikler Arbeitsvorgang war die Herstellung der EWD und Flügelanstellungen. Auf den Flächenbefestigun-
 gen im Rumpf wurden Sperrholzplättchen aufgebracht und die Fläche eingerichtet und angeschraubt. Danach
 wurden die Plättchen mit dickem Sekundenkleber in der richtigen Position vorläufig angeheftet. Nach Entfernen
 der Tragfläche erfolgte die endgültige Verklebung.
 
       
 Schaden auf der HLW-Unterseite  HLW-Unterseite wird abgefräst  Verstärkung eingeharzt und probeweise montiert  HLW-Oberseitenschaden 
 prov. Montage des HLW u.Seitenruders  die Tragfläche wird neu eingerichtet, der fehlende Befestigungsblock wird neu sieht auf den ersten Blick gut aus jetzt kann man sich schon vorstellen, dass der Flieger wieder ganz wird
  Reparatur Flächenmittelstück 
       
die Flügelreparatur beginnt - Ausschnitt für Ersatzstyropor markiert, Unterseite erstes Einsatzstück eingeklebt  Ansicht des markierten Bep0lankungsausschnittes  die Eigenbau-Oberfräse 
Beplankung oben entfernt  Beplankung unten entfernt  Styrokugeln aufgeklebt   
die Motorgondel wird eingerichtet   die bereits mit Harz geheftete Motorgondel  
Verdrahtung Glühung eingebaut Blick in die Motorgondel - ganz hinten mündet das Kabel für  Glühung Ausfüllen der Ausbruchstellen mit  dem 2K-PU-Schaum auf der Oberseite Situation nach 20 Minuten
Situation nächster Tag Ansicht Unterseite nach Entfernung der Abdeckpappe Belag entfernt und leicht abgeschliffen  
Nasenleiste eingepasst Vorderansicht Nasenleistenverlauf das letzte große Füllstück eingeharzt  spezieller Styroporkugelkitt
"Kitt" aufgetragen auf Vertiefungen   die Beplankung wird angepasst niedergepresste Beplankung mit Harz aufgebracht
... und sie klebt sehr gut Unterseite nivelliert ... mit vorbereiteter Beplankung die Tragfläche ist geschlossen
  Scheinwerferbohrung aerodynamische Einstelldaten Flügelauflagen an EWD angepasst
eingemessene Tragfläche die Fügel sind parallel der Scheinwerfer montagefertig vorbereitet erste Kittung
 
 Im Trubel während der Verpackung des Modellwracks nach dem Absturz stach mir hauptsächlich die mittlere
 Tragfläche mit den Motoren ins Auge. Jetzt, nach drei Monaten, nehem ich die Flächenaußenstücke vor und oh
 Schreck, da ist auch ein beachtliches Stück der Fläche angerissen und muss entfernt und neu eingeharzt
 werden. Auf die gleiche Art und Weise wie beim Mittelstück wird auch dieser Schaden behoben: Styropor so
 weit verwendbar wieder einharzen, das Profilniveau wieder aufdoppeln und dem Profil anpassen und dann
 beplanken. Danach erfolgte wieder der mind. dreimalige Porenfülleranstrich, etwas Schleifarbeit und dann die
 erste Kittung der Schadstellen.

 Und damit mir nicht zeitlang wird, muss auch am anderen Flächenaußenstück die Nasenpartie und der Schwim-
 mer repariert werden, bei dem das Holz bei den Halterungen herausgerissen wurde und der Schwimmer wieder
 neu befestigt werden muss. Das geschieht aber erst nach fertiger Verschleifung der reparierten Oberflächen.
 
 Damit die Schwimmer richtig ein- und ausfahren wurden die Servoeinstellungen neu einprogrammiert. Ein Test
 der Querruderservos verlief erfolgreich. Danach wurde die elektrische Funktion der Servos über die gesamte
 Verkabelung im Tragflächenmittelstück erprobt. Die Vorsicht bei der Kabelverlegung während der Reparatur des
 Flächenmittelstückes hat sich gelohnt, alles funktioniert wie es soll.

 Im nächsten Arbeitsschritt wurde das Tragflächenmittelstück montiert und vermessen. Dabei musste eine Befes-
 tigung ein wenig versetzt werden. DIe Parallelität zum Höhenruder wurde ebenso eingestellt. Die Fläche ist nun
 so eingestellt, wie es lt. Lech Podgorsky sein soll, nämlich mit +4 Grad zur hinteren Oberseite des Rumpfes.
 Dann ergab die Messung der EWD 2 Grad. Das entspricht der früheren Einstellung.
 
 Reparatur der beiden Ansteckflächen 
       
noch ein "Loch" im Flügel das ausgebrochene Stück wird eingesetzt Bild von der Montagesituation  Unebenheiten mit Styroprokugelkitt ausgeglichen 
  Oberseite mit Styroporkugelkitt ausgeglichen  die 2mm-Beplankung wird mit Harz aufgeklebt
Ansicht der kittffertigen Unterseute  die fertige Oberseite  zerbröselte Nasenleiste an der linke Flächenspitze   
das Füllstück ist bereit  neue Nasenleiste angeharzt und nun mit Beplankung  der abgebrochene Schwimmer 
Holz wieder hergestellt  Unterseite und .....  Oberseite bereit zum Naßschleifen  die verdeckte Querruderanlenkung 
die Anlenkung vom Servo weg  das linke Querruderlager  rechtes Lager   Srevotest gesamte Fläche OK 
 
 Um das Flügelmittelstück zum Rumpf abzustützen sind vier Streben vorgesehen. Leider müssen alle vier Stück
 neu hergestellt werden. Die Herstellung nach Plan ist aufwendig, denn es müssen 16 Stk Laschen angefertigt
 werden. Die zur Befestigung notwendigen Laschen werden aus 2mm dicken, 5mm breiten Alustreifen hergestellt.
 Die Laschen sind an einer Kieferleiste angeharzt.
 
 Nach reiflicher Überlegung werde ich diese Methode nicht anwenden. Stattdessen werden die Streben aus
 einem harten Alurohr 8x6mm aus dem Baumarkt hergestellt, welches an den Enden  auf 3mm Weite gequetscht
 wird. Dann werden durch Abfeilen nicht benötigten Materials die Laschen hergestellt. Die im Plan vorgesehenen
 Streben sind 6mm dick und einen annähernd rechteckigen Querschnitt, das Rohr hat 8mm Durchmesser und
 wird mittels einer Kiefernleisteneinlage 3x3mm auf ca. 6mm gequetscht. Die Quetschung für die Befestigungs-
 laschen steht jedoch um 90 Grad verdreht. Nach den Quetschungen, die schrittweise und mit hohem Kraftauf-
 wand auf die notwendige Länge im Schraubstock zusammengepresst werden, können die Bohrungen für die
 Befestigungslöcher mit 2mm Durchmesser gebohrt werden.

 Die entstandenen Befestígungszungen haben nur 1mm dicke und sind wegen des harten, spröden Metalls,
 bruchgefährdet. Das führte zu einer Reparatur, nachdem eine Lasche durch schräges Abziehen von der Aufnah-
 me gebrochen war. Diese Strebe wird als Reserve verwendbar gemacht, wobei die Ersatzlasche mit UHU
 Plus Schnellfest 300 aufgeharzt wurde. - Wegen besserer Optik werden noch zwei etwas längere Streben ange-
 fertigt, wodurch die Strebenbefestigung gleich nahe am Rumpf erfolgt, wie bei den hinteren Streben.

 Abschließend wurden die hölzernen Haltezungen für die Außenflügel aus 4mm Flugzeugsperrholz angefertigt
 und eingepasst.

 Ziemlich zu den letzten Arbeiten mit dem rohen Flügel und dem Rumpf zählt die endgültige Einstellung der EWD.
 Die Tragfläche ist +6 Grad zur hinteren Rumpfoberseite angestellt. Die Anstellung des Höhenleitwerks zur
 Rumpfoberseite beträgt +4 Grad. Daraus ergibt sich eine EWD von +2 Grad zwischen Fläche und Höhenleit-
 werk. Die Streben werden bei dem Endzusammenbau des lackierten Modells mit ganz leichtem Zug eingestellt,
 wodurch das Vibrieren und die damit eventuell zusammenhängenden störenden Geräusche reduziert werden.

 Nun konnten die Arbeiten zur Kittung aller Lackschäden am Rumpf, dem Kabinendach, dem Schwimmer und
 der Verkleidung zwischen Rumpf und Fläche, sowie der Flächenaußenstücke und des Mittelstücks begonnen
 werden. Die staubeige Arbeit wurde durch die Besprühung mit 1 K - Filler beendet, denn ab jétzt wird nass
 geschliffen. Nach der Besprühung des Rumpfes schlug das Aufhängen zur Trocknung schief und er fiel auf das
 Rumpfheck. Der Heckspitz war angeknackst und gebrochen und einige Lackabplatzungen folgten natürlich auch.
 Also wieder kitten, schleifen, kitten, .... usw.

 In der Trocknungsfase der Nachkittungen wurde die intakte Kanzel mit Modelliergips (Hornbach) ausgegossen.
 Die Form  wurde zuvor mit Silikon eingelassen, damit sich der Abguss gut herausnehmen lässt. Die Entfernung
 der Gipsform aus dem Model klappte mit viel Vorsicht dann doch. Zur Verlängerung des Tiefziehbereiches
 wurde eine 8mm Sperrholzplatte aufgeklebt. - Jetzt wäre die Form fertig gewesen, doch störte mich der Rand
 und ich kittete noch etwas in den Spalt zwischen Sperrholz und Gipsform. Das musste dann begradigt werden
 und dabei wurde ein kleiner Schaden verursacht. Der Endeffekt des Schadens wäre ein matter Bereich mitten in
 der Kanzel. - Also nochmal eine Form gießen. - Als Material zum Tiefziehen wurde mir VIVAK PET-Platte, trans-
 parent, 1mm dick, empfohlen. Modellflugfreund Ernst aus Krems hilft mir bei der Herstellung der Kanzeln.

 Eine ungeliebte aber nötige Arbeit war die Montage des havarierten und jetzt reparierten Schwimmers. Nach
 Wiederherstellung der Befestigungsplatte und nachfolgender Markierung der Öffnungen für die Verklebung des
 Schwimmers, konnte der mit Stabilit festgeklebt werden. Es zeigte sich, dass die obere Kontur des Schwim-
 mers nochmals aufgekittet werden musste, da ihr Verlauf unruhig war.

 Nun begannen die Schleif- und Nachbesserungsarbeiten mit vollem Einsatz. Nach dem der Rumpf beschliffen
 war, taten mir die Fingerspitzen weh, denn ich verwendete ein 240iger Schleifpapier aber keinen Schleifblock.
 Bei den Motorhauben musste zweimal nachgefillert werden, damit dadurch die meisten Unebenheiten  beseitigt
 werden konnten.

 Die Lackierarbeiten - ein leidiges Kapitel

 Endlich konnte mit der Lackierung begonnen werden. Wie immer gibt es da die Problematik, welcher Lack
 passt auf welchen, ohne ihn aufzuziehen. Daher in der Folge auch die Angabe, was verwendet worden ist. Da
 kann ich auch künftig nachsehen was zueinander passt. Leider haben die Verkäufer bei Forstinger Automate-
 rialhandel keine oder zu wenig Ahnung. Es ist kaum jemand der über die angebotenen Lacke und ihr Zusam-
 menpassen Bescheid weiß. - Schaden und doppelte Kitt- und Schleifarbeit war daher wieder einmal angesagt.

 Zuerst die Lackierung des Rumpfes und der Flügelunterseiten. MIt weißem Duplicolor AUTO LACK Acryl
 (Nr 1-0400, heißt eigentlich "grau") wurden die ersten Bereiche die mit Duplicolor Füller 1K beige besprüht und
 beschliffen waren gesprayt. Beim Rumpf gabe es damit keine Probleme. Bei den Flügeln ist, wie auf den Bildern
 zu sehen, der Filler in die orange Vorlackierung übergegangen. Der erste Lacksprayversuch gelang auch, doch
 die Deckkraft war sehr schwach. Es musste mehrmals stark gesprayt werden, wodurch es zu mehrfachem Auf-
 treten von "Tränen" kam. Zum Glück konnte durch demenstprechendes Bewegen und kurzes Stillhalten des
 lackierten  Flügels meist das Verrinnen der Tränen erreicht werden. Nun war das Ergebnis dieser Lackierung
 nicht sehr befriedigend und vor allem teuer. Eine 400ml Spraydose kostet 19.- Euro! - Also sollte für die weiteren
 Gegenstände der Versuch mit einem preiswerterem Grundlack als Vorlackierung unternommen werden. Ich sah
 beim Forstinger einen Grundlack weiß in 1K- Version.-  Ich fragte dann einen älteren Verkäufer, ob sich der
 Grundlack mit dem Filler und dem später aufzutragenden AUTO LACK Acryl verträgt. Die Antwort war "na klar,
 ist ja auch 1K und die gleiche Firma". Zu Hause merkte ich schmerzlich, dass das nicht stimmte, denn der
 Grundlack biss in wenigen Minuten den Füller auf! Am orangen Altlack war der Grundlack super, aber am Rest nicht.
 Glücklicher Weise habe ich nur einen Flügel zu sprayen begonnen und bald den Versuch abgebrochen um nicht
 noch mehr Schaden anzurichten.

 Also nach meinen jüngsten Erfahrungen geht es so:
 Duplicolor Filler 1K beige auf einen alten (Auto-)Lack eines Modells ist OK. Leider zeigt sich der Filler nicht im
 beigen Farbton, sondern grünlich; es gibt ihn aber in grau. Darüber passt der Duplicolor AUTO LACK Acryl
 perfekt, aber sein Auftrag soll mit vielen zarten Spraydurchgängen erfolgen. Andernfalls bilden sich Tränen, die
 man aber durch Schwenken des lackierten Gegenstandes, meist verlaufen lassen kann.
 Ein neuerliches "Leider" trifft den Lackaftrag des Acryllackes auf dem Revell Email Lack zu, denn der Emaillack
 wird sofort aufgezogen. Eine matte Lackierung meines blauen Anstriches mit Acryllack ist also NICHT möglich.

 Eine andere Lackierarbeit ist die Revell Email-Farbe Dunkelblau und Gelb. Zur Erinnerung schreibe ich auf, wie
 die Lacke gemischt worden sind:
 Dunkelblau: 5 Dosen SM 350 und 2 Dosen Lufthansablau 32350, 1 Dose matt schwarz 32108,
 Gelb: 3 Dosen gelb matt 32115 und 2 Dosen gelb glänzend 32112
 und Color Mix Verdünnung

 Ich habe versucht den Pylon mit dem Pinsel zu streichen, doch die Pinselstriche waren zu deutlich zu sehen.
 Dann ein Versuch mit einer Spielzeugrolle aus Schaumgummi. Das funktionierte recht gut, der Roller erzeugte
 aber kleine Bläschen die sich später aber fast alle verliefen. Allerdings ist die Bläschenbildung auch ein Problem
 der Lackverdünnung. Zu dünn deckt die Farbe dann auch nicht, sodass man einen Kompromiss eingehen muss.
 Jendenfalls half die Verdünnung und ein Tipp aus dem Internet, der besagt, dass man mit einem Pinsel zart
 nachstreichen soll, um die Bläschen zu eliminieren. - Erprobt sieht das so aus, dass man die nachträglichen
 Pinselstriche leicht sieht. - Die Frage dabei ist, wie sieht man die Striche unter dem matten Klarlacküberzug?

 Der Versuch mit einer Stoffwalze und etwas verdünntem Emaillack funktionierte auf dem Tragflächenmittelstück
 gut. Allerdings wurde sehr lange kreuz und quer gerollt und die Stellen an denen der "angesoffene" (aber ohne-
 dies im Geschirr abgerollte) Roller aufgesetzt wurde, mehrfach in allen Richtungen überrollt und so der Lack bes-
 ser verteilt. Dennoch kann man auch hier jene Stellen erkennnen, die mit einem schon leeren Roller überrollt
 wurden. (Man darf nicht zu lange die Walze leerrollen, denn dann geht die Farbe wieder ab.) Die Farbdeckung
 besteht dennoch, nur bei seitlicher Betrachtung der Oberfläche sieht man das. Ich denke mit der Überlackierung
 mit dem transparenten Mattlack wird man nichts mehr von Streifen erkennen können. Trotzdem werde ich das
 Flächenmittelstück mochmals leicht mit dunkelblau überrollen. (Hinterher angemerkt, es war nicht notwendig.)

 Da ich feststellen musste, dass der Emaillack den Acryllack, bzw. dessen Untergrund gar nicht möchte, muss
 ich für die Überlackierung auf matten Kunstharzlack umsteigen. Das scheint einfach, doch die Beschaffung des
 Lackes ist heutzutage schwierig. Acryllacke und Wasser-Lacke gibt es reichlich, Kunstharzlack (wie früher) ist
 schon sehr selten. Und wenn, dann ist nicht klar, welche chemische Basis das Lackspray tatsächlich hat.
 Es darf also nur Kunstharzlack gesprüht werden, da Acryllack durch den Emaillack durchwirkt und sich mit dem
 Filler K1 nicht verträgt. Versucht habe ich es mit Paletti-Modellbaulack. Ist der Untergrund passend, dann
 klappt das Sprühen. Aber wehe man sprüht schon im ersten Gang zu dick, dann kommt es zu den Runzeln.
 Besser als der Paletti-Lack  (400ml) ist der Lord Nelson Klarlack seidenmatt, von Fa. Krick. Na den musst du
 versuchen in Österreich zu kaufen. Selbst bei Krick war das Lager leer, doch ein deutscher Modellbauhändler
 hatte drei Dosen (300ml) die ich kaufte. Selbst bei diesem "harmlosen" Lack muss man eine dünne Vorschicht
 sprühen und nach einigen Stunden Aushärtezeit dann weitere Sprühgänge durchführen. - Interessant war der
 optische Effekt beider Lacke: Paletti matt bringt wirklich eine stumpf matte Oberfläche, Krick matt ist halb glän-
 zend, so als wäre ein Mattlack mit Öl eingelassen. Nun, ich habe mich für Krick entschieden, denn die Lackar-
 beit treibt mich langsam zum Wahnsinn.

 Dazu noch eine neue, (vor)letzte Erkenntnis: Auf einem Alublechstreifen habe ich von denn angewendeten
 Farben Dunkelblau (verdünnt), gelb (wenig verdünnt), Unterseitenweiß (Acryllack) Farbstreifen aufgemalt um sie
 mit den beiden Klarlacken zu besprühen und zu sehen, ob eine Farbe Runzeln bildet und welcher Lack keine
 Störungen verursacht. Der Paletti Klarlack verursachte bei Weiß anfängliche kleinste Runzeln, die jedoch nach
 der Aushärtung nahezu verschwunden waren. Bei Dunkelblau, wo ich annachm dass nichts negatives gesche-
 hen würde, brach Runzelbildung in großem Ausmaß aus. Meine Vermutung geht dahin, dass der mehr ver-
 dünnte dunkelblaue Lack infolge der relativ großen Menge an Verdünnung, keine Verträglichkeit mehr mit dem
 Kunstharzlack zulässt. Aus welcher chemischen Verbindung die Revell Verdünnung besteht, ist nicht leicht nach-
 vollziehbar. Vorsicht ist angebracht! - Bevor alle Teile matt lackiert werden, muss der Teststreifen auch mit dem
 Krick-Mattlack besprüht werden. Es wird sich zeigen ob er wirklich weniger aggressiv ist.

 Vor weiteren Abdeck- und Lackierarbeiten mussten die Motorhauben neu angepasst werden. Mit viel Geduld
 konnte eine zufriedenstellende Positionierung gefunden werden. Zu diesem Zweck mussten die Motore provi-
 sorisch montiert und die Motorhauben angeschraubt werden. Mit einer Kreisscheibe die auf der Kurbelwelle
 aufgeschoben worden ist, ließ sich leicht die richtige Position der Motorhabe bestimmen. Da die Motorhauben
 zweifärbig sind, musste die Abdeckung an die Gegebenheiten der Tragfläche (blau/weiss) angeglichen werden.
 Zu allem Überdruß mussten die Querruder nochmal umlackiert werden, da ich die Unterseite anstelle der Ober-
 seite dunkelblau lackiert hatte. Langsam reicht mir die Farbarbeit, denn trotz Gummihandschuhen hat man die
 Farben überall.

 Endlich konnten die Nasenleisten am Haupt- und an den Außenflügeln gestrichen werden. - Es werden jetzt alle
 oberseitig gelegenen Flächen fertig lackiert, damit nach einem Tag Aushärtung, - und wenn der Klarlack ange-
 kommen ist -, die Endlackierung erfolgen kann. Ich hoffe es stellt sich nicht irgendwo der Lack neuerlich auf.

 Der Lack kommt nicht..... ! Aber es gibt noch genug Arbeit, nämlich das Auswiegen der Tragfläche ist wegen der
 hauptsächlich einseitigen Reparaturen von größter Wichtigkeit. Mit Schreck war festzustellen, dass auf der wenig
 beschädigten Außentragfläche 90g (!) Blei einzuarbeiten waren. Nun, es ist schlimm, aber nicht zu ändern, wenn
 das Modell danach in waagrechter Lage fliegen soll.

 Weiters wurden an den Motorhauben Schlitze eingesägt, welche den Eindruck geöffneter Kühlabdeckungen 
 erwecken sollen, obzwar die Klappen beim Original sehr großflächig und nur in geriner Anzahl vorhanden und
 beim Modell daher eben  auch nur in geringer Anzahl zu sehen sind.

 Die Heckkanzelformen sind fertig und mein Freund in Krems hat sich angeboten sie tiefzuziehen. Ich brachte
 sie zu ihm. Es wird einige Tage dauern, aber das ist ja kein Problem, da ich ohnedies ins Spital muss und viel-
 leicht wieder eine Chemo bekomme, bei der mir ohnedies vorübergehend der Spass am Modellflug vergeht.
 Mein Freund überraschte mich aber mit einem Ausflug zu seinem Freund Norbert Fischer. Ich durfte den
 Spitzenmodellbauer Kennen lernen und wir plauderten über seine Projekte (normal in Maßstab 1:2 , jetzt eben
 aber in Maßstab 1:1, zwei manntragende Habichte. Er macht sich alle Modellbaudinge selbst und auch Beschrif-
 tungen. Ich fragte an, ob er mir für die Catalina die Hoheitsabzeichen und die anderen Kennzeichen herstellen
 kann. Er war sehr freundlich und schon nach drei Tagen konnte ich mir zu einem Trinkgeld die Sachen abholen.
 Er ist Spitze und hat mir damit viel pitzelige Arbeit erspart.

 Nun, - der Lack kommt wirklich nicht, oder erst irgendwann...! Hobbydirect hat scheinbar keine optimale Lager-
 kontrolle, denn der Lack war als lagernd in der Webseite eingetragen. Ich sah zuerst bei Krick selbst nach und
 dort  war nix lagernd. Daher schlug ich sofort bei Hobbydirect zu, aber die werden frühestens den Lack bekom-
 men, wenn ihn Krick auch hat. Und das kann dauern...!  Da ich mit dem Modell in meinem Leben noch fertig
 werden möchte, verwendete ich unter großer Vorsicht den Seidenmattlack von Fa. Renovo (Fetter).
 
 Die Erfahrungen mit Renovo Kunzharz-Lackspray:
 Wie üblich soll in dünnen Lagen aufgesprüht werden. Das bedarf Selbstdiziplin und möglichst Windstille. Ich er-
 probte den Lack auch mit dickem Auftrag und siehe da, der Lack daruntzer zog sich auf. Nun erfolgte panische
 Arbeit, die das Tragflächenmittelstück retten sollte. Die zuvor wegen zu langem Rollen der dunkelblauen Revell-
 Lackes teilweise wieder schlechtere Deckung solltze durch Nachrollen verbessert werden. Doch durch die zu
 hohe Verdünnung des Restbestandes des Lackes ergaben sich wieder Flecken, ähnölich wie einzelne Regen-
 tropfen. Die einzige Idee war, die aufgezogenen Stellen mit 320iger Schleifpapier fein zu verschleifen und den
 Rest der Fläche, zwecks einheitlichem Erscheinungsbild, auch anzuschleifen. Die erste Sprayung mit dem Klar-
 lack hat nämlich schon gezeigt, dass die seidenmatte Lack die Regentropfen verschwinden hat lassen. Also
 hoffte ich, dass eine neuerliche, diesmal sehr zarte Sprayung die Schleifspuren kaschieren wird. Und es ist
 tatsächlich so,dass die raue Oberfläche diese Streifen  und die verschliffenen Spalten der Runzeln unsichtbar
 macht.

 Der Zusammenbau geht weiter

 Im Zusammenhang mit dem Zusammenabu wurden neuetrlich alle Setrvos, die Querruder und Schwimmer
 getestet. Auch die Landescheinwerfer brannten, doch einer nur halb stark. Und auch die Stromversorgung der
 Leuchten wurde geprüft und ein Lötfehler festgestellt und berichtigt. Dann wurde erstmals der Pylon und die
 Fläche montiert. Die Anstellung und die EWDF wurden geprüft und alles kann so bleiben wie es ist. Jedoch
 zwischen Pylon und Flächenuntzerseite klafft ein kleiner Spalt. Er wurde mit ABS-Zuschnitten, die am Pylon
 aufgeklebt wurden, verkleidet. Die Verkleidungen wurden gestrichen und hinterher mit Mattlack besprüht. Fertig.

 Bei der probeweisen Montage des Pylons und anschließend der Tragfläche zeigte sich, dass die Verlegung
 der Kabel noch eine spannende Aufgabe wird, denn sie müssen seitlich am vorderen Flächenhalter vorbei und
 vor diesem in den Bugraum gelangen. Andernfalls behindern sie die Fahrwerksservos.

 Um der Fertigstellung einen Schritt näher zu kommen, wurden alle Fensterscheiben eingeklebt. Heikle Aufgabe.
 Dann wurde die glebe Markierung auf der Rumpfunterseite so weit fertig gestellt, dass sie mit Mattspray lackiert
 werden konnte. Leider hatte ich es zu eilig und wartete nach der ersten Sprayschiocht nicht einige Minuten ab,
 sondern sprühte muntzer drauf los. Das Ergebnis kann man gut sehen. - Um das wegzubekommen musste alles
 trocknen. Danach konnten mit 320iger Schlafpapier vorsichtig die Runzeln abgeschliffen werden. Nun sieht die
 Oberfläche bei gelb gut aus und es ist kaum Bedarf nachzustreichen. Bei Schwarz musste nachgestrichen wer-
 den. Als der Lack angetrocknet war wurde diesmal mit Bedacht mit Mattlack gesprayt. Diesmal klappte es auch.

 
       
die Streben werden geplant  die erste neue Strebe ist fertig  so sehen die neuen Befestigungslaschen aus  die Reparatur der Strebe wird vorbereitet 
Streben fertig probeweise Streben montiert   die erste Kittung des Rumpfes 
Verkleidung erstmals gekittet  Kabinendach erstmals gekittet  die Scheuerleiste neu hergestellt   
Schaden durch Absturz - leidersind  neue Absplitterungen dazugekommen     schon wieder mit Spachtelmasse voll 
Blister mit Modulan-Gips ausgefüllt  für die spätere Abformung, Untersicht   fertig für das Tiefziehen  ein zweiter Reserveabguss 
 Zubehörteile fertig zum Feinschliff  der neu angeklebte Schwimmer Rumpf und Flächen fertig zum Schliff   ... die beschliffenen Teile ... 
    ... alle Teile sind jetzt fertig geschliffen der Rumpfboden ist lackiert
Motorhauben und Querruder lackiert  die Flügelunterseiten    erste Versuche mit Dunkelblau ...
    so etrfolgte der Farbauftrag   
   Motorhaubenanpassung beginnt   endlich auch der Rumpf blau 
gelber Revell Emaillack in erster Schicht aufgetragen   auch am Heck ein gelber Streifen die Motorhauben bereits farblos lackiert
(nur blaue Fläche, weiß ist Acryl!)
gelbe Flächen lackiert und mit schwarzen
Streifen abgegrenzt
alle Nasenleisten der Tragfläche gestrichen Ansicht von vorn - sieht doch wieder ganz gut aus (li. war Motorgondel weg) die Tragfläche wird ausgewogen 
endlich farblos Lackiert ... auchj das Mittelstück die Hoheitsabzeoichen und die Kennung Mit Aufklebern ferti matt lackiert 
das Fahrwerk wird wieder eingebaut       
so sieht runzelige Oberfläche aus  alle Fenster sind eingeklebt     
  
 Die Endfertigung beginnt...


 Nachdem die grobe Bauarbeit und die leidige Lackiererei zu Ende ist, kann mit dem Zusammanbau des
 Modells begonnen werden. Zuerst wurde das Höhenleitwerk mit dem Seitenruder samt dessen Seilanlenkung
 montiert. Dann wurde das Tragflächenmittelstück für die Montage vorbereitet. Die Schwierigkeit bei der Mon-
 tage besteht darin, dass die beiden Kabelstränge von der Fläche über den Fahrwerksservos vorbei in den
 Bugbereich verlegt werden müssen. Nun muss noch die Glühautomatik montiert werden und die Verkabelung
 von dort weg neu hergestellt werden.

 Die Motorproblematik wird gelöst

 Unabhängig von den Gewichten gibt es bei den Motoren noch ein problem zu lösen, da ein Motor 1000 U/Min
 langsamer läuft. Nach Kotrolle der Steuerzeit und des Ventilspieles wurde mit eingeschraubter Glühkerze und
 offenem Vergaser ein Vergleich der Stromaufnahme bei Antrieb mit einem Starter durchgeführt. Der alte höher
 drehende Motor nahm 9 A auf, der jüngere Motor 8,6 A. Daraus abgeleitet ergibt sich, dass der jüngere Motor
 geringere Kompression aufweist.
 Auch mit ausgedrehten Kerzen wurde die Stromaufnahme verglichen und ergab sich für beide Motore der
 gleiche Wert von 8,1 A.
 Im nächsten Schritt war nach Abbau des Zylinderkopfes zu erkennen, dass eine zusätzliche Distanzscheibe von
 0,1 mm Dicke die Kompression reduziert hat.
 Nach Entfernung der Distanzscheibe ergab sich der Testwert mit Kerze 9 A!

 Nun war  der Test am Prüfstand an der Reihe. Motor alt kam auf 9000 U/MIN 8 (+/- 300 ). Der Motor mit jetzt er-
 höhter Kompression dreht nun auch 9000 U/Min (+/- 150). Allerdings ist die Hauptdüseneinstellung des Motors
 kritisch, denn eine Raste zu mager beginnt der Motor zu klingeln, zwei Rasten darunter läuft er nicht immer mit
 konstanter Drehzahl durch. MIr scheint so, als wäre der Motor nochnicht genügend eingelaufen.
 Wieder einmal gescha das Furchtbare, dass der Motor mit Vollgas anlief und plötzlich einen Stillstand produ-
 zierte, der den Propeller samt Schwungmasse und Befestigungsmutter abwarf. Zum Glück war ich sofort nach
 dem Start mit dem E-Starter hinter den Motor gegangen. - Aber das war fürher schon der Grund für die zweite
 Distanzscheibe. Fazit: Nie zu mager laufen lassen.
 Der Einbau der Motore lief gut ab und am Schluss wurden auch die Motorhauben montiert. Nun sieht das repa-
 rierte Modell doch schon sehr komplett aus.

 Wegen schlechtem Wetter konnten die Motore im Modell nicht laqufen gelassen werden. Als Ausgleich wurde
 die Verdrahtung um den Empfänger herum geordnet und verlegt. - Wichtig ist festzuhalten, welche Akkus die
 15A - Akkuweiche und die Glühautomatik versorgen: 2 x NH 4500/4Z für Empfänger und 2700/4Z für die Glüh-
 anlage.

 Die Glühung ist mit einem Schalter fix ein und ausschaltbar, ohne Einfluss auf die Gasknüppelstellung. Für den
 Flugbetrieb wurde die Glühung zum Gaskanal dazugemischt und kann mit dem Sperrschalter zugeschaltet wer-
 den. Dann ist ab 1/3-Gas nach oben die Glühautomatik ausgeschaltet bzw. umgekehrt eingeschaltet, sodass
 im Leerlauf geglüht wird.

 Zum Thema Flugdauer: Beide Tanks wurden auf ihr Füll- und Entleerungsvolumen überprüft, was ergab, dass
 der rechte Tank 0,18 l und der linke Tankl 0,15 l Fassungsvolumen haben. ... Das bedarf einer sparsamen und
 langsamen Flugweise.

 Die Abwaage

 Und dann kam irgendwann der Moment der Abwaage. Ich möhte wissen wie schwer das Modell jetzt ist. Da ich
 die Wiegung des kompletten Modells nicht alleine durchführen kann, beschritt ich den Weg, einzelne Baugrup-
 pen abzuwiegen und die einzelnen Gewichte darzustellen.  Aus den Werten kann dann das Gesamtgewicht er-
 rechnet werden. Das ergab folgende Werte:

 Tragfläche kpl. jedoch ohne Motor, Gasservos und Tanks: 3, 2 kg
 Rumpf mit Tragflächenmittelstück und Höhen- und Seitenleitwerk, eingebauten Motoren und Akkus: 7,28 kg
 Beide Tragflächenaußenstücke: 0,81 kg + 0,79 kg ...... ergibt (leider) ein
 Fluggewicht (ohne Treibst.): 8,88 kg ... weniger wäre mir lieber gewesen, aber das geht schon.
 
 Leider gibt es zum vorigen Modellzustand keine Gewichtsangaben, daher kann ich nicht ausrechnen, um wieviel
 das Modell durch die Reparatur schwerer geworden ist. -  Durch das erhöhte Gewicht wird das Fliegen des
 Modells noch realitätsnäher. Beim Oribinal gab es ebenso das hohe Gewicht des großen Flugzeuges und die
 relativ geringe Motorenleistung, welche zu einer Reisegeschwindigkeit von 180 km/h ausreicht. Die maximale
 Flugdauer konnte bis zu 24 Stunden betragen.

 Damit ist die Reparatur abgeschlossen und aus der Catalina Nr 2 wurde die neue Catalina Nr 3 über die künftig
 auf einer eigenen Seite berichtet wird.

 
       
Catalina 1 Catalina 3    
Tank, Gasservo,Tankventill, Filter fertig eingebaut alte Haube - neue Haube  provisorisch montierte Hauben und Ziffernkennung  Hauben fertig 
  die zweite Zylinderkopfdichtung wurde
entfernt
Motore samt Hauben fertig montiert   
ein Blick auf das Fahrwerk und seine Servoanlenkungen  Bugfahrwerk Stoßabfangfederung ein Blick auf die Elektirk  Blick auf linken Akku 
     
Blick auf rechten Akku        
  
 Dokumentation des Modellnachbaues

 Ohne an einem Wettbewerb teilnehmen zu wollen, habe ich hier dennoch eine Mini-Dokumentation zusammen-
 gestellt, die Auskunft gibt, weshalb manches am Modell so aussieht und wie es am Vorbild ausgesehen hat. In
 den FAI-Wettebwerben der Klasse F4C werden umfangreichere Unterlagen gefordert, noch dazu in mehrfacher
 Ausfertigung. - Für meine persönlichen Anforderungen reichen die folgenden Darstellungen aus.

       
die Unzerlagen für die Dokumentation  der Bauplan   Dreiseitenansicht  die Farbdokumentation 
    Detailansichten: Situation Seitenruder  Ansichten Hauptfahrwerk 
Bild vom Kriegseinsatz  Bild zur Flugdokumentation   Detailansicht vord. Fahrwerksschacht meine erste Catalina - so wird auch Nr 3
     
Abmessungen der Kennzeichen