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   SS FRANCE  -  Bau des Aufbaus, die Lackierung und Vorbereitung der Inbetriebnahme
                             Fertigbau mit Details und Fahrerprobung                           
(New Maquette) 
 
 
 Um das vom Erbauer begonnene Modell weiterzubauen, bedurfte es der
 Hilfe und Tipps von erfahrenen Modellbauern. So erhielt ich am Ende
 meiner Arbeiten am Rumpf von Freund Gerrit aus dem Forum >rc-modell-
 bau-schiffe.de< eine Bauanleitung in französischer Sprache. Sie ist zum
 Glück mit Skizzen versehen, die viele Fragen klärten. Dort kann man
 erkennen, wie der Aufbau der Decks gedacht ist. Auf den schönen Plänen
 des Schiffs sieht man nur Ansichten und einige Schnittdarstellungen, die
 sich nicht mit den vorhandenen Bauteilen deckten. Weitere Informationen
 erhielt ich vom France-Kollegen Rene aus Luxemburg. Seine Mitteilungen
 bauen auf seinen Bauerfahrungen auf, zu denen er sogar Konstruktions-
 pläne vom Vorbildschiff verwendete.

 Durch meine altersbedingt nachlassenden optischen und handwerklichen
 Fähigkeiten wurden die bereits vorhandenen, nicht ganz der Bauanleitung 
 entsprechenden Teile der Decks verwendet und nach meinen Auslegun-
 gen der Bauskizzen so weit "zurechtgebaut", dass sie am Ende entspre-
 chen gut ausehen sollen.
 Das mich "belastende Problem" des Gewichts der Aufbauten musste dabei
 beachtet und die notwendigen Verbesserungsmaßnahmen darauf  abge-
 stimmt werden. Ob meine Bemühungen mit den vom Erbauer aufbauenden
 Arbeiten ausreichen werden, ein schlingerndes oder krängendes Schiff zu
 vermeiden, wird sich erst später zeigen.
 
 
Technische Daten der SS FRANCE, M 1:200:
 Länge: 1600mm. Breite:170mm, Höhe: 35cm, Fahrgewicht: ~7,0kg,
 Motore: 4 x 12V Motore (4000U/Min) vom Typ 31Z,
 Propeller: 4 x Ms 4Bl. Dm 35 (30) - Form D, gegenläufig,
 Regler Antrieb: New Rain 60A,
 Regler Querstromruder: Hoite 60A,
 Akkus Antrieb: 2x 3S 3000, parallel,
 Akkus Querstromruder und Rauchgenerator: 2S 3200 Akku,
 Beleuchtung und Nebenfunktionen: LiIon-Zelle 2600
 
 
Fernsteuerung: Flysky FS-i6X (Nr 9),
 Funktionen: Fahrtsteuerung: vorw.-,rückw.-.,Geschwindigkeit, - Ruder,-
 Querstromruder 12mm, - Schaltung der Innebeleuchtungen, - Schaltung
 Positions-lampen, - Schaltung für Rauchgenerator

 Bericht  zur endgültigen Fertigstellung des Modells: Fertigbau und Erprobung
 Zur Anfangsseite:  SS France



SS  FRANCE







 
ein Rundblick über den Istzustand
Rundblick
 


 






der derzeitige Bauzustand

Arbeitsliste-France
 Modell fertig vor Erprobung 
       
  SS France fertig
       
   
       
 Die Bauarbeiten an den Deckaufbauten
       

 Sichtung des Bestandes der vorgefertigten Bauteile


 Während der Wartezeit auf besseres und windschwaches Wetter für die Spritzkittbesprühung
 und die nachfolgenden Nassschleifarbeiten, wurde mit den Decks weitergearbeitet. Es musste
 vor allem geklärt werden, wie die Abnahme der Decks oder deren Aufklappung für Arbeiten im
 Rumpf möglich gemacht werden kann.

 Der Erbauer hat die Decks und Kleinteile der Aufbauten bereits vorgearbeitet. Duch die jahre-
 lange Lagerung wurden sie verzogen.  Nach einem Studium der Rohbau-Aufbauten und dem
 Vergleich mit dem Plan bilden die Teile aber eine Basis für die weitere Verwendung.  Auch die 
 Schornsteine sind weitgehend fertig, doch müssen für die Rauchrohre Alurohrstücke mit 10mm 
 Durchmesser eingeklebt werden. Die Aufbauten auf denen die Schornsteine stehen sind auch
 bereits in fortgeschrittenem Zustand vorhanden und auch der Mast und diverse Kleinteile sind
 im Rohbauzustand vorhanden. Alle Teile bedürfen mehr oder weniger Nacharbeit oder sogar
 einer Neuanfertigung.

 Zusammenfassend ist nach den bisherigen Arbeiten etwas geknirscht festzustellen, dass der Er-
 bauer sich nicht genau am Rumpf geschliffen haben dürfte. Zugegeben, das Schleifen der gegen-
 überliegenden Rumpfteile ist schweirig und mit den Augen kaum feststekkbar. Man hätte mit
 Schablonen arbeiten müssen, wollte man einen genauen Konturverlauf beidseitig erzielen.
 Vermutlich entstanden die kaum sichtbaren Abweichungen durch den von ihm begonnenen Bau
 der seltsamen Konstruktionen für Schlingerkiele. Erst beim Anbau der Schlingerkiele wurde
 sichtbar, dass die Rumpfverläufe in diesem Bereich nicht seitengleich sind. Das zeigt sich beim
 Konturverlauf der Rumpfrundung und am  Radius der Rumpfrundung zum Rumpfboden hin. Es ist
 zu hoffen, dass durch die spätere Lackierung des Rumpfes diese Unterschiede optisch unauffällig
 bleiben. Die vom Deckrand nach unten vermessenen Lagen der Schliengerkiele sehen daher aus
 Bug- oder Hecklsicht gesehen leider nicht gleich aus.- Zum Glück sieht man den Unterschied nach
 der Lackierung am Modell bei Abstellung am Modellständer oder im Wasser nicht.

 Die Schornsteine werden für vorbildähnlichen Rauchausstoß vorbereitet

 Die Rauchfänge sind Teil der Deckaufbauten.  Im Zusammenhang mit der Unterbringung der
 Regler usw., waren die Schlauchführungen zu den Rauchfängen zu ermitteln. Dabei zeigte sich,
 dass die Schornsteine davor noch in die richtige und plangemäße Position gebracht werden
 mussten.
 In den Schornsteinen wurden 10mm Alurohre eingeklebt, an die künftig die Schläuche beim Zu-
 sammenbau des Schiffs angesteckt werden. Damit durch den Rauch eine Beschädigung der
 Innenseiten der Schornsteine vermieden wird mussten sie mit Epoxyharz gestrichen werden.
 Derzeit zeigt sich, dass die massigen Schornsteine schwergewichtig sind, sodass über eine
 Neuanfertigung nachzudenken wäre. Später wurden die Schornsteine ausgefräst um etwas Ge-
 wicht einzusparen. Laut Bauanleitung wären dafür Kuntstsoff-Tiefziehteile vorgesehen gewesen.
 Bei der Erprobung mit Rauch zeigte sich, dass zahlreiche Undichtigkeiten den Rauch an falschen
 Stellen austreten ließen. Die Abdichtiung erfolgte schrittweise mit kleinen Epoxydharzgaben.

 Die vom Erbauer in den kleinen Schornsteinaufbauten  waren ausgehöhlt aufgebaut, um die Lämp-
 chen etc. auch nachträglich austauschen zu können. Das wird abgeändert, sodass man von der
 Unterseite des Aufbaus den Austausch von LEDs vornehmen könnte.

 Die bisher beim Test des Rauchers verwendeten Silikonschäuche erwiesen sich als zu steif und
 schwierig montierbar. Ebenso erwies sich die Größe des Rauchgenerators als zu groß, denn die 
 Ausblasgeschwindigkeit war viel zu hoch und damit unrealistisch. Ein mittelfgroßer Rauchgene-
 rator wurde beschafft und eingebaut, der mit den 6 Vorwiderständen im 2S-Betrieb (sonst 3S
 Betrieb) eine annähernd realitätsnahe Rauchentwickling ermöglicht. 

 Fortsetzung nach dem Bilderblock.

Bauzustand der Brücke Blick auf die Decks   Ansicht der Schiffschrauben
 
    die Stufen der Decks  Ansicht Brücke 
neue Heckfenster eingebaut  derzeitige Schiffsansicht    der Höhenunterschied ist sichtbar
der Schnitt durch die Deckaufbauten  unteres Deck begradigt und verleimt  erstes Oberdeck wird aufgeleimt  
die Fensterfronten auf deren Decks der Doppelfensterblock Ansicht des verleimten Deckaufbaus Ansicht des Deckverlaufs
die Schornsteine wurden ausgefräst unterschiedliche Schornsteinhöhen ? Unteransicht des Deckaufbaus Aufbau mit Schornsteinen provisorisch
      angepasst
vorletztes Deck  Decks am Heck eingepasst Deck unter dem Aufbau montiert  
      Aufbau wurde mit Spritzkitt lackiert

 Fensterflächen und Türen der Decks

 Nachdem ich bei der genauen Beschau des Rumpfes erkannte, dass beidseitig die auf Klarsicht-
 folie aufgeklebten Fensterflächen des Erbauers am oberen Rumpfranmd massiv verklebt und
 danach mit Spritzkitt oder Filler überlackiert worden sind war zu klären, wie diese Fenster durch-
 sichtig werden könnten.. Die Idee, die langen Fensterstreifen zu entfernen und durch neue Be-
 schlagsatzteile aus dem Set zu ersetzen, würde wegen der massiven Verklebung zu Schäden
 am Bestand des Rumpfrandes führen. Daher bleiben die Fensterstreifen bestehen und werden
 zwangsläufig weiß überlackiert und bleiben undurchsichtig. Um sie danach realistisch aussehen
 zu lassen, könntn diese Fensterflächen mit einem schwarzen Stift ausgemalt werden.

 Mit flauem Gefühl wurde der Bau der Decks begonnen. Mangelnde Informationen was wohin ge-
 hört, ließen den Beginn der Arbeiten unklar erscheinen. Erst in der Bauanleitung konnte ich aus
 den darin enthaltenen Skizze sehen, wie vorzugehen ist. Mein Freund aus Luxemburg gab mir zur
 Frage der künftigen Handhabung des Aufbaus einige Tipps, die im Wesentlichen aussagten, dass
 der Aufbau in einem Stück auf- und abnehmbar sein muss
.
 Daraus folgt dass die Auflage und Positionierung des Aufbaus gut überlegt sein muss, denn die
 notwendigen Verbindungsstecker für spätere Kabelverbindungen der Beleuchtung etc. und die
 Anschlussmöglichkeit der beiden Rauchrohre muss leicht möglich sein. Nur bei abgenommenem
 Aufbau ist ein vernünftiger Zugriff zu den Akkus, dem Rauchgenerator den Servos, dem Empfänger
 usw. möglich. Wie der Aufbau zB. beim Betriebsbeginn abgelegt werden kann ist auch noch zu
 überlegen.

 Bevor an den Decks gearbeitet werden konnte, mussten die am Rumpfheck noch fehlenden
 Fenster eingebaut werden. Nach dem Einpassen wurden sie mit Superkleber eingeklebt und da-
 nach entsprechend der Rumpfkontur verschliffen. In der Folge fiel auf, dass sich der Erbauer des
 Rohbaus nicht genau an die Bauanleitung gehalten hatte und die Decks anders aufgebaut hat.
 Offenbar wollte er zur Gewichtseinsparung bei den oberen Decks dünnere Deckböden und Sei-
 tenteile verwenden, die jedoch den Nachteil des Verziehens der Decks mit sich gebracht haben.
 Schließlich stellte sich die Frage nach den Bauhöhen der Decks, die derzeit mit den Höhen der
 Kunststofteile der diversen Fenster noch nicht zusammenpassten. Weiters fiel auf, dass im kleinen
 Plan der BA die Deckauflage am Rumpf scheinbar 
nicht durchgehend gerade ist, sondern im vor-
 deren Drittel um 2-3mm ansteigt. Auf Fotos von der France erscheint die Auflage ziemlich als
 eine Ebene. (Nach Fertigstellung des Modells erfuhr ich aus werftinformierter Seite, dass es
 sehrwohl zum Bug und zum Heck hin ein gering ansteigendes Hauptdeck gab.)

 Ich ging von einem geraden und ebenen Deckverlauf aus und strebte ihn an. - Das bedingte im
 Zusammenhang mit der nachfolgenden Herstellung der richtigen Deckhöhen die Anpassung des
 unteren Decks an
die Rumpfauflage. Dazu war zuerst erforderlich, das verzogene obere Deckbrett
 mit 5 x10mm Kieferleisten zu begradigen.
 Das Deck konnte dann mít dessen unterer Rumpfauflage verleimt und beschliffen werden. Viel
 Schleifarbeit war erforderlich, um einen über die Schiffslänge horizontalen Verlauf des Decks zu
 erreichen. Dann lag das untere Deck gut am Rumpf auf, sodass die Höhenberichtigung und
 Ebnung des nächsten Decks in Angriff genommen werden konnte.

 Nun war die Deckhöhe des darüber liegenden ersten Decks auch um 2-3mm zu verringern, was
 die Entfernung der Seitenteile und Querstege des Erbauers erzwang. Vermutlich meinte der, dass
 die Kunststoff-Fensterflächen auf seinen Seitenteilen angeklebt werden. Jedoch einem Tipp des
 Kollegen
Rene folgend werden anstelle an den Seitenwänden die Kunststoffteile direkt auf den
 Decks oben und unten,
angeklebt und es bleiben durchsichtige Fensterflächen bestehen. Am
 Boden des darunter liegenden Decks werden Leisten aufgeklebt, auf denen die
 Fensterteile am
 Deckboden angeklebt werden können. Danach folgend genügen nurmehr wenige Querschläge
 als Verbindung zwischen den Decks, die eine Anklebung der Fensterelemente am oberen Deck-
 rand und auf den unteren Leisten nicht behindern.
 Dazu waren zuvor jedoch hochkant stehende 3x10mm Kieferleisten zur Ebnung des von den Sei-
 tenstegen befreiten Decksperrholzes aufzuleimen. Um eine richtige Auflage zum unteren Deck-
 boden zu bekommen, wurden die Deckhöhe bestimmende Querhölzer eingeklebt.
 Somit ergibt sich, dass die später anzuklebenden Fensterpartien vollkommend durchscheinend
 sind, was meinen Wunsch nach einer Innenbeleuchtung ermöglicht. Schließlich konnte das erste
 Deck am unteren Deck entgültig aufgeleimt werden.
 

 Wie das erste musste auch das oberste Deck ebenfalls von den langen Seitenstegen befreit
 werden. Es bekam nur einen Mittelsteg aus Balsaleisten 5x15mm der vom mittleren Teil am
 Deck bis ans Ende bzw. bis zur Front  reichte. Durch mehrere
Querstege zum darunter liegen
 den Deckgerüst bzw. durch das Aufleimen am Unterdeck wird das Deck gefestig. Insgesmt
 gesehenkonnte mit den aufgeleimten Leosten der Gropteil der Verwerfungen begradigt werden.
 
Zum Schluss wurden die unteren Leisten für die Anklebung der Fensterfronten auf allen Decks
 aufgeklebt, sodass danach die jeweiligen Fensterpartien aufgeklebt werden konnten.

 Weiter ging es mit der Erleichterung der Schornsteine, die massig schwer gebaut waren. Laut
 Plan sollten das Kunststoff Tiefziehteile sein. Schließlich konnten die neuen Rauchrohre in den
 Schornsteinen eingeklebt werden. Im Zuge der plangemäßen Anordnung der Rauchfänge musste
 der hintere Querträger am Unterdeck abgesägt werden, damit der Rauchschlauch besser verlegt
 und angesteckt werden kann.
 
Auch die Decks der Schornsteine wurden  ausgefräst und so weit möglich ausgeschnitten, damit
 die fertig lackierten Schornsteine als letzte Teile nach Lackierung und Anstrich aufgeklebt werden
 konnen. Abschließend wurden beide "Rauchfangdecks" am Oberdeck aufgeleimt.

 Damit die drei kleinen Promenaden Decks am Schiffsende mit dem Deckaufbau abgestimmt
 werden und in die richtige Einbauposition kommen, wurden die vorhandenen Rohbauteile an
 ihrer Stelle eingepasst. Die beiden hinteren Decks (Touristen-Deck und Schwimmhallen-Deck)
 wurden
danach zusammengeklebt und können bei Bedarf als ein Teil abgenommen werden.
 Damit ist der Zugang zum Ruderservo und zum Ruder möglich. Die
Decks wurden mit Poren-
 füller gestrichen und beschliffen und nur mit ockerbraunem Lack (als Holzimitation) gestrichen.

  Nun wurde mit der Anklebung der Fensterfronten entlang den Decks begonnen. Da in der Skizze
 der Bauanleitung die Kunststoffteile anders als am Plan eingezeichnet waren, kam es zum Irrtum
 und die Fensterteile sind vertauscht angeklebt worden. Die Decks noch
mal zu zerlegen, was 
 
nicht ohne Gewaltanwendung möglich gewesen wäre, unterblieb im Hinblick auf meine momen-
 tane ungewisse Gesundheitslage. Daher wurden die von der Größe passenden Fensterteile an
 den jeweiligen
Stellen angeklebt. Schließlich konnten in den Schornsteingebäuden die passen-
 den Fensterteile eingeklebt werden. Zusammengefasst bin ich mit dem erreichten Aussehen 
 zu
frieden.- Anschließend begann wieder der Kitt-Stress und endlose Schleifarbeiten.

 Nun mussten die diversen Kleingebäude und andere Details wie Maste etc. aufbereiet werden.
 Bei der Schwimmhalle wurde das Dach aufgeklebt und das ans Schwimmbad anschließende
 Ladeöffnung ergänzt. Danach wurde sichtbar, dass dieses Bauwerk etwas schief zur Läng-
 sachse steht, sodass das gesamt
 hintere Deck neu eingepasst werden musste.

 Zwischendurch ein Blick auf die vorläufige Gewichtsentwicklung:

 bisher:
 Roh verleimter Aufbau
: 770g (ohne Porenfüller und Spritzkitt),
 zwei ausgehöhlte Rohbau Schornsteine: 39g und 41g
 Zwischengewicht Rumpf vor Spritzkittauftrag:
 Rohbaurumpf mit Wellen und Motoren: 2780 g,
 (Rohbaurumpf mit Motoren, Reglern, Wellen, Rauchgenerator, Querstromruder, Servo, ein
 Empfänger und 2 Akku-Packs 2x3S3000: 4400g)

 derzeit (08.03.2026):

 Aufbau mit Fensterflächen und Spritzkitt
: 890g,
 zwei lackierfertige Schornsteine: 53g und 56g,
 Heck-Decks lackierfertig:117g,
 Bug Deck ohne Details: 35g
 Mast: 10g
 Summe Aufbau: 1151g

 Rumpf mit Spritzkitt mit Motoren: 2880g
 gesamt-Zwischenergebnis: 4031g

 Beginn der Lackierarbeiten

  Mit kleinen Nachbesserungen an den wesentlichen Aufbauten konnte die Lackierung in Angriff
 mit Reinweiß RAL 9010 vorgenommen werden.
 
Schließlich wurde mit dem mühsamen Streichen der begehbaren Deckflächen begonnen. Die 
 Flächen wurden mit 3mm Abdeckband eingegrenzt. Als Farbe wurde ein Gemisch aus Petrol-
 grun und dunklem Grün aus Restbeständen verwendet. Das kommt dem am Plan stehenden
 "vert oliv" nach meiner Meinung sehr nahe. Auch auf einigen Bildern des Vorbildschiffs ist eine
 ähnliche Farbgebung zu sehen.  
 In den Trocknungsphasen der Spritzvorgänge wurden einige Details wie zB  die kleinen Antennen
 Maste und die vorderen Kran Maste, sowie die Ladeluken am Vorderdeck angefertigt. Letztere
 hätte es fertig als Kunstsoffteile gegeben.

Nacharbeit wird  besser sichtbar Aufbau wurde nachgearbeitet  
Mast mit Sockelhaus vorbereitet  Heckansicht mit Sporthalle, Touristendeck und Schwimmhalle  neues  Bug deck wird aufgeleimt Ansicht Bug und Deck mit Spritzkitt
Schwimmhalle mit Touristendeck dahinter Ansicht Touristendeck und Sporthalle der vordere Schornstein Ansicht der Brücke
erster Spritztag...      


 Die Vorarbeiten für die Lackierung des Modells waren bereits abgeschlossen, und die Lackie-
 rung des Deckaufbaus konnte beginnen. Die Ent
scheidung die Fensterflächen ohne Transparent-
 folie dahinter direkt anzukleben ermöglichte nach deren Aufklebunung den Aufbau mit Spritzkitt zu
 spritzen. Danach sah man gut, wo noch nachgearbeitet werden musste. Einige Spalten die bei den
 
Fensterflächen bestanden wurden mit PVH-Leim aufgefüllt oder gekittet. Am nächsten Tag wurden
 alle 31 Türöffnungen
 mit  ABS-Folienstücken "verschlossen" und der Aufbau gespritzt.

 Auch die Schornsteine wurden mit Spritzkitt überspritzt und danach Fehlerstellen mit Kitt ausge-
 bessert. Nach der neuerlichen Besprühung sehen sie bereits lackierbereit aus. Auch
die hinteren
 
Decks wurden fertig gestellt und ebenfalls mit Spritzkitt besprüht.

 Die Fensteröffnungen der Brücke wurden nochmals nachgearbeitet und überspritzt. Hätte der
Er-
 bauer die dafür vorgesehenen Kunsttsoffteile verwendet, ergäbe sich ein schöneres Aussehen.
 Die von ihm mühsam bearbeiteten Holzteile sind im Einbauzustand nicht zu verbessern, denn das
 würde zu erheblichen Beschädigungen an den Decks führen. Für den Hauptmast wurde das Sockel-
 bauwerk angefertigt und mit dem Mast verklebt. Später fand sich im Beschlagset ein passendes
 Holzteil, das jedoch anderweitig verwendet wurde


 Das vorhandene Bug Deck des Erbauers war stark verzogen, sodass es gegen ein neues aus
 2mm Sperrholz ersetzt wurde. Das neue Deck wurde aufgeleimt und danach der Schiffsbug beid-
 seitig nachgearbeitet und der Verlauf bis hinauf zum Deck passend zurechtgeschliffen. Dann wur-
 de der Rumpfrand beim Deck gekittet, geschlif
fen und danach das Deck und der Bug erstmals mit
 Spritzkitt besprüht. 
Solange bis der Verlauf des Rumpfes zum Deck hinauf stimmte, musste immer
 wieder abgeschliffen werden. Dazwischen wurde das Hinterteil des Aufbaus nachgearbeitet und
 das Dach der Sporthalle (jedoch ohne Glasfolie darunter) aufgeklebt und die Teile gespritzt.

 Nun konnten die Kleinteile wie Antennenmaste, Kransäulen und die Deckübergänge angefer-
 tigt
werden. Nach Bearbeitung der Holzteile mit Porenfüller und nach Schleifarbeit konnten sie
 mit
Spritzkitt gespritzt werden. Die Bohrungen zu Befestigung und für die Ösen der Seile wurden
 gebohrt und mit Sekundenkleber dünn gehärtet. Danach wurden die Teile vorläufig montiert.

  Die Überlegungen für den Einbau der Beleuchtung im Rumpf und auf den Außenstellen ergaben
 die Beschaffung von drei 20cm langen LED-Leuchtbalken, vielen LEDs mit 1mm Größe und mit
 warmweißer Farbe. Auch für Positionslampen wurden farbige LEDs bestellt.
 In der Wartezeit auf Spritzkitt wurde mit dem Ausbrechen der Rettungsboote und anderer Teile
 begonnen. Die bereits vorbereiteten Säulen für die vorderen Kräne und die Antennenmaste wur-
 den provisorisch montiert.


 Anbau der Davits

 In der Zeit vor dem Farbauftrag am Rumpf wurde nach einer Methode gesucht, wie die Davits
 angebracht werden können. Mit wenigen Ausnahmen können die Davits mit deren Befestigungs-
 stummeln in 1,5mm Bohrungen im Deckboden und in den Wänden.eingeklebt werden. An einigen
 Stellen müssen die oberen Schenkel der Davits ein wenig gekürzt werden. Um den Abstand ent-
 sprechend dem Plan einzuhalten, wurden die Aufstellpunkte am Deck markiert und danach 1,5mm
 Bohrungen eingebracht. Die probeweise Anbringung der Davits war möglich, deren Festklebung
 kann erst nach der Montage der darunter verlaufenen Reling erfolgen. Doch zuvor musste noch
 das Deck gestrichen werden und danach können die Rettungsboote zusammengeklebt und ange-
 bracht werden. Die Methode der Befestigung der Rettungsboote ist jedoch noch auszutüfteln.

 Lackierung des Rumpfes, der Decks und der Schornsteine

  Endlich war es nach den Kitt- und Schleifarbeiten möglich, mit der Lackierung des Rumpfes zu
 beginnen. Zuerst wurde der innere Rumpfbereich abgedeckt und danach der lange obere Rumpf-
 rand mit der Deckauflage und der Brücke mit Reinweiß RAL 9010 gespritzt. Nach der Abtrock-
 nung wurde der bereits weiß gespritzte Teil und zusätzlich der Rumpfboden bis zur Wasserlinie
 abgedeckt und dann mit schwarzem Lack RAL 9005 lackiert. Am nächsten Tag wurde nach sorg-
 samer Abdeckung des oberen Rumpfes der Unterwasserrumpf mit Feuerrot, RAL 3000 gespritzt.
 (Alle Farben in Qualität seidenmatt.)
 Als nächste Lackierarbeit kamen die Rauchfänge dran. Nach der Lackierung des roten Teils folgte
 der schwarze Bereich. Dank der rasch trocknenden Belton Lacksprays erfolgte eine rasche Aus-
 härtung der Lacke.
 Die hinteren Decks wurden probeweise mit braunem Wasserlack RAL 8001 gestrichen und nach
 dem Abtrocknen mit feinem Schleifpapier beschliffen. Damit wird der Glanz deutlich reduziert und
 bekommt damit holzähnliches Erscheinungsbild.
 Auf den begehbaren Flächen der Decks wurde zum Anstrich auf die Farbe Petrolgrün RAL 6648
 jedoch gemischt mit dunkelgrün verwendet. Sie ist nicht wie Olivgrün sieht aber gut aus.

 Die Elektronik und alle Antriebsteile werden wieder eingebaut

  Nach dem Aushärten der Farben am Rumpf wurde der Verlauf der Wasserlinie mit dem Parallel-
 reisser beidseitig am Rumpf angezeichnet und ein 5mm Zierklebeband aufgeklebt.
 Danach konnte der vorläufige Einbau der Schraubenwellen mit den Stopfbuchsen erfolgen. Der
 Einbau des Ruders und des Ruderservos, der Einbau des Rauchgenerators und der Regler folgte.
 Die Verlegung der Kabel zum Querstromruder, zu den Akkus und dem Raucher, sowie zu den
 Reglern, den Servos und dem Empfänger wurde durchgeführt.

  Dann erfolgten die Probeläufe der Motoren und Wellen. Letztere machten unvorhergesehen Pro-
 bleme, denn sie liefen vor einigen Monaten einwandfrei, jetzt nicht. Zuletrzt musste das linke gestük-
 kelte Stevenrohr mit dem langen 4mm Bohrer nachgbohrt werden. Das genügte jedoch nicht, die
 Schwergängigkeit wegzubekommen. Es lag daran, dass die Flucht der Motorwelle zur Schrauben-
 welle um 1,5mm versetzt war. Um den Fehler zu verbessern wurde das Stevenrohr im Spant frei-
 gesägt und vom Boden abgelöst. Jetzt konnte mit etwas Nachdruck eine deutliche Verbesserung
 der Fluchtung der Wellen erreicht werden. In der neuen Lage des Stevenrohres verbesserte sich
 der Lauf der Welle erheblich und ist mit dem der anderen Wellen vergleichbar gut geworden. 
 
 Jetzt konnte mit der definitiven Anordnung der Einbauten begonnen werden. Nach der Befestigung
 der Teile konnten die ersten Funktionsproben erfolgen. Die Verwendung zweier Regler für die ge-
 trennte Steuerung der äußeren und inneren Wellen musste geändert werden, da die Regler mit dem
 BEC zu geringen Spannung brachten. Anstelle der beiden Regler wurde ein New Rain 60A Regler
 eingebaut, der beide Motorenpaare versorgt. Interessant war, dass nach halbstündigem Vollgas-
 Lauf aller Wellen der Schiffsboden unter den Motoren warm geworden ist. Im Umkehrschluss ergibt
 sich daraus, dass durch den Rumpfboden eine Motorenkühlung erfolgt.

 Um die äußeren Wellen abschalten zu können, wurde die Verdrahtung geändert und wird jetzt eine
 2 Kanal Schaltelekronik verwendet. Zur Stromversorgung der Motore wird ein Paar 3S 3200 Lipo
 in Parallelschaltung verwendet. Für den Raucherzeuger und das Querstromruder wird ein 2S 3200
 Lipo verwendet. Die Beleuchtung der Positionslampen etc. ist mittels einer Lipo Zelle geplant.
 Ohne eine Stromversorgung vom Modell kommen drei bei ACTION gekaute, 20cm lange LED-
 Leuchtbalken mit Lipos aus. Sie haben Magneten, an denen die Balken angeheftet werden könnten.

 Drei der Balken wurden auf warmweißes Licht eingestellt und im Rumpf eingelegt. In der Finsternis
 konnte man nun sehen, wie das Modell bei Dunkelheit strahlt. Der Vorteil ist, dass die Leuchtbalken
 jederzeit eingelegt und entnommen werden können. Es bedarf keiner Schaltelektronik, denn wenn
 nachts gefahren werden sollte, werden die Balken in eingeschaltetem Zustand im Rumpf unterge-
 bracht. Darüber hinaus hat man bei den Arbeiten im Rumpf ausreichend Licht.

 Im Zuge dieser Arbeiten wurden auch die Drehzahlen der Antriebswellen gemessen. Alle vier
 Propeller drehen mit max.+/-100U/Min Differenz mit 3300 U/Min. Bei der Messung betrug die Lipo
 Akkuspannung 12,3V.

  
 Nachfolgend die Berichtsseite über die Fertigstellung und Betriebsaufbahme der France:
 Fertigbau mit Details und Fahrerprobung

       
Schiff einmal mit Spritzkitt gespritzt   Antennenmaste neu  Kransteher vorne 
Ansicht derzeitiger Zustand  Rumpf fertig zur Farblackierung  Befestigung der Davits  Musteransicht Boot - Zwischenrsum 
die Hauptfarebn sind lackiert
endgültige Einbausituation 
Ansicht mit Wasserlinie  das Querstromruder Ruderanlage mit Servo
Schiff mit gestrichenen Deckbereichen      Aufbau nun klappbar und mit Stütze 
fertig nach Lackierarbeiten