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     Mein Porsche 911 T   -   Umbau auf 911 RS
 
       
 
 Im Lauf meiner Porschefahrerei wurde mir klar, dass mein  911 SC nicht das ideale
 und geeignete Auto für meine Oldtimerrallyeambitionen ist. Daher hielt ich Umschau
 nach einem erschwinglichen und für meine Zwecke bestgeeigneten 911er. Ich fand
 ihn bei meinem PC Wien Freund Wolfgang, der mit dem Auto einige Jahre hindurch,
 sehr erfolgreich bei Porsche Alpenpokal Rennen unterwegs war.

 Er stellte das Fahrzeug ab, da eine weitere technische Aufrüstung auf die Typen 964
 und 996 nicht mehr technisch möglich war. Mit seinem früheren Rennmotor mit etwa
 270 PS, einem Berggetriebe mit Sperrdifferential, mit der bremskraftregelbaren
 917-Bremsanlage, den originalen Schalensitzen des 911 RS, mit der total abge-
 speckten Karosserie mit Käfig, mit der der Wagen unter 900 kg wog,  und trotz
 Normalbereifung mit vorne 205x15 und hinten 225x15 Sportreifen, war das ein
 Renner und ideal für meine Rallyeambitionen. Gegenüber meinem 911 SC wurde
 ein getunter aber leiserer Auspuff verwendet, der gegenüber dem äußerlichen
 Erscheinungsbild als Tiefstapelei zu empfinden war.

 Mit dem Auto ohne Bremskraftverstärker und natürlich auch ohne Servolenkung
 hatte man ein Fahrgefühl, als säße man in einem Go-Kart. Einfach Spitze!

 Der 911 T war ja, wie das Vorgeschilderte erkennen lässt, von einer typisierten
 Variante des 911 weit entfernt. Eine technische Überprüfung hätte den Begutach-
 tern und mir viel Kopfzerbrechen beschieden. Man muss sich vorstellen, dass das
 Auto aus dem Baujahr 1972 stammte und ursprünglich einen 130 PS starken
 Vergasermotor hatte. Die jährlichen Überprüfungen konnten zum Glück bei einem
 motorsportbegeisterten Mechankiermeister durchgeführt werden.

 Bei meinen fallweisen Spazierfahrten bereitete es mir das größte Vergnügen, auf
 einen herausforderbaren 996-Fahrer zu treffen, den ich durch zB einen Überholvor-
 gang auf einem überschaubaren, aber für Normalautos viel zu kurzen Straßenab-
 schnitt überholte, obwohl er nicht vom Gas gegangen ist. Dadurch aufgestachelt
 versuchte er mich einzuholen, was ihm kläglich misslang. Der muss wohl gedacht
 haben, dass sein neuer 996 defekt ist, weil ihn ein alter 911er mit einem komischen
 Heckspoiler überholt hat, den er nicht einholen konnte.

 Auch bei einigen Bergprüfungen (eigentlich auf Gleichmäßigkeit mit 50km/h Schnitt,
 fallweise jedoch unbegrenzt, konne ich die PS spielen lassen und konnte vorderste
 Plätze erreichen. - Das Auto machte wirklich Spass, ein Porsche wie man ihn sich
 vorstellt und wie er den Mythos Porsche an Leben hält.

 Für die Teilnahme an Oldtimerrallies wurde der Wagen als Oldtimer registriert.
 













Fahrvideo
     
       
cockpit mit RS-Sitzen  Cockpit mit Sparco-Sitzuen     
 
PCW+PCCA-Fahrtechniktraining Kottingbrunn (Semperit)  PCCA-Slalom Zwettl  Höhenstraßenbergpreis  Höhenstraßen Classic 
       
1000-Minuten-Rallye Start Prolog - Gleichmäßigkeit
       
Etappenfahrt      Treffpunkt mit PCCA-Fans 
       
  Verteilerfinger gebrochen  Herr Wenger findet den Fehler  Mille Grazie 
       
  vor dem Etappenstart     am Stoderzinken 
       
  Ziel Bergprüfung Edelraute PCCA-Night Classic (Bromberger)  Gleichmäßigkeitsprüfung im Donaupark
       
    Nachtetappe  Zielankunft