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Die langwierigen Endarbeiten
laufen aus und Erprobungen folgen Bedingt durch mieses Aprilwetter schob sich die
Trimmung und Erprobung der Radetzky weiter hinaus. Das
wurde dazu genützt, die Maste mit den Rahen und deren
Verspannungen auszustatten. Die kurzen Stiel-Rahen
für Fahnenseil und für die Antennenabspannung wurden aus
einem 3mm
Buchenstab gefer- tigt. Alle Verspannungen wurden
aus 0,3mm Stahldraht angefertigt. Beim Hauptmast wurde
neben den Rahen auch das Toplicht befestigt
und das Anschlusskabel entlang dem Mast punktuell
angeklebt. Danach wurden alle Teile
nachlackiert.
Schließlich wurde der
elektrische Anschluss für alle Positionslampen
hergestellt. Beim Hauptmast mit demTop Licht
wurde ein Steckersystem gebaut, welches erlaubt, den
Anschlussdraht durch das kleine Loch neben dem
Mast durchzufädeln, um den Mast ggf. herausziehen zu können. Wenn der Mast einmal fest
verspannt ist, kann die Steckverbindung
dauerhaft angesteckt bleiben. Damit Strom zu den
Lampen kommt, ohne dass eine Kabelverbindung beim
Aufsetzen des Decks be- nötigt wird, wurden
Beryllium Kontakte an der Hinterseite des Mitteldecks
angebracht. Sie wurden im Rumpf auf der Deckunterseite mit den
Kabeln der Positionslampen verbunden bzw. mit der
Schaltelek- tronik verbunden.
Das
Warten auf Teile drängte dazu, andere Dinge
weiterzubauen. Damit die Maste verspannt werden können,
gibt es an Deck M2-Bodenhalterungen. Zum Spannen der
Verbindungen werden dort Spann- schlösser eingehängt,
in die der dazu abgewinkelte 0,3mm Stahldraht gesteckt
und mit
Quetschhülsen mit 0,8mm lichter Weite
befestigt werden. Zur Sicherung wurde in die
gequetschten Hülsen ein Tröp- chen
dünner Sekundenkkleber
gegeben.
Die Spannschlösser M2
sind zwangsläufig beschafft worden, da ich mit der kleineren
Version nicht mehr arbeiten kann. Ich
sehe schlecht und kann die kleinen Dinger nimmer halten. Die
Spannschlösser (Wantenspanner) sind natürlich
weit von der maßstäblichen Größe entfernt und darüber
hinaus, nicht mit den Bodenhaltern
M2 kompatibel. Es musste eine abgeänderte Lösung gefunden werden.
Um die
Spannschösser mit
kleinen Splinten fixieren zu können, mussten
die Bohrungen in allen Teilen auf 1mm aufgebohrt werden. Die Befestigung der Spannschlösser an den Bodenbefestigungen erfolgt
überwie- gend mittels 1mm
Splinten die
bei Bedarf (aber schweirig) lösbar sind und die Entfernung des Mastes möglich wäre.
Der Fock- und Heckmast wurde inzwischen
vollkommen nach Plan verspannt, sodass die Maste jetzt im
rechten Winkel zum Deck stehen. Mit den Spannschlössern
können die Maste in die richtige Posi- tion gezogen
werden, - das funktioniert gut.
Endlich
kam auch das dunkelgraue Dekoband für den Wasserpass an und konnte gegen das
graue Band ausgetauscht werden. Gleich
nachfolgend wurden die Hallanker am Bug angeklebt. Um
diverse Messingteile zu altern wurde versucht, mit einem
Brünierungsmittel die Ankerkette, die kleinen
Winden und die Poller zu schwärzen. Mag sein, dass ich
es nicht richtig angestellt habe, doch war mir
kein durchschlagender Erfolg vergönnt. Immerhin sehen
die Dinge gealtert aus. Die nicht
gut brünierten Ankerketten und Ankerspille wurden daher mit Schwarz
überlackiert.
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SMS Radetzky, 30.5.23
Fahrvideo |
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Bilder ohne Rettungsboote |
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diverse Deteilfotos... |
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Erste Fahrerprobung Am 1.
Mai 2023 nachmittags konnte endlich die Ersterprobung
des Schiffes erfolgen. Mit dem Slip- wagen
wurde das Modell vom Auto zum Steg getrragen, wobei die 100m Gehstrecke
für mich eine Belastung waren. Dann konnte das Schiff
zu Wasser gebracht und die erste Fahrt gestartet werden.
Dabei zeigte sich, dass der Rumpfbug
etwas tiefer als
der Wasserpass eingetaucht ist. Das Schiff wurde aus dem Wasser geholt und 240g Blei entnommen.
Das brachte eine Verbesserung und es scheint das Schiff
jetzt gut zu liegen. Für die nächste Fahrt
wurden im vorderen Drittel weitere 180g entnommen
(insges. 460g).
Betreffend die
Fahrgeschwindigkeit fehlen mir Vergleichserfahrungen,
doch scheint klar, dass die bei Volllast-Fahrt die
Bugwelle des Modells zu hoch ist. Daher
wurde am Sender die Leistung auf 75% zurückgeregelt.
Das ist noch immer zu schnell, denke ich.
Der
Fahrtest mit dem Modell hat fast eine Stunde lang gedauert.
Dabei wurde durchschnittlich mit 50% Leistung
gefahren. Die Spannung der 3S Akkus fiel dabei von 12,6V
auf 12,3V ab, was zeigt, dass der Stromverbrauch
gering ist. Während der zum Test mit Volllast gefahrenen
Strecken, stieg die Motortemperatur auf max.
40 Grad an. Bei reduzierter naturähnlicher
Fahrgeschwindigkeit sank der Wert rasch auf
35 Grad ab. In Summe sind die Werte beruhigend und ist kein Lüfter erforderlich.
Rauchgenerator
nochmal eine Bemerkung Zum Thema
Rauchgenerator ist zu sagen, dass das System gut
funktioniert, natürlich nicht annä- hernd an
die Rauchschwaden des Vorbildschiffes herankommt. Das
ist insofern gut, da es dadurch nur sehr wenig
Verschmutzung an Deck und Aufbauten gibt. Bei
Schnellfahrt sieht man den Rauch mit dünner
Fahne aus den Schloten entweichen, was ebenso bei
Winböen zu bemerken war. Bei langsamer Vorbeifahrt in
einigen Metern Entfernung, - und bei ausreichendem
Rauchölvorrat -, ist der Rauch gut sichtbar.
Nach
Rücksprache mit dem Hersteller sollen in den leeren
Generator 30ml Rauchöl
eingefüllt und müssen sofort danach 25ml wieder abgesaugt werden. Mit
dem verbleibenden Dampföl ist eine wesentlich längere
Raucherzeugung möglich. Zum Nachfüllen nach
längerer Fahrt dürfen ggf. 3ml nachgefüllt
werden. Bei einem Testlauf nach Vollbefüllung
funktionierte die Raucherzeugung 15 Minuten lang.
Das Ende in der letzten Minute erkennt
man, da der Rauch immer schwächer wird. Dann
muss sofort die Heizunmg abgeschaltet werden und 1
Minute lang der Lüfter weitergelaufen lassen
werden. Wird
das Schiff lange abgestellt muss der Rauchgenerator
abgesaugt und "leer geraucht" werden.
Überprüpfung
der Kugellager und Propellerdrehzahlen Da
ich während dem Schreiben dieser Zeilen einen
Herzschrittmacher implantiert bekommen musste, war
danach keine anstrengende Arbeit möglich. Daher
überprüfte ich u.a. das Laufgeräusch der Kugel- lager
und die Drehzahlen der Propeller. Dabei
ergab sich eine Differenz von 200 U/Min. Um die
Ursache
zu finden ließ ich die Motore längere Zeit lang laufen.
Dabei traten leichte Quietschgeräusche auf, die auf zu
trockene Wellendichtringe hinwiesen. Daher wurden die
Wellen ein Stück zurückgezogen und in den Stopfbüchsenbereich
Wellenfett eingedrückt. Nach dem Zusammenbau liefen die
Wellen wieder ruhig. Durch
Anpasung des Axialspieles verringerte sich
die Drehzahldifferenz auf 50 U/Min. Bei Volllast
drehen die Motore bei 12,6V derzeit 3740 U/Min.
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Spannschloss M2x20 |
erste Mastverspannungen |
Anker angeklebt |
die k.u.k. Flagge |
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Abspannungn vorderer Gefechtsturm |
Abspannungen Hauptmast |
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Abspannungen Schornsteine |
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Fahrvideo |
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Weitere Detailarbeiten Nach
der ersten Fahrerprobung konnten nun die restlichen Details wie
Rettungsboote, Poller, Anker- winden, Spille, Ankerkette
und die noch anzufertigende Reling am Deck, am
Schiff installiert werden. Auch die
Funkantennen am Top gehören zu den Details und sie wurden auf
einfache Weise hergestellt. Auf den Fotos vom
Vorbildschiff sind für mich die 4 Top-Antennen kaum zu
erkennen, weil die
Auflösung der alten Fotographien gering ist.
Am Plan ist von den Antennnen, den Anspeisungsleitungen
und den Fahnenschnüren nichts zu erkennen. Es
muss wieder improvisiert werden. Die unteren
Antennen (?) beidseits der Maste sind wie auch die
Fahnenschnüre einfach hergestellt. Dazu wird
jeder Antennendraht am Ende auf 1- 2mm Länge um 90 Grad
abgebogen. Die gebogenen Stummel werden in
0,5mm Bohrungen in den Rahen eingesteckt und mit
Sekundenkleber angeklebt. Jeder in der Länge
zu einem Sammelpunkt abgestimmte Draht wird in der
Bohrung am Bodenteil auf- genommen. Als alle Drähte
eingesteckt waren wurden sie mit einem Tropfen
Sekundenkleber fixiert. Am Fockmast sind zusätzlich
noch die Fahnenschnüre angebracht. Leider sieht
man auf meinen Bil- dern auch diese fast nicht.
Während
dem Warten auf die Spezialhülsen für die Abspannungen,
wurden kleine Signalfahnen an- gefertigt. Auf
weißem Perlonband wurden mit verschiedenen Lackstiften
die Muster der Signalfahnen aufgezeichnet. Die
Fahnen werden später auf den Fahnenschnüren mit
Sekundenkleber angeklebt. Wie sie wirklich
aussahen ist in
meinen Quellen nicht zu erheben.
Aus
Verzweiflung vor der schwierigen Herstellung der Reling, -
und das nach der vor zwei Tagen, am 2 Mai 23, erfolgten Implantation
eines Herzschrittmachers -, musste ich mich dann doch dieser
Aufga- be einstellen. Mir ist mir unverständlich, dass
es für M 1:100 keine fertige Reling-Meterware zu kaufen
gibt. Ich hätte viel Geld dafür
ausgegeben.
Es
blieb kein Auge trocken, ich musste wieder zu löten
be- ginnen. Das Problem dabei ist, dass die Lötung
von Messing mit Stahldraht schwierig ist. Ein gutes
Flussmittel half, doch der 40W Lötkolben war das
Problem, denn die Lötspitze hält durchgehend eine Stunde lang die
Wärme nicht aus und beginnt einzubrennen. - Schließlich
gelang es mir, zwei Meter- stücke Reling
herezustellen. Da an
etlichen Stellen Lötpatzen blieben, mussten
diese mit dem Hand- schleifer mühsam abgefräst werden. Mühsam,
aber es gibt Schlimmeres. Die gelötete
Meterware meiner Reling wurde in die benötigten Teile
geteilt, gebogen und lackiert. Sie mussten noch liegen bleiben, da ich das vordere und hintere Deck noch nicht aufkleben konnte, da eine nochmaligen Optimierung der
Trimmung durchgeführt werden musste.
In der Zwischenzeit konnte der Bau der zwei
Kutter
Bausätze begonnen werden, da die
bereits ange- kauften Aeronaut-Kutter zu breit
waren. Nach dem Eintreffen
der Bausätze wurde der Bau begonnen und zeigte sich
rasch, dass auch diese Boote zu breit und.seeeehr viel Arbeit
sind. Um rascher ans Ziel zu kommen wurden daher die aus Tiefziehteilen bestehenden Aeronaut Kutterrümpfe zerschnitten,
wobei im Kielbereich 10mm
herausgeschnitten wurden. Ein neuer Kiel aus Sperrholz wurde
angefertigt, auf dem die Kutterhälften angeklebt wurden.
Ebenso wurde die Sitzplatte mittig um 10mm
verkleinert, zusammengeklebt und seitlich mit den
Bootsrümpfen verklebt. Nach dem Verschleifen wurde
die Innen- seite der Kutter braun lackiert und
danach die Rümpfe grau grundiert und danach mit Silbergrau
ge- strichen.
Endlich konnten die
Bootstraversen auf denen die Kutter liegen,
in endgültiger Form gebaut und am Deck angebracht werden. Die
Boote werden auf ihren Ständern mit einem Tupfen Silikon
befestigt, sodass sie bei Bedarf entfernt
werden könnten.
Eine weitere
unangenehme Arbeit war zu erledigen, nämlich die
niedrige Reling für die Geschütztürme anzufertigen, zu
lackieren und anzubringen. Danach wurden die Kanonen
auf den Geschütztürmen mit Doppelklebepads befestigt. Somit wäre auch dieses Kapitel
zu ende gebracht. Ergänzend dazu wurde am
Mitteldeck die Reling aufgebaut und angeklebt. Die
Reling Abschnitte für die restlichen Decks wurden
einbaufertig vorgebogen.
Anschließend wurden
die Leitern vom Deck
zu den Schusskanalböden und bei den Ankern, und
danach vier Rettungsringe entsprechend den
Fotos vom Vorbildschiff
angeklebt. Die Winden (Zweck unbekannt) neben den beiden Gefechtstürmen
sowie die großen Lüfter wurden ebenfalls am Deck
angeklebt. Damit die Zeit nicht ungenützt
verstreicht, wurden Arbeiten vorgezogen, wie zB.die
diversen Details wie Winden, Spille, Poller,
Lüftungsdeckel, Lüfter, die Ankerketten usw. am vorderen
bzw. hinteren Deck angebracht. Auswegloses
Warten, bis ich wieder schwerer heben darf und die zweite
Trimmfahrt durchführen kann, veranlasste
mich, das Modell ohne weiterer Trimmfahrt fertigzustellen. Die Abschlussarbeiten
umfassten das Aufkleben der Decks mit Silikon
Kleber, die Aufklebung diverser Details wie Winden,
Spille, Poller usw., und zum Abschluss die Montage
der langen Relingabschnitte.
Ich bin mit dem Entstehen und
Aussehen des Radetzky sehr zufrieden, wissend, dass man
viele Teile hätte genauer und besser herstellen
können. Mir fehlten dazu die speziellen modernen
Gerätschaften, die Experten verwenden, und vor
allem bestand Zeitdruck. Speziell bei den
Deckdetails ist mir oft die Lage der Dinge nicht ganz klar gewesen,
da ich vom Schiffbau und den Einrichtungen an
Deck, keine Ahnung habe. Und in meinem Plan sind an
deren Stelle Kästchen eingezeichnet, aber
nirgends steht ein Hinweis, was dort hingehört.
Da halfen nur noch Bilder. Der Grund für den Zeitdruck den ich mir
machte, das Schiff möglichst rasch - in 9 Monaten - fertigzu- stellen,
wurde bestärkt, als ich nach der ersten Fahrt der
Radetzky einen Schrittmacher bekommen musste.
Leider bestehen noch andere Krankheitsanzeichen, die
derzeit wie
ein Damoklesschwert über mir hängen und ich hoffe,
dass ich mir unnöige Sorgen mache.
Gleichgültig
wie auch immer, ich konnte meinen Enkeln ein nettes
Schiffmodell bauen und hinterlassen, welches ihnen
die Erinnerung an mich und an die historische
österreichische Marine erhalten kann.
Noch
vor der nächsten Testfahrt wurde eine
Änderung der Steuermöglichkeneben des Schiffs
vorge- nommen. Bisher fahren wir unsere Schiffe
immer mit dem rechten Steuerknüppel. Der Grund dafür
ist, dass die Enkel das proportionale Steuern
zweier Funktionen mit einem Knüppel üben können/sollen. Für
mich ist die Änderung zusätzlich positiv, da ich
jetzt mit der
rechten Hand die Videokamera führen kann und
mit Links mit dem linken Steuerknüppel das Schiff halbwegs gut steuern kann,
ohne dabei den Gasknüppel berühren zu müssen.
Die vorgewählte Fahrgeschwindigkeit bleibt daher
unverändert, egal welche Kurven gesteuert
werden. Um das zu umgehen, wurde im Sender ein Mixer
(K 4 > K1)aktiviert, sodass zusätzlich mit dem linken Knüppel das Ruder
gesteuert werden kann. Daraus entsteht eine
der Modellfliegerei ähnelnde Steuer- technik, bei der
rechte Knüppel das Querruder und mit dem linken
Knüppel das Seitenruder gesteuert wird. Das
ist ebenfalls eine
hilfreiche Übungsmöglichkeit für die Enkel, falls sie
später Modellfliegen wollen..
Als
letzte Ergänzung der Radetzky wurden die seitlichen
Rettungsboote montiert. Dafür mussten aus 2mm
MS-Draht die Davits gebogen, am oberen Ende
flachgeschlagen und mit einer 0,7mm Bohrung
versehen werden. Der Hängedraht wird durch die Davits
Böhrungen gefädelt
und in den im Boot einge- brachten kleinen
Bohrungen eingehängt. Am Schluss wurden die
Aufhängungspunkte mit Sekunden- kleber fixiert. In
einem 3mm MS Rohr, welches auf einer kleinen ABS-Platte
angeklebt ist, werden die Davits eingesteckt und
können jederzeit (bei Transport) entnommen werden.
Die
Jungfernfahrt wird unter den nachfolgenden Bildern
beschrieben.
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Zeichnung und fertige Funkantennen |
Antennen mit den Anspeisungsleitungen |
4 Antennen sind oben sichtbar |
der Maschinenraum mit Motoren , Regler, Rauchgenerator
mir t seinem Akku |
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untere Antennen (0,3mm Stahldraht) |
Ânsicht auf Antennen und Fahnenseikle |
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Admiralitätsanker montiert |
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Propeller und Ruder |
das Torpedorohr aufgemalt |
Deck-Reling vor dem Löten |
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Bau aus, da zu breit und zu viiiiel Arbeit |
Bild zum Größenvergleich |
breiter Kutter wird schmäler gemacht |
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Ansicht Bootstraversen |
Ansichicht Rettungs- und Motorboote |
Seitenansicht5 |
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probeweise Reling und Geschütz aufgestellt |
Reling und Kanone fertig montiert |
Anicht mit Reling am Mitteldeck |
Vorderansicht (mit Rettungsringen) |
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Lüfter und Winden am Mitteldeck angheklebt |
Winden und L+üfter auch am hinteren Deck |
Befest5igung des großen Rettungsboot |
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Montage kleine Rettungsboote
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Boot hängt auf 0,3 Stahldraht |
vordere Montagevariante |
Bootee Heckvariante |
Fahrberichte
von der Jungfernfahrt und den nachfolgenden Fahrten
Am 26. 5.
23 konnte die meiner Planung nach fertige Radetzky wieder ins Wasser gelassen
werden. Zuvor war der Bug entlastet worden,
sodass er der Wasserlinie angepasst wird. Tatsächlich
hat sich die Entlastung positiv gezeigt, wiewohl
nach der Fahrt nochmals 60g Blei entfernt wurden, die an
an- derer Stelle provisorisch angeordnet
wurden, da das Schiff minimal rechtslastig war.
Die
Fahrt wurde begonnen und die Geschwindigkeitsmarken am
Sender überprüft, inwieweit sie einer realistischen
Fahrgeschwindigkeit entsprechen. Bei voller Leistung
(Sendereinstellung bei 75%) ergibt sich eine
hohe Bugwelle. die sogar bis zu den Ankern hochsteigt.
Bei der mittleren weißen Marke scheint eine
etwas erhöhte Reisegeschwindigkeit erreicht zu werden.
Eine Raste darunter, bei der kleinen roten
Marke, stellt sich die ideale Fahrgeschwindigkleit für
eine Paradefahrt ein. Die neue Möglichkeit der
Rudersteuerung hat sich bewährt und ermöglicht eine
gleichmäßige Fahrge- schwindigkeit, die auch
beim Steuern von Kurven nicht verändert wird. Damit
nähert sich die Fahrweise auch der des
Vorbildschiffs.
Bei der exakt einstündigen
Fahrt wurde zu 70% mit halber Leistung gefahren. Die
Motortemperatur hat sich bei 35 Grad
eingependelt. Zwischendurch wurde 5 Minuten lang mit
voller Leistung gefahren, wo- durch die
Temperatur auf 40 Grad anstieg. Danach erfolgte wieder
Fahrt mit halber Kraft, die eine Abkühlung der
Motortemperatur brachte. Unglaublich
niedrig stellte sich der Stromverbrauch ein. Die Akkuspannung
sank von 12,6V auf 12,2V ab. Das Nachladen der
Lipos ergab einen Stromverbrauch von 400mAh!, was sehr
gering ist. Es würde also genügen, nur mit
einem Lipo Paar zu fahren. - Sollte nochmals eine
Gewichtsreduzierung notwen- dig sein, könnte man das
in Erwägung ziehen. Im
Rahmen der Fahrt wurde auch der Rauchgenerator
eingeschaltet. Mit dem vollen Vorrat an Rauchöl ist eine
Rauchbildung von max.15 Minuten möglich. Das
reicht für Vorbeifahrten an Zuschaiuern.
Am
13.6.23 erfolgte die nächste Fahrt, bei der noch etwas
an der Trimmung des Schiffs geändert wurde. Die
einstündige Fahrt mit erhöhter Fahrgeschwindigkeit wegen
Zuschauern führte zu einem Stromver- brauch von
1094mAh, was wiederum sehr gering ist. (Die
Gesamtkapazität beträgt 12600 mAh) niedrig.
Die Motortemperatur lag dabei bei 40 Grad. Die etwa 20
Minütige Einschaltung des Raucher- zeugers
verbrauchte 1200mAh am 2S Raucher-Lipo.
Der 28.9.2023 war die
erste Fahrt im Hafenbecken der ehemligen Kroneuburger
Schiffswerft. Das Tragen beim Transport des
Schiffes über die Slipanlage zum Wasser (und vor allem
zurück) war sehr an- strengend. Der dafür
verwendete "Slipwagen" ist zu klein aber leicht. Ein
größerer Slipwagen mit dem das Schiff geführt
werden kann, wird für das Schiff angepasst und künftig
verwendet werden.
Zusammenfassung
Der Fahrbetrieb mit der Radetzky
ist völlig unproblematisch. Bedingt durch das Gewicht
des Schiffs ist die Bremsstrecke nach dem
Motor-Aus lange und bedarf eventuell Gegenschub bei
Bremsungen. Einzig das Handling mit dem gewichtigen Modell
am Weg zum Wasser bedarf großer Vorsicht, damit an den
Rudern und Aufbauten kein Transportschaden
entsteht.
Rückblickend war der Modellbau
astronomisch mehr Arbeit als
von mir erwartet wurde. Für viele Dinge die
hergestellt werden mussten, war eine Lösung zu erfinden,
wie und woraus man sie herstellt. Müh- sam war die Arbeit, doch fast jeden Tag entstand etwas Neues.
Die Kontrolle, ob die Teile so aussehen wie beim Vorbildschiff, war ebenfalls mühsam.- Bedingt durch
meine nachlassende Sehkraft, schwin- dendes Fingerspitzengefühl
und den selbst
vorgegebenen Zeitdruck (wegen Krankheit), gelangen manche Teile nicht in optimaler Qualität.
Nachdem das Schiff kein Museumsmodell werden, aber doch weitgehend ordentlich
gebaut sein sollte, bin ich trotzallem dem Bauergebnis
recht zufrieden. Das über- raschte mich zuletzt selbst und ich
freue mich darüber.
Für die
Aufbewahrung und als Staub- und Lichtschutz wurde eine
Box mit durchsichtiger Frontscheibe gebaut.
Aufbewahrungsbox
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