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probeweise aufgesetzte Brücke |
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aktueller Bauzustand 05.4.23 |
Fertigstellung des Kasematten-Decks, der
Brücke, der Maste, der Deckaufbauten und diverser
Details Da der Baufortschitt vom
Entstehen diverser Bauwerke und Bauteile abhängt, muss
man immer wieder die schon zum Teil
vorgeferttigten Teile ruhen lassen, bis man wieder an
ihnen weiterarbeiten kann.
Zusammenbau Kasematten Deck mit
Brücke Der Baufortschritt erlaubt
nun den
Zusammenbau des Kasemattendecks mit der Brücke. Dazu
wurde die Positionsbeleuchtung eingebaut und
verdrahtet. Die Steher für die Brücke wurden aus 3mm
Glasfaser- stab angefertigt und eingeklebt.
Danach erfolgte der definitive Einbau der oberen Kasematten
Geschütze, wonach der neuerliche Anstrich des
Decks und der Brücke erfolgen konnte. Schließlich wurden
die Steher für die Brückenflügel
genau angepasst, lackiert und am Deck angeklebt. Nach
Vermessung und noch- maligen Anpassung der Lage der Brücke
war sie für die Verklebung bereit.
Im Zuge der Lackierarbeiten an den Aufbauten
gefiel mir die Farbe Kieselgrau RAL 7032 nicht, da sie
mir etwas grünstichig erschien. Der nächste
Versuch mit Lichtgrau RAL 7035 war mir deutlich zu hell,
weshalb ich reumütig wieder zu Silbergrau RAL
7001 zurückgekehrt bin. Zwar könnte die Farbe einen Deut
heller sein, doch gibt es diese Farbe (wie
Surcouf) nicht in Spraydosen. Da ich beim Anstrich des
Kasematten-Decks und der darauf aufbauenden
Brücke angelangt war, begann ich auch alle anderen,
bereits grundierten Teile der Aufbauten, zu
streichen. Die Geschütztürme werden mit Spraydosen in RAL Silbergrau gespritzt.
Nachdem alle Streicharbeiten abgeschlossen waren begann
ich mit der Verklebung der Brücke mit dem Kasematten Deck,
wofür ich Sekundenkleber verwendte. Die zusätzlichen
schrägen Abstützun- gen wurden ebenfalls
angepasst, eingeklebt und lackiert.
Abgeschlossen wurde die Brückenmontage mit den kleinen Arbeiten im Zusammenhang mit der Montage der
Stiegenaufgänge und der kurzen beidseitigen
Relingteile am Deck.
Im Zusammenhang mit der
Fertigstellung der Aufbauten waren noch die Scheinwerfer
möglichst nahe an die Originale anzugleichen.
Die fünf kleinen Scheinwerfer werden auf der Brücke, auf
den Kränen und am
Hauptmast oben angeklebt. Alle Scheinwerfer wurden in
der Form den Vorbildern angeglichem und
seidenmatt Schwarz lackiert; sie sind nicht
beleuchtbar. Die definitive Montage der
Scheinwerfer erfolgt erst im letzten Baustadium.
Fertigstellung
der Schornsteine, Kräne und diverser Aufbautendetails
Schornsteinarbeiten Die bereits roh
zusammengebauten Schornsteine wurden verkittet, mit
Porenfüller gestrichen und mehrfach abgeschliffen
und schließlich mehrfach grundiert. Um
sie fertig zu bauen, wurden die oberen Schornsteinabschlüsse aus
3 Lagen Sperrholz angefertig und zurechtgeschliffen. Den
Abschluss bildet ein Randstreifen aus 0,5mm
ABS aufgeklebt. Danach wurden je 4 Stk 2mm breite
Streifen oben über die Schornsteinöffnung
angeklebt. Abschließend erfolgte die Grundierung und
danach die Lackierung mit seidenmattem
schwarzen Lack. - Die Schornsteine erhalten innen ein
10mm Alu-Rohr für den Rauchaustritt
von einem Rauchgenerator. Beide Schlote wurden mehrfach mit gauer Grundierung
be- sprüht und überschliffen. Der
Bau der bereits zuvor erwähnten Fußleisten an den
Schornsteinen stellte mich vor große hand- werkliche
Herausforderungen, sodass drei Varianten notwendig
waren, um eine für mich machbare Version zu finden. Sie
ist allerdings nicht maßstabgetreu. Variante1) Die Fußleisten die
um den Schornsteig herum angebracht werden, sollten
aus Teilen von den 12mm Relingstehern und dem Messingdraht
hergestellt werden. An den Relingstehern werden die Steherfüße angelötet, damit
sie besser in die Bohrungen in der
Vorrichtung, bzw. in den in den Rauch- fängen vorgebohrten Löcher
eingeschoben werden können. Das Anlöten des
Drahtes an die Steher erfolgt in einer Hilfsvorrichtung in
der auch die Biegung des Drahtes erfolgt. Eine
versuchsweise Anfer- tigung eines Ringes ergab, dass
die geplante Methode ungeieignet ist. Variante
2) Die nächste Herstellungsvariante sah so aus, dass in die
Schornsteine die Steher mit Kleb- stoff auf Distanz
eingeschoben werden. Dabei wird mit der untersten Reihe
am Fuß des Schornsteines begonnen. Danach werden
die vorgefertigten Ringe der Fußleisten auf den
Stehern aufgelegt und mit Sekundenkleber
angeklebt. Die Ringe werden aus Aludraht über ein
Formstück gebogen und die Enden mit
Schrumpfschlauch verbunden. Doch auch diese Variante war
bedingt durch die Klebestellen ebenfalls unbrauchbar.
- Die Schornsteine mussten danach nochmals mit Kittungen
ausgerbessert, geschliffen und neu grundiert
werden. Variante 3)
Die letzte Variante erfüllt nicht die Genauigkeit der
Nachbildung, denn die Fußlesiten wur- den durch
spezielle O-Ringe (Dm 43x1) imitiert. Die aufgezogenen
Ringe wurden mit Grundspray über- spritzt. Nach dem Abtrocknen
wurden die Aufstiegleitern angeklebt und anschließend wurden die Schorn- steine mit Silbergrau lackiert.
Abschließend wurden die
Schornsteine auf den Sockeln angeklebt und die
seitlichen Abdampf-Rohre (?) ebenfalls befestigt. Erst
danach könnten die Schornsteine am Deck befestigtt werden.
Der Rauchgenerator - Version 1 -
unbrauchbar Nachdem
der Rauchgenerator eingetroffen war, konnte überlegt
werden, wie und wo er später ange- ordnet
werden kann. Der Generator wird entsprechend der
Gasknüppelstellung Rauch erzeugen und aus- blasen.
Entgegen der Standard-Betirebsanleitung wurde er mit
einem Zusatzschalter ab-/ angeschaltet. Bei
Gashebel in Neutralstellung läuft der Generator im
Leerlaufmodus und produziert wenig Rauch. Erst wenn
wieder Gas gegeben wird, raucht es stärker. Der Test am
Bautisch endete jedoch bereits nach 4 Minuten, da der Generator überhitzte und
sich zerlegte.- Ein
neuer Raucherzeuger wurde bestellt.
Aufstiegleitern anbringen An
den Kränen wurden während der Wartezeit auf die
Spraydosen mit Lindgrün für den Rumpf, die Auf- stiegleitern angeklebt
und silbeergrau überlackiert. Auch an der Brücke wurde eine
Aufstiegleiter zu der Scheinwerferbühne angebracht
und eine auf den Gefechtsturm. Am Kompass-Turm wurde
ebenfalls eine Leiter angeklebt. Auch an den
Masten wurden zu den Scheinwerferbühnen und zum Ausguck
Auf- stiegleitern angebracht.
Rettungsboote Da bereits
viele der kleineren Rettungsboote gekauft wurden,
mussten auch zwei großen Tenderboote beschafft
werden. Der Kauf war schwierig, da preiswerte Bausätze
für diese großen Typen nicht lieferbar sind.
Folglich wurde ein Bausatz einer Schaluppe von Mantua
gebaut und zu einer Dampfbarkasse umgemodelt
und grundiert. Erst später erfolgte die Lackierung der
Rettungsboote.
Lackierabeiten am Rumpf Der
Rumpf wurde am Deck auf dem zuvor umgekehrten
Modellständerboden aufgelegt. Der Ständer wurde zuvor
mit einem alten Plastik Tischtuch abgedeckt, um ihn vor
Verschmutzungen zu schützen. Nun konnten die
Schleif- und Kittungsarbeiten weitergeführt
werden. Besonders bei den Stevenrohren gab es
mit der Verkittung und dem Schleifen viel Arbeit. Danach wurde der Rumpf grundiert
und fein abgeschliffen. Als danach der Grundlack
abgetrocknet war, wurde mit Silberhgrau RAL 7001 lackiert. Irgendwie erscheint mir der Farbton dünkler
als auf zB den Geschütztürmen. Damit werde ich leben
müssen. Ein Farbtest mit Moosgrün,
Patinagrün und Lindgrün für den Unterwasser Rumpf fiel nicht nach meiner Vorstellung aus.
Patina ist zu hell und Moosgrün ist zu dunkel. Und wie
ich hörte, sei Minzgrün die rich- tige Farbe. Doch
mir passste Perlgrün RAL 6035 gut und ich lackierte damit den
unteren Rumpfteil.
Deckabschnitte mit
Brett Furnier bekleben und Aufbauten montieren Nun
ist die Zeit gekommen, wo die Vorgangsweise der
Beplankung des Decks und der Anklebung der Aufbauten
endgültig festzulegen ist.
Die Brücke mit dem
Kasematten Deck wurde vorerst provisorisch am Deck angeschraubt.
Das bedeu- tet jedoch, dass die Raumhöhe vom Deckboden zum Boden des darüber liegenden Raumes um 2mm
niedriger sein würde. Daher ist es notwendig, einfacher und richtiger, die Aufbauten am aufgeklebten
Deck-Furnier anzukleben bzw. anzuschrauben.
Sie wurden alle von unten angeschraubt. Die
Aufstellorte der anderen Bauwerke wurden überprüft und
auf der Schablone eingezeichnet. Dabei fiel auf,
dass das Gewehrständer-Bauwerk nachgefertigt werden
musste. Für die Schornsteine und die anderen kleinen
Bauwerke mussten deren Standorte am Furnier eingezeichnet
werden. Bei den Schorn- steinen wurden die noch
fehlenden, inzwischen lackierten Abdampfrohre angeklebt.
Um mit dem Hauptdeck voranzukommen wurde es
mit PVH-Leim am Sperrholzdeck aufgeleimt. Die feh- lenden
Außenstreifen mussten im nächsten Schritt angeklebt
werden. Dann wurden die Bohrungen für das Brückenbauwerk,
die Maste und Schornstein Rohre und den Stecker für das
Kabel für die Positions- lampen usw. gebohrt. Der nächste Schritt bestand im
Vermessen und Markieren der
Drehpunkte der Ge- schütztürme. Davon ausgehend
konnten die Sicherheitsringe am Deck angezeichet und später
sorgsam mit dem Pinsel lackiert werden. Schließlich konnten die Bohrungen
für die Schraubenbefestigung der Geschütztürme
hergestellt werden.
Anschließend konnten die
drei Deckabschnitte mit Porenfüller, der mir etwas
Revell Braun gemischt wurde, gestrichen werden.
Danach erfolgte zur Vermeidung von Verschmutzungen eine
Überlackierung der Decks
mit seidenmattem Transparentspray (Lord Nelson, Krick).
Schließlich wurde in allen Deckaufbauten an
geeigneten Stellen auf der Unterseite Balsaklötze
einge- klebt, mit denen die Aufbauten
angeschraubt werden konnten. Alle
Aufbauten wurden nun an den Decks angeschraubt, damit die erste
Fahrprobe zur Kontrolle der Einhaltung der
Wasserlinie möglich wurde.
Neuerlich wurde die
Wasserlinie am Rumpf mit dem Parallelreisser nachgezogen und
ein Abdeckband aufgeklebt. Es dient
zu besseren Sichtbarmachung der Schiffslage. Nun
galt es brauchbares Wetter für den Schwimmtest
abzuwarten.
Die Wasserprobe des
Rohbauschiffes Um
zu überprüfen wie das Modell im Wasser und ob es an der
Wasserlinie liegt, wird ein Schwimm- test
vorgenommen. Dazu müssen alle Einbauten für den Fahrtest
betriebsbereit gemacht werden. Am Tragegriff
des Slipwagens wurde das Schiff zum Waldteich gebracht und
nach dem Einschalten zu Wasser
gelassen. Mit einigen Bleistücken im Handgepäck
konnte die Schiffslage auf den Wasserpass (Wasserlinie)
eingetrimmt werden. Mit den Erfahrungswerten
vom Schwimmtest im Bezug auf die Was- serline kann jetzt die
Lackierung des Unterwasserrumpfes erfolgen.
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auf Seite 6.
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Brücke mit Kasematten Deck verklebt
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Ansicht mit Aufgängen |
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Ansicht mit Kran |
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provisorische Gesamtansicht |
Schornsteine entstehen langsam |
die Schornsteinabschluss Stücke |
Draufsicht grundiert |
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Versuchsvorrichtung für Fußläufe |
Rumpfheck verkittet, geschliffen |
Rumpf in Silbergrau |
bei der Aushärtung
des Lacks |
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Schornsteinkranz mit Griffleiste fertig |
der Versuch der Alu-Fußleistenmontage |
zur Endlösung wurden die O-Ringe |
die überlackierten Gummiringe |
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mit den Aufstiegleitern |
die fertig lackierten Schornsteine |
Und nun Aufsätze aufgelegt |
die Kräne mit den Aufstiegleitern |
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Rauchgenerator Set Nr1 - unbrauchbar |
die Luftpumpe |
Nachfüllungsvorgang |
Betriebsanleitung in Deutsch |
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Schaluppe wird gebaut |
Dampfschaluppe fertig |
fast alle Rettungsboote |
so geht es nicht (zu nierdrig) |
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Deckfurnier wird markiert |
Deck wird angepasst |
das hintere Deck |
die neuen Positionslampen sind OK |
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Schornsteine mit Abdamfrohren fertig |
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Verklebung hinterer Deckabschnitt |
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Probeweise Aufstellung der Aufbauten |
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Decks sind lackiert |
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Aufbauten angeschraubt |
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