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   SMS Radetzky
  
Fertigbau und Vorbereitung zur Erprobung, Rauchgenerator

  . Baubeginn,  Planung (Seite 1)
  . Deckbau, Stevenrohre, Kasematten, Geschütztürme, Relingbau, Lackierung (Seite 2)
  . Weiterbau der Aufbauten, Reling, Maste, Kräne, G-Türme und Details (Seite 3)
  . Bau der Aufbauten, Schornsteine, Maste, Kräne, Kasematten Deck, etc. (Seite 4)  
  . Fertigbau Brücke, Kasematten D., Schornsteine, Kräne, Maste, Lackierung, Furnier (Seite 5)
  . Endarbeiten bis zur Fertigstellung (Seite 7)
  . Bauteilzeichnungen (Seite 8)
 
Radetzky Bauzustand 23.4.23       
 
 Die Fertigstellung des Schiffes beginnt mit vielen kleinen Schritten
 Endlich ist die grobe Arbeit am Bau des Modells getan. Doch jetzt beginnt erst das Feintunig, also
 die unzähligen Detailarbeiten. Zuvor musste aber noch die Trimmung des Schiffes erfolgen, damit
 die Lackierung des Unterwasserrumpfes möglich wird. Als letzte Arbeiten am Rumpf wurden zwei
 Zugstreben eingebaut, die die eher leichten Spanten in Rumpfmitte zusammenhalten bzw. damit man
 den Rumpf beim Transport sicher anheben kann. Die Strebe beim Motorspant ist abnehmbar, damit
 der Motorenausbau weiterhin einfach bleibt.

 Rauchgenerator  -   Nr 1, ein Fehlgriff
 Um dem Schiff Leben einzuhauchen, wurde ein Test am angekauften Rauchgenerator Nr 1 durchge-
 führt. Grundsätzlich würde er funktinieren, doch nach etwa 5 Minuten Testlauf begannen die Rauch-
 austrittsnippel aus dem Gehäuse zu fallen und im Inneren der Rauchkammer sah man hellglühendes
 Metall. Diese Version ist unbrauchbar, denn  auch mit nur 2S Lipo-Spannung begann es im Inneren
 zu glühen.
 Rauchgenerator  -  Nr 2, der passt
 Daher wurde ein neuer Rauchgenerator Nr.2  Version ALU. 7,4V mit zwei Rauchrohren beschafft.
 Er  ist solider und überdachter und funktioniert. Mehr dazu siehe unten.
 
 Test des vorhandenen Slipwagens für künftige Wasserungen
 
Der bereits vorhandene Slipwagen wurde erprobt, damit man abschätzen kann, ob das Schiff damit
 zu Wasser gebracht werden kann. Wie die Probe zeigte, ist es möglich, doch erfordert das erhöhte
 Gewicht des Schiffes besonders große Aufmerksamkeit beim Hantieren. Das Schiff sollte immer mit
 den Rudern voran getragen werden!

 Feinarbeiten an den Aufbauten - Maste, Rahen, Rettungsboote, ...
 Um die Zeit bis zur Wasserprobe zu nützen wurden die Dachbereiche der Geschütztürme  mit Dunkel-
 grau gestrichen. Jetzt wird das Modell schon immer vorbildähnlicher und es macht mir Freude, es an-
 zusehen. Weiters wurden die Befestigungspunkte der Rahen auf den Masten markiert, um sie nach
 Anfertigung der Rahenbefestigungen montieren zu können. Danach wurden die Rahenbefestigungen
 aus Ms-Rohrstücken angefertigt und die beiden Einzelteile zusammengelötet.

 Da geschulte Augen auf den Bildern der Radetzky erkannt haben, dass zwischen den Schornsteinen
 ein Bock für die Ablage der Kranarme vorhanden ist, baute und klebte ich so ein Bauwerk an. Ob die
 Höhe passt, das kann man am Originalfoto nicht abschätzen, doch zu den Kränen am Modell passt
 sie aus technischer Sicht einwandfrei dazu.

 Um mit den Halterungen für die Rettungs- und Motorboote voran zu kommen, wurden diese nach dem
 Plan gezeichnet und hergestellt. Allerdings passten die Traversen nicht so wie im Plan eingezeichet,
 sodass Änderungen nötig wurden. Ebenso ist es mit der Beschaffung der Barkasse und den großen
 Rettungskuttern, die auf dem zur Verfügung stehenden Raum untergebracht werden müssen.  Mangels
 Kaufmöglichkeit mussten zwei Holzbausätze von Mantua gebaut werden, um die ca.125mm langen
 Motorboote für die Bestückung des Schiffes zu bekommen. Erst wenn die zwei großen Rettungsboote
 fertig gebaut sind, kann die endgültige Montage der Bootsträger vorgenommen werden. Die Befesti-
 gung der Träger wird durch dezente einseitige Klebungen am Kasematten-Deck erfolgen. Die Boote
 werden zuletzt mit Silicon "angeheftet" um nicht verloren zu gehen. Zuletzt wurden die Laufbretter seit-
 lich neben den Schornsteinen angeklebt.

 Je näher die Fertigstellung des Modells naht, müssen die feineren Arbeiten erledigt werden. Das sind
 vor allem die Verspannungen der Maste und der Rahen mit den von mir dafür vorgesehenen 0,3mm
 Stahldrähten, die erst nach der Trimmung des Schiffs verwirklicht wurden  Die Befestigungspunkte an
 den Masten wurden mit kleinen Ringschrauben, an Deck mit M2-Ringschrauben vorgenommen, die
 entsprechend dem Plan zu situieren waren.
 Zur Befestigung der Abspannungen und zur Einrichtung der Maste wurden Wantenspanner M2 verwen-
 det, die auf einer Seite eine Gabel haben, auf der anderen eine Öse für den Abspanndraht. Der Spann-
 bereich wird etwa 12mm betragen und reicht aus, um die Maststellung zu verändern.

 In der Wartepause wurden die 3 Hall Anker (Kunststoff, Fa. Engel) zurechtgebogen, damit sie in die
 Kettenrohre hineinpassen. Danach konnten sie lackiert werden. Weiters wurden die mittschiffs ausla-
 denden kleinen Hilfsrahen für die Maste hergestellt, lackiert und für die spätere Montage vorbereitet.

 Und oberhalb der großen oberen großen Rahe befindet sich auf jedem Mast ein Mastkorb. Die Her-
 stellung der Mastkörbe stellte eine heikle Aufgabe dar. Die Lösung bestand zuletzt darin, dass in An-
 lehnung an das Vorbild, der untere Teil des Mastkorbes mit einem Windschutz verkleidet war.
 Um diesen Effekt zu erzielen, wurde eine Holzscheibe verwendet, auf der 6 vorgebogene 0,7mm
 Stahldrähte angeklebt wurden. Zusätzlich wurde der untere Mastkorbbereich unten mit einem Schrumpf-
 schlauch überzogen und oben eine Scheibe als Abschluss/Dach angeklebt. Nach der Bemalung ent-
 steht der Eindruck, dass ein Windschutz aus Segeltuch den Unterteil des Korbes abdeckt.

 Weiters wurde ein nach hinten leuchtendes Toplicht für den Hauptmast gebaut, dessen dünne Kabel
 werden durch kleine Ausfräsungen im Mastkorb durchgeführt und entlang der Hinterseite des Mastes
 zum Deck und in den Rumpf geführt.

 Rauchgenerator Version Nr.2 wird eingebaut
 Der neue Raucher sieht nicht nur wesentlich gebrauchsfähiger aus, er ist es auch. Von der Größe (der
 eigentlich kleinen Version Alu 7,4V) passt er zwischen die Spanten hinter den Motoren in Richtung
 Heck. Die 90g Mehrgewicht, plus etwa 80g Servogewicht, muss ich bugseitig ausgleichen. Der erste
 Betrieb zeigte, dass eine ausreichende Rauchmenge erzeugt wird.

 Der Raucher wird mittels einem Schaltservo über einen Dreistellungsschalter ein- und ausgeschaltet.
 Die Raucherzeugung erfolgt in der dritten Schalterposition ständig mit Nennspannung 7,4V. Der Lüfter
 wird ebenfalls mit dieser Spannung betrieben, jedoch muss er zum Zweck der Abkühlung der Heizung
 in der mittleren Schalterstellung weiterlaufen, um die Heizung abzukühlen!  Nach ca. 5 Minuten  Betrieb
 ist die Rauchölmenge 3ml verbraucht.
 Um die allfällig beim Betrieb des Rauchers entstehende Wärme ableiten zu können, oder kühlere Luft
 in den Rumpf zu lassen, wurden unter einem kleinen Gebäude Bohrungen im Deck angefertigt. Unter
 der Maschinenraum-Lüftung wurde ebenfalls eine kleine Öffnung angefertigt.
 Ersatz-Heizelemente Auswahlkriterien sind: Leistung: 8W, Docht: schwarz 5mm

 So funktioniert der Rauchgenerator:
 Der Betrieb des Rauchgenerators wird vom Sender gesteuert. Vor dem Betrieb muss der Sender
 eingeschaltet werden. Dann wird der Raucher-2S Lipo Akku und alle Fahrakkus angesteckt und der
 Betriebsschalter der Empfangsanlage eingeschaltet.
 Zur Befüllung nach längerer Lagerung des Modells  werden 30ml Rauchöl eingespritzt und 25ml
 gleich danach wieder abgesaugt. Wird während des Fahrbetriebes nachgefüllt, müssen 3ml Rauchöl
 eingespritzt werden.
 Unbedingt zu beachten ist, dass der Generator nie sofort abgeschaltet wird, sondern zur Abkühlung
 der Lüfter etwa 1 Minute lang weiterlaufen muss.!
 Beim Betrieb müssen die beiden Rauchschläuche bis zur schwarzen Markierung in den Schorn-
 stein-Alu-Rohren eingeschoben werden. Um die Schläuche gut einschieben zu können, muss das
 Hauptdeck einseitig schräg auf der gegenüberliegenden Deckdauflage liegen und etwas hochge-
 hoben gehalten werden.
 Erst danach kann das hintere Hauptdeckende eingesteckt werden und vorne das aufgelegte Deck
 niedergedrückt werden, damit die Verriegelungsbolzen einrasten können.
 Sinngemäß umgekehrt die Prozedur am Betriebsschluss. - Am Ende des Betriebes muss das
 Rauchöl verbraucht werden, damit der Rauchgenerator langfristig leer ist.   
Testvideo

 Schaltelektronik für Positionslampen
 Um die Positionslampen schalten zu können, wurde eine fernöstliche Schaltelektronik gekauft und ein-
 gebaut. Sie kann bis 28V und max. 8A belastet werden. Für die 6V-Lämpchen mit dem NiMH 5 Zeller-
  2700 Akku genügt das bei Weitem. - Die Elektronik wurde neben dem Empfänger befestigt. Der Akku
 für die Beleuchtung liegt unter der Empfängerplatte zwischen den Steven Rohren.

 Vorbereitungen für die Wasserprobe des Rohbauschiffes
 
Mangels brauchbarem Wetters wurde vor dem Wassern des Schiffes das Fahrgewicht ermittelt. Der-
 zeit beträgt es 12.700g und wird sich nach dem Trimmen vermutlich noch etwas verändern. Nun wäre
 das Modell für die Wasserprobe und einen Fahrtest fertrig.

 Über das Ergebnis und mehr wird  im nächsten Abschnitt (Seite 7) berichtet.

       
Radetzky Stand 23.4.23       
Radetzky "im  Werden"       
       
Ansicht Heck  probeweise Anker angesteckt  Ansicht in Richtung Brücke adetzky auf dem Slipwagen  
Rahenbefestigungen sindgelötet probeweise angebracht  fertig lackiert Rahen Größe stimmt mit Plan überein
der Kranbock wurde ergänzt  Kranbock von obengesehen  Dampfschaluppe aufgestellt  Motroboot abgestellt 
 Mastkörbe im Rohzustand  mit oberen Abschlussringen   der Mastkorb probeweise am Mast  Ansicht mit beiden Mastkörben
 Leitern am Kompass <stand   Leiter am Geschützturm   Laufbretter bei Motorbooten ergänzt  Zuluftbohrungen unter kleinem Gebäude 
der neue Rauchgenerator Nr 2 Rauchgenerator Einsbausituation der betriebsbereite Rauchgenerator mit Schaltservo der Anschluss der Rauchschlöäuche 
so rauchjt Radetzky             Testvideo Lackierung gelungen? RAL 6035 Perlgrün-hat geringen Metallikeffekt    Schaltelektronik neben li. EMpfänger