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Nun
beginnt die
Fortsetzung der Baubeschreibung zum k.u.k.
Schlachtschiff Radetzkyerfolgt. Nach dem
Grundaufbau des Rumpfes geht es jetzt an die Aufbauten,
der Maste etc., etc. |
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Bilder für
den Weiterbau |
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Spantenriss und EInbautensituation |
Schlingerkiels angeklebt |
Provisorium Brücke mit Kasemattendeck |
Rumpf, Deck und Geschütztürme |
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Jetzt beginnt der Bericht zum Bau der Aufbauten. Da mein
Plan nicht alle Detailansichten zeigt wie ein Bauplan für einen Modellbausatz, müssen immer wieder
Originalfotos angesehen werden, um zu erken- nen, wie die
Dinge wirklich ausgesehen haben. Erst wenn das Aussehen des
Bauteils klar ist, kann es gezeichnet und
danach hergestellt werden.
Brücke
und vorderer Gefechtsstand werden begonnen Nun sind Überlegungen und Zeichnungen für die Anfertigung
der Brücke, des Gefechststandes, der Scheinwerferbühnen usw. notwendig, nach denen die einzelnen
Bauteile hergestellt werden können. So werden die Böden
der Brücke und der darüberliegenden Plattform aus 2mm
Flugzeugsperrholz ange- fertigt. Die Wände der Brücke werden
aus 1mm ABS-Folie angefertigt. Schwierig ist dabei die
Kleinheit der Öffnungen für die Fenster. Die einfachste
Möglichkeit ist für mich, die Fensterausschnitte nach oben hin
und über die gesamte Fensterbreite auszusägen.
Auf das angepasste Fenstercellon werden die schmalen Fensterstreben aufgeklebt und die gesamte
Einheit an der Innenseite angeklebt. Erst danach können
die Seiten- und die Frontteile der Brücke mit
den Bodenplatten und dem Dach zusammengeklebt werden. Die Brücke mit der Beobachtungsterrasse wurde auf die Brückenhäuser aufgeklebt. Nach der
Fertigstellung der beiden Brückenhäuser wurden sie
lackiert, da man später verschiedene Stellen nicht mehr
erreichen kann.
Im nächsten Arbeitsschritt
wurden für die
Masten Führungsklötze an der Unterseite des Decks
angeklebt. Das Einrichten der Maste
ist eine heikle Arbeit und kann endgültig erst nach
Fertigstellung der Brücken- konstruktion erfolgen.
- Die Maste bestehen aus zwei Teilen, die mit einem 2mm
Stahldraht verbunden sind und
verklebt werden.
Das obere rohbaufertige Kasemattendeck
musste einmal befestigt werden, weil es Bezugspunkt für
den Aufbau der Brücke und anderer Bauteile ist.
Inzwischen wurde der Gefechtsstand an das K - Deck geklebt
und mit einer Abdeckung versehen. Nachdem man
später nicht gut mit der heiklen Brückenkon- struktion
hantieren und daran arbeiten kann, musste
die Reling angepasst und bereits befestigt werden. Der
mühsame Bau der Reling wird unten gesondert beschrieben.
Die Steher auf
denen die Brücke ruht können am
Kasemattendeck aufgeklebt und die Brücke aufge- setzt werden. Dazu hat
sich angeboten, an den Standorten der Steher Löcher zu bohren
. In diese Boh- rungen werden die vorbereitet
abgelängten Steher einedrückt und auf der Unterseite mit
Kleber verse- hen, damit sie nicht nach unten
verrutschen können. Da eine Beleuchtung der Brückeund
der Scheinwerfer
ausgeschlossen wird, ist lediglich für die Leitun- gen zu
den Positionslampen Platz zu schaffen. Ebenso ist an der Hauptmastspitze eine Positionslampe-
vorgesehen, zu der eine Drahtverbindung
vorgesehen werden muss.
Weiterarbeit an den
Geschütztürmen Als Zwíschenarbeit werden die Rohrführungsabdeckungen an den
Geschütztürmen angepasst und ein- geklebt.
Wegen danebengegangenen der Größe der Rohrführungen und wegen ihrer
Einbaumethode wurde festgelegt, dass die Rohre
NICHT höhenverstellbar ausgeführt werden. An den
Dachbereichen wurden kleine Teile aufgeklebt,
die bim Original offenbar Lüftungsöffnungen sein
dürften. Anschliessend wurden die Türme mit Porenfüller gestrichen, beschliffen
und danach mit Spritzkitt
be- sprüht. Nach dessen Aushärtung werden die
Türme überschliffen und
nötigenfalls nachgekittet.
Die Geschütztürme
liegen auf ihren Lagerringen
auf, die für die großen und die kleinen Türme angefertigt wurden.
Die mit der Lochsäge ausgesägten Innenteile der Ringe werden am Turm
ange- klebt. In den Ringspalt wird ein dünner
Streifen aus ABS-Folie eingelegt, der das Spiel regelt. Die
Innenringe dienen damit zur Führung der
Türme. Schließlich konnten die Türme mit den Ringen
lackiert und die Ringe später am fertigen
Deck aufgeklebt werden. Die Lackierung der Dächer,
die Montage der Reling und der Geschütze, wird ebenfalls
erst später vorgenommen.
Mühsamer Relingbau Da es keine fertige
Reling-Meterware zu kaufen gibt, schon garnicht
kostengünstig, muss ich sie selbst anfertigen. Dazu
wurde eine Vorrichtung gebaut, die eine
Anfertigung längerer Relingabschnitte ermöglichte.
Da im Normalbetrieb die Reling zweizügig auf Fotios zu
sehen ist, wurde sie auch bei mir so ausgeführt. Es werden
einheitlich 10mm hohe Relingsteher mit zwei Durchzügen verwendet. Als
Verbindung zwischen den Stehern
wird 0,5mm Stahldraht verwendet, da der gerollt
gelieferte 0,7mm MS-Draht kaum gerade gebogen werden kann.
Um die Reling anzufertigen musste ich eine Vorrichtung bauen, auf der die Relingsteher
im Abstand von 15mm, aufgelegt werden. Zuvor werden ca,
80 Relingsteher auf zwei, einen Meter langen 0,5mm
Stahldrähten, aufgeschoben. Danach können sie
in die vorbereiteten Vertiefungen der
Lötvorrichtung eingelegt und gegen Verrutschen
während der Lötung gesichert werden. Danach
konnte gelötet werden: Auf jede Lötstelle wird
Reinigungsöl aufgetragen und dann der mit einem Zinntupfer
benetzte Lötkolben (40W, 350°) an den Steher angelegt und
mit dem Lötdraht an den Steher von der anderen
Seite Zinn zugefügt. Sobald das Zinn verlaufen ist, kan
der Lötkolben entfernt werden. Wichtig
iwar,
nach jeder Lötung, die Lötspitze zu reinigen und wieder
einen Zinntupfer aufzubringen. Bedauerlich
ist, dass die Lötspitze infolge der langen
EInschaltdauer einbrennt, wodurch sich die Wärmeübertargeung
auf das zu lötende Stück verschlechtert. Patzerei ist
angesagt. Zur Abhilfe kaufte ich eín kleines
Döschen mit einer Masse drinnen, in die die verbrannte
Lötspitze ein- getaucht wurde, und danach wieder eine Zeit lang blank
war. Auch "Dauerlötspitzen"
leiden!
Für den Brückenflügel wurden die Steher
auf einem 3x3MS-Winkelprofiles von 500mm Länge
angelötet. Der Winkel
musste danach der Form entsprechend ab- und eingeschnitten
werden, um ihn passend abbiegen und an der
Unterseite der Brückenflügel ankleben zu können. Die Klebung
erfolgte mit 5-Min- Epoxyharz. Die Verwendung
der MS-Winkel war erforderlich, da die Brückenflügel zu
schmal geworden wären, hätte ich die Reling
dort angebracht. Alle anderen Relingsteher
wurden mühsam ohne Winkel gelötet. Sobald ein Teilbereich von ca. 20cm
fertig war,
konnte
nachgerutscht und weitergelötet werden. Auf diese Weise konnten Relingabschnitte von 1m Länge hergestellt
werden.
Überwiegend wurden
alle anderen Relingabschnitte ohne MS-Winkel angefertigt, die
z.B. direkt an den Zugängen zum Gefechtsturm
und am oberen Kasemattendeck etc. In
vorgebohrten 0,8mm Löchern ein- gesteckt und danach
geklebt, wurde die Reling aufgebaut. Auch die Plattform
oberhalb der Brücke und die Scheinwerferbühnen
werden auf diese Weise mit
einer Reling bestückt. Bei den Scheinwerferbühnen wurde
wegen der Rundung der Reling anstelle des
Stahldrahtes MS-Draht verwendet, der ohnedies schon
vorgekrümmt ist. Für die langen Relingabschnitte an
Deck wird als Verbindung zwischen den
Stehern ein 0,5mm Stahldraht verwendet. Das
kommt der Originalausstattung nahe und lässt sich
leichter verarbeiten.
Danach konnte der erste dunkle Anstrich der
Oberseite des Kasemattendecks erfolgen. Im nächsten
Arbeitsschritt erfolgte die Aufklebung
der weinigen Zugangstüren zu den Kasematten.
Weitere
Baubeschreibung sihe unter dem Bildblock. |
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das Deck nimmt Form an
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der Bau der Brücke beginnt |
Brücke provisorisch angelegt |
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Baubegionn Brückenhaus |
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der hintere Teil entsteht |
Situation der Bauteile |
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provisorische Anordnung der Brücke |
Brücke lackiert |
Gefechststand angeklebt, mit Abdeckung |
seitliche Rohrführungen eingepasst |
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Vorrichtung für den Relingbau |
so werden Steher am Winkel angelötet |
Relingsteher mit Stahldraht lötfertig |
Reling mit Winkel und ohne Winkel |
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Reling in einem Stück aufgeklebt |
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Reling oberes Kasematten-Deck fertig |
Ansicht der Brücke von hinten |
Reling Gefechtsturm und erster Anstrich |
Ansicht der Kasematten Geschütze |
Einbau
der Kasematten-Geschütze und Weiterbau der Geschütztürme
Während der Wartezeit auf
Materiallieferungen für den Weiterbau des Schiffes,
konnten andere, fertig- stellbare Arbeiten
ausgeführt werden.
Im
Zuge der Lackierung des oberen Kasemattendecks, wurden die
bereits vor längerer Zeit hergestellten
oberen Kasematten-Geschütze
eingebaut. Das kann hier von der Hinterseite der
Kasematten geschehen. Nun konnte man die
Geschütze provisorisch einbauen und danach die
innenseitlichen Schusskanal Ab- deckungen hin
zu den Geschützen aus ABS
anfertigen und einkleben. Nun konnten die Kasematten
und die Geschütze gestrichen werden.
Schließlich konnte der endgültige Einbau der
Kasematten Geschütze erfolgen, jedoch mussten
die hölzenene Kanonenrohre abgenommen werden, damit sie
bei den weiteren Arbeiten nicht beschädigt werden können.
Bei dem Einbau der unteren Kasematten
Geschütze mussten die Türme ebenfalls vorlackiert
werden, bevor sie von außen eingeschoben und
angeschraubt werden konnten. Anschließend konnten die
neben den Geschütztürmen befindlichen
Schusskanal-Abdeckungen eingebaut, verklebt und lackiert
werden. Auf diese Weise bleiben die Türme
später drehbar. Auch hier wurden die Kanonenrohre
entnommen.
Geschütztürme - es
wird weitergearbeitet
Um den Weiterbau der Geschütztürme in
Gang zu bringen, wuden sie mit Spritzgrund aus der
Spray- dose besprüht. Danach konnten nach dem
Nass Schliff gefundene Unebenheiten gekittet und
ver- schliffen werden. Für die Geschütztürme
wurden lt. Planabmessungen Kanonenrohr-Imitationen aus Pinselstielen angefertigt. Dazu musste
jeder Fuß der Kanonenrohre beidseitig angeschliffen
werden, damit er in den Rohrschlitz des Turms
hineinpasst und damit auch die Neigung der nicht
höhenver- stellbaren Rohre vorgegeben wird.
Keine schöne Losung, aber zeitsparend.
Vor der Einklebung der Rohre wurden sie an den
überstehenden Endstücken an die Situation im Turm angepasst.
Danach konnte auf die mit Spritzkitt grundierten Rohre
am Ende ein Schrumpfschlauch auf- geschoben und
festgeschrumpft werden. Der Schrumpfschlauch soll die
Segeltuchabdeckung zwischen Rohr und Turm
nachbilden. Das freie Ende des Schrumpfschlauches wurde
leicht geschrumpft, um nicht mehr zu verrutschen.
Damit wird auch das Einschieben des Rohres erleichtert.
Um die Rohrstellung beider Rohre gleich zu
bekommen, wurde das Rohr auf einer Unterlage aufgelegt,
mit 5-Min.Epoxy be- strichen und eingeschoben. Nach dem Aushärten wurde
das zweite Rohr in gleicher Weise eingeklebt.
Alle Türme haben
wie bereits beschreiben,Turm-Drehkränze, ähnlich wie
beim Original. Die
Befesti- gung der Türme erfolgt durch einen
Inbusschraube, die von der Deckunterseite in der Einschlagmutter
im Turm eingedreht und mit Loctide gesichert wird.
Schlingerkiele und
Ankerklüsen müssen
angebaut werden Damit die Aufbauten
und das Deckfurnier am Rumpf aufgeklebt werden können,
muss der Rumpf zuvor lackiert werden und abtrocknen.
Um die kommenden wärmeren Tage für Schleif- und
Lackierarbeiten nützen zu können, müssen am
Rumpf diverse Unebenheiten gekittet und die
Schlingerkiele angeklebt und alles beschliffen
werden.
Die Schlingerkiele wurden aus 2mm
Flugzeugsperrholz hergestelllt und an den Rumpf
angepasst. Um die richtige Position zu fnden
wurde die Rumpfmitte ermittelt, damit beide vom Kiel
gleichweit entfernt sind. Schließlich wurden
die Kiele an einigen Stelle mit Sekundenkleber fixiert.
Danach wurde die un- tere Seite mit Abdeckband
"abgedichtet", damit der Klebstoff 5-Minuten-Epoxydharz
nicht durchsickert. Nach dem Aushärten saßen
die Kiele fest. - Zwischendurch erfolgte neuerlich
das Auskitten von Unebenheiten am Rumpf,
speziell bei den Stevenrohren. Prompt brach ein
Schlingerkiel beim Umdre- hen des Rumpfes ab. Er wurde
diesmal mit UHU PLUS angeklebt - und hält.
Um den Rumpf lackieren zu können, mussten
zuvor die Ankerklüsen und die Rohre für die Ankerket- ten angebaut werden. Die Ankerklüsen wurden aus
Sperrholz 2mm angefertigt und formgerecht ver- schliffen und
mit Porenfüller mehrfach gestrichen. Nach
dem Ankleben am Rumpf wurden sie mit Spach- telmasse umgeben. Der Einbau
der Ankerkettenrohre aus Alu erfolgte nach Herstellung
der Bohrungen in der Rumpfwand und im Deck.
Weiters wurden Klüsen für die Ketten angepasst. Diese
Klüsen sind in der gleichen Größe wie die
ovalen Kanonenrohr Führungen. Sie können jedoch erst eingeklebt
werden, wenn das Bretter Furnie aufgeklebt ist.
Zuletzt wurden die Ankerkettenrohr Klebestellen im Rumpf mit
Silikon
abgedichtet. Nach nochmaligen kleinen
Ausbesserungen mit Spachtelkitt wurde der Rumpf wieder verschliffen und danach mit Filler aus einer
Spraydose gespritzt. Schlussendlich konnte nach dem
Feinschliff und dem Abdecken an der Wasserlinie
und am Deckrand, der obere Rumpf mit Silbergrau RAL 7001
lackiert werden. Nach dem Aushärten nach zwei
Tagen konnte der untere Rumpfteil mit Perlgrün RAL 6035 lackiert werden.
Die
Kasemattengeschütze werden eingebaut Um den Rumpf fertig für die Lackierung zu
bekommen, fehlen noch zahlreiche Details, die noch vor
der Lackierung hergestellt und eingebaut
werden müssen. Besonders die Kasemattengeschütze sind
hier wieder eine Aufgabe. Die Rundlinge, die
die Geschütztürme darstellen sollen, müssen vor dem
Einbau im Bereich der Kanone mit Rumpffarbe
gestrichen werden, damit sie bei Drehung auch Farbe
haben. Dann wurden die seitlich von den Türmen
befindlichen Abdeckungen zum Rumpf einegklebt. Im Zuge
dieser Arbeiten wurden Schleifarbeiten
durchgeführt. Im nächsten Arbeitsschritt werden die
Kasemat- tengeschütze auf den anderen Seite
eingebaut.- Die Geschütze am Oberdeck folgen
sinngemäß
nach.
Die Arbeiten an den drei
Deckabschnitten Um die Höhe der Bordkanten auf
das erforderliche Maß für die Bretter Furniere (2mm)
anzugleichen, mussten sie abgeschliffen bzw.
aufgedoppelt werden. Am Bug Deck wurden die Sperrholzteile
für die Kettenlaufbahnen
angefertigt, eingepasst und am Sperrholzdeck aufgeklebt. Für die
spätere Dimensi- onierung des vorderen Deck Furniers wurde
eine Schablone aus Karton angefertigt.
Auch am
Heck wurde mit dem Deck eine genau Einpassung und
Aufdoppelung an der Bordwandkante vorgenommen,
damit ein ebener Übergang zustandekommt. Dann wurde
wieder eine Schablone aus Karton angefertigt,
die speziell den Ausschnitt des Wartungsdeckels genau abbilden musste.
Der Deckel muss später möglichst genau in den
Ausschnitt passen.
Das
Mitteldeck aus 2mm Flugzeugsperrholz, auf dem künftig die meisten Aufbauteile
befestigt werden, hat sich trotz Versteifungen ein wenig
verwunden. Damit künftige Verzüge verhindert und das Deck leicht
ab- und wiedermontierbar ist, wurde eine Lösung gefunden: Das
Deck wird an der hinteren Seite mit zwei Führungsbolzen
in Bohrungen des Qerträgers eingeschoben und vorne im Bereich der
seitlichen Türme, an leicht zugänglicher Stelle,
mit Kabinenhaubenverriegelungen ebenfalls im Querträger niedergehalten.
Die
Verriegelungen wurden mit Epoxy
eingeklebt. Um die die Verriegelung
betätigen zu können, musste ins Bug-Deck ein kleiner
Schlitz mit einer seit- lichen
Verriegelungsstellung eingearbeitet werden. Nun kann der
Riegel nach vorne gezopgen und seit- lich
verdreht gehalten werden, damit das Deck freigegeben wird. Weil
das Sperrholzdeck unter einer kleinen Vorspannung
steht, muss auf Höhe der Verriegelung das Deck
niedergedrückt werden, um den Riegel einschnappen
lassen zu können. Um den Aufbau abzunehmen, müssen
beide Verschlüsse nach hinten verschoben und durch
seit- liches Verdrehen im Halteschlitz verriegelt
werden. Das ermöglicht das Anheben des Decks am Gefechtsturm und das
Herausziehen des Decks aus der hinteren Deck Führung. - Beim
Aufsetzen des Decks.muss es nach dem Einschieben
hinten, vorne ein wenig niedergedrückt werden damit die
wieder entriegelten Verschlüsse einschnappen können.
Geschütztürme fertigstellen Wie
oben bereits beschrieben, wurden die Türme angefertigt
und sind bereit für den definitiven Einbau der
Kanonenrohre. Hierbei zeigt sich nach dem Einkleben bei
den größen Türmen ein optisches Pro- blem, denn
die Rohre verlaufen nicht direkt in den Turm hinein.
Mit Schrumpfschauchstücken wird der Übergang
vom an der Durchdringungsstelle dünneren Rohr in den mit
einer Oval-Öse umrandeten Schlitz, "verschleiert".
Bei den beiden großen Türmen konnte jedoch die
Verengung des Kanonenrohres bis zum Turm hin. mit einer
angepassten Abdeckung aus dünnem Alu-Blech aus einer
Getränkedose gut aussehend überdeckt werden. Bei den
kleineren Türmen sieht der bestehende Spalt annehmbar aus und
wird so bleiben. Leider schaffe ich mit meinen
alten Fingern die Herstellung der dafür erforderlichen
kleinen Teile nicht mehr.
Alle Türme wurden mit
Spritzkitt grau mehrfach gespritz. Um die Poren zu schließen
wird nach jeder Lack- auftragung geschliffen und
notfalls nachgekittet und wieder mit Sprühkitt
nachgebessert.
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die Rohrführungen sind eingeklebt |
Rohre provisorisch eingeschoben |
rechts Schrumpfschlauch am Rohr |
Schrumpfschlauch hinten leicht geschrumpft |
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Ansicht von oben |
provisorischer Rohreinbau |
Untersicht der Turmbefestigung |
Draufsicht |
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ABS Distanzring wird eingebaut |
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Ansicht Höhen der div. Bauteile |
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ermitteln der Rumpfmitte |
Schlingherkiele werden angeklebt |
Schlingerkiele fest |
Ansicht Schliengerkiele Richtung Heck |
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die Ankerpositionen am Plan |
die angefertigten Ankerklüsen montiert |
Kettenrohre |
Bugdeck mit Kettenschutz |
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Kasemattengeschütze eingebaut |
Rumpf mit Kasemattengeschützen |
Zentrierstifte Mitteldeck (hinten) |
beide Verriegelungen eiongeklebt |
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Verriegelungen geschlossen |
Verriegelungen offen |
Ansicht Rumpf mit Geschütztrürmen |
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Türme miteingeklebten Rohren |
unschöner Rohreintritt in den Turm |
am Eintritt in den Turm wartet Arbeit |
Turm mit Rohrabdeckungen besser |
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