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   SMS Radetzky
  
Aufbauten, Reling, Brücke, Maste, Geschütztürme und diverse Details

  . Baubeginn, Planung (Seite 1)
  . Deckbau, Stevenrohre, Kasematten, Geschütztürme, Relingbau, Lackierung (Seite 2)
  . Weiterbau der Aufbauten, Schornsteine, Maste, Kräne etc.  (Seite 4)
  . Fertigbau der Brücke, Kasematten Deck, Schornsteine, Lackierung, Bretter Furnier (Seite 5) 
  . Fertigbau und Vorbereitung zur Erprobung (Seite 6)
  . Endarbeiten bis zur Fertigstellung (Seite 7)
  . Bauteilzeichnungen (Seite 8)
 
 
 Nun beginnt die Fortsetzung der Baubeschreibung zum k.u.k. Schlachtschiff  Radetzkyerfolgt. Nach dem 
 Grundaufbau des Rumpfes geht es jetzt an die Aufbauten, der Maste etc., etc.

 
 Bilder für den Weiterbau 
       
Spantenriss und EInbautensituation Schlingerkiels angeklebt  Provisorium Brücke mit Kasemattendeck Rumpf, Deck und Geschütztürme
       
 
 
 Jetzt beginnt der Bericht zum Bau der Aufbauten. Da mein Plan nicht alle Detailansichten zeigt wie ein
 Bauplan für einen Modellbausatz, müssen immer wieder Originalfotos angesehen werden, um zu erken-
 nen, wie die Dinge wirklich ausgesehen haben. Erst wenn das Aussehen des Bauteils klar ist, kann es
 gezeichnet und danach hergestellt werden.

 Brücke und vorderer Gefechtsstand werden begonnen
 Nun sind Überlegungen und Zeichnungen für die Anfertigung der Brücke, des Gefechststandes, der
 Scheinwerferbühnen usw. notwendig, nach denen die einzelnen Bauteile hergestellt werden können. So
 werden die Böden der Brücke und der darüberliegenden Plattform aus 2mm Flugzeugsperrholz ange-
 fertigt. Die Wände der Brücke werden aus 1mm ABS-Folie angefertigt. Schwierig ist dabei die Kleinheit
 der Öffnungen für die Fenster. Die einfachste Möglichkeit ist für mich, die Fensterausschnitte nach oben
 hin und über die gesamte Fensterbreite auszusägen. Auf das angepasste Fenstercellon werden die
 schmalen Fensterstreben aufgeklebt und die gesamte Einheit an der Innenseite angeklebt. Erst danach
 können die Seiten- und die Frontteile der Brücke mit den Bodenplatten und dem Dach zusammengeklebt
 werden. Die Brücke mit der Beobachtungsterrasse wurde auf die Brückenhäuser aufgeklebt.  Nach der
 Fertigstellung der beiden Brückenhäuser wurden sie lackiert, da man später verschiedene Stellen nicht
 mehr erreichen kann.

 Im nächsten Arbeitsschritt wurden für die Masten Führungsklötze an der Unterseite des Decks angeklebt.
 Das Einrichten der Maste ist eine heikle Arbeit und kann endgültig erst nach Fertigstellung der Brücken-
 konstruktion erfolgen. -  Die Maste bestehen aus zwei Teilen, die mit einem 2mm Stahldraht verbunden
 sind und verklebt werden.

 Das obere rohbaufertige Kasemattendeck musste einmal befestigt werden, weil es Bezugspunkt für
 den Aufbau der Brücke und anderer Bauteile ist. Inzwischen wurde der Gefechtsstand an das K - Deck
 geklebt und mit einer Abdeckung versehen. Nachdem man später nicht gut mit der heiklen Brückenkon-
 struktion hantieren und daran arbeiten kann, musste die Reling angepasst und bereits befestigt werden.
 Der mühsame Bau der Reling wird unten gesondert beschrieben.

 Die Steher auf denen die Brücke ruht können am Kasemattendeck aufgeklebt und die Brücke aufge-
 setzt werden. Dazu hat sich angeboten, an den Standorten der Steher Löcher zu bohren . In diese Boh-
 rungen werden die vorbereitet abgelängten Steher einedrückt und auf der Unterseite mit Kleber verse-
 hen, damit sie nicht nach unten verrutschen können.
 
 Da eine Beleuchtung der Brückeund der Scheinwerfer ausgeschlossen wird, ist lediglich für die Leitun-
 gen zu den Positionslampen Platz zu schaffen. Ebenso ist an der Hauptmastspitze eine Positionslampe-
 vorgesehen, zu der eine Drahtverbindung vorgesehen werden muss.

 Weiterarbeit an den Geschütztürmen
 Als Zwíschenarbeit werden die Rohrführungsabdeckungen an den Geschütztürmen angepasst und ein-
 geklebt. Wegen danebengegangenen der Größe der Rohrführungen und wegen ihrer Einbaumethode
 wurde festgelegt, dass die Rohre NICHT höhenverstellbar ausgeführt werden. An den Dachbereichen
 wurden kleine Teile aufgeklebt, die bim Original offenbar Lüftungsöffnungen sein dürften.
 Anschliessend wurden die Türme mit Porenfüller gestrichen, beschliffen und danach mit Spritzkitt be-
 sprüht. Nach dessen Aushärtung werden die Türme überschliffen und nötigenfalls nachgekittet.

 Die Geschütztürme liegen auf ihren Lagerringen auf, die für die großen und die kleinen Türme
 angefertigt wurden. Die mit der Lochsäge ausgesägten Innenteile der Ringe werden am Turm ange-
 klebt. In den Ringspalt wird ein dünner Streifen aus ABS-Folie eingelegt, der das Spiel regelt.
 Die Innenringe dienen damit zur Führung der Türme. Schließlich konnten die Türme mit den Ringen
 lackiert und die Ringe später am fertigen Deck aufgeklebt werden.
 Die Lackierung der Dächer, die Montage der Reling und der Geschütze, wird ebenfalls erst später
 vorgenommen.

 Mühsamer Relingbau
 Da es keine fertige Reling-Meterware zu kaufen gibt, schon garnicht kostengünstig, muss ich sie
 selbst anfertigen. Dazu wurde eine Vorrichtung gebaut, die eine Anfertigung längerer Relingabschnitte
 ermöglichte. Da im Normalbetrieb die Reling zweizügig auf Fotios zu sehen ist, wurde sie auch bei mir
 so ausgeführt. Es werden einheitlich 10mm hohe Relingsteher mit zwei Durchzügen verwendet. Als
 Verbindung zwischen den Stehern wird 0,5mm Stahldraht verwendet, da der gerollt gelieferte 0,7mm
 MS-Draht kaum gerade gebogen werden kann.
 
 Um die Reling anzufertigen musste ich eine Vorrichtung bauen, auf der die Relingsteher im Abstand
 von 15mm, aufgelegt werden. Zuvor werden ca, 80 Relingsteher auf  zwei, einen Meter langen 0,5mm
 Stahldrähten, aufgeschoben. Danach können sie in die vorbereiteten Vertiefungen der Lötvorrichtung
 eingelegt und gegen Verrutschen während der Lötung gesichert werden.
 Danach  konnte gelötet werden: Auf jede Lötstelle wird Reinigungsöl aufgetragen und dann der mit
 einem Zinntupfer benetzte Lötkolben (40W, 350°) an den Steher angelegt und mit dem Lötdraht an den
 Steher von der anderen Seite Zinn zugefügt. Sobald das Zinn verlaufen ist, kan der Lötkolben entfernt
 werden.
 Wichtig iwar, nach jeder Lötung, die Lötspitze zu reinigen und wieder einen Zinntupfer aufzubringen.
 Bedauerlich ist, dass die Lötspitze infolge der langen EInschaltdauer einbrennt, wodurch sich die
 Wärmeübertargeung auf das zu lötende Stück verschlechtert. Patzerei ist angesagt.
 Zur Abhilfe kaufte ich eín kleines Döschen mit einer Masse drinnen, in die die verbrannte Lötspitze ein-
 getaucht wurde, und danach wieder eine Zeit lang blank war. Auch "Dauerlötspitzen" leiden!

 Für den Brückenflügel wurden die Steher auf einem 3x3MS-Winkelprofiles von 500mm Länge angelötet.
 Der Winkel musste danach der Form entsprechend ab- und eingeschnitten werden, um ihn passend
 abbiegen und an der Unterseite der Brückenflügel ankleben zu können. Die Klebung erfolgte mit 5-Min-
 Epoxyharz. Die Verwendung der MS-Winkel war erforderlich, da die Brückenflügel zu schmal geworden
 wären, hätte ich die Reling dort angebracht.
 Alle anderen Relingsteher wurden mühsam ohne Winkel gelötet. Sobald ein Teilbereich von ca. 20cm
 fertig war, konnte nachgerutscht und weitergelötet werden. Auf diese Weise konnten Relingabschnitte
 von 1m Länge hergestellt werden.

 Überwiegend wurden alle anderen Relingabschnitte ohne MS-Winkel angefertigt, die z.B. direkt an den
 Zugängen zum Gefechtsturm und am oberen Kasemattendeck etc. In vorgebohrten 0,8mm Löchern ein-
 gesteckt und danach geklebt, wurde die Reling aufgebaut. Auch die Plattform oberhalb der Brücke und
 die Scheinwerferbühnen werden auf diese Weise mit einer Reling bestückt. Bei den Scheinwerferbühnen
 wurde wegen der Rundung der Reling anstelle des Stahldrahtes MS-Draht verwendet, der ohnedies schon
 vorgekrümmt ist. Für die langen Relingabschnitte an Deck wird als Verbindung zwischen den Stehern ein
 0,5mm Stahldraht verwendet. Das kommt der Originalausstattung nahe und lässt sich leichter verarbeiten.

 Danach konnte der erste dunkle Anstrich der Oberseite des Kasemattendecks erfolgen. Im nächsten
 Arbeitsschritt erfolgte die Aufklebung der weinigen Zugangstüren zu den Kasematten.

 Weitere Baubeschreibung sihe unter dem Bildblock.
 
     
das Deck nimmt Form an   der Bau der Brücke beginnt Brücke provisorisch angelegt   
Baubegionn Brückenhaus    der hintere Teil entsteht  Situation der Bauteile 
provisorische Anordnung der Brücke  Brücke lackiert  Gefechststand angeklebt, mit Abdeckung seitliche Rohrführungen eingepasst
Vorrichtung für den Relingbau so werden Steher am Winkel angelötet Relingsteher mit Stahldraht lötfertig Reling mit Winkel und ohne Winkel 
  Reling in einem Stück aufgeklebt    
Reling oberes Kasematten-Deck fertig  Ansicht der Brücke von hinten  Reling Gefechtsturm und erster Anstrich Ansicht der Kasematten Geschütze
 
 Einbau der Kasematten-Geschütze und Weiterbau der Geschütztürme
 
Während der Wartezeit auf Materiallieferungen für den Weiterbau des Schiffes, konnten andere, fertig-
 stellbare Arbeiten ausgeführt werden.


 Im Zuge der Lackierung des oberen Kasemattendecks, wurden die bereits vor längerer Zeit hergestellten
 oberen Kasematten-Geschütze eingebaut. Das kann hier von der Hinterseite der Kasematten geschehen.
 Nun konnte man die Geschütze provisorisch einbauen und danach die innenseitlichen Schusskanal Ab-
 deckungen hin zu den Geschützen aus ABS anfertigen und einkleben. Nun konnten die Kasematten und
 die Geschütze gestrichen werden. Schließlich konnte der endgültige Einbau der Kasematten Geschütze
 erfolgen, jedoch mussten die hölzenene Kanonenrohre abgenommen werden, damit sie bei den weiteren
 Arbeiten nicht beschädigt werden können.

 Bei dem Einbau der unteren Kasematten Geschütze mussten die Türme ebenfalls vorlackiert werden,
 bevor sie von außen eingeschoben und angeschraubt werden konnten. Anschließend konnten die neben
 den Geschütztürmen befindlichen Schusskanal-Abdeckungen eingebaut, verklebt und lackiert werden.
 Auf diese Weise bleiben die Türme später drehbar. Auch hier wurden die Kanonenrohre entnommen.

 Geschütztürme - es wird weitergearbeitet
 Um den Weiterbau der Geschütztürme in Gang zu bringen, wuden sie mit Spritzgrund aus der Spray-
 dose besprüht. Danach konnten nach dem Nass Schliff gefundene Unebenheiten gekittet und ver-
 schliffen werden. Für die Geschütztürme wurden lt. Planabmessungen Kanonenrohr-Imitationen aus
 Pinselstielen angefertigt. Dazu musste jeder Fuß der Kanonenrohre beidseitig angeschliffen werden,
 damit er in den Rohrschlitz des Turms hineinpasst und damit auch die Neigung der nicht höhenver-
 stellbaren Rohre vorgegeben wird. Keine schöne Losung, aber zeitsparend.

 Vor der Einklebung der Rohre wurden sie an den überstehenden Endstücken an die Situation im Turm
 angepasst. Danach konnte auf die mit Spritzkitt grundierten Rohre am Ende ein Schrumpfschlauch auf-
 geschoben und festgeschrumpft werden. Der Schrumpfschlauch soll die Segeltuchabdeckung zwischen
 Rohr und Turm nachbilden. Das freie Ende des Schrumpfschlauches wurde leicht geschrumpft, um nicht
 mehr zu  verrutschen. Damit wird auch das Einschieben des Rohres erleichtert. Um die Rohrstellung
 beider Rohre gleich zu bekommen, wurde das Rohr auf einer Unterlage aufgelegt, mit 5-Min.Epoxy be-
 strichen und eingeschoben. Nach dem Aushärten wurde das zweite Rohr in gleicher Weise eingeklebt.
 
 Alle Türme haben wie bereits beschreiben,Turm-Drehkränze, ähnlich wie beim Original. Die Befesti-
 gung der Türme erfolgt durch einen Inbusschraube, die von der Deckunterseite in der Einschlagmutter
 im Turm eingedreht und mit Loctide gesichert wird.

 Schlingerkiele und Ankerklüsen müssen angebaut werden
 Damit die Aufbauten und das Deckfurnier am Rumpf aufgeklebt werden können, muss der Rumpf zuvor
 lackiert werden und abtrocknen. Um die kommenden wärmeren Tage für Schleif- und Lackierarbeiten
 nützen zu können, müssen am Rumpf diverse Unebenheiten gekittet und die Schlingerkiele angeklebt
 und alles beschliffen werden.

 Die Schlingerkiele wurden aus 2mm Flugzeugsperrholz hergestelllt und an den Rumpf angepasst. Um
 die richtige Position zu fnden wurde die Rumpfmitte ermittelt, damit beide vom Kiel gleichweit entfernt
 sind. Schließlich wurden die Kiele an einigen Stelle mit Sekundenkleber fixiert. Danach wurde die un-
 tere Seite mit Abdeckband "abgedichtet", damit der Klebstoff 5-Minuten-Epoxydharz nicht durchsickert.
 Nach dem Aushärten saßen die Kiele fest. -  Zwischendurch erfolgte neuerlich das Auskitten von
 Unebenheiten am Rumpf, speziell bei den Stevenrohren. Prompt brach ein Schlingerkiel beim Umdre-
 hen des Rumpfes ab. Er wurde diesmal mit UHU PLUS angeklebt - und hält. 

 Um den Rumpf lackieren zu können, mussten zuvor die Ankerklüsen und die Rohre für die Ankerket-
 ten angebaut werden. Die Ankerklüsen wurden aus Sperrholz 2mm angefertigt und formgerecht ver-
 schliffen und mit Porenfüller mehrfach gestrichen. Nach dem Ankleben am Rumpf wurden sie mit Spach-
 telmasse umgeben. Der Einbau der Ankerkettenrohre aus Alu erfolgte nach Herstellung der Bohrungen
 in der Rumpfwand und im Deck. Weiters wurden Klüsen für die Ketten angepasst. Diese Klüsen sind in
 der gleichen Größe wie die ovalen Kanonenrohr Führungen. Sie können jedoch erst eingeklebt werden,
 wenn das Bretter Furnie aufgeklebt ist. Zuletzt wurden die Ankerkettenrohr Klebestellen im Rumpf mit
 Silikon abgedichtet.
 
 Nach nochmaligen kleinen Ausbesserungen mit Spachtelkitt wurde der Rumpf wieder verschliffen und
 danach mit Filler aus einer Spraydose gespritzt. Schlussendlich konnte nach dem Feinschliff und dem
 Abdecken an der Wasserlinie und am Deckrand, der obere Rumpf mit Silbergrau RAL 7001 lackiert
 werden. Nach dem Aushärten nach zwei Tagen konnte der untere Rumpfteil mit Perlgrün RAL 6035
 lackiert werden.
 
 Die Kasemattengeschütze werden eingebaut
 Um den Rumpf fertig für die Lackierung zu bekommen, fehlen noch zahlreiche Details, die noch vor der
 Lackierung hergestellt und eingebaut werden müssen. Besonders die Kasemattengeschütze sind hier
 wieder eine Aufgabe. Die Rundlinge, die die Geschütztürme darstellen sollen, müssen vor dem Einbau
 im Bereich der Kanone mit Rumpffarbe gestrichen werden, damit sie bei Drehung auch Farbe haben.
 Dann wurden die seitlich von den Türmen befindlichen Abdeckungen zum Rumpf einegklebt. Im Zuge
 dieser Arbeiten wurden Schleifarbeiten durchgeführt. Im nächsten Arbeitsschritt werden die Kasemat-
 tengeschütze auf den anderen Seite eingebaut.- Die Geschütze am Oberdeck folgen sinngemäß nach.

 Die Arbeiten an den drei Deckabschnitten
 Um die Höhe der Bordkanten auf das erforderliche Maß für die Bretter Furniere (2mm) anzugleichen,
 mussten sie abgeschliffen bzw. aufgedoppelt werden. Am Bug Deck wurden die Sperrholzteile für die
 Kettenlaufbahnen angefertigt, eingepasst und am Sperrholzdeck aufgeklebt. Für die spätere Dimensi-
 onierung des vorderen Deck Furniers wurde eine Schablone aus Karton angefertigt.

 Auch am Heck wurde mit dem Deck eine genau Einpassung und Aufdoppelung an der Bordwandkante
 vorgenommen, damit ein ebener Übergang zustandekommt. Dann wurde wieder eine Schablone aus
 Karton angefertigt, die speziell den Ausschnitt des Wartungsdeckels genau abbilden musste. Der
 Deckel  muss später möglichst genau in den Ausschnitt passen.

 Das Mitteldeck aus 2mm Flugzeugsperrholz, auf dem künftig die meisten Aufbauteile befestigt werden,
 hat sich trotz Versteifungen ein wenig verwunden. Damit künftige Verzüge verhindert und das Deck leicht
 ab- und wiedermontierbar ist, wurde eine Lösung gefunden: Das Deck wird an der hinteren Seite mit zwei
 Führungsbolzen in Bohrungen des Qerträgers eingeschoben und vorne im Bereich der seitlichen Türme,
 an leicht zugänglicher Stelle, mit Kabinenhaubenverriegelungen ebenfalls im Querträger niedergehalten.
 Die Verriegelungen wurden mit Epoxy eingeklebt.
 Um die die Verriegelung betätigen zu können, musste ins Bug-Deck ein kleiner Schlitz mit einer seit-
 lichen Verriegelungsstellung eingearbeitet werden. Nun kann der Riegel nach vorne gezopgen und seit-
 lich verdreht gehalten werden, damit das Deck freigegeben wird. Weil das Sperrholzdeck unter einer
 kleinen Vorspannung steht, muss auf Höhe der Verriegelung das Deck niedergedrückt werden, um den
 Riegel einschnappen lassen zu können.
 
 Um den Aufbau abzunehmen, müssen beide Verschlüsse nach hinten verschoben und durch seit-
 liches Verdrehen im Halteschlitz verriegelt werden. Das ermöglicht das Anheben des Decks am
 Gefechtsturm und das Herausziehen des Decks aus der hinteren Deck Führung. -  Beim Aufsetzen
 des Decks.muss es nach dem Einschieben hinten, vorne ein wenig niedergedrückt werden damit
 die wieder entriegelten Verschlüsse einschnappen können
.

 Geschütztürme fertigstellen
 Wie oben bereits beschrieben, wurden die Türme angefertigt und sind bereit für den definitiven Einbau
 der Kanonenrohre. Hierbei zeigt sich nach dem Einkleben bei den größen Türmen ein optisches Pro-
 blem, denn die Rohre verlaufen nicht direkt in den Turm hinein.  Mit Schrumpfschauchstücken  wird der
 Übergang vom an der Durchdringungsstelle dünneren Rohr in den mit einer Oval-Öse umrandeten Schlitz,
 "verschleiert".
 Bei den beiden großen Türmen konnte jedoch die Verengung des Kanonenrohres bis zum Turm hin. mit
 einer angepassten Abdeckung aus dünnem Alu-Blech aus einer Getränkedose gut aussehend überdeckt
 werden. Bei den kleineren Türmen sieht der bestehende Spalt annehmbar aus und wird so bleiben. Leider
 schaffe ich mit meinen alten Fingern die Herstellung der dafür erforderlichen kleinen Teile nicht mehr.

 Alle Türme wurden mit Spritzkitt grau mehrfach gespritz. Um die Poren zu schließen wird nach jeder Lack-
 auftragung geschliffen und notfalls nachgekittet und wieder mit Sprühkitt nachgebessert.

 Weiter geht es auf Seite 4.
       
die Rohrführungen sind eingeklebt  Rohre provisorisch eingeschoben  rechts Schrumpfschlauch am Rohr  Schrumpfschlauch hinten leicht geschrumpft 
Ansicht von oben  provisorischer Rohreinbau  Untersicht der Turmbefestigung Draufsicht
 
ABS Distanzring wird eingebaut      Ansicht Höhen der div. Bauteile 
ermitteln der Rumpfmitte Schlingherkiele werden angeklebt Schlingerkiele fest Ansicht Schliengerkiele Richtung Heck
 die Ankerpositionen am Plan  die angefertigten Ankerklüsen montiert  Kettenrohre  Bugdeck mit Kettenschutz
Kasemattengeschütze eingebaut  Rumpf mit Kasemattengeschützen   Zentrierstifte Mitteldeck (hinten) beide Verriegelungen eiongeklebt
Verriegelungen geschlossen  Verriegelungen offen  Ansicht Rumpf mit Geschütztrürmen   
Türme miteingeklebten Rohren unschöner Rohreintritt in den Turm am Eintritt in den Turm wartet Arbeit Turm mit Rohrabdeckungen besser