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    SB 10 / 5060   Nr 2   (Restaurierung 2017)
 
 SB 10 - Nr 2  (2017)

 Meine zweite Carrera SB 10 / 5m fand sich nach mehr als zwei Jahren Suchin-
 serat. Aus dem Willen wieder eine SB 10 zu haben, war ich sogar bereit, ein
 wesentlich anspruchsvolleres zweimotoriges Scalemodell einzutauschen. Aber
 es gab dafür einen Interessenten in Stuttgart, doch wirklich getan hat sich bisher
 nichts. Plötzlich abends ein Anruf, dass eine gebrauchte SB 10 zu haben wäre.
 Der Preis war sehr günstig und die Abholung nach nur 10 Minuten Autofahrt mög-
 lich. Der angemessene Preis wies darauf hin, dass einige Kleinigkeiten zu tun
 sind. Nur handelt es sich um Arbeiten, die geringen Aufwand bedeuten, gleich-
 zeitig aber sehr positiv sind, denn damit ist man mit dem Zustand des 40 Jahre
 alten Modells vertraut.



SB 10,  5060mm  -  Nr 2 (Ankaufsbild)
 
 Der angemessene Preis weist darauf hin, dass einige" Kleinigkeiten" zu tun sind. Nur
handelt es sich um Arbei-
 ten, die geringen Aufwand bedeuten, gleichzeitig aber sehr positiv sind, denn damit ist man mit dem Zustand
 des 40 Jahre alten Modells vertraut.  So ist beispielsweise die Kabinenhaube am seitlichen Rand wellig. Das
 kann man mit viel Geduld und Wärme verbessern. Die Mechaniken der Querruder müssen überholt werden und
 je länger und eingehender ich das Modell ansehe, desto mehr komme ich zum Entschluss, es ordentlich aufzu-
 arbeiten.

 Die geplanten Arbeiten

 Die Kabinenhaube und das Rumpfboot wurden schon überarbeitet. Die Kabinenhaube hat keine Wellen mehr,
 passt dennoch nicht ganz befriedigend auf den Rumpf, da sie nicht genung weit mittig über die Rumpfwand
 überlappt. Das dürfte mit einer wegen Hitze lagerungsbedingten Längs-Abfalchung der Kabinenhaube zusam-
 menhängen.  Um die Passform zu optimieren, musste auch der einseitig etwas bauchigere Rumpf (kein Crash),
 wärmebehandelt  und schmäler gemacht werden. Um dauerhaft die Form halten zu können, wurde eine Kiefer-
 leiste eingeschraubt. Mit diesen nur bei genauem Hinsehen erkennbaren "Verbesserungen" werde ich leben
 müssen und können.

 Bei der genauen Begutachtung stellte sich heraus, dass es zweckmäßig ist, die Folie auf allen bebügelten
 Flächen abzuziehen. Danach können allfällig sichtbare Holzarbeiten folgen. Besonderes Augenmerk muss auf
 die Leichtgängigkeit der Störklappen und Querrruder gelegt werden. Auch die Umlenkhebel und Bowdenzüge
 müssen gereinigt und leichtgängig gemacht  werden. Bei der Kontrolle zeigte sich, dass die Umlenkhebel
 falsch eingebaut sind, also keine mechanische Differenzierung entsteht. - Nachdem diese Fehler nicht beho-
 ben werden können, werden in den Umlenkschächten kleine Servos eingebaut.....

 Um doch ein wenig am Modell weiter zu arbeiten, wurde der Rumpf um 1 cm abgesägt und aufgebohrt, damit 
 später die Schleppkupplung eingebaut werden kann. Weiters wurde die Anordnung der Servos durchprobiert
 und auch die Anlenkmechaniken für Querruder und Störklappen überholt und gereinigt.

 Der Einbau der Servos erfolgte liegend am Kabinenboden, da sie so mit dem selbst an gefertigten Aluwinkeln
 einfacher zu montieren sind. Für die jeweils einseitige Anlenkung des Querruder- und Klappenhebelwerks
 wurden  wegen größerer Festigkeit 3mm Drähtgestänge angefertigt. Bei der Erprobung der Ganggenauigkeit
 des Querruderanlenkhebels zeigte sich, dass servoseitig mit dem Hitec HS-77BB keine exakte Rückstellung
 erfolgt. Daher wurde ein Austausch gegen ein anderes Servo vorgenommen. - Nach einigen Tagen und der
 Grübelei über die falsche Servoanlenkung fiel der Entschluss, doch kleine Servos anstelle der Umlenkmecha-
 niken einzubauen.... Also kann das Querrudersevo im Rumpf ausgebaut werden und Raum für den Empfänger
 geschaffen werden.
 Das Servo für die Schleppkupplung wurde mit einem auf die Einbaulage der Schleppkupplung abgestimmten
 Gestänge versehen. Die Schleppkupplung wurde mit Stabilit, innen und außen aufgetragen, eingeklebt.

 Nun beginnt die Phase des Abzugs der Folie von den Flügeln. Begonnen wurde mit dem Höhenleitwerk, wobei
 sichtbar wurde, dass auch dieses in Rippenbauweise hergestellt ist. Nach einigen kleinen Ausbesserungen ist
 das HLW für eine neuerliche Bespannung fertig. Die Folien der großen Tragflächen sind mit etwas Mühe ent-
 fernt worden. Darunter zeigen sich einige Stellen, an denen die dünne (max. 1,0mm Dicke) Beplankung einge-
 brochen war. Sie muss erneuert werden.

 Wenig Freude kam bei den Umlenkhebeln für die Querruder auf. Beide sind falsch eingeklebt und daher konnte
 die Querruderdifferenzierung nicht funktioniert haben. Sie wurden entfernt. Anstelle des Servogestänges und
 der Umlenkhebel wird ein Querruderservo im Umlenkschacht eingebaut. Verwendet werden kleine Corona
 939 MG Servos der 12g-Klasse. Sie leisten bei 4,8V  2,5kgcm  Drehmoment, was zur Betätigung der Querruder
 ausreichend sein sollte. Mit einer Lipo-Stromversorgung und einem BEC kann auf 6V eingestellt werden, wo-
 durch über die 2,2m langen Kabel mit 0,14 mm² Querschnitt ausreichend Betriebsspannung zu den Servos  ge-
 langen wird. - Die Servos werden auf einer ca. 1,5mm dicken GFK-Platte angeschraubt. Dadurch ist ein leichtes
 Austauschen der vielleicht hoch beanspruchten Servos (?) möglich.
 
 Die abfolierten Tragflächen zeigen die schlampige Arbeit des ehemaligen Erbauers.Teilweise müssen einge-
 brochene Teilbereiche neu beplankt werden oder bei eingefallenen Bereichen muss aufgedpoppelt oder zu-
 mindest aufgekittet werden. Der Verlauf der Nasenleisten ist katastrophal wellig. Auch der Profilverlauf von der
 Nasenleiste weg ist über die erhebliche Länge sehr ungleich. Nur dezent und mit Mühe konnte bisher eine
 Verbesserung "erschliffen" werden, wobei die Zufriedenheit mit dem Zustand nicht erreicht wird. Problemlos ver-
 lief der Einbau der Querruderservos und die Bebügelung des Seitenruders.

 Der nächste Schritt beschäftigt sich schon mit der Kontrolle des Schwerpunktes und der EWD. In diesem
 Zusammenhang wurden der Lipo-Akku, das BEC und der Empfänger schwerpunktsorientiert eingebaut.


die SB 10 so wie sie gekauft wurde     der Zustand der Kabinmenhaube
die Anlenkmechaniken Quer und Klappen ...vorbereitet für die Schleppkupplung Blick auf die Servos mit Anlenkungen Blick auf die Anlenkungen Querr+Störkl.
Gestänge Schleppkupplung fertig Schleppkupplung eingeklebt   die abfolierten Flügel 
Umlenkhebel für Querruder  EInblick unter die Beplankung  EInsicht neben die Wurzelrippe  Anlenkgestängre für Querruder gegen Servokabel getauscht
Einblick in die Hebelmechanik  Kabelaustritt und etwaige Lage des Servos so wird das Servo eingebaut das montioerte Servo 
Fläche wird beplankt .... ... und Vertiefungen aufgedoppelt    Flächenoberseite fertig 
 
Höhenleitwerke fertig  Servo eingebaut Seitenruder fertig foliert