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    SB 10 / 5060  - Nr 2  (Carrera)  -  Restaurierung 2017                      OE - 0228
 
 
 Carrera SB 10 - Nr 2  (2017)

 Meine zweite SB 10/5m von Carrera fand sich nach mehr als zwei Jahren Suchin-
 serat. - Aus dem Willen wieder eine SB 10 zu haben, war ich zuvor sogar bereit,
 eine SB 10 gegen mein wesentlich anspruchsvolleres zweimotoriges Scalemo-
 dell einzutauschen. Nachdem heutige Modellflieger mit Verbrennern kaum mehr
 zurecht kommen, hielt sich die Nachfrag in Grenzen. Nur ein einziger Interessent
 in Stuttgart fand sich, doch ernsthaft interessiert war auch der nicht.
 Dann, plötzlich abends ein Anruf, dass eine gebrauchte SB 10 zu haben wäre.
 Der Preis war günstig und die Abholung nach nur 10 Minuten Autofahrt möglich!
 Der angemessene Preis wies darauf hin, dass wohl einige Kleinigkeiten zu tun
 sein würden.....

 So ist beispielsweise die Kabinenhaube an den seitlichen Rändern wellig. Das
 kann manaber  mit viel Geduld und Wärme verbessern. Die Passform der Carrera
 Kabinenhauben war ja nie wirklich berauschend. Auch die Mechaniken der Quer-
 ruder müssen überholt werden und je länger und eingehender ich das Modell an-
 sehe, desto mehr komme ich zum Entschluss, es besser doch ordentlich aufzu-
 arbeiten. Vom Zustand und dem Bau der Tragflächen, erst bei abgenommener
 Folie gut erkennbar, folgte nun doch noch ein Mehrarbeitsaufwand. Alles in Allem
 aber doch ein substanziell gutes Modell.



SB 10,  5060mm  -  Nr 2 (Ankaufsbild)



die restaurierte SB 10 -Nr 2
 
 Vorweg möchte ich zur Carrera SB 10/5m einige Bemerkungen machen, die vielen Aussagen über die Bau-
 weise etc. in den diversen Foren im Internet teilweise klar widersprechen:

 Man muss von Beginn an festhalten, dass dieses zukunftsweisende erste Großsegelflugmodell etwa 1977/78
 in den Handel gekommen ist. Damals waren unsere Fernsteuerungen und Empfangsanlagen, die Servos und
 Stromversorgungen gegenüber heute, 2017, riesig, schwer, leistungsschwach, technisch noch sehr einfach
 und teuer. Mischer waren daher damals in den Sendern noch kaum vorhanden und kleine Servos mit 20g
 Gewicht und 3 Ncm Drehmoment unvorstellbar. Das erforderte für die großen Modelle die Verwendung
 mechanischer Mischer usw., die den damaligen Produktionsmöglichkleiten entsprechend, von Carrera den
 Bausätzen beigelegt wurden. Heute bauen wir die kleinen, leistungsstrarken Servos für Seiten- und Höhen-
 ruder in der Heckflosse der Modelle ein. Damals unvorstellbar....  Unter diesen Aspekten sollte man solche
 Oldtimermodelle betrachten und allenfalls darüber reden, wenn man selbst damit Flugerfahrungen gemacht
 hat.

 Doch heute gibt es das Internet und damit auch leider viele, wenig den Tastsachen entsprechenden Aussa-
 gen und Merinungen, die einem Suchenden aber nicht weiterhelfen. Da hilft nur, die diversen Darstellungen
 nach eigenem Verständnis und Ermessen zu bewerten und als Basis für spätere eigene Entscheidungen
 heranzuziehen.
 
 Anmerken möchte ich, dass ich kein ehemaliger Mitarbeiter von Carrera bin, oder in einem  Abhängig-
 keitsverhältnis dorthin stehe. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass Mutmaßungen nicht weiterhelfen und wir
 die "Kirche im Dorf "lassen und nur Fakten zur Beurteilung herranziehen sollten.

 Die meisten negativen Äußerungen beziehen sich auf die Maßstabtreue, wobei meist der Rumpf als deutlich
 zu kurz befunden wird. Im Original hat der Rumpf lt. AKAFlieg-Doku eine Länge von 10,36m, die Spannweite
 beträgt 29,0m; also entspricht die Rumpflänge grob einem Drittel (1:2,8) der Spannweite. Rechnet man nach,
 ergibt 5060mm : 2,8 = 1800mm. Der SB10 Rumpf der Carrera SB10/5m ist 1740mm lang, also um 60mm
 oder 3,3% zu kurz. Wo ist also die große maßstäbliche Entgleisung der Carrera SB 10? - Dazu siehe nachfol-
 gend auch eine Dreiseitenansicht und ein Bild des Originales, welches doch eine gute Übereinstimmung
 zwischen Modell und Original erkennen lässt. - Und wenn einer dieser Nörgler einen genauen Scale-Segler
 haben möchte, dann wünsche ich ihm viel Spaß beim langen langen Bauen......

 Zu den weiteren großen Kritikpunkten zählt das Rumpfmaterial des weichen Rumpfes.-  Es soll mir einer
 der Spezialisten doch sagen, ob er im Flug seines Durchschnittsmodelles merkt, ob ein Servo zu schwach ist,
 das betätigte Ruder in die vorgegebene Steuerposition zu bewegen. Man kann das berechnen, dazu gibt es
 im Netzt genügen viele Formeln.  
 Meiner Erfahrung nach könnte man allenfalls gelten lassen, dass theoretisch ähnlich wie vielleicht bei einem
 nicht hundertprozentig die Steuervorgabe umsetzenden Servo, sich die Formänderung des Ferranrumpfes
 darstellt, doch merken tut man das beim Servo nicht und auch nicht beim Carrera-Rumpf., wenn er, wie vom
 Hersteller vorgesehen, gebaut worden ist.
 Ja, Ferranrümpfe weisen eine mangelnde Biegesteifigkeit auf, die natürlich im Gegensatz zu Holz- oder GFK-
 Rümpfen rasch auffällt. -  Den Rumpf mit den Händen zu biegen bedarf dennoch eines merklichen Kraftauf-
 wandes. Diesen Kraftaufwand bringt aber kein Höhenruder auf und wäre es mit einem noch so starken Servo
 angesteuert!  Der allenfalls auftretende Effekt könnte sein, dass die Ruder vielleicht marginal weicher
 ansprechen. -  Ich gratuliere allen, die DAS beim Steuern bemerken und fühlen! Dafür bin ich zu alt.

 Eine andere Schwäche wird immer teifgreifend beredet, nämlich dass man den Ferranrumpf nicht kleben
 kann. Ja, das ist richtig. Aber wozu auch kleben, es ist ja alles Notwendige an seinem Platz? Ausgehend vom
 damaligen Entwicklungsstand des Modellflugs, war für dieses Modell mit dem kleinen Cockpit zB. kein Platz
 für ein Einziehfahrwrek. So etwas gab es damals auch noch nicht wirklich und das eingezogene Rad hätte viel
 Raum in Anspruch genommen. Ein fix vorstehendes Rad hätte wiederum die Optik des Modells gravierend
 beeinträchtigt (siehe Original), daher wurde es meiner Ansicht nach vernünftiger Weise weggelassen. Und für
 heutige Experten geht eine Nachrüstung allenfalls nur mit geschraubten Bauteilen, denn andere Befesti-
 gungsmittel finden bei diesem Rumpfmaterial keine Haftung. -  Ehemals war das Rad noch kein Thema, da
 auch der F-Schlepp zu dieser Zeit erst langsam aufkam.

 Noch etwas zur ständig belaberten Längenänderung der Ferranrümpfe: Wer so unklug ist, den werksseitig
 zum Ausgleich vorgesehenen Längenausgleichsklapparatismus nicht zu verwenden, ist selbst Schuld daran,
 wenn er sich dann mit ständigem Nachtrimmen abplagen muss. Ich spreche aus Erfahrung von meinem
 Mistral-C bei dem der Vorbesitzer den Längenausgleich eingespart hat. -  Im gleichen Atemzug wird auch
 mmer das "viele Spiel" bei den diversen Lenkhebeln und Mechaniken kritisiert. Wer die beim Bausatz
 beiliegenden Gabelköpfe verwendet und die Bohrungen in den Lenkhebeln nicht aufbohrt, der wird kein Spiel
 feststellen. - Und wenn heute jemand einen solchen Oldtimer modernisiert, die kleinen Servso an den Stellen
 einbaut, wo sie benötigt werden, der braucht solche "Mischermaschienen" von Carrera natürlich nicht mehr,
 das ist klar.
 Wäre die gute alte SB 10 ein moderner Modell-Jet, dann sähe die Sache natürlich anders aus. Ich denke die
 SB 10/5m ist davon meilenweit entfernt. Man sollte also auch hier die "Kirche im Dorf "belassen.
 Eine grobe Untersuchung der Längenänderung eines Ferranrumpfes habe ich bei meinem "Mistral-C" vor-
 genommen und für entsprechende Abhilfe gesorgt:
siehe unter Mistral

 Noch was: Zu den von den Experten vorausgesetzten Einsatzbereichen der alten SB 10/5m den Speed- oder
 Kunstflug betreffend, müssten "Scale-Apostel" die Auslegung des Modells bedenken, die durchaus mit dem
 Original vergleichbar ist:
 Die große SB 10, ein Doppelsitzer, kann minimal mit 65km/h und maximal mit 170km/h(!) geflogen werden.
 Also weder das Original ist ein Rennflugzeug, noch das Modell!  Daher erwarte ich von so einem Modell auch
 keine Speed- oder Kunstflugleistungen. Wenn ich das täte, wie offenbar viele "nicht-wirklich-Insider", dann
 wäre ich wohl sehr weit vom Thema Scale-Modellflug entfernt, denn der soll auch die naturähnliche Flugge-
 schwindigkeit aufweisen. (Mal nachlesen im Code Sportiv der FAI unter F4C)

 Zusammenfassung:
 Die im Netz immer wieder erwähnten Fehler des Modelles stellen beim Flug mit dem Modell keine Erschwer-
 nisse oder Unbeherrschbarkeiten dar. Eine richtig gebaute SB 10 ist ein sehr gut fliegendes altes Modell,
 welches auch heute noch einen hohen Stellenwert hat. Das Flugbild ist einmalig, auch wegen der dem Vorbild
 entsprechenden, etwas ungewöhnlichen Größenverhältnisse von Spannweite und Rumpflänge.
 Aus meiner Erfahrung von meiner ersten SB 10/5m kann ich sagen, dass sie auf Thermik nach dem Aus-
 klinken des Huckepackschlepps vom Big Lift immer gut ansprach und lange Flüge möglich waren. Schon
 bei geringen Windgeschwindigkeiten (ab 15km/h) am Hang konnte die SB 10 eingesetzt werden. Hier unter-
 lag immerwieder knapp ,aber doch, der Carrera Mistral-C und das trotz seiner siebenundneunzig Wölbklappen.
 Nicht unerwähnt soll bleiben, dass für mich die große SB 10 von Carrera mein einziger Großsegler ist, den
 ich bei moderaten Winden an der Rumpfunterseite mit einer Hand halten und ihn am Hang starten kann.


 Anschließend einige Fakten zur SB 10, von AKAFlieg Braunschweig

 Die SB 10 wurde als Forschungsflugzeug in Doppelsitzerversion (aus Schwerpunktgründen) gebaut und erst-
 mals 1972 geflogen. Es war auch der erste echte Hochleistungs-Doppelsitzer der Welt. Zahlreiche Doppel-
 sitzer-Weltrekorde wurden mit dem Flugzeug erflogen. Erstmals wurden hier beim Flugzeugbau auch Bauteile
 mit Kohlefasern eingebaut. Scalespezialisten: Man beachte auch die geringfügige Vorpfeilung der Tragflächen!
 

 
 Technische Daten des Originales:
 Spannweite: 29m, Länge: 10,36m, Gewicht:780kg, Streckung: 36,6
 Gleitzahl: 53 (90km/h), geringstes Sinken: 0,41m/sek (75km/h)

 Technische Daten meiner SB 10 - Nr 2 (M 1:5,7):
 Spannweite: 5060mm, Länge: 1740mm, Fluggewicht: 4300 g (Rippenfläche!) , Streckung: 27,19


 Was muss an meinem Modell instandgesetzt werden?

 Bei der eingehenden Begutachtung stellte sich heraus, dass es zweckmäßig ist, die Folie auf allen bebügelten
 Flächen abzuziehen, um den Zustand der Bauteile beurteilen zu können. Danach können allfällig nötige Holz-
 arbeiten folgen. Und die folgten zu Hauf. Besonderes Augenmerk muss auf die Leichtgängigkeit der Störklap-
 pen und Querrruder gelegt werden. Auch die Umlenkhebel und Bowdenzüge müssen gereinigt und leichtgän-
 gig gemacht  werden. Bei der Kontrolle zeigte sich, dass die Servoumlenkhebel falsch eingebaut waren, also
 keine mechanische Differenzierung bestand. Nachdem diese Fehler nicht behoben werden konnten, wurden
 später in den Umlenkschächten kleine Servos eingebaut. - So ergab sich letztlich doch ein nicht unerheblicher
 Arbeitsaufwand, der sich aber gelohnt hat.

 Die Arbeit beginnt ...

 Die Kabinenhaube und das Rumpfboot wurden zuerst überarbeitet. Die wellige Kabinenhaube hat inzwischen
 kaum mehr Wellen, passt dennoch nicht ganz befriedigend auf den Rumpf, da sie nicht genug weit die Rumpf-
 wand überlappt. Das dürfte mit einer wegen Hitze lagerungsbedingten Längs-Abfalchung der Kabinenhaube
 zusammenhängen. Um die Passform zu optimieren, musste auch der einseitig etwas bauchigere Rumpf (kein
 Crash), wärmebehandelt  und schmäler gemacht werden. Um dauerhaft die Form halten zu können, wurde
 eine Kieferleiste eingeschraubt. Mit diesen nur bei genauem Hinsehen erkennbaren "Verbesserungen" werde
 ich künftig wohl leben müssen und können. - Vielleicht finde ich ja später eine andere Kabinenhaube, die ich
 anpassen kann.

 Um nach einer Unterbrechung am Modell weiterzuarbeiten, wurde zwecks Einbau einer Schleppkupplung der
 Rumpf um 1cm abgesägt und aufgebohrt, damit später die Schleppkupplung eingebaut werden kann. Weiters
 wurde die Anordnung der Servos erprobt und auch die Anlenkmechaniken für Querruder und Störklappen über-
 holt und gereinigt.

 Der Einbau der Servos erfolgte liegend am Kabinenboden, da sie derart mit dem selbst an gefertigten Alu-
 winkeln einfacher zu montieren sind. Für die jeweils einseitige Anlenkung des Querruder- und Bremsklappen-
 hebelwerks wurden, wegen größerer Festigkeit, 3mm Servogestänge angefertigt. Bei der Erprobung der
 Ganggenauigkeit des Querruderanlenkhebels zeigte sich, dass servoseitig mit dem Hitec HS-77BB keine
 exakte Rückstellung erfolgte. Daher wurde ein Austausch gegen ein anderes Servo vorgenommen. - Nach
 einigen Tagen und der Grübelei über die falsche Servoanlenkung fiel der Entschluss, doch kleine Servos an-
 stelle der Umlenkmechaniken einzubauen.... Also kann das Querrudersevo im Rumpf gänzlich ausgebaut wer-
 den und Raum für den Empfänger geschaffen werden. -  Das Servo für die Schleppkupplung wurde mit einem
 auf die Einbaulage derSchleppkupplung abgestimmten Gestänge versehen. Die Schleppkupplung wurde mit
 Stabilit, innen und außen aufgetragen, ausreichend stabil eingeklebt.

 Nun folgte die Phase des Abzugs der Folie von den Flügeln. Begonnen wurde mit dem Höhenleitwerk, wobei
 sichtbar wurde, dass auch dieses in Rippenbauweise hergestellt ist. Nach einigen kleinen Ausbesserungen ist
 das HLW für eine neuerliche Bespannung fertig. Die Folien der großen Tragflächen sind mit etwas Mühe ent-
 fernt worden. Darunter zeigen sich einige Stellen, an denen die dünne (max. 1,5mm Dicke) Beplankung einge-
 brochen war.

 Wenig Freude kam beim Entfernen der Umlenkhebel für die Querruder auf. Beide falsch eingeklebt, nicht
 differenzierend, also mussten sie entfernt werden. Anstelle des 1,5m langen Servogestänges und der Umlenk-
 hebel wird ein Querruderservo im Umlenkschacht eingebaut. Verwendet werden kleine Corona 939 MG Servos
 der 12g-Klasse. Sie leisten bei 4,8V  2,5kgcm  Drehmoment, was zur Betätigung der Querruder ausreichend
 sein sollte. Mit einer Lipo-Stromversorgung und einem BEC kann auf 6V eingestellt werden, wodurch über die
 2,2m langen Kabel mit 0,14 mm² Querschnitt ausreichend Betriebsspannung zu den Servos  gelangen wird.
 Die Servos werden auf einer ca.1,5mm dicken GFK-Platte angeschraubt. Dadurch ist ein leichtes Austauschen
 der allenfalls hoch beanspruchten Servos möglich.
 
 Die abfolierten Tragflächen zeigten die unbrauchbare Arbeit des ehemaligen Erbauers.Teilweise mussten ein -
 gebrochene Teilbereiche neu beplankt werden oder bei eingefallenen Bereichen musste aufgedpoppelt oder
 zumindest aufgekittet werden. Der Verlauf der Nasenleisten war katastrophal wellig. Auch der Profilverlauf von
 der Nasenleiste weg ist über die erhebliche Längenabschnitte sehr ungleich. Nur dezent und mit Mühe konnte
 bisher eine Verbesserung "erschliffen" werden. Andernfalls würde die Beplankung durchgeschliffen werden.
 Letztlich wurde eine optische Zufriedenheit mit dem Istzustand nicht erreicht, aber an der Bruchfestigkeit muss
 nicht gezweifelt werden, das schaut gut aus. Sensationell hingegen ist das Fluggewicht der SB 10, welches
 bestimmt durch die nur je 1kg schweren Flügel zustandekommt.

 Fluggewicht:
 Rumpf+Höhen-und Seitenleitwerk+Empfänger+4Servos = 1,67kg plus Blei für Schwerpunkt: 0,63kg = 2,30kg
 
2 Flügel je 1kg = 2kg ergibt ein Gesamtfluggewicht von 4,3kg
 
 Problemlos verlief der Einzug der 0,14mm² Servokabel unter Zuhilfenahme des ehemaligen Servogestänges.
 Der Einbau der Querruderservos, die Bebügelung der Tragflächen und des Seitenruders verliefen ohne
 Schwierigkeiten. Nach dem ersten Zusammenbau des Modells mussten die Bremsklappen eingestellt werden.
 Zu dem Zweck mussten bei beiden Flügeln die Hebelmechaniken ausgeschraubt und so lange mit den Gabel-
 köpfen am Gestänge verdreht werden, bis beide Klappen sauber eingezogen wurden.

 Der nächste Schritt beschäftigte sich bereits mit der Kontrolle des Schwerpunktes. Erstmal im 1. Drittel ange-
 nommen, dann aber nach Info aus dem Internet, um 20mm auf 52mm vorverlegt. Das bedeutet ein Mehr an
 Bleiballast. In diesem Zusammenhang wurden der Lipo-Akku, das BEC und der Empfänger schwerpunktsorien-
 tiert so weitmöglich vorne im Cockpit eingebaut. Insgesamt müssen zusätzlich 75dkg im Rumpfbug unterge-
 bracht werden, wovon 40dkg Blei sind.


die SB 10 so wie sie gekauft wurde     der Zustand der Kabinmenhaube
die Anlenkmechaniken Quer und Klappen ...vorbereitet für die Schleppkupplung Blick auf die Servos mit Anlenkungen Blick auf die Anlenkungen Querr+Störkl.
Gestänge Schleppkupplung fertig Schleppkupplung eingeklebt   die abfolierten Flügel 
Umlenkhebel für Querruder  EInblick unter die Beplankung  EInsicht neben die Wurzelrippe  Anlenkgestängre für Querruder gegen Servokabel getauscht
Einblick in die Hebelmechanik  Kabelaustritt und etwaige Lage des Servos so wird das Servo eingebaut das montioerte Servo 
Fläche wird beplankt .... ... und Vertiefungen aufgedoppelt    Flächenoberseite fertig 
Höhenleitwerke fertig  Servo eingebaut Seitenruder fertig foliert erste Komplettmontage
      jetzt fehlt noch die Kennung und CG