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   Unsere graue Flotte 

   Torpedoboote Wiesel, Gepard, Zobel (Dachs)    (D, Graupner)
  
Zerstörer SURCOUF    (F, Steingraeber)
   Schlachtschiff SMS Radetzky     (A, Eigenbau)
   Patrouillenboot Niederösterreich  (A, Eigenbau)
   HMS Kelly     (GB, Deans Marine)
   HIJMS Yamato     (Jap, Nichimo)
   USS Kidd     (GB, Deans Marine)
 
 
 Als Fan von alten Modellbausätzen, zB Condor, beim Dachs ab ~1963,
 Wiesel ab ~1973, usw., die ich in meiner Jugend nicht bauen und mir
 leisten konnte, wollte ich mit 72 (2021) Jahren günstige beschädigte oder
 unkomplette Modelle kaufen, um sie fertig zu stellen bzw. wieder betriebs-
 fähig zu machen und meine Jugendträume jetzt zu erfüllen.

 Die zugrundliegende Idee war es, dass meine Enkel mit diesen Schiffen
 das Steuern mit einer Proportional-Fernsteuereung lernen und üben kön-
 nen. Später sollen sie mit meinen noch zahlreich vorhandenen Modellflug-
 zeugen fliegen lernen und sie benützen (in Erinnerung an mich?).

 Unbeabsichtigt ergab es sich, dass bei uns in kurzer Zeit eine kleine Flotte
 Deutscher Schnellbootmodelle entstanden ist. Begonnen hat es mit einer
 Bestellung eines unkompletten Graupner Wiesel Rumpfes. Während der
 Wartezeit auf dessen Lieferung bekam ich überraschend ein betriebsbe-
 reites Graupner Torpedoboot Dachs geschenkt, welches vom Erbauer
 "Zobel " benannt worden ist.

 Aus dem Wieselrumpf ohne Aufbauten wurde schließlich mein Gepard. Der
 Bootstyp Wiesel gefiel mir und und weil mir während der Coronabeschrän-
 kungen zeitlang war, kaufte ich noch ein sehr in Mitleidenschaft gezogenes,
 preisgünstiges aber komplettes Wiesel dazu und überholte es.
 

 Unvorhergesehen ergab sich später die sehr günstige Beschaffung eines
 ziemlich havarierten Modells des französ. Zerstörers Surcouf, dessen zahl-
 reiche Schäden ich während der ersten Corona Krisenzeit aufarbeiten
 konnte. Dieses Modell passt in unsere militärische Sammlung.
 
 Am Schiffsmodellbau Gefallen findend und wegen der Idee, ein historisches 
 Österreichisches Schiff zu bauen, wurde die Flotte erweitert. Als erste Eigen-
 konstruktion, ohne vieler Vorkennnisse, wurde blauäugig das österreichische
 Schlachtschiff SMS Radetzky im  Maßstab 1:100 gebaut. Dabei musste bis
 auf den abzuändernden Kunststoffrumpf jedes Teil gezeichnet und selbst hän-
 disch hergestellt werden.

 Anschließend kam mir in den Sinn, das Bundesheer Donau Patrouillenboot
 Niederösterreich nachzubauen, welches in der ehemaligen Korneuburger
 Werft gebaut wurde und heute im Werfthafen als Museumsschiff liegt.

 Nicht genug an militärischen Modellen, bekam ich dem ziemlich beschädig-
 englischen Zerstörer HMS Kelly geschenkt und begann ihn bestmöglich instand-
 zusetzen.

 Für die Restaurierung der Fregatte HMS Zulu erhielt ich von meinem Freund
 zwei beschädigte Modelle. Eines davon die USS Kidd und etwas später die
 HMJS Yamato. Letzteres Modell war eine interessante Aufgabe, das einst als
 Standmodell gebaute Plastik-Schiffsmodell in eine zwar nicht museumsreife,
 aber zumindest schwimmfähge Version umzuarbeiten.

 Die USS Kidd wird bei der en Aufarbeitung noch einiges Kopfzerbreche
 verursachen, doch gibt es dieses Schiff heute noch als Museumsschiff in den
 USA zu bvesichtigen. Wie meine Kidd, wurde die "Alte" ebenfalls einer großen
 Überarbeitung zugeführt und wird am ENde wie neu aussehen.

 Für allfällige Rettung liegen gebliebener Schiffe wird ein Schubschiff gebaut.

 Zu allen Schiffen gibt es genaue Angaben mit Baubeschreibungen und Erfah-
 rungsberichten und Videos vom Betrieb, die auch durch anklicken der Bilder
 rechts oder der roten Schiffsnamen aufgerufen werden können:

 Torpedoboot Zobel (=Dachs)

 Schnellboot Gepard (=Wiesel)

 Schnellboot Wiesel (Standardvariante)

  Zerstörer Surcouf   (M 1:100, Steingraeber)

 Schlachtschiff SMS Radetzky  (M 1:100, EIgenbau)

 Patrouillenboot Niederösterreich  (M 1:31, Eigenbau)

 HMS Kelly  (M 1:96)

 HIJM; Yamato  (M 1: 200)

 USS Kidd
   (M 1:96)
 


Torpedoboot Zobel (Dachs, D)

Schnellboot Wiesel (D)

Schnellboot Gepard (Wiesel,.D)

Zerstörer Surcouf (F)

Schlachtschiff SMS Radetzky (A)

Patrouillenboot Niederösterreicn (A)

HMS Kelly (GB)

HMJSYamato  (JAP)

USS Kidd (USA)
       
li. Zobel,  -  Wiesel  -  re. Gepard   Zobel-Wiesel-Gepard  
       
das Innenleben der drei Schiffe Vergleich Gepard - Wiesel Vergleich Wiesel- Zobel  
  Deutsch's Schnellbootflotte     
  Zobel (Dachs) Wiesel Gepard (Wiesel)
  
 Zerstörer SURCOUF
(Steingraeber)

 Der Zerstörer mit einer Länge von 128cm ist im Maßstab M 1:100 gebaut. Das
 Modell habe ich gebraucht und sehr beschädigt gekauft und es repariert und
 benützbar gemacht. Der Erbauer hat grundlegend gute Arbeit geleistet, doch
 dürfte das Modell bei der Lagerung oder beim Transport wenig sorglich behan-
 delt worden sein und hatte dementsprechend viele Schäden aufzuweisen..

 Heikle Reparaturen waren die Behebung von beidseitigen langen Rissen im
 Rumpf, die schwierige Reparatur der Reling im Heck- und Bugbereich, die In-
 standsetzung der Schiffschraubenwellen und Kardangelenke, und sehr viele
 Detailreparaturen, die zur Annäherung an das origoinale Aussehen des Schiffes
 führten.

 Die vom Erbauer zur Bewegung vorbereiteten unteren Geschütztürme wurden
 mit einem Servo steuerbar gemacht, Zur Überwachung der Akkuspannung und
 der MotortemperaturTelemetriesensoren eingebaut.

 Der Antrieb erfolgt durch zwei Monoperm Super Spezial (Nr 1747), mit 40mm
 3 Blatt Props, zwei parallel geschalteten 2S 2700 Lipo Akkus, einem Regler und
 Telemetriesensoren für Motortemperatur und Akkuspannung.

 Weit mehr dazu ist in meiner Seite Surcouf zu finden.






 
 
 Schlachtschiff SMS Radetzky 
(Eigenbau) 

 Die erfolgreiche Reparatur des Zerstörers ermutigte mich, als Erinnerung für
 meine Enkel, dass Österreich einmal eine
Marine hatte, ein Schlachtschiff zu
 bauen. Das hatte ich mir wesentlich einfacher vorgestellt, doch mit Hilfe meiner
 Freunde aus dem Forum "rc-modellbaui-schiffe.de", gelang es doch recht gut.

 Besonders die Beschaffung eines Planes für den Nachbau stellte sich als sehr
 schwierig heraus. Aus dem auf das Maß des Rumpfes vergrößerten Plan
 konnten teilweise Bauteile herausgemessen werden, die jedoch gesondert
 konstruiert und auf den Werkstoff übertragen werden mussten. Die Werkstoff-
 wahl und andere Dinge mussten gut durchdacht werden, bevor sie hergestellt
 werden könnten.

 Zum Antrieb dienen zwei Bühler Langsamläufer, zwei 3Blatt 55mm Propeller,
 vier parallel geschaltete 3S 3300 Lipo Akkus und ein Regler.

 Schließlich wurde das Schiff fertiggestellt und einige Male problemlos gefahren.
 Wegen des Gewichtes von 13kg ist der Transport vom und zum Wasser u.U.
 anstrengend.

 Mehr vom Bau des Schiffes sieh die Seite SMS Radetzky.





       

 Patrouillenboot Niederösterreich  (Eigenbau)

 Motiviert durch den erfolgreichen Bau der Radetzky kam mit´r in den Sinn,
 nicht nur auf k.u.k. Österreich bezogene Schiffe nachzubauen, sondern auch
 Schiffe, die in der ehemaligen Werft in Korneuburg gebaut worden sind. Über
 die
dort gebauten Schiffe weiß man in der Öffentlichkeit eher wenig. Auch
 meine Enkel sollen einen näheren Bezug zur Stadt Korneuburg und zur Werf
 bekommen.
 Das Patouillenboot Niederösterreich, des Österreichischen Bundesheeres,
 ist in Korneubug gebaut worden und ist im Werfthafen zu besichtigen.
 Darüber hinaus hat das Stadtmuseum Korneuburg Pläne und Bilder von dort
 gebauten Schiffe aufbewahrt. Der Leiter des Museums war drei Jahrzehnte
 in der Werft tätig und kann über die oft speziell gebauten Schiffe erzählen.

 Der Bau meiner Niederösterreich basiert auf einem Rumpf eines Wiesel, der
 erheblich abgeändert werden musste. Rückschauend betrachtet wäre ein ge-
 bauter Rumpf besser gewesen. Die Verformung des ABS Rumpfes begann
 mit der Verkürzung um 11cm, mit der Herstellung des Rumpfheckbodens mit
 den Wellentunneln und mit dem Einbau von zwei Becker Rudern. Weiters
 stellte die Verringerung der Bordhöhe und deren Begradigung im Mittschiffbe-
 reich, eine heikle Arbeit dar.
 Schließlich gelang der Einbau von zwei Brushless Motoren XA 2212 820kV,
 die 40mm Dreiblattpropeller antreiben. Die selbst gefertigten kugelgelagerten
 Stevenrohre mit Stopfbuchsen verhindern Wassereintritt ins Boot. Zwei paral-
 lel geschaltete 2S Lipos und ein Regelr genügen für den Antrieb.

 Das Modell wurde dem Korneuburger Stadtmuseum überlassen

 Mehr vom Bau des Schiffes sieh die Seite  Niederösterreich